Ich denke bei jedem Hersteller wird man Modelle und Entscheidungen finden, bei denen die Wette in die Zukunft nicht aufgeht. Dann wird nachgesteuert oder, im schlimmsten Fall, verschwindet eine Marke vom Markt / wird übernommen.
Der Service und die Ersatzteilversorgung dürften kein Problem sein, Ford ist kein Fisker im Moment. Also wäre das kein Grund heute Abstand zu nehmen, wenn das Auto in das Anforderungsprofil passt. Auf der anderen Seite gibt es realistisch natürlich Alternativen, wenn man keine große Markenbindung hat.
Das ist richtig. Bei Ford ist es aber schon extrem. Man hat ja fast die gesamte Modellpalette gestrichen. Für Familien hat FORD praktisch kein vernünftiges Angebot mehr. Wir hatten mehr als 30 Jahre verschiedene FORD und waren immer zufrieden (Fiesta, Focus, Sierra, Mondeo, S-Max). Gibt es alle nicht mehr. Der Marktanteil von FORD bei den Neuzulassungen liegt inzwischen bei weniger als 3 %. Das sollte doch eigentlich den Strategen zu denken geben. Oder ist es bei FORD wie in der Politik: Wenn sich die Kunden abwenden, sind sie selbst schuld, weil sie das tolle Angebot nicht zu würdigen wissen und es nicht verstehen. Selbstreflexion scheint da nicht stattzufinden.
Der Explorer ist es nur geworden, weil er einen Akku hat, der zu unserem Fahrprofil passt. Hätte der BMW iX1 einen größeren Akku hätte der Explorer keine Chance gehabt. Der fährt bei den Assistenzsystemen und der App in einer anderen Liga. Und der Preisunterschied zum AWD Explorer ist jetzt nicht riesig.