Ich vermute, dass du mit einer Lösung aus einer Hand auf der sicheren Seite bist.
Meine Anlage kommt von Kostal, die Box ist eine KOSTAL ENECTOR AC 3.7/11 und das Umschalten klappt prima.
Der Explorer macht das auch tadellos mit.
Wallboxen 11kw
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ABLE Wallbox eMH1 11kWPXL_20260411_085542573.jpg
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Wallboxen, die eine automatische Umschaltung von dreiphasig auf einphasig und umgekehrt beherrschen, gibt es schon einige. Mein Buder hat zum Beispiel eine von SM;A, die das kann. Allerdings gibt es wohl einige E-Autos, die das nicht so gerne mögen. Selbst habe ich das Problem "zu Fuß" gelöst: Ich habe mir ein einphasiges Verlängerungskabel besorgt, welches ich immer dann verwende, wenn die PV die benötigten etwa 4 kW für dreiphasiges Laden ( 6 A pro Phase) nicht liefert. Wenn Du eine WB anschaffst, die kein fest angeschlossenes Kabel hat, kannst du natürlich auch ein einphasiges normales Ladekabel verwenden. Die Sonnen-WB beherrscht die automatische Umschaltung nämlich nicht. Und über EVCC kann dies auch nicht automatisch gesteuert werden (zumindest habe ich da noch nichts gefunden).
Wenn die PV Anlage nicht allzu klein ist und man auch einen Heimspeicher hat, verstehe ich den Zweck des Überschussladens nicht. Der Akku gibt doch für den typischen Fall aufgelockerte Bewölkung den fehlenden Rest dazu, wenn man den Ladestrom passend zur PV Anlage wählt.
Also für meine 18 kWp PV Anlage mit Victron Akkusystem hab ich mir alles Theater erspart und ne einfache "De" China WB hingezimmert, die ich auch net online gehen lasse.
Klar ist allerdings, daß ein-und ausspeichern über den Akku 10-20 % Verluste erzeugt (bei hohen Leistungen sind die Verluste geringer). -
Wir bekommen in den nächsten Wochen in der Garage einen 11kw Anschluss für eine Wallbox.
Was habt ihr so für Wallboxen im Einsatz ?
Wir haben eine Wallbox von Sungrow in der Garage. Sungrow daher, weil auch der Wechselrichter und der Speicher im Keller von Sungrow ist. Mein PV-Anlagenbauer meinte, es wäre deshalb gut, da die Komponenten untereinander abgestimmt miteinander kommunizieren. Und für mich ist es insofern schön, da ich das alles dann in einer App habe. Bin also gespannt, ob das alles dann auch wirklich gut klappt und auch das "Überschussladen" dann so funktioniert, wie ich mir das theoretisch vorstelle. Unser Explorer wurde am 28.01.26 bestellt und soll am 04.05.26 gebaut werden. Schaut ma mal

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Wie schon in einem ähnlichen Thread berichtet, habe ich Erfahrung mit folgender integrierter Lösung:
WB Solax X3-HAC 3-Phasig (Firmware ARM 005.06, Module 006.02) an
WR Solax X3-Hybrid-G4 (Firmware ARM 1.45-1.09, Leader DSP 1.48)
und Exi FW 1.1
Die WB könnte zwar auch 22kW, ist aber wegen Vorschriften des Netzbetreibers auf 11kW gedrosselt. Sie ist per Wifi erreichbar und hat weiters einen direkten Datenlink zum WR zwecks voller Integration.
Soweit läuft alles automatisch plug&charge. Automatische Phasenumschaltung und beliebig lange Überschussladepausen werden vom EE lapidar als Ab- und wieder Anstecken angezeigt, samt jeweils neuem Eintrag im Ladelog. Jedenfalls alles vollautomatisch.
Ladefehler meldet der EE dann temporär, wenn beim Anstecken die WB grad Ladepause macht - sobald die WB Saft freigibt, wird geladen. Einstellbar ist 1+3-phasiges oder nur 3-phasiges Laden.
Aktuell bekommt die WB Vorrang (so wie die restlichen Hausverbraucher) vor Ladung des Hausakkus. Ob die WB auch vom Hausakku beliefert werden soll, lässt sich konfigurieren.
Laut Lieferant sollte weiters einstellbar sein, ob bei Sonnenstromüberschuss die Wallbox oder Laden des Hausakkus Vorrang bekommt - das habe ich aber noch nicht gefunden, bzw. braucht man dafür vermutlich (d.h. hoffentlich: nur) ein FW Upgrade des WR.
Einstellbar sind weiters Freigabezeiten für die WB, verschiedene PV-Überschuss-Strategien, Strombegrenzung.
