Ladestrategie

  • Gemäß dieser Untersuchung liegt die Degradation der Akkus in Abhängigkeit diverser Belastungen (Lade/Entlade-Leistung, Betriebstemperatur ect.) im Bereich von 1.5% bis 3% pro Jahr. Der Durchschnitt liegt bei 2.3%.

    Die Rest-Kapazität eines Akkus nimmt ab ca. 80% SoH deutlich schneller ab. Nimmt man diesen Wert als Untergrenze, sollte ein Akku also mindestens fast 7 Jahre, bei guter Pflege sogar mehr als 13 Jahre halten.


    Scheinbar lohnt es sich also doch, pfleglich mit dem BEV-Akku umzugehen :)

    HardCore-DIYler mit missionarischem Hang zur Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines in den Iden des Aprils bestellten und am 17.07.2026 produzierten achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD. ETA Mitte 08/2026

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  • Akkustand, könnte ja sein, dass es nicht zurücksetzt wenn nur ne kleine Menge nachgeladen wurde.

    Bestellt 16.04.26

    Ford Explorer Premium 210kW RWD, Blue My Mind , Fahrerassistenz Paket, B&O, AHK, Traveller Paket

    Voraussichtlich Produktion 03.09 Lieferung bis Ende September

  • Die Rest-Kapazität eines Akkus nimmt ab ca. 80% SoH deutlich schneller ab.

    Eigentlich habe ich bislang immer gelesen, dass es bis 80% schneller und danach der SoH Abbau langsamer geht. Habe ich da etwas übersehen?

    Explorer AWD 79 kWh in arctic blue seit 2025, BMW iX1 30 i seit April 2023, Smart #1 Brabus seit September 2023

    Hyundai Ioniq 5 AWD 2021-2022

    Tesla Model Y 6 Monate Kurzzeit Abo in 2023

    BMW 225iX Active Tourer Hybrid 2018-2021

  • Nach meinem Kenntnisstand ist die SoH-Kurve eine, die anfänglich relativ schnell von 100 auf ca. 95% absinkt und dann relativ lange auf einem Plateau bis hinunter auch ca. 80% bleibt. Dann geht es realtiv rapide abwärts.

    HardCore-DIYler mit missionarischem Hang zur Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines in den Iden des Aprils bestellten und am 17.07.2026 produzierten achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD. ETA Mitte 08/2026

  • Nach meinem Kenntnisstand ist die SoH-Kurve eine, die anfänglich relativ schnell von 100 auf ca. 95% absinkt und dann relativ lange auf einem Plateau bis hinunter auch ca. 80% bleibt. Dann geht es realtiv rapide abwärts.

    Dies habe ich gefunden:

    Die AVILOO/P3-Studie: 7.000 Fahrzeuge bis 300.000 km

    Die österreichische Batteriediagnostik-Firma AVILOO hat gemeinsam mit der Beratung P3 einen besonderen Datenschatz gehoben: Über 7.000 Fahrzeuge mit Laufleistungen bis zu 300.000 Kilometern.

    Die Überraschung: Die realen Felddaten sind besser als die theoretischen Labormodelle vorhergesagt hatten. Bei 100.000 km liegt der durchschnittliche SOH bei etwa 90%. Und dann passiert etwas Interessantes: Die Kurve flacht ab.

    Zwischen 200.000 und 300.000 Kilometern bleibt der SOH nahezu stabil bei rund 87%, weit oberhalb der typischen Garantiegrenze von 70-80%.

    Die Erklärung: Die SEI-Schicht

    Der schnelle Anfangsverlust hat einen einfachen Grund: In den ersten Ladezyklen bildet sich auf der Anode eine sogenannte SEI-Schicht (Solid Electrolyte Interphase). Dabei wird Lithium "verbraucht", was die messbare Kapazität reduziert. Nach etwa 30.000 km stabilisiert sich diese Schicht und die Degradation verlangsamt sich deutlich.


    Dies erklärt die schnelle Abnahme am Anfang.


    Geotab 2025: Die bisher größte Analyse

    Die kanadische Telematik-Firma Geotab hat im Januar 2026 ihre aktualisierte Studie veröffentlicht, auf Basis 22.700 Elektrofahrzeugen, 21 verschiedene Modellen und über mehrere Jahre aggregierte Daten. Das Kernergebnis: Die durchschnittliche Degradation liegt bei 2,3% pro Jahr. Das entspricht nach 8 Jahren einem State of Health (SOH) von etwa 81,6%.

    Interessant: 2024 lag der Wert noch bei 1,8% pro Jahr. Die Verschlechterung liegt aber nicht an schlechteren Batterien, sondern daran, dass Fahrer zunehmend auf Schnellladen setzen.


    Nach beiden Studien wird der größte SoH Verlust übrigens der kalendarischen Alterung zugeschrieben. Und beide Studien sagen nichts konkretes zu einer Alterung bei einem Ladestand von unter 80 % (die Aviloo-Studie kommt ja fast gar nicht auf diese Werte).

    Das Problem ist vermutlich auch, dass wir noch zu wenig reale Werte unter 80% haben. Die sollten ja frühestens nach etwa 8-10 Jahren zu erwarten sein. Vor 10 Jahren war die Zahl der E-Autos noch sehr begrenzt.

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  • Unser Explorer wird von Mo.- Fr. quasi als Pendlerauto missbraucht. Ich fahre also min. 100 Km, davon ca. 80% Autobahnanteil, täglich in der Woche. In der Regel wird er bis 80% geladen. Zuhause und in der Kaserne wird er mit 11 kW an der Wallbox geladen. Bei zwei Fahrten in den Urlaub wurde er sechsmal mit DC geladen. Ca. alle zwei Monate lade ich den Akku auf 100% und danach runter bis auf ca. 5%. Danach zeigt er meines Erachtens wieder eine genauere Restreichweite an. Wir haben den Wagen im September 2025 als Jahreswagen mit einer Laufleistung von ca. 6.500 Km bei einem Ford Händler erworben. Zwischenzeitlich hat er um die 27.000 Km auf der Uhr. Wir haben vor einem Monat den SoH-Wert des Akkus auslesen lassen. Der Explorer wurde beim Händler als Vorführwagen genutzt und wahrscheinlich nur an der Wallbox AC geladen. Der SoH-Wert lag noch bei erfreulichen 98.7%. Kennt noch jemand den SoH-Wert seines Akkus?

    Explorer Premium RWD 286PS 77KwH, Arctic Blue Metallic, Fahrassistenz-Paket, B&O, 21" Aero Leichtmetallräder + 19" Winterkompletträder, Wärmepumpe, Premium Polsterung Onyx Black, Panoramadach, AHK

    Gekauft als Jahreswagen mit ca. 6.500 Km im September 2025.

  • ja, 94,5%🤷🏻‍♂️ (aber nicht beim Explorer)


    Mir scheinen 98,7% ein wirklich guter Wert nach 27000 km, da würde ich mir gar keine Gedanken drum machen.

    So wie ich als Laie mit 6 Jahren E-Mobilitätserfahrung das sehe, ist deine „Ladestrategie“ prima. Die einzige Anmerkung:

    Wenn du auf 100% lädst, solltest du mit einem herkömmlichen Akku auch zeitnah wieder losfahren und das Auto nicht bei 100% längere Zeit „parken“…


    Grüße

    Auslieferung August 2026?: Ford Explorer 2026.75 Premium RWD - alles Weitere: