12-V-Steckdose Dauerstrom

  • mittlerweile habe ich das Umstecken getestet und meine Dashkam (Kamera vorn und hinten) zieht über Nacht ca. 10km bei dauerbestromung, wobei es auch weniger sein können, wegen der Vorklimatisierung, die noch an war. Bei einer Kühlbox sehe ich das ebenfalls Kritisch, wenn die im Auto verbleibt und weiterläuft. wobei das auch von der Last der Box abhängt. wenn man den hat, kann man ja rechnen ;)

  • mittlerweile habe ich das Umstecken getestet und meine Dashkam (Kamera vorn und hinten) zieht über Nacht ca. 10km bei dauerbestromung, wobei es auch weniger sein können, wegen der Vorklimatisierung, die noch an war. Bei einer Kühlbox sehe ich das ebenfalls Kritisch, wenn die im Auto verbleibt und weiterläuft. wobei das auch von der Last der Box abhängt. wenn man den hat, kann man ja rechnen

    Die 10km muss man größtenteils auf die Vorklimatisierung rechnen.

    Weil wenn das nur die Dashcam gewesen sein soll. Mal grob überschlagen 10km bei 18kWh/100km --> 1,8kWh

    Das kann ich mir nicht vorstellen, dass die Menge von 2 Dashcams über Nacht weggezogen wird. Wären ja je nach Zeitraum (mal angenommen 21-7 Uhr) 180W Dauerlast =O

    Dagegen ist ne kleine Kompressorkühlbox mit um die 40-50W im Schnitt ja geschenkt ;)


    Nein mal im Ernst, pro Dashcam vielleicht 3-4 Watt mehr brauchen die Dinger normalerweise nicht

    Bestellt 16.04.26

    Ford Explorer Premium 210kW RWD, Blue My Mind , Fahrerassistenz Paket, B&O, AHK, Traveller Paket

    Liefertermin unverbindlich Anfang September

  • …aber zieht die 12V-Steckdose nicht aus der LVB ihren Saft und nicht aus der HV?


    Würde die HV belastet, wäre mir dass relativ egal, wenn da mal am Morgen ein paar km weniger Reichweite wäre, was mir nicht egal ist, wenn die 12V-Batterie platt wäre…

    Das Thema leere 12V hat mich in 2 Fällen beim Kuga PHEV und nach 18 Monaten das erste Mal beim Mach E beschäftigt.

    Darauf habe ich beim Explorer dann keinen Bock mehr…

    Meine Erfahrungen mit dem BMS und den „frommen“ Aussagen, dass das BMS den Stand der LVB ständig überprüft und im Fall der Fälle aus der HV nachlädt, halte ich für einen „frommen Wunsch“, aber nicht für Realität.


    Grüße

    aktuell: Mustang Mach E

    Händlerbestellung 16.04.2026:

    Ford Explorer 2026.75 Premium RWD, schwarz, Fahrerassistenz-, Traveller-Paket, Premium B&O, WP, AHK, AGR, GJR auf schwarzen Hochglanzfelgen, Garantieverlängerung 7 Jahre

    Produktion: Mitte Juli 2026

    Liefertermin lt. Bestellung: 3. Q 2026

  • …aber zieht die 12V-Steckdose nicht aus der LVB ihren Saft und nicht aus der HV?

    Mit Hilfe der 12V "Steuerspannung" werden bei "Zündung" ein die Hochvoltschütze geschaltet und somit die Verbindung zur HV Batterie hergestellt.

    Dies geschieht auch bei aktivierung der Vorklimatisierung, da die benötigte Leistung nur aus der HV entnommen werden kann.


    Ob es weitere Bedingungen gibt, mit denen die Schütze zur HV Batterie geschaltet werden, kann ich nicht sagen.


    Dass diese aber zur Versorgung einer 12V Steckdose eingeschaltet werden, wage ich mal zu bezweifeln.

    Mein Firmenwagen war ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Jetzt ein grauer RS TSI mit grün/blauen Streifen.

    Jetzt ein roter RS iV (PlugIn-Hybrid).

