Fahrberichte aus der Praxis, den täglichen Gebrauch, über den Explorer und Capri von Usern für User

  • hier mal ein kleiner Bericht von einer Reise in die Toskana.
    Hatte kurz vorher einen Meinungsartikel in der ZEIT gelesen darüber, dass man mittlerweile mit Ehrfurcht - vor allem was in Italien besser klappt - in Urlaub fährt. Also war ich gespannt.

    Straßen:

    • OMG sind die Straßen in der Toskana kaputt bei allem was nicht Autostrada ist. Überall viel zu grosse LKW unterwegs die anscheinend regelmäßig alles zerbröseln. Das war wirklich krass was in der Pampa auf dem Weg nach e.g. San Gimignano alles unangenehm war. Da der Ford nicht ultra weich gefedert ist, fiel das schon auf auf diesen ollen bröckelnden Straßen zu fahren.
    • Straßenschilder oft ausgeblichen, konnten dann nicht erkannt werden. auch relativ random gefühlt wann man 30, 50 oder 90kmh darf. Also war für den Fahrassi nicht immer zu gebrauchen.
    • Keine Sau hält sich auch nur annähernd an Geschwindigkeitslimits bei Baustellen. Italiener fuhren regelmäßig 40+30kmh oder 60+30kmh und überholten ohne Blinker und bei durchgezogener Linie.
    • Autobahnen für meinen Geschmack zu eng.
    • Viele Autos sehr verbeult oder ohne Kotflügel oder sonstwas. fühlt man sich im Neuwagen bissl gruselig. Sind dann extra nicht in die Innenstädte gefahren sondern immer ausserhalb geparkt.
    • Vignette in Östereich konnte man schön per Handy buchen während der Fahrt. Aber natürlich dann die Extra Maut vergessen. Österreich war die angenehmste Strecke, gute Straßen, alle fuhren relaxed.
    • Maut Autostrada in Italien war immer bissl hit and miss. Einmal hat er das Ticket nicht gemocht, oder man fühlte sich unwohl weil einem der Angestellte die Kreditkarte wegnahm und selber durchzog ohne zu sagen oder zu zeigen wieviel der Betrag war. Auch bissl lästig dass man bei nicht genug nah ranfahren zum Münzen sammeln immer Gurt lösen muss und seinen Hintern bewegt und dadurch das Auto ausgeht.


    Ladeinfrastruktur:

    • Leider immer wieder Säulen wo die Übersetzung nur teils war, oder nur bei einer Menuseite
    • Säulen sagen einem nie welche RFID Karte funktioniert, oder listen aussen oder in Menus was die Partner sind usw. war frustrierend.
    • EC Karten gingen mal, gingen mal nicht. war bissl unübersichtlich. Preise mit Kredit/EC-Karte durch die Bank 79ct -85ct/kWh beim Brenner! Fand das ehrlich gesagt eine Frechheit.
    • Hatten einige Male auch Säulen die als frei und in Ordnung drin waren und dann vor Ort als OUT OF SERVICE. Einmal war eine DC Säule mit Klebeband am Griff und Kabel umwickelt, als ob es vorher durchtrennt war, war wild.
      Frisch mit EU Geldern gebaute Säule:
      20260901_125729.jpg20260901_130513.jpg
    • Teils zeigte das Navi Säulen als 12/18 als FREI gelistet im Navi am Brenner, bei Ankunft waren 17/18 besetzt und es bildete sich ein Stau.
    • Navi, aber auch Google Maps zeigen einfach nicht klar, welche Ladeinfrastruktur DIREKT an der Autostrada/bahn ist und für welche man eine Abfahrt raus aus der Mautzone nimmt. Da ist noch Luft nach oben.

    Ladegeschwindigkeit:

    • Ein paar Daten zu DC Ladevorgängen, ab 20% und weniger startet er mit 184kW und dann Kurve runter.
      25%->80%: Start 175kW, Durchschnitt 118.57kW, 23:01min
      24%->80%: Start ??? kW, Durchschnitt 119.02kW, 23:42min
      25%->90%: Start 175kW, Durchschnitt 106.26kW, 30:37min
      35%->80%: Start 121kW, 21:58min
      17%->80%: Start 184kW, 29:06min
      19%->90%: Start 185kW, 35:56min
    • Ladekurve sah bei 35° Hitze draussen manchmal eingeknickt aus nach dem ersten Hoch, bei niedrigeren Temps aussen (28°) war die Kurve stetig und gerade nach unten. kA ob das an der Kühlung der Säule oder dem Auto lag.

