Mich hat auch das Thema Degradation interessiert und dafür einerseits den Carscanner genutzt beim Vorgänger, da kamen aber regelmäßig komische Werte oder ich habe falsch abgelesen. Also habe ich, es war ein Audi, die Fahrt so gemacht, wie es mir ein werksnaher Ansprechpartner empfohlen hat. Warmes Wetter, um die 25 Grad, Auto voll auf 100% geladen per AC und dann bis auf einen einstelligen SoC Wert runtergefahren bei sehr gleichmäßigem Tempo zwischen 80 und 100km/h. Am Ende das Auto voll aufladen und dann hat man zwei Werte, Reichweite mit Verbrauchswert im Auto und die geladene Energie incl. Ladeverluste. Das habe ich einmal im Jahr gemacht und konnte so für mich sehen, nach ca. 115.000 km hatte der Akku 10% Degradation. Sehr viel DC-Ladevorgänge, über 50%, sehr viel Ladevorgänge bis 100%. Dafür finde ich die Degradation in Ordnung. Ich habe sie am Ende der Laufzeit des Fahrzeugs im Winter bemerkt, da es ein Auto mit einer WLTP-Reichweite von nur knapp über 400km war und dementsprechend im Winter deutlich unter 300 Autobahnkilometer möglich waren. Da dann noch 10% weniger und aus Langstrecken werden sehr lange Strecken ![]()
App zum Aufzeichnen der Ladungen und Verbrauch
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Mich hat auch das Thema Degradation interessiert und dafür einerseits den Carscanner genutzt beim Vorgänger, da kamen aber regelmäßig komische Werte oder ich habe falsch abgelesen. Also habe ich, es war ein Audi, die Fahrt so gemacht, wie es mir ein werksnaher Ansprechpartner empfohlen hat. Warmes Wetter, um die 25 Grad, Auto voll auf 100% geladen per AC und dann bis auf einen einstelligen SoC Wert runtergefahren bei sehr gleichmäßigem Tempo zwischen 80 und 100km/h. Am Ende das Auto voll aufladen und dann hat man zwei Werte, Reichweite mit Verbrauchswert im Auto und die geladene Energie incl. Ladeverluste. Das habe ich einmal im Jahr gemacht und konnte so für mich sehen, nach ca. 115.000 km hatte der Akku 10% Degradation. Sehr viel DC-Ladevorgänge, über 50%, sehr viel Ladevorgänge bis 100%. Dafür finde ich die Degradation in Ordnung. Ich habe sie am Ende der Laufzeit des Fahrzeugs im Winter bemerkt, da es ein Auto mit einer WLTP-Reichweite von nur knapp über 400km war und dementsprechend im Winter deutlich unter 300 Autobahnkilometer möglich waren. Da dann noch 10% weniger und aus Langstrecken werden sehr lange Strecken

Werte in dieser Größenordnung hätte ich auch erwartet. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass mehr als 50 % DC-Ladeanteil war (das stresst den Akku mehr als AC-Laden) würde ich bei einem BEV, das überwiegend an der eigenen WEB geladen wird, eine Degradation erwarten, die noch niedriger liegt. Aber wie gesagt, schädlicher sind eigentlich lange Standzeiten mit vollem Akku bei hohen Temperaturen.
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Meine Degradation beim Mach E liegt nach 3 Jahren bei jetzigen 94,5% Kapazität bei fast ausschließlichem 11kWh-Wallboxladen (Ladeverhalten: idR zwischen 20-80%, mit in ca. 2-Monatsabständen vor absehbar längeren Fahrstrecken zur Zellenbalance laden auf 100%).
Es gibt Kollegen, die haben Erfahrungswerte bei 130000km und einer Kapazität von 90%.
Das lässt darauf hoffen, dass die selbst derzeitig verbauten Akkus bei halbwegs normaler Ladetätigkeit ein grundsätzlich anzunehmendes Verbrennerautoleben locker übertreffen😉
Es bleibt abzuwarten, wie sich da die 2026 anstehende neue Akkugeneration verhalten wird.
Ich habe da allerdings auch mit dem „alten“ herkömmlichen Akku keine Angst, dass der Akku (es sei denn bei Entwicklung von Defekten wie derzeit zB beim Kuga PHEV und anderen Herstellern) vorzeitig sein Leben aushaucht, eher habe ich Angst vor dem Versagen der 12V-Batterie, da bin ich ein geplagter Ford-E-Auto-Besitzer…😡
Grüße
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Für statistische Zwecke würde ich den Aufwand nicht betreiben. Mein Anliegen ist effizient mit PV-Überschuss zu laden. Das mache ich mit EVCC als Add-on in Homeassistant. Wenn EVCC den aktuellen SOC bekommt , wird die Planung des Ladevorgangs besser (weil dann ja EVCC den benötigten Restbedarf berechnen kann). Momentan zeigt mir EVCC einfach die hochgerechnete Restladezeit bis zu 100 % auf der Basis des aktuellen Ladestroms an. Das ist eine sinnfreie Aussage, weil ich keinerlei Information habe, wie der aktuelle SOC ist. Da muss ich dann jedesmal in die FORD App, das ist einfach lästig.
SOC auslesen ist in HA kein Problem. pasted-from-clipboard.png