Beiträge von smartuser

    Ohne es genau zu wissen, behaupte ich mal, dass die Säulen an den Hauptstrecken zu Hauptreisezeiten stark frequentiert sind.

    So meine Erfahrung aus dem letzten Jahr in Österreich am Fernpass. Da waren fast alle 12 Säulen von Ionity belegt. Und das war keine typische Hauptreisezeit.

    Aber die APP zeigt ja schon gut an, wo was verfügbar ist. Man kann schon im Vorfeld Ladepunkte ausgucken.... 8) und ich würde mir auch schon alternativen im Umfeld auswählen.

    Die Fahrzeugdichte am Fernpass in der Urlaubszeit ist sicher nicht repräsentativ für den Durchschnitt. Da steht man gefühlt ohnehin mehr als man fährt. Auch ich würde da eher nach Alternativen suchen (und die gibt es - wir waren im letzten Jahr in Urlaub im Ötztal). Die Ionity-Station war auch als wir vorbeikamen, voll. Würde sich vermutlich etwas entspannen, wenn die, die meinen auf 100% laden zu müssen und die Ladesäulen für die letzten 20 % genauso lang blockieren wie für die Ladung von 20 auf 80%, bei 80% abstöpseln würden. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mein Auto mit 80% abstöpsle, wenn ich sehe, dass jemand anders laden will bzw. der Ladepark gut frequentiert ist. Etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme wäre da schön und wünschenswert. Es tut nicht weh - und Zeit verliert man auch keine, weil man für die letzten 20 % extrem viel Zeit braucht. Da kann man genauso gut einen Ladestopp mehr einplanen und einen weiteren Kaffee trinken.

    An der A8 haben wir auf der Fahrt in den Süden einen Lieblingspausenplatz in Merklingen (keine Raststätte), da gibt es gutes Essen (ich meine nicht den da auch vorhandenen bekannten schottischen Feinschmeckertempel...) und vor der Tür 24 Tesla und mehr als 20 Ionity-Säulen. Da war es noch nie eng....Auch in Augsburg bei Ionity bislang nicht - da gibt es auch eine gute Bäckerei.

    Wir fahren seit mehr als vier Jahren elektrisch, überwiegend laden wir an der eigenen Wallbox. Auf Fernreisen (auch zu Urlaubszeiten) hatten wir bis jetzt noch nie ein Problem, eine freie Ladesäule zu finden. Ja, die Auslastung hat zugenommen, aber einen echten Engpass kann ich nicht erkennen. In der ländlichen Gegend, in der wir wohnen ist die nächste Ladesäule in der Regel deutlich näher als die nächste Tankstelle. Aber da gibt es schon deutliche regionale Unterschiede. In Frankfurt in der Stadt ist es z.B. deutlich schlechter als bei uns.

    Das Problem in den Städten dürfte sein, dass die Netze begrenzend sind. Hat unser Sohn in der Tiefgarage, in der er einen Stellplatz gekauft hat, erlebt. Dort gibt der vorhandene Anschluss noch Strom für eine eine Wallbox her (für 32 Plätze). Da wird es dann auch mit Lastmanagement eng, wenn es einige E-Auto-Fahrer gibt. Ertüchtigung des Netztes ist für den Versorger wirtschaftlich uninteressant; es bräuchte einen Mittelspannungstrafo. Kosten mit Anschluss signifikant fünfstellig - diese Kosten müssten die Stellplatzeigentümer tragen. Unser Sohn lädt jetzt an einem Supermarkt in 400 m Entfernung zur Wohnung. Probleme eine freie Säule zu finden, hatte er dort bislang selten. Demnächst lädt er dann im eigenen Haus an der eigenen Wallbox.

