Wallboxen 11kw

  • Meine PV Anlage mit ca. 10 kW hat sich nach 10 Jahren, meine vor 2 Jahren gemachte Erweiterung (ca. 10 KW Speicher und Wallbox) und die Umstellung der Stromtarife wird sich bereits nach 5 1/2 Jahren amortisieren (Förderung, Dienstwagenabrechnung aus Vermietung).


    Zusätzlich kommt noch die eigene Stromverbrauchssenkung durch Erhöhung des Eigenverbrauchs von ca. 30 auf 65% hinzu.

    Meine Speichererweiterung auf ca. 14 kW (bei einer PV-Peak-Leistung von 8,4kWp) hat sich da bei mir seit dem letzten Jahr noch zusätzlich bemerkbar gemacht:

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    Explorer EV 2025 Premium AWD (250 kW/ 340PS), Batterie 79 kWh, Magnetic Grey metallic, WP, Fahrerassistenz, AHK

    Bestellt: 26.11.2024, ausgeliefert: 18.12.2024.

    Elektro-Historie: 2021 - 2024: Enyaq iV80 RWD - sehr zufrieden damit, aber kein Allrad, daher Wechsel...

  • Ist da auch die Ladung für E Autos einbezogen ?. Sonst super Autarkiewert.

    Bestellt am 24.7.2024: Ford Explorer, 77 KWH, 210 KW (286 PS), Artic Blue Metallic, Fahrerassistenz-Paket, Ford Ergonomie-Sitz, Ganzjahresreifen (wintertauglich), Garantie- Schutzbrief: Ford Flatrate+ 4 Jahre 40.000 km. Produktionsbeginn 4.11.2024, Lieferung zum Händler 26.11.2024 (4 Monate 2 Tage), Zugelassen am 6.12.2024 (11 Tage)

  • Interessante Rückmeldungen. Ich habe dazu noch zwei Gesankenanstöße:


    a) zukunftssicher gibt es eher nicht. Technik kann man immer so nach 10 Jahren runderneuern um auf dem aktuellen Stand zu sein. Oder man lebt halt mit dem alten Kram weiter.


    b) da es hier ja eigentlich um wallboxen und Läden geht: mein Schwager pendelt und fährt so 100km pro Tag im durchschnitt. Er verzichtet auf ne separate Installation, weil er einfach mit einer mobilen wallbox 2kw über schuko nachts lädt für ca 30ct/kwh. Er meinte, es rechnet sich selbst mit Fotovoltaik nicht in aufwändige wallbox mit pipapo zu investieren. Er hat eben einen billigen dummen ladeziegel, der in der Garage über Nacht nachlädt. Und das reicht ihm scheinbar locker.


    Ich stehe jetzt eben vor der Frage, ob sich eine smarte teure wallbox überhaupt noch lohnt oder ob das vielleicht schon eher wieder die Technik von gestern ist, wenn es dann an jeder Ecke einen schnelllader gibt oder man auch beim Lidl während des Einkaufs für 29ct laden kann. Natürlich ist es nett, wenn man schnell zu Hause laden kann, aber könnte es nicht auch ein Irrweg sein, wenn jeder einzelne versucht sich diese teure Infrastruktur vorzuhalten?

  • seufz - wenn man noch den luxus hat, darüber nachzudenken um das invest - ich müsste 1m öffentlichen Fußweg durchkreuzen, um meinen Stellplatz mit einer Wallbox zu versorgen. Geschweige wie das im/aus dem Haus herauskommt.

    Mhmm, was schreib ich hier hin :/ Ich besitze/fahre keinen FORD/Explorer EV :saint: Aber das Interesse an diesem und jenen BEV ist vorhanden! :)

  • Na klar können Überlegungen pro/kontra eigener Wallbox im Endergebnis individuell verschieden sein…

    So oft und lange könnte ich ja gar nicht bei Lidl für 29C laden, um meinen 91kWh-Akku voll zu bekommen, zumal man nur 3 Stunden (wenn überhaupt), wenn ich richtig informiert bin, an diesen „Einkaufssäulen“ „ungestraft“ laden darf…Und alleine 3 Stunden einzukaufen, um 30kWh geladen zu haben, ist mir zu umständlich und als Verschwendung meiner Lebenszeit nicht wert.

