Beiträge von MarcV8

    O.K. Danke für den Hinweis. Wenn es so einfach mit der SET-Taste geht, dann ist das für ein länger geltendes Limit, z.B. auf einem Autobahnabschnitt, ja auch recht praktikabel.


    So, jetzt sollte ich aber bald mal nen Probefahrttermin ausmachen und Euch nicht endlos mit Detailfragen nerven. Obwohl, ist bestimmt gute SEO für's Forum ...

    Danke für die wertvollen Hinweise!

    Automatischen Zuschlag gibt es nicht, da musst du selber die Geschwindigkeit hochsetzen (auch da unterscheidet sich der Explorer nicht von anderen Autos). Siehe auch die Diskussionen um die Geschwindigkeitswarnung hier im Forum.

    Danke für die Infos.
    Detailfrage zum "Zuschlag": Also jedesmal mit der Tempomat-Taste den Wert schrittweise erhöhen, sobald ein neues Tempolimit gilt?
    Falls ja, ist das belassen auf Sollwert (Schild) plus Übersteuern per Fuss wahrscheinlich die komfortablere Alternative.

    Ich habe bei meiner ersten Probefahrt (286 PS RWD) den Abstandstempomat nicht genutzt.

    Das will ich bei meiner nächsten Probefahrt (AWD) jetzt mal nachholen.


    Interessieren tut mich die Übersteuerbarkeit des Assistenten via Gas und Bremse.


    Meckert er dann in dem Augenblick, wo ich eingreife, oder ändert sich einfach nur irgendwas an der Symbolik im Display (so kenne ich es von Audi)?

    Fällt er, wenn ich meinen Eingriff beende, ohne irgendein Zutun (Bestätigung o.ä.) wieder in den Automatikmodus zurück? So würde ich es mir wünschen.

    Oder ist es aus Sicherheitsgründen so, dass die automatische Reaktivierung nur geht, wenn ich mich dem Sollwert von oben nähere? (So ist es beim normalen Tempomaten eines Verbrenners).


    Kann ich dem adaptiven Tempomaten einen "Zuschlag" auf das aktuell gültige Tempolimit mit auf dem Weg geben, z.B. + 5 km/h?

    In der Praxis würde ich das dann mit dem Fuss um weitere 5-15 km/h übersteuern, da in meiner Gegend außerorts meist 10 - 20 km/h schneller gefahren wird (kein Wunder bei der Inflation an 50 und 70 Schildern).

    Und eben in sensiblen Gegenden einfach das Auto machen lassen.

    Detailfrage zum Segeln:


    Beim Verbrenner wird hier ja ausgekuppelt und der Motor entweder im Leerlauf betrieben oder gar abgeschaltet. Was für manche Situationen sparsamer ist als Schubabschaltung (Nichteinspritzung) im Gang.


    Wie sieht das technisch beim Explorer aus?

    - Es wird doch ein bisschen Gas gegeben, um das Tempo zu halten

    - Es wird mit einer definierten Stärke auch in D sanft rekuperiert

    - Es wird innermotorisch (magnetisch / Felder) auf geringsten Widerstand eingeregelt

    - Es wird auch hier mechanisch entkoppelt (glaube ich mangels einer Art Kupplung nicht)

    Das ist schlichtweg falsch, in D wird bei Gas weg gesegelt und erst wenn du bremst wird im gleichen Maße rekuperiert wie bei B.
    Bei B must du halt mit dem rechten Fuß fürs segeln sorgen, das ist mir viel zu nervig.

    Und wenn du in B mit Tempomat fährst ist es genau das gleiche wie in D.

    Am Ende kommt es aufs gleiche raus.

    Danke für die Infos.


    Die Sachen mit "Fuss so halten, dass weder beschleunigt noch verzögert wird" in B ist mir klar. Falls ACC in der Praxis gut funktioniert, halte ich B damit in der Praxis für oft überflüssig.

    Ich bin es vom Verbrenner her nur eben langjährig gewohnt, daß lang und schwach bremsen gaaaanz schlecht für's Material ist.

    Da beim BEV bis zu einem Gewissen Grad beim Betätigen des Bremspedals gar nicht über die Radbremse gearbeitet wird, kann man ja ruhig das Bremspedal ohne schlechtes Gewissen öfters mal benutzen. Dank Rekuperation sogar recht effizient.


    Hintergrund: Beim Verbrenner versuche ich (wenn ich damit niemanden anderen nerve), möglichst passig Gas zu geben, also vor einer Kurve, Ampel, etc nicht unnötig stark zu beschleunigen und bei notwendiger Verzögerung möglichst oft über die Motorbremse zu arbeiten.


    Ich habe beim Explorer bei meiner ersten Probefahrt die Lenkradwippen zum (manuellen) Rekuperieren vermisst, die ich z.B. von 2 gefahrenen Audis kenne. Weil ich wahrscheinlich da noch eine gewohnte Barriere im Kopf hatte, möglichst nicht das Bremspedal zu benutzen. Wenn es allerdings in den meisten Situationen einfach die Rekuperation auslöst, ist ja alles gut und nur Gewöhnungssache. Und bei Benutzung des ACC, den ich im Exi noch gar nicht ausprobiert habe, aber vom A6 etron kenne (und lieben gelernt habe), funktioniert dann ja alles wie von alleine. Muss ich bei einer zweiten Probefahrt unbedingt testen.

    Ein Stück weit "hasse" ich die Assistenten, zum Beispiel den Spurhalteassi bei Landstraßenfahrt, der für mein Gefühl eine saubere Linie verpfuscht. Aber der ACC lässt sich ja jederzeit per Gas- und Bremspedal übersteuern, das sollte passen.


    Mal schaun. Und Danke für Euer Verständnis bei vielleicht manchmal blöden Fragen eines E-Auto-Neulings.