    Ab 03.2025: Premium, Allrad, "mit alles", Arctic Blue Metallic,

  • …ganz genau, deswegen sollte ein festgestellter Verlust an Reichweite auch nix mit der Nutzung der 12V-Steckdose/der Dashcam im Fahrzeugzustand „Zündung aus“ zu tun haben…

    aktuell: Mustang Mach E

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  • Wenn "Zündung" an bzw. während das Auto an der Wallbox/Schnellader geladen wird.

    Wenn es "einfach nur rumsteht", dann nicht. Dann ist die HV Batterie ja abgeschaltet.


    -> Eine leere 12V Batterie kann also auch ein E-Auto lahmlegen und es zur Starthilfe im Klassischen Sinne zwingen.

    Deshalb hat der Exi im "Motorraum" auch extra Anschlüsse für "+" und "-" um dort Zangen eines Starthilfekabels anzuschließen.

    Man hat bei VW mitgedacht.

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  • Lädt das Auto die 12V Batterie bei niedriger Spannung automatisch über den DC/DC Wandler im Hintergrund nach, oder könnte man die Batterie theoretisch entleeren? Hat jemand Erfahrungsberichte aus der Praxis?

    Das ist ja genau der hopping point!

    Häufig liest man dergleichen, dass die 12V bei niedrigem Stand nachgeladen wird (bei meinem E-Motorrad BMW und in der BDA des Kuga sowie Mach E kann man das durchaus so interpretieren), das erfolgt aber nach meiner Erfahrung eben nicht, wenn die „Zündung“ ausgeschaltet ist. Da ist die 12V auf sich alleine angewiesen und wenn die eben einen Niedrigwert unterschritten hat, ist das System tot. Es lässt sich dann zwar häufig wieder durch eine externe Starthilfe oder externes Aufladen kurzzeitig für einen Start wiederbeleben, aber nicht nachhaltig am Leben erhalten.

    Ich hatte das zB beim Kuga, die 12V-Batterie war nach nur 14 Monaten Lebensdauer leer, warum auch immer, sie ließ sich vom ADAC einmalig für einen Start wiederbeleben. Die tote Batterie hatte ich über die FPA gemeldet, ich sollte nach Wiederbelebung durch den ADAC erst einmal 2 Stunden fahren, um so sie Batterie wieder aufzuladen.

    Das brachte aber nix, nach der Fahrt wieder abgeschaltet, startete das Auto wieder nicht.

    Folge: Wieder über die FPA den ADAC herangerufen und das Auto wurde in die Werkstatt geschleppt…

    Das gleiche passierte mir nach 18 Monaten mit dem Mach E, dort wurde die Batterie gleich getauscht.


    Will sagen - nach meinen Erfahrungen wird eine selbst ggf. in BDA stehende Behauptung, die 12V würde bei Erreichen eines gewissen niedrigen Ladestands automatisch aus der HV nachgeladen, nicht bei einem ausgeschaltetem System…die 12V-Batterie kann, wenn Module in unseren fahrenden Computern von uns unbemerkt nicht alle heruntergefahren werden, sehr schnell entladen werden.

    In meinem Mach E verliere ich mitunter häufiger mal um die 10% 12V-soc in einer Nacht, in Spitzen waren es schon mal 20%.

    Niemand weiß, woran das liegt, welche Module da nicht richtig heruntergefahren werden.

    Die FPA deaktiviere ich schon über Nacht, damit von dort aus keine Datenanfrage stattfinden könnte, die das Auto in der Nacht „aufwecken könnte“.


    Das scheint aber kein fordspezifisches Problem zu sein, man liest das öfter auch bei anderen Herstellern von E-Autos.

    Imho werden von den Herstellern so schwache LVB so kostengünstig wie möglich eingebaut, die den Anforderungen längerfristig nicht gerecht werden.

    Ich habe schon bei anderen Herstellern gelesen, dass ein Austausch der 12V-Batterie zu einem Inspektionsintervall von 2 Jahren vorsorglich dazugehört (Verschleißteil)🤬 Da wird schlichtweg der Kunde zum Leidtragenden der Einsparungen der Fahrzeughersteller…

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