…dass die Ursache der frühen Batterieausfälle mit der zu klein dimensionierten Kapazität zusammenhängt, liegt zunächst einmal auf der Hand.
Wie das sich derzeit bei Verbrennern verhält, vermag ich nicht zu beurteilen. Die 12V unseres Verbrenners ist jetzt im 5. Jahr und hat noch nicht einmal gemuckt (und dieses Fahrzeug hat ungefähr das gleiche Streckenprofil wie das E-Auto). Daran kann es also nicht liegen, dass die beiden E-Autos von Ford noch deutlich innerhalb der Garantiezeit die Grätsche machten.
Ich habe in meinem Autofahrleben noch nie (bis auf eine Ausnahme-die Batterie meiner Harley war immer nach zwei Jahren platt, die meiner BMW hielt 11 Jahre!)), und das sind nun über 50 Jahre, so schnelle 12V-Ausfälle gehabt wie mit den beiden E-Ford. Da liegt der Verdacht zunächst eben einmal nahe, dass es an der Stärke der Batterie liegt.
Aber ja, die Erfahrungen der User sind da zumindest bis zu einer Lebensdauer bis vier Jahren offenbar sehr unterschiedlich: Die einen haben schon nach 15 Monaten die ersten Probleme, die anderen haben auch nach vier Jahren noch keine…woran das liegt? Keine wirkliche Ahnung…
Ich glaube, es ist eine Gemengelage:
1. Die verringerte Kapazität der LVB
2. Module verschiedener Chargen, die im ausgeschaltetem Zustand nicht immer richtig herunterfahren
Zu Punkt 2:
Warum sonst sollte mein Auto nach meinen Messungen in einer Nacht nur ca. 1-2% des 12V-soc, in einer anderen bis zu 20%(!) soc verlieren…das kann doch nur daran liegen, dass auch im Fahrzeugruhestand irgendein Modul der Meinung ist, aus welchem Grund auch immer wach bleiben zu müssen und so an der LVB zu nuckeln…
Wie auch immer:
Zurück zum Thema - nach meiner Erfahrung mit E-Fahrzeugen würde ich aus der 12V-Batterie nicht zusätzlich über die 12V-Steckdose einen Dauerstrom für permanenten Stromverbrauch ziehen lassen. Mir persönlich wäre das hinsichtlich das schnellen 12V-Batterie-Tod zu riskant…
Grüße