    35 Cent / kWh? Da würde ich mal den Stromanbieter wechseln. Ich zahle aktuell 25,2 Cent für echten Ökostrom. Gut, dank Iran-Krieg verlangen sie von Neukunden aktuell 27,3 Cent / kWh.

    Es sind die lokalen Stadtwerke. Habe gerade nachgesehen: 34,8 Cent brutto. Die Stadtwerke sind gleichzeitig auch Kunde in der kleinen Firma, wo ich arbeite, es ist also ein zweischneidiges Schwert, wenn ich "Anbieter-Hopping" betreibe. Habe das schon mal mit meinem Gasvertrag gemacht und musste dann nach deftiger Preiserhöhung (war glaube ich Vattenfall) wieder "reumütig" zurück zum lokalen Anbieter.


    Google spricht vom einem bundesweiten Durchschnittspreis von 37 Cent. Daher hatte ich bislang nicht das Gefühl, beim Strom besonders viel zu bezahlen. Sobald ich den heimischen Stromverbrauch per e-Auto deutlich erhöhe, wurde ich mich natürlich mal nach Alternativen, zumindest nach einem Autotarif, erkundigen. Da es voraussichtlich ein Firmenwagen wird, werde ich in der Praxis aber vielleicht auch per Firmenkarte am Schnelllader laden, dann habe ich keine große Auseinander-Rechnerei mit der Firmen-Buchhaltung im Sinne von Kostenerstattung für den zuhause verbrauchten Strom incl. vom FA anerkannter Wallbox.


    Sollte ich mich zuhause für eine große PV-Anlage entscheiden, sähe das natürlich wieder anders aus. Deren Amortisation würde ich ja ziemlich beflügeln, wenn ich unserer Firma den Strom "verkaufen" kann.

    Vor dem Irankrieg habe ich für die Verbrennerfahrer öfter mal einen fiktiven Dieselpreis ausgerechnet, also wieviel dürfte der Diesel maximal Kosten, damit ich die gleiche Strecke zum gleichen Preis fahren kann. Seit einigen Wochen fragt aber keiner mehr. ;)

    Auf Basis von bezahltem Haushaltsstrom bei 35 Cent / kWh und 20 Kilowattstunden Verbrauch wären das bei 6 Litern Diesel aktuell ein Literpreis von EUR 1,20, um die gleichen Energiekosten / 100 km zu haben.

    Ich rechne immer sehr gern mit Spritkosten pro 100 km. Vor rund 15 Jahren bin ich mit einem Dreiliter BMW Benziner auf Autogas nach Spanien gefahren, da lag ich so bei 6 Euro / 100 km.

    Aktuell wären das über 10 (habe das Auto schon lange nicht mehr).


    Bei mir sieht es so aus

    Unser Diesel (rund 6 Liter) EUR 13,20 / 100 km

    Mein Benziner (gut 10 Liter) EUR 21 / 100 km

    mein geplanter Exi AWD (20 kWh im Mix angenommen) EUR 7 / 100 km, und das bei vergleichsweise günstigen Fixkosten. Was will man mehr.


    Beim Explorer wäre mir allerdings klar, dass ich auf der Autobahn eher mit 30 kWh rechnen muss. Ich habe keine Lust, zu schleichen und fahre mit dem e-Auto 160, wo möglich. Also auf Basis Ionity (49 Cent) rund 15 Euro / 100 km. Immer noch leicht günstiger als ein Diesel, bei aktuellen Tankstellenpreisen. Da ich verhältnismäßig wenig Autobahn fahre, juckt mich das nicht großartig. Im Alltag werde ich mich wohl eher am großen Potential der Rekuperation im Stadt- und Landstraßenbetrieb erfreuen. So jedenfalls meine Erfahrung aus Probefahrten mit verschiedenen e-Autos mit 279, 340 und gut 400 PS.

    Für jede Art Scheibenbremse ist es besser, kurz und heftig anstatt lang und sachte zu bremsen. Nicht, dass die Dinger beim „Reinigen“ noch überhitzen …


    Wichtig ist auch, nicht mit Bremsdruck auf der heißen Bremse stehenzubleiben (0 km/h), daher ist der Tipp meines Vorposters, es bei jeweils rund 30 km/h abzubrechen, sehr wertvoll.

    Etwas am Rande mit diesem Thema, es gibt ja Firmen, die zahlen dem Mitarbeiter den Strom. Jetzt könnte der Mitarbeiter ja auf die Idee kommen alle seine Elektrogeräte nur noch über den Stromanschluss am Auto zu laden um so diese Kosten von der Firma tragen zu lassen. Da kann man sich dann einen 1-2kW Akku vorstellen, der regelmäßig aufgeladen wird und dann im Haus als Powerbank verwendet wird.

    Siehst Du darin ein technisches oder rechtliches Problem?

    Wegen ein paar Cent Haushaltsstrom-Ersparnis würde ich mir keine mehrere 100 Euro teure 230V-Powebank kaufen. Dann lieber die zu ladenden Geräte direkt im Auto laden.


    Privatwagen: Wenn die Firma so spendabel ist, interessiert sie sich glaube ich auch nicht dafür, auf welche Weise der Strom im Detail verbraucht wird, sie schreibt ja wahrscheinlich auch nicht den Fahrstil vor.


    Firmenwagen mit Privatnutzung: Hier ist die Nutzung des Fahrzeugs ohne nähere Definition von Energieentnahme über die Versteuerung des geldwerten Vorteils pauschal (verschiedene Varianten möglich) abgegolten.


    Die Firma schröpfen kann auch der Verbrennerfahrer mit Firmentankkarte, der beim Tanken mal eben auch noch den privaten Reservekanister voll macht.