Beiträge von smartuser

    Es geht darum dass jeder etwas anderes für Notwendig hält.

    Daher hatte ich besagten Mixer erwähnt.

    Richtig. Dass meine Meinung meine persönliche ist, steht ausser Frage und ich bin weit davon entfernt, jemanden belehren oder bekehren zu wollen. Aber ich stehe zu meiner Meinung , wie ich auch jedem zugestehe, eine andere Meinung zu haben.


    Und Bertolt Brecht hatte so unrecht nicht.


    Seit 50 Jahren fahre ich unfallfrei Auto, davon mehr als 40 Jahre ohne eigene App. Daher bin ich für mich zu meiner Meinung gekommen.

    Ich bin auch keineswegs gegen eine App, würde mir aber dann halt andere Funktionen wünschen, z.B. eine Steuerung des Ladevorgangs und eine API die Daten an mein HEMS ( Home Assistant) liefert, damit die Überschussladung mit EVCC gut funktioniert. BMW war da bis zum 1. September 2025 mustergültig; über die API konnten alle Daten für intelligentes Überschussladen in EVCC integriert werden. Leider hat BMW jetzt die API für Privatnutzer gesperrt (meiner Vermutung nach wird das als kostenpflichtiges Abo zurückkommen). In der App von BMW kann ich aber nach wie vor die Ladeparameter für intelligentes Laden weit besser einstellen als dies in der FORD App möglich ist. Das Bessere ist halt der Feind des Guten. Und FORD ist mit der App nicht konkurrenzfähig auch zu Smart, Hyundai, Kia oder Tesla - die kenne ich alle aus eigener Erfahrung oder Erfahrung in der Familie. Die Entscheidung ist trotzdem aus anderen Gründen, die für uns Relevanz hatten, für den Explorer gefallen. Das Auto hätte eine bessere App verdient.

    Trotzdem nochmal: Wirklich nötig wäre die App für mich nicht. Aber das ist wie gesagt meine persönliche Meinung.

    Diese Fragen kann man bis in's unendliche ausdiskutieren.

    -> Aber bitte nicht in einem Autoforum

    Es geht hier um die Funktionalität der App und ich habe lediglich angemerkt, dass die vielfältigen Funktionen, deren Fehlen bemängelt wird, wohl eher nett als notwendig sind. Mit einem Mixer der Kochen kann hat das wohl nichts zu tun.

    An den niedrigen Strompreisen könnten in Österreich die in DE ach so bösen Erneuerbaren Schuld sein.

    https://positionen.wienenergie…merzeugung-in-osterreich/

    Das wäre dann vermutlich primär der hohe Anteil an Wasserkraft. Davon profitieren ja auch die nordischen Länder. Windkraft ist deutlich niedriger als bei uns. PV auch. Die Unterschiede im Arbeitspreis pro kWh sind ja nicht so groß (der Rabatt von 65% auf den Arbeitspreis ist ja nur für das erste Jahr). Richtig teuer sind die Grundgebühren. Bei uns machen ja mittlerweile Steuern und Abgaben etwa 30 % unserer Stromkosten aus und einen gleich hohen Anteil haben die Netzentgelte. Der eigentliche Strompreis inkl. der Marge für den Lieferanten sind nur noch 40 %. Fa die MWSt in AT bei 20% liegt, dürften Steuern und Abgaben grob vergleichbar sein. Es sind die Netzentgelte, die offensichtlich in DE zu Buche schlagen.

    Das zeigt mal wieder, wie teuer bei uns der Strom in DE ist. Die Grundgebühr, die EON in DE aufruft, ist etwa viermal so hoch (brutto mehr als 200 € im Jahr). Der Arbeitspreis pro kWh inkl. der MWSt liegt bei 26,5-27,8 ct (da sind die Unterschiede nicht so groß). Und der Neukundenrabatt ist weit niedriger und beträgt max. 280 €. Wegen unserer PV liegen wir auch unter den 5250 kWh Bezug pro Jahr (für den Wärmestrom unserer WP haben wir einen eigenen Tarif, der günstiger ist). Felix Austria.

    Bei EON.

    Da scheinst Du Glück gehabt zu haben. Momentan kann ich auf der EON-Homepage kein Angebot finden, was auch nur in die Nähe der 18 ct kommen würde. Ist die MWSt in den 18 ct enthalten? Auf der Homepage gibt ENBW ja auch Nettopreise an. Zudem sind die Grundgebühren bei EON ziemlich happig. Habe das gerade mit meinen Konditionen bei ENBW verglichen - Gesamtkosten wären fast identisch.

    So wie gerste mache ich das auch.

