Beiträge von smartuser

    Bei mir kann ich nach dem Update auch das Laden über die App nicht mehr stoppen, außer dass die Klimatisierung auch nicht mehr richtig funktioniert. Aber immerhin wird der Wischwasserstand noch angezeigt. Unfassbar wie man ein eigentlich nicht schlechtes Produkt so runter reiten kann. Ich glaube das nächste Mal wird es ein Chinesisches Auto

    Unser Smart #1 ist ja de facto ein chinesisches Auto. Was da über die App geht, ist um Welten besser als bei Ford. Auch bei BMW (wir hatten drei Jahre einen iX1)und Mini (fahren wir seit gut einem Monat) bietet die App weit mehr Funktionen als die FORD App. Der Mini wird auch in China gebaut. Unser Auto nach dem Explorer wird genau aus diesen Gründen mit hoher Wahrscheinlichkeit kein FORD mehr. Wenn es den iX1 mit einem größeren Akku gegeben hätte, der besser zu unserem Fahrprofil gepasst hätte, wäre es kein Explorer geworden. Meine Hoffnung ist jetzt, dass es den iX1 in 2028 (da läuft der Leasingvertrag für den Explorer aus) auf der neuen Plattform mit größerem Akku gibt. Der iX1 war eindeutig das beste e-Auto, was wir bislang gefahren sind. Dem i3 trauert meine Frau noch heute nach - obwohl sie jetzt auch mit dem MINI Aceman ganz glücklich ist)

    Vielleicht stehe ich irgendwie total auf dem Schlauch, aber bei mir wird die Triplog Integration in HACS nicht angezeigt. Home Assistant ist die aktuellste Version und Ford Pass + 2025 ist installiert. Gibt es hierzu eine Lösung?

    Edit: Habe es jetzt hinbekommen; es war ein Fehler im Repository Link bei den benutzerdefinierten Integrationen. Warte jetzt noch darauf, dass die Sensoren Werte liefern, das dauert ja bei manchen Integrationen eine Weile.

    Nach meinem Kenntnisstand ist die SoH-Kurve eine, die anfänglich relativ schnell von 100 auf ca. 95% absinkt und dann relativ lange auf einem Plateau bis hinunter auch ca. 80% bleibt. Dann geht es realtiv rapide abwärts.

    Dies habe ich gefunden:

    Die AVILOO/P3-Studie: 7.000 Fahrzeuge bis 300.000 km

    Die österreichische Batteriediagnostik-Firma AVILOO hat gemeinsam mit der Beratung P3 einen besonderen Datenschatz gehoben: Über 7.000 Fahrzeuge mit Laufleistungen bis zu 300.000 Kilometern.

    Die Überraschung: Die realen Felddaten sind besser als die theoretischen Labormodelle vorhergesagt hatten. Bei 100.000 km liegt der durchschnittliche SOH bei etwa 90%. Und dann passiert etwas Interessantes: Die Kurve flacht ab.

    Zwischen 200.000 und 300.000 Kilometern bleibt der SOH nahezu stabil bei rund 87%, weit oberhalb der typischen Garantiegrenze von 70-80%.

    Die Erklärung: Die SEI-Schicht

    Der schnelle Anfangsverlust hat einen einfachen Grund: In den ersten Ladezyklen bildet sich auf der Anode eine sogenannte SEI-Schicht (Solid Electrolyte Interphase). Dabei wird Lithium "verbraucht", was die messbare Kapazität reduziert. Nach etwa 30.000 km stabilisiert sich diese Schicht und die Degradation verlangsamt sich deutlich.


    Dies erklärt die schnelle Abnahme am Anfang.


    Geotab 2025: Die bisher größte Analyse

    Die kanadische Telematik-Firma Geotab hat im Januar 2026 ihre aktualisierte Studie veröffentlicht, auf Basis 22.700 Elektrofahrzeugen, 21 verschiedene Modellen und über mehrere Jahre aggregierte Daten. Das Kernergebnis: Die durchschnittliche Degradation liegt bei 2,3% pro Jahr. Das entspricht nach 8 Jahren einem State of Health (SOH) von etwa 81,6%.

