Verbrauch Langstrecke

  • Ob es verbrauchsgünstiger ist, manuell zu fahren oder alles dem Auto zu überlassen, hängt sicherlich sehr von der Erfahrung des Fahrers bzw. von der Qualität des Systems ab.

    Für den Fiat 500e kann ich behaupten, es ist besser manuell zu fahren. Bremsen und Beschleunigen werden da eher zackig durchgeführt; das kann nicht verbrauchsoptimiert sein :/

    HardCore-DIYler mit Hang zum missionarischen Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD als Ersatz für einen Seat Exeo ST 2.0 TDI 8)

    Weitere energierelevante Haushaltsgeräte: Iconischer Fiat 500e 42kWh, WB von Tinkerforge, PV mit 26.5kWp/32kWh, WP im energetisch sanierten Altbau

  • Das ist schlichtweg falsch, in D wird bei Gas weg gesegelt und erst wenn du bremst wird im gleichen Maße rekuperiert wie bei B.
    Bei B must du halt mit dem rechten Fuß fürs segeln sorgen, das ist mir viel zu nervig.

    Und wenn du in B mit Tempomat fährst ist es genau das gleiche wie in D.

    Am Ende kommt es aufs gleiche raus.

    So ist es beim Mach E im Fahrmodus „Zahm“… und das ist der von mir bevorzugte.

    Und so habe ich es mir gewünscht. Wenn in „D“ beim Stromwegnehmen „gesegelt“ wird, ist das genau mein Ding.

    Den OPD nutze ich wenn überhaupt nur in Staufahrten, wenn ich die Lücken zum Vordermann möglichst gering halte möchte und nicht permanent irgendwelche Lückenspringer vor meiner Nase haben möchte.

    Den Modus „B“ würde/werde ich wohl eher bei Gefällfahrten nutzen wollen, da macht der für mich am meisten Sinn…

    So, und bevor es Schimpfe gibt, sollten wir uns wieder dem Thema „Verbrauch auf langen Strecken“ widmen…🥴


    Grüße

    aktuell: Mustang Mach E

    Händlerbestellung 16.04.2026:

    Ford Explorer 2026.75 Premium RWD, schwarz, Fahrerassistenz-, Traveller-Paket, Premium B&O, WP, AHK, AGR, GJR auf schwarzen Hochglanzfelgen, Garantieverlängerung 7 Jahre

    Produktion: Mitte Juli 2026

    Liefertermin lt. Bestellung: 3. Q 2026

  • Das ist schlichtweg falsch, in D wird bei Gas weg gesegelt und erst wenn du bremst wird im gleichen Maße rekuperiert wie bei B.
    Bei B must du halt mit dem rechten Fuß fürs segeln sorgen, das ist mir viel zu nervig.

    Und wenn du in B mit Tempomat fährst ist es genau das gleiche wie in D.

    Am Ende kommt es aufs gleiche raus.

    Danke für die Infos.


    Die Sachen mit "Fuss so halten, dass weder beschleunigt noch verzögert wird" in B ist mir klar. Falls ACC in der Praxis gut funktioniert, halte ich B damit in der Praxis für oft überflüssig.

    Ich bin es vom Verbrenner her nur eben langjährig gewohnt, daß lang und schwach bremsen gaaaanz schlecht für's Material ist.

    Da beim BEV bis zu einem Gewissen Grad beim Betätigen des Bremspedals gar nicht über die Radbremse gearbeitet wird, kann man ja ruhig das Bremspedal ohne schlechtes Gewissen öfters mal benutzen. Dank Rekuperation sogar recht effizient.


    Hintergrund: Beim Verbrenner versuche ich (wenn ich damit niemanden anderen nerve), möglichst passig Gas zu geben, also vor einer Kurve, Ampel, etc nicht unnötig stark zu beschleunigen und bei notwendiger Verzögerung möglichst oft über die Motorbremse zu arbeiten.