    FORD hat von 100 000 auf 109 000 Zulassungen zugelegt. Marktanteil unter 4 %. BMW (spielen eigentlich in einer anderen Preisklasse) hat mehr als 250 000 Neuzulassungen, Im Dezember 2025 kein FORD Modell unter den Top 50 der Zulassungen. BMW verkauft mehr elektrische 5er als FORD Explorer oder Capri. die Zulassungszahlen des iX1 sind höher als die von Explorer und Capri zusammen.

    Quo vadis FORD in Deutschland ?

    Vielleicht sollten E-Autos nur im Sommer ausgeliefert werden, damit die Käufer sehen das das neue Auto tatsächlich kann was im Prospekt steht. :) ...Und im Winter dann 20-30% weniger und nicht 50. :)


    Der höhere Verbrauch im Winter wird in erster Linie durch die Heizung verursacht, die beim E-Auto halt rein aus der Batterie bedient wird. Daher ist der Winterverbrauch auf Kurzstrecken deutlich höher als auf Langstrecke, weil der Heizbedarf zum Aufheizen ja auf der Kurzstrecke der gleiche ist wie auf Langstrecke und damit stärker ins Gewicht fällt. Die WLTP Werte sind für E-Autos genauso wenig realistisch wie früher die Verbrauchsangaben bei den Verbrennern.

    Wenn eine Ladesäule defekt ist, ist der Weg zur nächsten Säule im Schnitt kürzer als zur nächsten Tankstelle. Allerdings gibt es regionale Unterschiede.

    Also meiner hat bisher auch nur einmal ganz kurz über 100 KW erreicht. Und das war im November an dem einen Tag mit 14 Grad. Sonst immer knapp über 80 KW. Am Tag vor Silvester dann der Tiefpunkt: Am Einkaufszentrum hatten sie es nicht geschafft, innerhalb von zwei Wochen über Weihnachten, ihre einzige Ladesäule wieder zum laufen zu bringen. Also Stand der Explorer tatsächlich mal bei 0 Grad eine Stunde draußen statt gemütlich in der Tiefgarage. Für die Rückfahrt also manuelles Vorheizen eingestellt. Anzeige ca. 55 Minuten. Nach 25 Minuten Fahrt + Vorheizen dann mal kurz 80 KW, dann in den sechszigern. Anzeige geschätzt 1:01 Stunden für 26-80%. Als einziger im Ladepark an einer 400 KW Säule. Das ist noch nicht einmal die halbe Nennleistung. Ich habe mir ein E-Auto gekauft und keine E-Bundebahn wo 0 Grad und 0,5 Zentimeter Schnee Winterchaos ist. :)

    25 min Vorheizen reichen nicht, um den Akku auf Temperatur zu bringen.

    …mmmmhhh…. Kann Deine Erlebnisse nicht bestätigen.

    Auf Langstrecke mit Ladeplanung / vorgewärmten Akku und Ladebeginn < / = 10% komme ich immer auf die 130-135 KW Peak und bis 80% habe ich einen Durchschnitt von 80-95 KW.

    Wir laden zwar selten öffentlich, aber wenn, dann haben wir bislang eigentlich immer bei niedrigen Ladeständen die 180 kW erreicht, die für den AWD beworben werden. Vorausgesetzt natürlich, die Batterie ist temperiert. Und das dauert schon eine Weile. Wenn man sich vor Augen führt, dass mehrere hundert kg Masse auf Temperatur gebracht werden müssen. Wir laden unterwegs meist bei Ionity - aus den bereits von Anderen genannten Gründen. Da kommen wir auch mit unserem iX1 immer auf die 130 kW, die beworben werden.

    Danke! Ja deswegen bin ich mit einer GoodWe Wallbox skeptisch und würde da eher Reissleine ziehen. Der Wechselrichter funktioniert eigentlich super, keine Klagen, die SEMS+ App ist auch gut, aber es scheint fast keinen zu geben der die 1-zu 3 Phasen umschaltfähige Wallbox HCA Gen2 hat.

