Beiträge von smartuser

    Ich denke, dass der Nutzfahrzeugbereich für FORD in DE tatsächlich gut läuft. Da haben sie einen wachsenden Marktanteil im deutlich zweistelligen Prozentbereich. Das Problem ist der PKW-Bereich - da sind es weniger als 4 %. Früher waren es mal um die 10 %. Die interessante Frage ist, worauf diese extrem unterschiedliche Entwicklung zurückzuführen ist.

    Ah, ich verstehe...

    Mein PV-System ist von Victron. Da kann man recht viel einstellen ob nun manuell oder automatsch und daher brauche ich EVCC nicht.

    Die Wallbox (die ohne Display) war auch mit wenigen Handriffen auf Multi-Phase umgebaut.

    Mein PV System stammt von Sonnen. Sonnen gibt leider die WB über die Web-Oberfläche nicht frei, so dass praktisch nichts umgestellt werden kann. Die Batterie selbst läßt sich gut steuern (über eine API) und es gibt auch eine gute Integration für die Batterie in HA. Leider gar nichts für die Wallbox. Zum Glück geht der Zugriff über den Modbus in EVCC, so dass EVCC deren Steuerung übernehmen kann. Die PV-Batterie (über die das ganze System gesteuert wird) muss dazu auf enen bestimmten Betriebsmodus eingestellt werden, was dazu führt, dass die Wallbox in der Sonnen App selbst nicht mehr erreichbar ist. Die Sonnen-Techniker sind der Meinung, EVCC funktioniere nicht mit ihrer Wallbox (was auch nicht gerade für deren Kompetenz spricht, weil ich genau das seit Monaten mache). Die Einstellmöglichkeiten, die Sonnen für die WB zuläßt, sind sehr begrenzt. Man kann nur zwischen drei verschiedenen Betriebsmodi umschalten.

    Die Wallbox selbst ist eine Etrel mit Rebranding durch Sonnen (mit proprietärer FW), aber da man nicht über das Webinterface auf die Box kommt, kann ich die Original Firmware von Etrel nicht auf die Box flashen. Sonnen ist hier auch nicht willens zu unterstützen.

    Da die Batterie und deren Steuerung gut sind, lebe ich mit dem Kompromiss bei der Wallbox. Sollte die einmal ersetzt werden müssen, wird es aber mit Sicherheit keine Box von Sonnen mehr werden.

    Leistungswerten beim Überschussladen sollen auch normaler Weise nicht direkt im Fahrzeug angepasst werden, sondern über die Wallbox.

    laut Deinem Bild weiter oben wird der Ist-Ladestand angezeigt. Den kannst doch im EVCC mitgeben, dachte ich.

    Es ist schon wünschenswert, die Leistungswerte über das Fahrzeug einzustellen, weil die Wallboxen meist gar keine entsprechende Einstellmöglichkeiten haben. Gerade im ´Winter ist es mit einer PV und Speicher wünschenswert den Ladestrom individuell einzustellen, denn ansonsten zieht es blitzschnell die Batterie leer. Die meisten WB kennen nur Laden nur mit PV oder volle Pulle. Wenn die Wallbox zudem keine Umschaltung von drei auf eine Phase kann, wird das Ladezeitfenster sehr klein, denn die für dreiphasiges Laden erforderlichen 4 kW habe ich im Winter nur für kurze Zeit. Läßt sich auch lösen, indem man ein einphasiges Verlängerungskabel nimmt, ist aber umständlich. Sowohl bei unserem Smart als auch bei unserem BMW kann ich den Ladestrom in 1 A Schritten einstellen (beim BMW sogar in der App). Warum kann FORD das nicht auch bieten? Alle E-Fahrzeuge, die ich bisher gefahren bin, konnten das.

    Und natürlich kann ich in EVCC auch ohne Daten vom Auto die kWh, mir ausrechnen, wieviel kWh es bis zum gewünschten Zielladestand sind. Warum aber so umständlich? EVCC selbst hat den aktuellen Ladestand vom Auto ja nicht und der wird während des Ladevorgangs entsprechend auch nicht fortgeschrieben.


    Das mit dem Token und dem Aufwand ist auch für mich uninteressant - zumal ja, das was ich gerne hätte, gar nicht zur Verfügung gestellt würde.

    nach welchem Schema bist Du vorgegangen?

    Da Ford keine API-Client-IDs mehr rausrückt ist das aktuell ein ziemlicher Krampf an die Daten zu kommen. Zumal das Risiko besteht, dass die Dir den Account zumachen.