    Ausfälle:

    • Einmal hatten wir nach Abfahrt die ganzen gelben Warnzeichen im Fahrerdisplay, alle Sensoren, SOS etc nicht verfügbar. Lag an frühem Morgentau auf der oberen Frontkamera. ausgestiegen, diese sauber geputzt, dann ging alles.
    • Auf Autobahn ist einmal urplötzlich sämtliche Fahrassistenz während eines abschließenden automatischen Spurwechsels ausgefallen. War alles weg, aber nur für 10-20 Sekunden. War auch etwas beunruhigend. Keinerlei Ursache dafür erkannt. Auto hatte sehr viele tote Mücken überall vorne, aber kA ob das eventuell ursächlich war.
    • Auf dem Rückweg war aus irgendeinem verhexten Grund das Explorer Navi einfach nicht zu gebrauchen. Er listete jeden E-Routenplaner Stop mit über 20 Stunden Ladezeit (!) und kam so auf eine Reisedauer von über 50 Stunden bei 2 Ladestopps!
      Egal was ich versucht habe, es war komplett unbrauchbar. Sind dann mit Google Maps auf Iphone Carplay nach Hause. Er hat auch die Sperrung am Brenner mit den Baustellen irgendwie als "Komplettsperrung" gesehen was komisch war.
      Also trotz Android Automotive, ist das Navi dem von Google Maps unterlegen anscheinend. Hab dann den E-Routenplaner ausgemacht irgendwann und dann waren die Fahrtzeiten ok, warnte dann aber andauernd dass man so nicht ankommen kann ohne Laden. Keine Ahnung was da für ein Mathefehler in der Software war.
      e.g. 1x Ladestopp berechnet mit 20:35 Stunden LOL

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    Alles in allem war es aber ein Easy-Trip. Keine grossen Sachen oder Macken bis auf den erwähnten E-Routenplanung Abspacker mit 20h Ladezeit und den 10Sekunden Ausfall der Fahrassistenz.
    Ansonsten hat auch nichts von der Software gesponnen. Klimaanlage hat selbst im Comfort Modus ohne grosse Geräusche Italien 35° gut weggekühlt, Vorklimatisierung war auch immer nett, selbst wenn man es 30sekunden vorher machte, war es schon ok.
    Da Italien und Österreich 130kmh Tempolimit war, war auch der Autobahn Verbrauch okay. denke es waren immer so ca. 400km drin auf Autobahn. Klimaanlage und vier Insassen hat man allerdings schon gemerkt dass es was ausmacht bei 35° Außentemperatur.
    Mittlerweile habe ich fast 6000km auf dem Auto und alles ansonsten prima.

  • Vielen Dank für deinen Bericht, das sollte man alles bei Ford melden und für alles ein Ticket öffnen. Falls die so etwas überhaupt kennen.

    Ich bin die Strecke Milano -> Campiglia Marittima -> Sienna -> Florenz -> Bologna diesen Sommer auch gefahren, allerdings mit einem Leihwagen (hybdrid) und kann deine Eindrücke nur bestätigen.

    Da ist die alte Aurelia noch besser als die freie Autobahn, annähernd gut die Maut Strecken. Total wild die Geschwindigkeitsbeschränkungen und wie diese ignoriert werden. Dabei kennt Italien extrem unangenehme teure Strafen.

    Teilweise können Italiener überhaupt kein Auto fahren, tun es aber trotzdem. :)

    --

    Bestellt 15.04.26 Ford Capri Vivid Yellow Premium RWD 79kWh, Pano, Ahk, B&O, Fahrassi und Traveler Paket.

    Bei Ford eingetragen am 20.4.

    unverb. Lieferung Juli 26.

    Bautermin aktuell 28.9. mit Lieferung dann ca. 3 Monate im Verzug.

    2 Mal editiert, zuletzt von elohh ()

  • Das eingebaute Navi im Explorer taugt nix. Ich würde mir wünschen ich könnte nach deutlich mehr Anbietern sortieren / filtern um meine Ladekarten besser zu nutzen. Das was da angeboten wird taugt mir überhaupt nicht.

