Ford verkauft kein teilautonomes Fahren. Ford verkauft ein "adaptive cruis control", sprich einen sich anpassenden Tempomaten mit Spurführungsassistenten.
Und du widersprichst Dir selbst. Wenn das Auto keine Fahrbahnbedingungen oder Gefahrenstellen erkennen kann, darf es auch nicht so tun, als ob diese nicht existieren. Es handelt sich um Assistenzsysteme. Diese dürfen sich nur über den Fahrer hinwegsetzen, um Gefahren zu verhindern, nicht um sie zu generieren.
Beiträge von hsispeg
-
-
Wenn man bei erlaubten 50 manuell auf 60 stellt darf er dann Außerorts nicht auf 100 hochsetzen?
Nein, macht ein gutes System nicht. Ein eingestelltes Limit ist ein Limit.
Ford / VW interpretiert "adaptiv" derart, dass sich das Auto an externe Vorgaben anpassen muss, vergisst dabei aus meiner Sicht aber, dass es gute Gründe dafür gibt, eine Höchstgeschwindigkeit nicht auszunutzen. Wenn ich aufgrund der Straßenverhältnisse 80 festlege, oder weil ich auf der Autobahn wirtschaftlich unterwegs sein will, dann darf das Auto sich nicht ständig über diese Vorgabe hinwegsetzen.
Es muss immer der Fahrer der Herr sein, nicht der Computer. -
Was meinst du damit?
Auf welche Geschwindigkeit sollte er denn dann Springen? Topspeed?
Ich finde 130 als offizielle Richtgeschwindigkeit gut.
Auf die vorher eingestellte Geschwindigkeit. Wenn man mit 120 km/h manuell gesetztes Limit in eine Begrenzung einfährt, darf ein Tempomat danach nicht einfach eine höhere Geschwindigkeit wählen.
-
Alles anzeigen
Ja, genau. Für mich fühlt sich das alles nach Fehlkauf an.
Die versprochenen OTA-Verbesserungen stellen sich ja auch nicht ein, es geht eher in die andere Richtung.
So gerne, wie ich den Explorer fahre, aber sich fast täglich über Software und App ärgern zu müssen, will ich bei einem Auto dieser Preisklasse nicht akzeptieren. Es sind Kleinigkeiten, aber die Summe macht's...
Klar kann man auch ohne das alles "überleben" (und vor allem fahren), aber jeder muss individuell für sich entscheiden, wie wichtig das ist.
Bis auf zwei Sachen (nicht stornierbare Falscherkennung von Verkehrszeichen und Sprung auf 130 nach Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen) habe ich mich in den 20 Monaten ernsthaft noch nie über die Software 1.0 geärgert. Auch die App macht grundsätzlich das, was sie soll bzw. was ich von ihr will. Mag sein, dass andere mehr wollen, aber wenn es das nicht gibt, kann man sich drüber aufregen oder halt nicht.
Viel mehr nervt mich die Platzierung des Touchfeldes für die Lenkradheizung. Und das ist VW. -
-
Müsste ich erstmal ausprobieren, liegt seit einem Jahr ungenutzt rum
-
Hab die Ottocast Play2video Pro drin, allerdings schon ewig nicht mehr benutzt. Hat natürlich kein KI. Brauch ich nicht.
-
ABRP mittels OBD Dongle. Und für Vielfahrer lohnen sich die 50 Euro im Jahr für Premium vermutlich auch.
-
Das sind zwei unterschiedliche Probleme.
Reine Software-EMS, vor alle wenn sie nicht mit einem "echten" Meßgerät verbunden sind, reagieren ziemlich träge. Das ergibt sich zum einen durch die Latenzzeit, die manche Stromzähler bis zur Weitergabe an den optischen Sensor haben, Abfrageintervalle im EMS und Latenzen bei der Weitergabe der Steuersignale über MQTT an die Wallbox. Diese muss dies dann auch noch umsetzen.
Die Wallbox bekommt vom EMS das Signal, den Ladevorgang zu starten. Wallbox legt Signalpegel an CP an, das Auto merkt das (im Idealfall) und gibt Ladebereitschaft zurück. Nach Ladestart nimmt das Auto alles, was die Wallbox liefert. Wenn die Wallbox dann aber vom EMS noch keinen Ladestrom vorgegeben bekommt, dann bekommt das Auto u.U. die volle Ladekapazität. Kann die Wallbox also nicht schnell genug abregeln, dann gibt es hier eine Ladespitze. Das ist normal und nicht besorgniserregend. Innerhalb einer Minute sollte sich der Pegel dann auf den tatsächlichen Überschuß minus evtl. eingestellten Puffer (je nachdem, welche Strategie man fährt) einpendeln.
In meinem Fall bekommt die Wallbox (go-e Gemini Flex 2.0) die Info über den Überschuß direkt vom dazugehörigen go-e Meter, der direkt den ausgehenden Strom an den Kabeln im Zählerschrank misst. Die Steuerung des Überschußladens übernimmt also die Wallbox direkt und weiß so immer genau, welcher Ladestrom freigegeben werden darf. Hatte das im Vergleich auch mal von CleverPV steuern lassen, das war aber immer langsamer und ungenauer.
Es kann natürlich sein, dass es Autos gibt, die nicht sofort die volle Ladeleistung abrufen, sondern von selbst langsam hochfahren und die dann keine solchen Ladespitzen verzeichnen. Der Explorer gehört da aber nicht dazu. -
Richtig, weil technisch nicht möglich, wie weiter oben bereits erklärt. Das Auto kann keinen Ladestrom steuern, den es nicht bekommt. Wenn das Auto also z.B. mit 7 kW lädt, dann liefert die Wallbox 7 kW, während sie nur z.B. 3 kW freigeben sollte. Insofern liegt das Problem in der Wallbox bzw. EMS, nicht im Auto.
Wie liest dein EMS den Einspeiseüberschuß aus?