    Geht über einen aufwendigen Weg, der in der Integration beschrieben ist. Man muss sich einen Langzeittoken besorgen (über einen recht komplizierten Weg). Und man sollte nicht direkt den eigenen FORD Account verwenden, sondern einen Dummy Account mit einer anderen Mailadresse. Das Hauptproblem für mich ist aber, dass FORD die eigentlich interessanten Daten zur Ladesteuerung ohnehin nicht liefert. Ladestrom kann ich nicht vernünftig einstellen (selbst direkt im Auto nicht). Schon irgendwie kontraproduktiv für intelligentes Überschussladen. Daher werde ich den Aufwand der Integration in HA auch nicht betreiben. Ich lade über EVCC (als Addon in HA), das die Steuerung der Wallbox übernimmt. Funktioniert ganz gut, ich kann nur keinen Zielladestand einstellen, weil die Daten nicht geliefert werden. Mache ich jetzt halt indirekt über die Zahl der zu ladenden kWh, die ich vorgebe (ausgehend vom Ist-Ladestand am Anfang des Ladevorgangs). Wenig elegant, aber was soll man machen.

    Moin,

    mit der Erweiterung "FordPass Home Assistant Integration 2025 (EV/PHEV/Petrol/Diesel)" aus HACS. Ich habe einen zweiten Account bei Ford mit einer anderen Email-Adresse angelegt, diesem Zugriff auf meinen Explorer gegeben und diesen Account verwende ich dann in HA. Wenn der gesperrt werden sollte, ist das nicht so schlimm, Email Adressen habe ich mehr als genug, dann mache ich einfach einen Neuen.

    Das ist der Weg, den ich auch kenne - aber warum muss man es von Seiten der Hersteller so kompliziert machen? Und leider gibt es auch darüber meines Wissens keinen Zugriff auf die Ladesteuerung - was mich am meisten interessieren würde. Den Ladestrom vernünftig einstellen kann ich ja nicht mal im Auto selbst (da gibt es für AC-Laden nur 50 oder 100 % Ladeleistung) . Deshalb treibe ich da jetzt auch keinen Aufwand mit der Integration in HA.

    Ich habe den Explorer in meinen Home Assistant integriert, da kann ich sehen, ob die Türen und Fenster zu sind und ob abgeschlossen ist, es scheinen also mehr Informationen vorhanden zu sein als die App anzeigt.

    Bildschirmfoto 2026-01-21 um 23.49.08.png

    Mich würde sehr interessieren, wie du den Explorer in HA integriert hast (ich nutze selbst auch HA). FORD hat ja die API für Privatnutzer gesperrt. Und bei der Umgehungsmöglichkeit, die man in Foren findet, sperrt FORD schon mal gern das Nutzerkonto. Ist leider ein Trend, den man zunehmend beobachtet. Auch BMW hat zum 1. September 2025 den API-Zugang blockiert. Vorher war die Integration in Home Assistant perfekt. Wenigstens ist bei BMW die App um Klassen besser. Aber in Home Assistant sah man in der Tat Daten, die in der App nicht zu sehen waren. Was noch ganz gut funktioniert, ist die Integration von Smart. Bin gespannt, wie lange noch.

    Für mich war die Integration in HA für intelligentes PV-Überschussladen mit EVCC perfekt. Meine angeblich intelligente Wallbox kann dies auch nicht annähernd so gut wie EVCC. Zum Glück kann ich die Wallbox über einen Kniff über EVCC steuern.

    Meine Vermutung ist, dass die Hersteller hier eine neue Einnahmequelle erschließen wollen und die Dienste in Zukunft als kostenpflichtige Abos angeboten werden. BMW hat mir schon mitgeteilt, dass der API-Zugang wieder zur Verfügung stünde, wenn ich bei einem der Partner von BMW einen Vertrag abschließe - nicht aber für kostenlose Anbieter wie HA. Angeblich Sicherheitsgründe - was meinen Sohn, der professionell IT-Security in einem Weltunternehmen macht, köstlich amüsiert hat. Er hält die BMW Systeme für unsicherer als HA.

    Daten sind halt das neue Gold.

    sehe schon, du hast das falsche Auto😄. Du "solltest" zu Tesla wechseln.


    Ich wechsle morgen von einem M3 auf den Explorer AWD.


    Wenn es um das Auto geht, wird die App intensiv von mir genutzt, wirklich intensiv.... Die Umstellung morgen wieder aufs "analoge Zeitalter", das wird heftig werden.

    Viel Spass mit dem Auto - das hätte wirklich eine bessere App verdient. Selbst im Auto sind manche Einstellmöglichkeiten leider nicht konkurrenzfähig. Einstellung des Ladestroms zum Beispiel. Geht nur auf 100 oder 50 % - in allen anderen BEVs die ich gefahren bin, konnte man das in 1A Schritten einstellen. An der eigenen Wallbox mit PV ist das sehr sinnvoll für Überschussladen. Beim BMW geht das problemlos über die App. Genau wie die Einstellung des Zielladestands.