    Also bleibt für große Akkus nur der Schnelllader, und den bekommst du nirgendwo in D für 29C🥴. Dazu kommt die Anfahrt zu einem Schnelllader im Einzugsgebiet und der insgesamt mit einem Ladevorgang verbundene Zeitaufwand.

    Es wird in D insbesondere in urbanen Bereichen nie möglich sein, dass jeder seine eigene Lademöglichkeit hat, wo es aber technisch und baulich möglich ist, lässt der Gesetzgeber es eben ausdrücklich zu und verpflichtet ja sogar den Vermieter, gewillten Mietern die Lademöglichkeit zu genehmigen…

    Ich bin in der glücklichen Lage, trotz des Wohnens zur Miete einen Mieterparkplatz zu haben, auf dem ich meine Lademöglichkeit errichten konnte,

    Wie ich schrieb, ich bin in zwei Jahren durch, dann lade ich im Vergleich zum öffentlichen Laden mit der eigenen Wallbox im Plus. Klar hat die Investition in die eigene Wallbox zunächst ein kleines Loch in die Kasse gerissen, aber wenn ich die Betrtiebskosten für unseren Verbrenner in den letzten Monaten gegenrechne, bereue ich nicht einen Cent der Investitionen in die Wallbox.

    Ich würde jedem, der die bauliche und technische Möglichkeit hat, eine eigene Wallbox zu installieren, zumindest dazu raten, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer darüber hinaus auch noch die Möglichkeit hat, mit Sonnenenergie zuzuladen sowieso…

    aktuell: Mustang Mach E

    Händlerbestellung 16.04.2026:

    Ford Explorer 2026.75 Premium RWD, schwarz, Fahrerassistenz-, Traveller-Paket, Premium B&O, WP, AHK, AGR, GJR auf schwarzen Hochglanzfelgen, Garantieverlängerung 7 Jahre

    Produktion: Mitte Juli 2026

    Liefertermin lt. Bestellung: 3. Q 2026

  • Für mich gibt es mehr als nur den wirtschaftlichen Aspekt. Ich halte es für durchaus zukunftssicher, seine benötigte Energie zu mindest zum Teil selbst erzeugen zu können.

    Aber um mal ein paar Zahlen zu nennen: Bislang habe ich ca. 80.000km mit meinem BEV zurückgelegt. Da ich überwiegend zuhause lade, gehe ich mal von 90% heimischer Ladung aus. Ich zahle im PV-bereinigten Jahresschnitt 0.15c/kWh. Bei einem Verbrauch von 16.5kWh/100km wären das also insgesamt knapp 1.8k€. Hätte ich ausschließlich Netzstrom gezogen, für den ich 0.34c/kWh zahlen muss, wären das ca. 4k€. Somit hätte mich das 2.2k€ mehr gekostet.

    HardCore-DIYler mit Hang zur missionarischen Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines in den Iden des Aprils bestellten achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD als Ersatz für einen 2012er Seat Exeo ST 2.0 TDI 8)

    Weitere energierelevante Haushaltsgeräte: Iconischer Fiat 500e, WallBox von Tinkerforge, PV-Anlage, WärmePumpe im energetisch sanierten Altbau

    Einmal editiert, zuletzt von KannNixRichtig ()

  • ...mal ne Antwort auf die Frage von NickKop:

    Wenn man eine PV OHNE Akku hat, wird sich Überschußladen auf jeden Fall rechnen.
    Wenn man eine PV mit Akku hat und das System auch annähernd 10 kW Leistung rauskurbeln kann, lohnt sich Überschußladen nicht.
    Dieser Fall geht davon aus, daß man nichts selber macht und Handwerker braucht.

