Im Fahrzeug kannst du in den Ladeeinstellungen die Ladeleistung reduzieren. Diese Einstellung halbiert diese von 11kW auf 5,5kW.
Ladestrategie
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Gestern abend habe ich den Fiat an die Wallbox gehängt und ihr gesagt, sie soll nur 10kWh laden, damit 80% SoC nicht überschritten werden. Da die Wallbox aktuell immer auf PV-Überschuss steht, hat sie gestern einen Teil geladen und heute früh den Auftrag abgeschlossen. Das ist echt ein cooles Feature

Abb.: Auszug Ladehistorie
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Lade zuhause 11kWh auf 90% -
Ladezeitraum 10:00 bis 16:00 wegen der günstigeren Ladetarife
Fahre ich weiter weg - dann auf 100% und unterwegs, bei Schnelllader Ionity, auf ungefähr 90 % - alles darüber dauert dann ewig.
Zuvor mit dem e-Mach, jetzt seit einem halben Jahr mit dem Exi.
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Laden auf 100 % und dann längeres Stehenlassen bei hohen Temperaturen belastet die Batterie sicher stärker als Laden auf 80 %. Das liegt an der Zellchemie und den Vorgängen beim Laden (Gitterexpansion). Wie groß der Einfluss aber ist, kann kaum belastbar eingeschätzt werden. Häufiges Schnellladen mit hohen Ladeströmen würde ich für kritischer halten als Laden an der heimischen Wallbox. Hängt auch sehr stark von der Fahrweise ab. Generell sind hohe Lade-oder Entladeströme mit einem Nachteil verbunden, weil dies die Geschwindigkeit der Gittergrößenveränderung erhöht. Meiner Vermutung nach halten die Akkus aber vermutlich ohnehin länger als ein Autoleben.
In unserer PV-Anlage wird die Batterie an 250 Tagen im Jahr auf 100 % geladen. Nach mittlerweile knapp 1000 Ladezyklen wird mir ein SoH von 94 % gemeldet, was sich auch mit der Realität deckt (ich monitore die Anlage mit einem HEMS in Echtzeit). Würde die Autobatterie nach dieser Zyklenzahl auch noch 94 % haben, dann wären das 400-450 000 km. Die fahre ich vielleicht in 20 Jahren.
Mir ist schon klar, dass eine Autobatterie anderen Belastungen unterliegt als eine PV-Batterie, aber wenn man nur das Laden betrachtet scheint das mit den 100% nicht so extrem schädlich zu sein.
Da unser BEV in der Garage steht, lade ich auf 100% wenn ich weiß, dass ich in den nächsten 24 h das Auto für Strecken von mehr als 100 km benötige. Ansonsten lade ich meist bis 90 %. Zu 90 % mit PV-Überschuss. Bislang waren unsere BEV immer Leasingfahrzeuge, so dass ich echte Erfahrungswerte nach 10 Jahren nicht habe.
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bei mir wirds im Alltag ne 70/30 % Strategie für meine 110 Km pro Tag. Da kann ich auch düsen wie ich grad Lust hab und dann abends aus dem Hausakku wieder aufladen.
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smartuser wenn Du eine aktuelle PV hast, dann ist das eine LFP Batterie und dafür trifft das durchaus auch im Auto zu. NMC könnten hier ein leicht verändertes Verhalten zeigen bei langer Nutzung, der Grundsatz bleibt aber, meist überlebt, bei aktuellen Autos, der Akku die Nutzungsdauer und der SoH ist m.E. auch nicht das Problem, denn auch mit 50% SoH ist das Auto noch fahrbar.
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smartuser wenn Du eine aktuelle PV hast, dann ist das eine LFP Batterie und dafür trifft das durchaus auch im Auto zu. NMC könnten hier ein leicht verändertes Verhalten zeigen bei langer Nutzung, der Grundsatz bleibt aber, meist überlebt, bei aktuellen Autos, der Akku die Nutzungsdauer und der SoH ist m.E. auch nicht das Problem, denn auch mit 50% SoH ist das Auto noch fahrbar.
NMC-Zellen reagieren etwas sensibler als LiFP-Akkus auf dauerhaften Vollladestand (hohe Spannung), was zu mechanischem Stress und Zellalterung führt. Lebensdauer (Zyklen): 1.500 bis 3.000 vollständige Ladezyklen (bis 80 % Restkapazität) LiFP-Batterien werden 4000 bis 10 000 Ladezyklen attestiert. Das Schädliche ist primär der hohe Ladestand bei langem Stillstand, insbesondere bei hohen Temperaturen.
Die PV-Batterie ist in der Tat eine LiFP-Batterie, aber die Unterschiede würde ich nicht als extrem einschätzen.
Selbst wenn ich jetzt annehme, dass ständiges Vollladen auf 100 % die Lebensdauer um 50 % erniedrigt, bin ich bei NMC bei 750 bis 1500 Ladezyklen. Bei unserem Exi mit der großen Batterie wären das immer noch 300 00 bis 600 000 km. Insofern kann ich nur zustimmen, dass bei aktuellen BEV der Akku wohl die Nutzungsdauer des Autos überleben würde.