    Deshalb mache ich mir die Mühe und plane im Vorfeld und fahre dann mit Google Maps und erweitere die Zielführung mit Zwischenzielen zum Laden.

    Du kannst beliebige Anbieter hinzufügen.

    Dafür musst du einfach irgend eine Ladestation Diener Anbieter als ziel im Navi suchen und sie in der Karte aufrufen danach als Favorit und als bevorzugt markieren.

    Danach ist es in der Liste der Anbieter hinterlegt.

    so habe Ich ewe go , Tesla usw. hinterlegt.

    FORD EXPLORER BEV PREMIUM,

    79 KWH / 210 KW (286 PS)

    Bestellt 12.02 Produktionsdatum 28.05 ;) ;)

    Lieferung 12.06.2026 / Abholung 20.06.2026

  • …nun weiß ich auch endlich, wie ein Explorer RWD sich auf der Straße so macht…und das auch noch im (fast) direkten Vergleich mit einem Mustang Mach E (Zeitunterschied der letzten Fahrt mit dem Mach E und den neuen Eindrücken mit dem Explorer 2 Stunden)🥹

    Meine Eindrücke basieren nun nicht gerade auf einer “großen Fahrt”, aber immerhin knapp 100km in einem Stück, und das mit wechselnden Geschwindigkeiten.


    Die Strecke:

    Ca. 50 km Autobahn mit Geschwindigkeiten zwischen 100km/h und gib’s ihm…

    Ca. 25 km Landstraße mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 100km/h

    Ca. 15 km innerstädtisch


    Die “Vergleichsfahrzeuge”

    Hin: Mustang Mach E RWD, 286 PS, 91kW-Akku

    Zurück: Explorer Premium RWD, 286 PS, 79kW-Akku


    Das Fahrprofil:

    So, wie es die StVO erlaubt, bei “gib’s ihm” 150km/h

    Alle Assistenten eingeschaltet


    Ladung bei Abfahrt:

    85 % Mach E

    44 % Explorer


    Die Außentemperatur:

    21 Grad


    Der Innenraum:

    Im Mach E sind die oberen Armaturenteile dezent aufgeschäumt, die Soundbar zieht sich bis zur Beifahrerseite rüber. Der Mach E vermittelt einem ein größeres Raumgefühl, im Explorer wirkt es im Vergleich alles ein bisschen “gedrängter”, ohne aber eine unangenehme “Enge” zu vermitteln.

    Die farbliche Gestaltung des Innenraums ist schon “gewöhnungsbedürftig”, wenn man nur Grautöne im Innenraum gewöhnt ist, ich finde es aber irgendwie ganz pfiffig so.

    Das Fahrerdisplay ist vielleicht etwas klein geraten, daher die Buchstaben und Zahlen etwas klein, es wirkt etwas etwas gedrängt. Aber wann schaut man schon darauf, wenn man ein HUD als Ausstattungsmerkmal hat…der Mach E hat weder für Geld noch für gute Worte ein HUD im Ausstattungsangebot, das finde ich ein bisschen schade. Denn ich genieße das HUD des Explorers, es lässt einen mit etwas Gewöhnung an das Auto das kleine Display in den Hintergrund des Vergessens geraten…

    ABER: Ford, was habt ihr euch bei der Anordnung im Zusammenspiel der Hardware des HUD und der Frontscheibe gedacht? Das ist eine Fehlkonstruktion! Der Rand der HUD-Einheit spiegelt sich wirklich störend in der Frontscheibe, so dass der Fahrer immer einen dunkel umzogenes Trapez im Sichtfeld hat. Das schmälert leider den insgesamt positiven Eindruck des Innenraums und des Fahrgefühl imho deutlich.

    Die so viel kritisierte Tastatur im Lenkrad empfinde ich durchaus als angenehm, mit ein bisschen Übung sind Fehlbedienungen eher sehr selten, durch die kleinen Erhebungen auf den “virtuellen” Tasten finde ich den jeweiligen Druckpunkt gut, die Tastenkombination für den Tempomaten 1km/h-Schritte, 10km/h-Schritte finde ich ganz praktikabel.

    Das große Display ist durch seine Postionsflexibilität natürlich ein Vorteil ggü. des fest installierten Displays im Mach E, allerdings finde ich die Grafik im Explorer auf dem Niveau der des Mach E eher etwas “konservativ” und spröde…


    Das Fahren:

    Den Mach E fuhr ich knapp vier Jahre. Er ist ein 4,73 m langes Fahrzeug.

    Das Fahrwerk ist relativ “sportlich” abgestimmt, war schon immer ein “Knackpunkt”, der mich immer wieder mal auf schlechten Straßen nicht begeisterte. Die mit der 19-Zoll Ganzjahresbereifung ist vergleichbar mit der meines Explorers, der ebenfalls die 19-Zoll-Variante als Schuhwerk trägt.

    Hier hat der Explorer klar die Nase vorn. Er federt deutlich komfortabler ab, das aber ohne in irgendeiner Form “schwammig” zu wirken und gibt seinen mitfahrenden Menschen und Tieren ein wirklich gutes und komfortables Gefühl.

    Ich habe, so meine Erinnerung mich nicht täuscht, den Eindruck, dass die 19-Zoll-Bereifung tatsächlich ein noch etwas “komfortableres” Gefühl den Insassen des Fahrzeugs vermittelt als die 20/21-Zoll-Variante, die ich mit dem Explorer und Capri als “Testfahrzeuge” gefahren habe.


    Trotz seiner vier Jahre knistert nix im Innenraum, genauso wie im ausgelieferten Explorer. Wie es da in vier Jahren aussieht, wird sich noch zu zeigen haben.

    Die Fahrgeräusche sind bei beiden Fahrzeugen ähnlich laut oder leise, je nach Geschwindigkeit und persönlichem Empfinden.

    Beim Mach E treten allerdings ab 50km/h dezente Windgeräusche insbesondere an der Fahrerseite auf, die mich auf längeren Strecken schon immer etwas genervt hatten. Dazu gab es auch eine TSI von Ford, die mit Dämmmaßnahmen in Türen und am Rückspiegel zwar für eine Besserung sorgten, aber sie nie ganz verschwinden ließen.

    Hier hat auch der Explorer die Nase vorn, Windgeräusche, die nicht an die Lauschlappen des Fahrers gehören, habe ich nicht wahrnehmen können. Für mich persönlich ist die Geräuschentwicklung im Explorer wahrscheinlich dadurch bedingt deutlich angenehmer, wenngleich auch der Explorer bei Geschwindigkeiten >130km/h auch ein bisschen lauter wird, aber für mich persönlich lange nicht so störend, als dass ich unbedingt mit zusätzlichen Dämmmaßnahmen in den Türen zusätzlich investieren müsste.

    Ob das Panoramadach meines Ex-Mach E da eine Rolle bei der Lautstärke spielt, ich kann es nicht beurteilen…



    …es folgt Teil 2…

    Ford Explorer 2026.75 Prem RWD - Weiteres:

  • Teil 2


    Die Beschleunigung ist beim Explorer gefühlt deutlich besser, sowohl beim Sprint von 0 auf 100 als auch beim Beschleunigen in höheren Geschwindigkeiten - für mich klarer Punkt für den Explorer.


    Die Fahrassistenten des Explorers sind denen des Mach E deutlich überlegen.

    Sie funktionieren einfach deutlich “smoother”, da gibt es keine Nickbewegungen beim Bremsen, keine harten Schläge bei der Regulierung der Geschwindigkeiten.

    Selbst im Stau mit dem ewigen Anfahren und Stoppen fühlt sich das im Explorer mit dem ACC einfach “echt” an, da hat das sehr grob arbeitende System des Mach E komplett das Nachsehen.

    Super finde ich auch, dass das Assistenzsystem nicht die Werte vergisst, tritt man mal selbst auf die Bremse und aktiviert das System wieder, setzten die Assistenten dort wieder an, wo sie aufgehört haben.

    Der Spurhalteassistent ist sehr funktionabel, funktioniert fast wie “autonomes Fahren”, wenn da nicht die Notwendigkeit des Anfassens des Lenkrads wäre. Da hat auf Autobahnfahrten der Mach E die Nase mit abonniertem Bluecruise (25€/Monat Abogebühren!) die Nase vorn, kein Anfassen des Lenkrads notwendig…allerdings das Ganze ohne Spurwechselassistent, was es (noch) nicht beim Mach E gibt.

