Nunja, eine Wallbox zu kaufen, die ISO 15118-20 ready ist, es aber nicht kann, ist auch relativ sinnfrei ![]()
Wallboxen 11kw
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Ja, das ist trickreich, echt nervig. Hättest ihr zur Installation eines Ladepunktes bis 4,2 kW Leistung raten sollen. Das wären 3phasig 6A.
Ladepunkte bis 4,2 kW müssen nur gemeldet werden, weiter nichts. Keine Steuerbarkeit, kein §14 ENWG, keine Verpflichtung zur Abnahme durch einen konzessionierten Elektriker => kein Auffrischen der Hausverteilung, kein Schmerz.
Und mit dem AFIR Zeugs (was ich auch nicht kannte) kann man nur jedem raten, dieses Jahr noch einen solchen kleinen Ladepunkt anzumelden, egal, ob man ihn tatsächlich einbaut.
Wenn man dann versehentlich gelegentlich trotzdem schneller läd, so what...und dann in der Doku der Wallbox gucken, wie man von 6A, auf 8 oder 10 hochstellt

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Nunja, eine Wallbox zu kaufen, die ISO 15118-20 ready ist, es aber nicht kann, ist auch relativ sinnfrei

Nein, ist es nicht. Zumindest nicht für den Netzbetreiber. Der kann damit sein Netz besser steuern. D.h. Dir mehr oder weniger Saft zuteilen, je nachdem, wie ausgelastet das Netz ist. Sonst glüht demnächst der Asphalt über der Zuleitung, wenn alle gleichzeitig im Winter den Heizstab ihrer Wärmepumpe zünden und ihr Auto laden.
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Wie gesagt klappt das ja nur, wenn man entsprechende intelligente Zähler verbaut hat. Da ist der Rückstand nach wie vor sehr groß...
Ich persönlich kenne Niemanden, der einen iMSys-Zähler verbaut bekommen hat, nur weil er eine Wallbox installiert hat.
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Wie gesagt klappt das ja nur, wenn man entsprechende intelligente Zähler verbaut hat. Da ist der Rückstand nach wie vor sehr groß...
Ich persönlich kenne Niemanden, der einen iMSys-Zähler verbaut bekommen hat, nur weil er eine Wallbox installiert hat.
Bei mir sind die Stadtwerke als Messstellenbetreiber da gut dabei: Vor zwei Jahren nach Anmeldung BKW im Marktstammdatenregister wurde der bereits vorhandene digitale Zähler noch einmal ausgetauscht. Dieses Jahr dann nach Inbetriebnahme PV-Anlage und Gewährung der § 14a-Netzentgeltreduzierung Einbau iMSys. Ein Zählertausch war hierfür zum Glück nicht zuständig, da trotz der vorgesehenen Kommunikation der Beteiligten mein Stromlieferant Tibber da etwas nachhinkt

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Gestern bin ich einige Male zwischen Keller und Dachboden hin und her, aber ich denke, es hat sich gelohnt: Homeassistant läuft auf dem NUC und die Integration von evcc hat einfach prima geklappt. Paar Irrungen und Wirrungen gibt es immer, zwischendurch hatte ich mich mal unnötigerweise von meinem eigenen Wechselrichter "ausgesperrt" und musste per direktem Draht wieder um Zugang bitten und das von einem Freund netterweise vorinstallierte HA auf dem NUC hatte ich beim Update auch 'gehimmelt', aber so konnte/musste ich wenigstens einmal alles Schritt für Schritt von vorn aufsetzen. Ein besonderer Dank geht an ein halbes Dutzend netter Nerds, die mich in Youtube so wunderbar begleitet haben. Und auch 'Kollegin AI' hat gestern für mich einen wirklich tollen Job gemacht. Jetzt 'sehe' ich die Wallboxen sogar in meinem SMA-Portal, die Mädels/Jungs von evcc haben sich da echt Mühe gegeben, immerhin gibt es beliebig viele Wechselrichter/Wallbox-Kombinationen. Vielleicht habe ich mit SMA/Easee aber einfach Glück gehabt. Der 'Sponsortoken' für evcc hat sich jedenfalls bis jetzt erstmal gelohnt.
Fehlt nur noch... ach ja.. das Fahrzeug an der Dose... Irgendwas ist immer...