    Google maps ist eh auf jedem Handy vorinstalliert, es braucht also auch keine separate App.

    Und in dem Moment wo man ins auto einsteigt verbindet sich das handy ja automatisch und öffnet google maps. Das einzige was man machen muss, ist Route starten. (Entweder über hey Google oder drücken)

    Unkomplizierter geht es eigentlich gar nicht.

    Bei mir ist Android Auto leider relativ instabil (bin noch auf der Suche nach den Gründen hierfür- in unserem iX1 gibt es da keine Probleme). Ich gebe mittlerweile meine Navi-Ziele per Sprachsteuerung ein, wenn ich im Auto sitze. Funktioniert gut und geht genauso schnell wie das Senden aus Google Maps. Wichtiger wäre mir eine vernünftige Ladesteuerung über die App, wie es bei BMW optimal gelöst ist. Dort kann ich starten und stoppen, den Zielladestand einstellen und den Ladestrom in 1 A Schritten. Letzteres kann der Explorer selbst direkt im Auto nicht - da gibt es nur 50 oder 100%.

    Auch bei Tesla gibt es ausreichend Einschränkungen, die, wie auch bei VW etc. vom jeweiligen Hardwarestand abhängig sind.

    Nebenbei, ja, die Updates von Tesla funktionieren klasse, mir machen diese aber Angst, denn meist sind es Fehlerkorrekturen und davon gerne 30-40 im Jahr und ich frage mich, in was für einen Bananenprudukt ist man unterwegs. Sieht man sich dann noch die Meldungshistorie nach einer Fahrt mit den ganzen Ausfällen bei den Assistenten an, gerade bei dem aktuell eher schlechteren Wetterbedingungen, nimmt die Furcht nur zu.

    Aber ja, es ist schade, dass manchmal bestimmte Dinge so sehr an Hardware hängen, dass ältere Fahrzeuge, egal bei welchem Hersteller, nicht davon profitieren können.

    Das kann ich aus meinen sechs Monaten Erfahrung mit einem Model Y bestätigen. Die ach so tollen Assistenzfunktionen hatten eine Fehler- und Ausfallquote, die erschreckend war. Bei unserem iX1 gibt es weniger Funktionen, aber die Funktionen, die zur Verfügung gestellt werden, haben in den mittlerweile knapp drei Jahren störungsfrei funktioniert. Mittlerweile haben wir es ja mehr mit einem fahrenden PC als mit einem Auto zu tun. Fahre jetzt seit 50 Jahren Auto und habe in der Vergangenheit mache dieser Funktionen weder vermisst noch gebraucht. Komfortabel sind manche schon, aber sind sie auch wirklich notwendig?

    Also wenn ich mein Telefon mit Carplay verbunden habe und vorher am Handy über Google Maps eine Route ausgewählt habe wird diese dann über CarPlay und der GoogleMaps App genommen. Also ganz so schlimm ist es auch nicht wir hier geschrieben wird. Und aktueller als Google wird es eh nie Karten geben, ich vermute bei keinem Automobilhersteller.

    Da muss ich aber mit dem Handy im Auto sein - oder. Dann brauche ich diese Funktion eigentlich nicht mehr, da das Ziel direkt selbst eingeben fast schneller ist. Was ich gerne hätte, wäre das Ziel aus der App bei meiner während meiner Planung ans Auto senden könnte - und da bin ich in der Regel nicht im Auto sondern sitze gemütlich im Wohnzimmer. Oder übersehe ich da etwas?

    Navi-Daten lassen sich nicht aus der App ans Auto senden. Kenne ich auch bei BMW seit vielen Jahren.

    Super, danke! Werde ich mir gleich besorgen :) :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Es kann sich auch lohnen, beim eigenen Stromversorger nachzusehen. ENBW zum Beispiel (da sind wir Kunde) bietet vergünstigte Tarife für ihre Stromkunden an ENBW Säulen an (wir gaben sechs ENBW DC-Lader im Umkreis von 5 km, die ich nutze, wenn ich einmal zu Hause schnell laden muss). Ohne Abo sind es 48 statt 51 ct. Und mit Abo gibt es 10% auf die Ladepreise was dann bei dem Abo mit 11,99 € Grundgebühr zu einem Preis von 35 ct/kWh führt. Das ist momentan ziemlich konkurrenzlos, wenn man ENBW Säulen in erreichbarer Nähe hat. Auch andere Stromanbieter haben manchmal ähnliche Angebote. Beim E-Auto laden gibt es erheblich größere Unterschiede als beim Tanken an der Tankstelle. Das ist leider immer noch so.