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Wenn die PV Anlage nicht allzu klein ist und man auch einen Heimspeicher hat, verstehe ich den Zweck des Überschussladens nicht. Der Akku gibt doch für den typischen Fall aufgelockerte Bewölkung den fehlenden Rest dazu, wenn man den Ladestrom passend zur PV Anlage wählt.
Also für meine 18 kWp PV Anlage mit Victron Akkusystem hab ich mir alles Theater erspart und ne einfache "De" China WB hingezimmert, die ich auch net online gehen lasse.
Klar ist allerdings, daß ein-und ausspeichern über den Akku 10-20 % Verluste erzeugt (bei hohen Leistungen sind die Verluste geringer)Die meisten PV-Batterien liefern eine Entladeleistung von max. 4,6 kW (der WR der Batterie kann nicht mehr). Wenn Du jetzt bei trübem Wetter z.B. nur 2,5 kWh Erzeugung hast und mit voller Pulle ohne Steuerung lädst, heißt das zwangsläufig 4 kW Netzbezug pro h. Wenn die Zeit da ist, macht es daher schon Sinn, mit Überschuss zu laden. Das dauert zwar länger, vermeidet aber teuren Netzbezug. Bei 18 kW Peak wirst du natürlich oft 6,5 kWp Erzeugung haben, so dass mit der Batterie dann die notwendigen 11 kW zusammenkommen. Aber 18 kWp ist für eine Dachanlage jetzt nicht der Durchschnitt. Wir schaffen über die Steuerung mit EVCC mit unserer12,2 kWp einen Solaranteil beim Laden von mehr als 90 %, d.h. wir haben so gut wie keinen Netzbezug. Das spart am Ende bares Geld. Wie gesagt, es dauert halt länger und wenn das Auto tagsüber nicht da ist, funktioniert es nicht. Wir brauchen das Auto nicht für den Weg zur Arbeit. Dann funktioniert es gut.
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Die meisten? Das ist ja doch etwas allgemein formuliert, da muss schon jeder selbst nachschauen. Einphasig ist in D wegen Schieflastgrenze bei 4,6 kW Schluss, das ist klar.
Meine 3 Victron Multiplus 2 5000 machen pro Phase 4000 Watt Dauerleistung. -
meisten PV-Batterien liefern eine Entladeleistung von max. 4,6 kW (der WR der Batterie kann nicht mehr). Wenn Du jetzt bei trübem Wetter z.B. nur 2,5 kWh Erzeugung hast und mit voller Pulle ohne Steuerung lädst, heißt das zwangsläufig 4 kW Netzbezug pro h.
Da solltest du dich mal informieren, die 5kW waren der Grund, keinen Solaredge mit 48V Batterie zu nehmen, da wären die 10kw tatsächlich nur bei Sonnenschein gegangen. Die WR mit HV Batterie starten in der kleinsten Ausbaustufe, die meist auch bei ca. 5kWh liegt, tatsächlich meist in dem Bereich.
Mit jedem zusätzlichen Modul erhöht sich die Spannung und damit die Leistung, bei den Hybrid WR mit HV Batterien dürften alle auch über die Batterie die volle Leistung erzeugen können, vorausgesetzt die Batterie ist dafür ausgelegt. Meine Fronius 15,8kWh kann 32A liefern, macht theoretisch 16 kW Leistung, der WR kann maximal 22A Strom, das sind immerhin 11kW, die ich aber mit dem 8kW WR nicht ausreize.
Die Variante mit einem Modul weniger, kann immer noch 8,5 kW bei den 22A , also mehr wie der WR.
Und das ist mit den aktuellen Hybrid WR die nicht mit NV Batterien laufen sicher ähnlich.
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Ich nutze seit kurzem eine WARP3 Wallbox und bin sehr zufrieden damit. Sie hat eine Menge Features, die es einem leicht machen, maximalen Nutzen aus seinem Setting zu ziehen.
Allerdings habe ich auch eine relative große PV/Akku-Anlage (24kWp/32Kwh), die eine hohe Leistung bereitstellen kann und zudem einen dynamischen Stromtarif, der es mir gestattet, zu günstigen Zeiten zu laden.
Nachtrag: Die Wallbox konnte ich bislang an drei BEVs testen und an allen hat das PV-Überschussladen einwandfrei funktioniert. Zuvor hatte ich eine Heidelberg EnergyControl, die auch gut geklappt hat, aber leider kein einphasiges Überschussladen konnte.
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Die meisten? Das ist ja doch etwas allgemein formuliert, da muss schon jeder selbst nachschauen. Einphasig ist in D wegen Schieflastgrenze bei 4,6 kW Schluss, das ist klar.
Meine 3 Victron Multiplus 2 5000 machen pro Phase 4000 Watt Dauerleistung.Unsere PV Anlage stammt aus dem Jahr 2021. Und damals galten die 4,6 kW tatsächlich für die meisten PV-Batterien. Das hat sich dann wohl inzwischen deutlich geändert.