    Interessant: 2024 lag der Wert noch bei 1,8% pro Jahr. Die Verschlechterung liegt aber nicht an schlechteren Batterien, sondern daran, dass Fahrer zunehmend auf Schnellladen setzen.


    Nach beiden Studien wird der größte SoH Verlust übrigens der kalendarischen Alterung zugeschrieben. Und beide Studien sagen nichts konkretes zu einer Alterung bei einem Ladestand von unter 80 % (die Aviloo-Studie kommt ja fast gar nicht auf diese Werte).

    Das Problem ist vermutlich auch, dass wir noch zu wenig reale Werte unter 80% haben. Die sollten ja frühestens nach etwa 8-10 Jahren zu erwarten sein. Vor 10 Jahren war die Zahl der E-Autos noch sehr begrenzt.

    Gestern 413 km vom Ötztal über den Fernpass und dann A7 und A8 nach Hause gefahren. Adaptiver Tempomat auf der Autobahn war bei 127 km eingestellt, Durchschnittsgeschwindigkeit über die 400 km lag bei knapp über 90 km/h (hauptsächlich dem Fernpass und einer biologischen Pause geschuldet). Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Autobahn (etwa 300 der 400 km) etwa 120 km/h. Durchschnittsverbrauch lag bei knapp 17 kWh /100km. Für mich sehr akzeptabel (unser #1 Brabus braucht da mehr). Allerdings auch keinerlei Stau auf der Autobahn (was auf der A7 und der A8 eher selten der Fall ist), was relativ konstantes Fahren ermöglichte.

    smartuser wenn Du eine aktuelle PV hast, dann ist das eine LFP Batterie und dafür trifft das durchaus auch im Auto zu. NMC könnten hier ein leicht verändertes Verhalten zeigen bei langer Nutzung, der Grundsatz bleibt aber, meist überlebt, bei aktuellen Autos, der Akku die Nutzungsdauer und der SoH ist m.E. auch nicht das Problem, denn auch mit 50% SoH ist das Auto noch fahrbar.

    NMC-Zellen reagieren etwas sensibler als LiFP-Akkus auf dauerhaften Vollladestand (hohe Spannung), was zu mechanischem Stress und Zellalterung führt. Lebensdauer (Zyklen): 1.500 bis 3.000 vollständige Ladezyklen (bis 80 % Restkapazität) LiFP-Batterien werden 4000 bis 10 000 Ladezyklen attestiert. Das Schädliche ist primär der hohe Ladestand bei langem Stillstand, insbesondere bei hohen Temperaturen.

    Die PV-Batterie ist in der Tat eine LiFP-Batterie, aber die Unterschiede würde ich nicht als extrem einschätzen.

    Selbst wenn ich jetzt annehme, dass ständiges Vollladen auf 100 % die Lebensdauer um 50 % erniedrigt, bin ich bei NMC bei 750 bis 1500 Ladezyklen. Bei unserem Exi mit der großen Batterie wären das immer noch 300 00 bis 600 000 km. Insofern kann ich nur zustimmen, dass bei aktuellen BEV der Akku wohl die Nutzungsdauer des Autos überleben würde.

    Laden auf 100 % und dann längeres Stehenlassen bei hohen Temperaturen belastet die Batterie sicher stärker als Laden auf 80 %. Das liegt an der Zellchemie und den Vorgängen beim Laden (Gitterexpansion). Wie groß der Einfluss aber ist, kann kaum belastbar eingeschätzt werden. Häufiges Schnellladen mit hohen Ladeströmen würde ich für kritischer halten als Laden an der heimischen Wallbox. Hängt auch sehr stark von der Fahrweise ab. Generell sind hohe Lade-oder Entladeströme mit einem Nachteil verbunden, weil dies die Geschwindigkeit der Gittergrößenveränderung erhöht. Meiner Vermutung nach halten die Akkus aber vermutlich ohnehin länger als ein Autoleben.