    Beim Explorer funktioniert der Spurwechselassistent grundsätzlich sehr gut, vergisst man aber mal, das Lenkrad zu berühren, steigt er sofort aus…weiß man es, ist der Spurwechselassistent aber eben doch sehr gut nutzbar, das Blinken wird selbständig nach dem Spurwechsel beendet, der Spurhalteassistent nimmt nahtlos seinen Dienst wieder auf - well done!


    Die Lenkung ist viel direkter beim Explorer, das Auto fühlt sich viel leichter im Handling an, der Mach E fühlt sich da deutlich “schwerfälliger” an, der Wendekreis ist beim Explorer konkurrenzlos, da brauche ich mit dem Mach E zum Wenden gefühlt den doppelten Platz.


    Die AGR-Sitze fühlen sich erst einmal prima an, die Massagefunktion habe ich erst einmal noch nicht ausprobiert.

    Die Sitzstellung bleibt für den Schlüssel gespeichert und funktionierte bisher sehr gut.

    Das HUD ist für mich sehr gut ablesbar, die Infos reichen mir völlig aus. Die Spiegelung der Umrandung des HUD in der Frontscheibe habe ich schon oben negativ kritisiert.


    Der Verbrauch:

    Hier spricht auch der Explorer für sich.

    Auf der Hinfahrt mit dem Mach E bei gleichem Fahrprofil lag der Verbrauch lt. BC bei 21kWh/100km, wobei es eher an der 22kWh-Marke kratzt, denn die Anzeige sprang auf die 21kWh/100km genau mit Fahren auf den Hof des Händlers um - der Mach E verfügt bei der Verbrauchsanzeige nicht über zumindest eine Nachkommastelle!!!

    Der Explorer gab sich mit 16,9 kWh/100km zufrieden, das ist angesichts des gefahrenen Streckenprofils echt gut - auch hier schaut der Mach E in Röhre…

    Die Verbrauchsberechnungen anhand verfahrenem SOC, werde ich später noch eruieren, um zu schauen, inwieweit der Bordcomputer sinnvolle und brauchbare Verbrauchsangaben liefert.



    Zusammenfassend:

    Der Explorer ist klar das “modernere” Auto, der Fahrkomfort und die Assistenten lassen den Mach E alt aussehen. Er verfolgt aber eben auch ein anderes Konzept, und daher klassengleich eher mit einem EV 6 oder dem Capri als Schräghecklimousine zu vergleichen…wobei auch dort sicherlich ähnliche Fahrfeststellungen getroffen werden.


    Für mich persönlich war die Mach E-Zeit eine tolle, weil alleine das Optische für mich ein Knaller ist. Man hat sich in den vier Jahren an die “Charakterzüge” gewöhnt, er ist sicherlich kein schlechtes Auto, aber er ist eben in seiner Konstruktion und der Entwicklung der technischen Möglichkeiten heute nicht mehr ganz “up to date”…


    Es mag sich jeder ein eigenes Bild machen, ich habe schon nach der Bestellung immer wieder darüber sinniert, ob es der richtige Schritt ist, vom Mach E auf den Explorer umzusteigen - ich für meinen Teil muss nach den ersten Eindrücken allerdings klar sagen:

    Ich bereue den Wechsel nicht. Der Explorer kommt meinen Bedarfen voll und ganz nach, hat einen tollen Fahrkomfort, tolle Assistenten und ein trotz seines Hartplastikcockpit als sehr angenehm empfundenes Innenraumambiente.

    Diesen Ersteindruck gilt es nun im Laufe der Zeit zu bestätigen, hoffentlich ohne größere Macken oder Mängel…

    Die erste Macke hat sich nun nach der Erstladung gezeigt…gestern abend die Ladezeit programmiert, angestöpselt…heute morgen der “Schock”, die FPA zeigt keinen Ladevorgang an, signalisiert “Wartet auf Ladung”🤨 Allerdings die App meiner Wallbox (easee home) zeigt sehr wohl eine aktuelle Ladung mit 10,7 kW Ladeleistung an…mit der App lässt sich auch nicht mehr die einzige Funktion “aufschließen/zuschließen” in Gang setzen, es kommen nach kurzer Denkpause rote Ausrufezeichen😵‍💫

    Na mal schauen, was das ist, nachher erst einmal die Ladesäule abstöpseln und das Auto mit dem Schlüssel öffnen, vielleicht fängt sich die App wieder (am Betriebssystem liegt es wohl eher nicht, denn bei apple und android das gleiche Ergebnis…



    So, das soll’s für einen Erstbericht erst einmal gewesen sein, wer noch Fragen hat, raus damit…


    In diesem Sinne, allen Explorer- und Capribesitzern noch einmal eine stets pannen- und knitterfreie Fahrt gewünscht und all denjenigen, die im Wartesaal sitzen sei gesagt - es lohnt sich imho, auf das jeweils bestellte zu warten - imho ein tolles, in der Öffentlichkeit viel zu wenig beachtetes Auto…!!!