    Wallboxen, die eine automatische Umschaltung von dreiphasig auf einphasig und umgekehrt beherrschen, gibt es schon einige. Mein Buder hat zum Beispiel eine von SM;A, die das kann. Allerdings gibt es wohl einige E-Autos, die das nicht so gerne mögen. Selbst habe ich das Problem "zu Fuß" gelöst: Ich habe mir ein einphasiges Verlängerungskabel besorgt, welches ich immer dann verwende, wenn die PV die benötigten etwa 4 kW für dreiphasiges Laden ( 6 A pro Phase) nicht liefert. Wenn Du eine WB anschaffst, die kein fest angeschlossenes Kabel hat, kannst du natürlich auch ein einphasiges normales Ladekabel verwenden. Die Sonnen-WB beherrscht die automatische Umschaltung nämlich nicht. Und über EVCC kann dies auch nicht automatisch gesteuert werden (zumindest habe ich da noch nichts gefunden).

    ja Homeassistant ist was, was ich denke ich machen werde wenn ich Zeit habe.
    Habe auch viel Philips Hue Lampen und auch Bosch Smart Home Rauchmelder, also würde es schon Sinn mache

    Hab jetzt gerade mal kurz nachgeschaut. Wallboxen von GoodWe scheinen in EVCC noch nicht unterstützt zu werden. Wechselrichter von GoodWe werden einige unterstützt. Auch in Home Assistant gibt es anscheinend nur für Wechselrichter eine Integration.

    Wir betreiben eine PV-Anlage mit Wallbox. Speicher und Wallbox von Sonnen, Wechselrichter von SMA. Drei verschiedene E-Autos. Überschussladen machen wir mit EVCC als Add-on in unserem Haus-Energiemanagement System (Home Assistant). Funktioniert deutlich besser als mit der Steuerung der Wallbox direkt über die Sonnen App. Bei EVCC muss man nur vorher prüfen, ob die Wallbox kompatibel ist. Dazu gibt es auf der Seite von EVCC eine Liste. EVCC gibt es auch als Standalone-Programm, nicht nur als Add-on in Home Assistant. Grundsätzliche Kompatibilitätsprobleme zwischen Wallbox und Wechselrichter oder der Wallbox und dem Auto sollte es eigentlich nicht geben. Wenn man verschiedene Hersteller kombiniert, muss man aber damit rechnen, dass man nicht alles in einer App sehen und regeln kann. Bei uns werden z.B. die Daten der Sonnenbatterie nicht in der SMA-App für den Wechselrichter (Sunnyportal) angezeigt. Das habe ich mit Home Assistant gelöst; dort werden alle Komponenten angezeigt. Auch bei HA kann man prüfen, ob es eine Integration vom Hersteller für das entsprechende Gerät gibt. Für viele Hersteller ist das inzwischen der Fall und für mich ist die Integration in HA durchaus ein Punkt, den ich bei der Anschaffung von neuen Geräten prüfe. Wir steuern unsere Jalousien und Markisen über HA (Windwächter, Regenwächter und Sonnenbeschattung), haben smarte Beleuchtung integriert und auch die Rauchmelder. Dazu Tür- und Fensterkontaktsensoren und Schaltsteckdosen mit Verbrauchsmessung. Auch die Zählerstände und den laufenden Verbrauch sehe ich in Echtzeit in Home Assistant über ein Smart Meter Gateway. Alles in einer Oberfläche. Braucht etwas Aufwand und Zeit bei der Erstinstallation, aber dann ist es wirklich gut. Home Assistant ist herstellerunabhängig und dazu auch noch kostenlos. Die Entwickler dort machen das wirklich gut (in ihrer Freizeit!) und ich unterstütze die mit Spenden. Das Ganze kann man dann noch über einen Fernzugang auf Smartphone oder Tablet installieren und so auch die komplette Hausinstallation von unterwegs steuern. Das kostet dann derzeit 7,50 € im Monat.