    Ich habe beim Explorer bei meiner ersten Probefahrt die Lenkradwippen zum (manuellen) Rekuperieren vermisst, die ich z.B. von 2 gefahrenen Audis kenne. Weil ich wahrscheinlich da noch eine gewohnte Barriere im Kopf hatte, möglichst nicht das Bremspedal zu benutzen. Wenn es allerdings in den meisten Situationen einfach die Rekuperation auslöst, ist ja alles gut und nur Gewöhnungssache. Und bei Benutzung des ACC, den ich im Exi noch gar nicht ausprobiert habe, aber vom A6 etron kenne (und lieben gelernt habe), funktioniert dann ja alles wie von alleine. Muss ich bei einer zweiten Probefahrt unbedingt testen.

    Ein Stück weit "hasse" ich die Assistenten, zum Beispiel den Spurhalteassi bei Landstraßenfahrt, der für mein Gefühl eine saubere Linie verpfuscht. Aber der ACC lässt sich ja jederzeit per Gas- und Bremspedal übersteuern, das sollte passen.


    Mal schaun. Und Danke für Euer Verständnis bei vielleicht manchmal blöden Fragen eines E-Auto-Neulings.

    Ford Explorer BEV Interessent
    Ford-Erfahrung mit verschiedenen Transits seit Jahrzehnten und 4 Jahren Mustang GT 5.0 10AT

  • Detailfrage zum Segeln:


    Beim Verbrenner wird hier ja ausgekuppelt und der Motor entweder im Leerlauf betrieben oder gar abgeschaltet. Was für manche Situationen sparsamer ist als Schubabschaltung (Nichteinspritzung) im Gang.


    Wie sieht das technisch beim Explorer aus?

    - Es wird doch ein bisschen Gas gegeben, um das Tempo zu halten

    - Es wird mit einer definierten Stärke auch in D sanft rekuperiert

    - Es wird innermotorisch (magnetisch / Felder) auf geringsten Widerstand eingeregelt

    - Es wird auch hier mechanisch entkoppelt (glaube ich mangels einer Art Kupplung nicht)

    Ford Explorer BEV Interessent
    Ford-Erfahrung mit verschiedenen Transits seit Jahrzehnten und 4 Jahren Mustang GT 5.0 10AT

  • Ich erreiche nach den vielen Jahren E-Fahrzeugfahren immer noch die größte Reichweite mit dem Fahren im „Segelmodus“.

    Wobei man damit die Verkehrsteilnehmer hinter sich nicht immer zu Freunden macht.

    Schließlich geht man sehr früh vom Gas um z.B. von 100km/h Landstraßentempo bis zum Ortseingang dann so ganz langsam auf 50km/h auszurollen.

    Mein Firmenwagen war ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Jetzt ein grauer RS TSI mit grün/blauen Streifen.

    Jetzt ein roter RS iV (PlugIn-Hybrid).

    Ab 03.2025: Premium, Allrad, "mit alles", Arctic Blue Metallic,

  • Beim Segeln wird meines Erachtens minimal rekuperiert. Wenn man sich beim Segeln den Momentanverbrauch ansieht, dann ist der im Sommer ganz gering negativ. Ich meine so - 1 kWh auf 100 km oder so.

    Im Winter bei bei niedrigen Temperaturen mit eingeschalteter Heizung ist er minimal positiv, wohl weil die Heizung mehr verbraucht, als die minimale Rekuperation bringt.

    Ford Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe.

  • Froschf...gruen

    Da macht es die Erfahrung…bei mir hat sich beim Aussegeln noch niemand hinter mir beschwert - und der Rückspiegel ist mein Freund, da sehe ich auch genau hin, ob da jemand behindert werden würde und wird.

    Und man darf nicht vergessen, der Mach E rollt komplett, da ist nix mit einer „Restrekuperation“, das ist, als würde ich den Fahrwahlknopf auf „N“ schalten.


    Wenn ich mich angesichts der jetzigen Beiträge richtig erinnere, habe ich das Verhalten des Explorers und des Capri tatsächlich so wie von Heinz15 beschrieben empfunden, ein komplettes „freies“ Rollen/Segeln schien mir das auf „D“ nicht zu sein.

    Ich meine, dass da auch die Einstellung des Fahrmodus im großen Display unter Fahreinstellungen noch eine kleine Auswirkung auf die Reku hatte.


    Aber inweweit das letztendlich messbar Unterschiede im Verbrauch auf lange Strecken ausmacht, wage ich zu bezweifeln…da spielen die gefahrene Geschwindigkeit, Stromverbraucher im Fahrzeug und die Außentemperatur sowie Wetter eine merklichere Rolle🤷🏻‍♂️


    Grüße

    aktuell: Mustang Mach E

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    Produktion: Mitte Juli 2026

    Liefertermin lt. Bestellung: 3. Q 2026

  • Bei eingeschalteter Navigation passt sich die Rekuperation meiner Erinnerung nach an die Route an. Auf der Autobahn oder anderer gerader Strecke wird gesegelt, vor Ortschaften, Kreiseln oder Abzweigen wird beim Gas-Wegnehmen rekuperiert.

    Hoffentlich baldiger Besitzer eines Ford Explorer (bestellt 21.02.2026) - 140kW (190 PS) - 58kWh (Modell 2026.75) in Magnetic Grey Metallic mit Premum-Ausstattung und ergonomischen Sitzen, Fahrerassistenz-Paket, Anhängerkupplung und Allwetterreifen auf 19''-Leichtmetallfelgen.

  • …das ist klar, denn da arbeitet letztendlich ja der „intelligente Tempomat“, und fast alle „normalen“ geschwindigkeitsbezogenen Bremsungen bis kurz vor dem Stand erfolgen mit der „Reku-Bremse“, erst unmittelbar vor dem Stillstand bremst die mechanische Bremse.

    Aber „segeln“ im Sinne vom „Leerlauf“ kann imho der Tempomat bewusst nicht…er hält eben einfach nur die Geschwindigkeit (Segeln wäre für den Tempomaten imho ausschließlich in einem bestimmten Winkel bei Gefälle möglich), bei Reduzierungen aufgrund von SChildern oder den Navidaten reduziert er die Geschwindigkeit nicht „segelnd“ sondern anfangs per Rekuperationsbremse bis herunter zur mechanischen Bremse.


    Grüße

    aktuell: Mustang Mach E

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    Produktion: Mitte Juli 2026

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  • Ich glaube, man müsste auch unterscheiden bei den ganzen, akademischen Betrachtungen, ob ein RWD oder AWD, hinten ist ja der permanenterregte Motor und vorne ein Asynchronmotor. Beide verhalten sich im Schiebebetrieb anders.

    Persönlich bin ich ein Segelfan bei Elektroautos, darum stört mich bspw. beim aktuellen i4 dass auch im D-Modus schon recht stark gebremst wird. Im B-Modus noch mehr. Keine Chance, außer N, echtes Rollen zu ermöglichen.

    Ob es zwischen den Modelljahren Unterschiede gibt, das kann aktuell wohl noch niemand sagen. Bin da auf die ersten Erfahrungen gespannt. Am Ende stellt man sich drauf ein in den meisten Fällen.

    Wo ja gerade durch BMW viel Werbung gemacht wird, das sanfte Stehenbleiben. Hier gibt es ja durchaus Unterschiede, gerade mit dem Übergang zur Friktionsbremse, wenn diese verwendet wird.


    Aber am Ende ist mir das alles egal, wenn das Auto funktioniert und mich entspannt zum Ziel bringt, es gibt aber irgendwie Autos, die schaffen es viel unnötige Aufmerksamkeit von mir zu wollen, bspw. Tesla, aber auch der i4, oder einfach unauffällig zu bleiben, bspw. letztens der GLB oder GV60.