...und als meine Liebe dann vorsichtig fragte, wieviel Überschuss ich denn bei der zu erwartenden Dunkelheit bei Fahrzeuglieferung in den Explorer laden wolle, war meine Euphorie dann auch wieder auf Normalmass. 'Der nächste Frühling kommt bestimmt' höre ich mich noch etwas trotzig erwidern
.Aber dann sehe ich mich schon bei bewölktem Himmel am Rechner sitzen und mich über die Phasenumschaltung je nach Angebot von Licht und Sonne freuen. Ich hoffe, der Exi kommt mit der dann etwas schwankenden Versorgungslage klar. Ich werde die Regelintervalle auf ,gemütlich' lassen, um ihn nicht über Gebühr zu stressen
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Vielleicht mal einen Randthema, habt ihr euch auch alle um einen vernünftigen Überspannungsableiter inklusive fach- und sachgerechter Installation (insbesondere ausreichende Querschnitte zur Erde) gekümmert?
Vorstellbar dass manche Elektrobetriebe sowas überhaupt nicht auf dem Zettel haben (habe von solchen Firmen schon genug Pfusch gesehen), beim selber machen das gleiche.
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...um einen vernünftigen Überspannungsableiter ... gekümmert?...
Aktuell muss jede Elektroinstallation, die Verbraucher mit mehr als 4.2kW Leistung betreibt, über einen SLS (SelektiverLeitungsschutzSchalter) und einen ÜSS (ÜberSpannungsSchutz) verfügen. Bei Verteilerkästen mit Stromschienen ist das ziemlich leicht nachrüstbar. Alternativ kann das aber auch in einem speraten Gehäuse montiert werden. Die Anbindung des ÜSS erfolgt üblicherweise mit 16mm² direkt an der PAS (PotentialAusgleichsSchiene).
...Ich hoffe, der Exi kommt mit der dann etwas schwankenden Versorgungslage klar...
Meiner kommt damit klar
Das gilt übrigens auch für meinen Fiat 500e. Die Zeit, die meine Wallbox für das Umschalten braucht, liegt im Bereich von einer Minute. Bei stark wechslender Bewölkung wird ein Umschalten natürlich mehrmals ausgelöst. Fehler traten dabei bisher noch nicht auf.Durch Überscheidungen im Regelverhalten kommt es bei mir zu minimalem Bezug aus dem Netz (<1kWh). Die Nutzung meines HausAkkus beim Laden der eAutos habe ich unterbunden, weil es in meinem Setting nur in den Übergangsmonaten an manchen Tagen Sinn machen würde.
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Aber dann sehe ich mich schon bei bewölktem Himmel am Rechner sitzen und mich über die Phasenumschaltung je nach Angebot von Licht und Sonne freuen. Ich hoffe, der Exi kommt mit der dann etwas schwankenden Versorgungslage klar. Ich werde die Regelintervalle auf ,gemütlich' lassen, um ihn nicht über Gebühr zu stressen
.Das ist sinnvoll, bei mir (Fronius WP ohne irgendwelche externe Steuerung) ist die Auszeit zwischen Phasenwechsel 2 Minuten und die Zeit, in der die Phase gehalten wird 5 Minuten (die Fronius hat ein Ford Explorer Preset)
Auch wenn die Box automatische Phasenwechsel beherrscht, nutze ich das mit meiner 8kW Anlage selten bis nie, meist ist entweder die Hauslast oder durch Bewölkung die Überschussleistung so schwankend, daß es sinnvoll ist, einphasig zu laden um die feinere l
Leistungsregelung zu haben.
Wenn es schneller gehen soll, dann lade ich gezielt dreiphasig unter Einbeziehung des Hausakkus, aber immer mit einer Leistungsbegrenzung, so dass der WR immer noch Haus und Laden abdeckt , da die Regelung über alles relativ träge ist und ich Netzbezug vermeiden möchte.
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Etwas Netzbezug und dafür eine 'softe' Regelung wäre mir ganz recht. Wenn das dadurch alles ganz smooth vor sich hin regelt, kaufe ich gern auch zwei kWh's pro Ladung dazu...