    (obwohl das ja für uns Besitzer auch wieder den Vorteil hat, nicht Teil des Allerleis im Straßenbild zu sein😉)


    Zu guter Letzt noch ein paar Impressionen meines neuen “Familienmitglieds”, denn was ist ein thread in einem Autoforum ohne Bilder😉:



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    Ford Explorer 2026.75 Prem RWD - Weiteres:

  • Schicke Farbe 8)

    Aber bei diesen Felgen hilf diese allerdings auch nicht mehr 8| ;)

    HardCore-DIYler mit missionarischem Hang zur Weltverbesserung, Eigentümer eines achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD. Timeline: 16.04. bestellt; 17.07. produziert, 30.07. eingetroffen, 05.08. in Besitz genommen

  • Heute hat der Explorer das erste Mal eine ungewollte Vollbremsung gemacht, als ich auf ein langsam abbiegendes Fahrzeug vor mir auflief. Dank jahrzehntelanger Erfahrung konnte ich sehr leicht erkennen, dass das auch ohne Bremsen ziemlich gut passen würde. Das sah das Assistenzsystem natürlich anders und wollte mich den Wagen unbedingt retten :rolleyes:

    Das es bei mir dabei fast einen Herzinfarkt ausgelöst hat, ist dem System scheinbar egal X/

    HardCore-DIYler mit missionarischem Hang zur Weltverbesserung, Eigentümer eines achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD. Timeline: 16.04. bestellt; 17.07. produziert, 30.07. eingetroffen, 05.08. in Besitz genommen

  • Heute hat der Explorer das erste Mal eine ungewollte Vollbremsung gemacht, als ich auf ein langsam abbiegendes Fahrzeug vor mir auflief. Dank jahrzehntelanger Erfahrung konnte ich sehr leicht erkennen, dass das auch ohne Bremsen ziemlich gut passen würde. Das sah das Assistenzsystem natürlich anders und wollte mich den Wagen unbedingt retten :rolleyes:

    Das es bei mir dabei fast einen Herzinfarkt ausgelöst hat, ist dem System scheinbar egal X/

    na, da war wenigstens eine Ursache erkennbar.


    Mein wunderbarer Premium BMW macht Notbremsungen vollkommen ohne erkennbare Ursache.

    Dafür habe ich eine Stelle in Wien - im Ortsgebiet - dort beschleunigt er immer eigenständig auf 140 km/h.

    das ist erst lustig ...

  • Heute hat der Explorer das erste Mal eine ungewollte Vollbremsung gemacht, als ich auf ein langsam abbiegendes Fahrzeug vor mir auflief. Dank jahrzehntelanger Erfahrung konnte ich sehr leicht erkennen, dass das auch ohne Bremsen ziemlich gut passen würde. Das sah das Assistenzsystem natürlich anders und wollte mich den Wagen unbedingt retten :rolleyes:

    Das es bei mir dabei fast einen Herzinfarkt ausgelöst hat, ist dem System scheinbar egal X/

    Ich hatte das neulich genauso bei einem Verbrenner-Mietwagen und kenne den Schreck und das blöde Gefühl danach. Ich habe aber auch erkannt, dass ich -wie wahrscheinlich fast jeder von uns- "antizipierend" auffahre, heißt, ich sehe, dass der Abbiegende kein Hindernis hat und höchstwahrscheinlich weiter rollen wird. Tut der das aber aus welchem Grund auch immer nicht, wird es aber auch ganz schnell brenzlig mit aller Antizipation und man ist am Ausweichen/Bremsen. Wenn ich jetzt mit der sensorindizierten Notbremse rechnen muss, werde ich mein Fahrverhalten wohl anpassen müssen. So lernen wir von den "Assistenten"... :/ ;)

    Ford Explorer Select, RWD, frostig weiß, AHK, All Season Tires, Händlerbestellung bestätigt am 26.06.26