    Für Selbermacher gibts dann den Baum des Lebens bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung ^^

    Persönlich habe ich ein eher unwirtschaftlich aufwendiges Victron System selbst gebaut, welches 12 kW Dauer rausleiern kann. Jetzt hatte ich aber keine Lust, meinem Gerätezoo ein weiteres (hier: EVCC) Teil hinzuzufügen, noch mich damit zu beschäftigen und hab von Amazon ne 180 EUR "De" Wallbox (die mit App) genommen.


    hier sind weiter unten als "Reality-Check" die Bedingungen aufgeführt, unter denen sich Überschußladen nicht lohnt und da gehe ich mit allem mit:
    https://futurefox-greendeal.de…-komplette-ratgeber-2026/

    Ford Explorer RWD Select 210 kW mit Winter, Traveller, GJR, bestellt 20.03.2026

    2 Mal editiert, zuletzt von X170 ()

  • Also dass sich Überschussladen bei einem Hausakku nicht lohnt würde ich so nicht unterschreiben.

    Unser Hausakku mit 11.2kWh ist bei 14kWp Süddach PV von Mai bis Oktober quasi um 10 Uhr voll. Danach gehen Unmengen des Solarstroms für 8ct ins Netz. Durchschnittlich geht quasi 66% des produzierten Stroms ins Netz. Wir produzieren ca. 60kWh bis 100kWh jeden Tag Strom.

    Ich habe ohne E Auto zur Zeit einen Autarkiegrad von 82%.

    Das Auto kann also ab 11Uhr oder manchmal auch schon ab 10Uhr PV Überschuss laden.

    Unser Nutzungsprofil wird bedeuten dass wir jede Woche das Auto mehrmals damit vollbringen. Da muss ich nicht Nachts oder über den Hausakku laden.

    Im Winter ist es natürlich anders. Da wird dann in Dunkelflauten der HausAkku nicht oder nur spät voll und reicht dann nicht über die Nacht.

    Explorer EV 2026.75 | Select | Frozen White | RWD Ext. Range 210kW (286 PS) 79kWh | +Komfort | +Fahrerassistenzpaket | +GjR
    Bestellt: 9.2.2026, Gebaut 13.5.2026,
    Beim Händler 03.06.2026, Übergabe 12.6.2026

  • Die Aussagen von X170 würde ich nur bedingt teilen wollen. Ich stufe PV-(Überschuss-)Laden als fast immer sinnvoll ein.


    Die klassischen Probleme sind bekannterweise ja:

    1.BEV ist tagsüber nicht zuhause - Da können ein großer Akku sowie eine entsprechend nach Westen ausgerichtete PV-Anlage Abhilfe schaffen

    2. PV-Anlage zu klein für Überschussladen - Da kann eine automatische Phasenumschaltung helfen. Zudem könnte man einen Akku tagsüber beladen und diese Energie dann ins BEV umladen.

    3. Unpassendes Nutzungsverhalten - Man muss stetig die Prognosen mit der eigenen Nutzung abgleichen, um ein Maximum an Eigennutzung der PV gewährleisten zu können. Auch tägliche Ladungen mit kleinen Energiemengen können ausreichen, um den Bedarf zu decken.


    Egal welches Setting auch vorliegt, erfordert die Maximierung des Eigenanteils von PV-Energie beim Laden ein gewisses Konzept. Hard- und Software müssen dieses Konzept unterstützen.

    HardCore-DIYler mit Hang zur missionarischen Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines in den Iden des Aprils bestellten achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD als Ersatz für einen 2012er Seat Exeo ST 2.0 TDI 8)

    Weitere energierelevante Haushaltsgeräte: Iconischer Fiat 500e, WallBox von Tinkerforge, PV-Anlage, WärmePumpe im energetisch sanierten Altbau

  • Ich bin mit BEV und Hausakku seit März bei 98 - 99% Autarkie mit 8,1kWpeak und einem 8kW WR und einem 15,8kWh Speicher, den entlade ich bei sehr sonnigen Tagen bis auf 20% SOC ab Mitternacht ins Netz und lade den erst ab ca 11 Uhr mit der Leistung über meiner 60% Einspeisebegrenzung auf.