    Habe vor drei Jahren 6 Monate ein Model Y gefahren. Am Ende dieser 6 Monate stand für mich fest, dass es kein Tesla auf Dauer wird. Die vielgelobten Assistenzsysteme haben mich damals überhaupt nicht überzeugt (Verkehrszeichenerkennung auf der AB war z.B. eine Katastrophe - soll ja inzwischen besser sein). Geworden ist es dann der iX1 - und da funktionieren die Systeme perfekt. Vielleicht insgesamt weniger Systeme als beim Tesla, aber die, die es hat, funktionieren alle gut. Und die App ist für mich perfekt. Der Explorer wird den iX1 zum Ende des Leasings ersetzen, weil uns beim BMW der Akku etwas zu klein ist. Wir haben viele Fahrten im Bereich 320-350 km - und die schafft der BMW auf der Autobahn nicht, der Explorer mit dem 79 kW Akku schon. Da wir überwiegend mit PV-Überschuss an der eigenen Wallbox laden, kostet uns das Geld und Zeit, weil wir dann immer einmal unterwegs laden müssen. Hätte der iX1 eine größere Batterie, wären wir sicher beim iX1 geblieben. Der neue iX3 ist meiner Frau leider zu groß. Da arbeite ich noch dran, wenn der Explorer aus dem Leasing geht... Vielleicht wird ja Ford bis dahin auch noch besser - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Wobei das sicher davon abhängt, in welchem Umfang FORD hier überhaupt Möglichkeiten hat - die Technik und Software stammt ja weitgehend von VW.

    Es geht darum dass jeder etwas anderes für Notwendig hält.

    Daher hatte ich besagten Mixer erwähnt.

    Richtig. Dass meine Meinung meine persönliche ist, steht ausser Frage und ich bin weit davon entfernt, jemanden belehren oder bekehren zu wollen. Aber ich stehe zu meiner Meinung , wie ich auch jedem zugestehe, eine andere Meinung zu haben.


    Und Bertolt Brecht hatte so unrecht nicht.


    Seit 50 Jahren fahre ich unfallfrei Auto, davon mehr als 40 Jahre ohne eigene App. Daher bin ich für mich zu meiner Meinung gekommen.

    Ich bin auch keineswegs gegen eine App, würde mir aber dann halt andere Funktionen wünschen, z.B. eine Steuerung des Ladevorgangs und eine API die Daten an mein HEMS ( Home Assistant) liefert, damit die Überschussladung mit EVCC gut funktioniert. BMW war da bis zum 1. September 2025 mustergültig; über die API konnten alle Daten für intelligentes Überschussladen in EVCC integriert werden. Leider hat BMW jetzt die API für Privatnutzer gesperrt (meiner Vermutung nach wird das als kostenpflichtiges Abo zurückkommen). In der App von BMW kann ich aber nach wie vor die Ladeparameter für intelligentes Laden weit besser einstellen als dies in der FORD App möglich ist. Das Bessere ist halt der Feind des Guten. Und FORD ist mit der App nicht konkurrenzfähig auch zu Smart, Hyundai, Kia oder Tesla - die kenne ich alle aus eigener Erfahrung oder Erfahrung in der Familie. Die Entscheidung ist trotzdem aus anderen Gründen, die für uns Relevanz hatten, für den Explorer gefallen. Das Auto hätte eine bessere App verdient.

    Trotzdem nochmal: Wirklich nötig wäre die App für mich nicht. Aber das ist wie gesagt meine persönliche Meinung.

    Diese Fragen kann man bis in's unendliche ausdiskutieren.

    -> Aber bitte nicht in einem Autoforum

    Es geht hier um die Funktionalität der App und ich habe lediglich angemerkt, dass die vielfältigen Funktionen, deren Fehlen bemängelt wird, wohl eher nett als notwendig sind. Mit einem Mixer der Kochen kann hat das wohl nichts zu tun.

    An den niedrigen Strompreisen könnten in Österreich die in DE ach so bösen Erneuerbaren Schuld sein.

    https://positionen.wienenergie…merzeugung-in-osterreich/

    Das wäre dann vermutlich primär der hohe Anteil an Wasserkraft. Davon profitieren ja auch die nordischen Länder. Windkraft ist deutlich niedriger als bei uns. PV auch. Die Unterschiede im Arbeitspreis pro kWh sind ja nicht so groß (der Rabatt von 65% auf den Arbeitspreis ist ja nur für das erste Jahr). Richtig teuer sind die Grundgebühren. Bei uns machen ja mittlerweile Steuern und Abgaben etwa 30 % unserer Stromkosten aus und einen gleich hohen Anteil haben die Netzentgelte. Der eigentliche Strompreis inkl. der Marge für den Lieferanten sind nur noch 40 %. Fa die MWSt in AT bei 20% liegt, dürften Steuern und Abgaben grob vergleichbar sein. Es sind die Netzentgelte, die offensichtlich in DE zu Buche schlagen.