    In unserer PV-Anlage wird die Batterie an 250 Tagen im Jahr auf 100 % geladen. Nach mittlerweile knapp 1000 Ladezyklen wird mir ein SoH von 94 % gemeldet, was sich auch mit der Realität deckt (ich monitore die Anlage mit einem HEMS in Echtzeit). Würde die Autobatterie nach dieser Zyklenzahl auch noch 94 % haben, dann wären das 400-450 000 km. Die fahre ich vielleicht in 20 Jahren.

    Mir ist schon klar, dass eine Autobatterie anderen Belastungen unterliegt als eine PV-Batterie, aber wenn man nur das Laden betrachtet scheint das mit den 100% nicht so extrem schädlich zu sein.

    Da unser BEV in der Garage steht, lade ich auf 100% wenn ich weiß, dass ich in den nächsten 24 h das Auto für Strecken von mehr als 100 km benötige. Ansonsten lade ich meist bis 90 %. Zu 90 % mit PV-Überschuss. Bislang waren unsere BEV immer Leasingfahrzeuge, so dass ich echte Erfahrungswerte nach 10 Jahren nicht habe.

    Da käme mir ja eher eine schwächer werdende Batterie im Schlüssel in den Sinn…

    Das wäre nach knapp 9 Monaten aber schon ungewöhnlich. Zumal das Phänomen bei beiden Schlüsseln zum gleichen Zeitpunkt aufgetreten ist. Und das Abschließen mit dem Schlüssel selbst funktioniert ja problemlos, was aus meiner Sicht auch gegen eine schwache Batterie spricht. Werde es aber vielleicht trotzdem einmal testen. Danke.

    Unser Exi macht seit kurzem in der App auch Mucken. Das automatische Abschließen, wenn ich mich mit dem Schlüssel vom Auto entferne hat eigentlich die ersten sechs Monate immer funktioniert, mittlerweile ist das mehr Zufall ob es funktioniert oder nicht. Ich schließe jetzt immer selbst mit dem Schlüssel ab. Nachvollziehbar ist das für mich nicht, da ich nichts an den Einstellungen geändert habe. Da ist schon noch Luft nach oben und ich denke etwas wehmütig an unseren iX1 zurück. Da hatte ich solche Probleme nie. Haben die VW und Skoda auf der gleichen Plattform die gleichen Probleme?

    Nein, imho verbraucht die Klima nur ein Bruchteil der E-Heat…Der Verbrauch ändert sich beim Betrieb der Klimaanlage (ich habe die nie niedriger als 22 Grad, eher angepasst den Außentemperaturen noch höher, um den Unterschied nach draußen nicht zu extrem werden zu lassen, aber dennoch beim Autofahren kühlen Kopf zu behalten (in jeder Hinsicht).

    Ich denke, der Mehrverbrauch ist überwiegend der Akkukühlung geschuldet, die Klimaanlage für den Innenraum spielt da imho eine nachrangige Rolle…(jedenfalls so meine Beobachtungen mit meinen E-Autos).


    Grüße

    Hängt vermutlich stark vom Fahrprofil ab. Unser Explorer steht selten in der prallen Sonne für längere Zeit, da wir eine Garage haben. Daher spielt die Akkukühlung bei uns eine geringe Rolle. Extreme Bedingungen (z. B. Stop-and-Go bei starker Hitze): Wenn das System unter Volllast gegen die pralle Sonne arbeitet und den Innenraum parallel kühlen muss, werden kurzzeitig 1,5 kW bis 2,5 kW aus dem Akku gezogen. Wenn ich dann natürlich nur 10 km fahre, bevor ich das Auto wieder abstelle, treibt das den Durchschnittsverbrauch kräftig in die Höhe. Für den reinen Verbrauch der Klimaanlage habe ich gefunden: Der Stromverbrauch der Klimaanlage in einem Elektroauto (BEV) liegt im regulären Fahrbetrieb bei etwa 1,0 bis 2,0 kWh pro 100 Kilometer. Während der ersten Phase des Abkühlens wird kurzzeitig mehr Energie benötigt, doch im reinen Standbetrieb zum Halten der Temperatur liegt der Verbrauch meist nur bei 300 bis 500 Watt.