Beiträge von smartuser

    Das ist nicht ganz richtig; der Netzbetreiber ist verpflichtet einen aktuellen Smartmeter und Gateway einzubauen, wenn, wie bei mir, eine PV-Anlage und vor allem eine Wärmepumpe installiert ist; die Wallbox ist bei mir auch schon seit 5 Jahren im Einsatz. Meine Smartmeter und Gateway sind vor 3 Monaten eingebaut worden, automatisch ohne Antrag, ohne zusätzliche Kosten !!

    Hängt davon ab, wann etwas installiert wurde. Wir haben eine PV mit Speicher, eine Wärmepumpe und die Wallbox. Zwei Smartmeter sind eingebaut und das Ganze ist als Kaskadenschaltung umgesetzt (vom Netzbetreiber). Gateway gibt es nicht.

    Ich vermute einmal, dass die Wärmepumpe in deinem Fall nach dem 1.1.2024 eingebaut wurde -. dann muss sie als steuerbarer Verbraucher angemeldet sein und es braucht schon deswegen ein Gateway (ich denke Rundsteuerempfänger werden nicht mehr eingesetzt). Unsere WP gibt es seit 2007, die PV-Anlage und die Wallbox seit 2021.

    Bei uns resultiert mein Recht auf ein smartes Messsystem (Smart Meter und Gateway) daraus, dass wir im Gesamtbezug über 6000 kWh pro Jahr liegen und eine PV mit mehr als 7 kWp haben. Die bundesweite Einführung bei diesen Stromkunden soll laut Gesetz schrittweise erfolgen. Bis Ende 2025 muss die Installation bei mindestens 20 % erfolgt sein. Für die Jahre danach gibt es Quoten, die von den Messstellenbetreibern erfüllt werden müssen.

    Einer unserer Smart Meter mißt den Haushaltsverbrauch, der zweite den Gesamtverbrauch. Der Wärmepumpenverbrauch wird durch Differenzbildung ermittelt. Der Gesamtzähler mißt als Zweirichtungszähler auch die Einspeisung. Die Wallbox hängt am Haushaltszähler. Der Haushaltsstrom ist teurer als der Wärmepumpenstrom. Die Wallbox ist noch nicht als steuerbarer Verbraucher angemeldet. Nun würde ich gerne die Wallbox als steuerbaren Verbraucher anmelden um von der damit verbundenen Vergünstigung profitieren zu können. Mein Vorschlag war einfach, die Wallbox an den Gesamtzähler zu hängen und damit den Strom für die Wallbox zum Wärmestromtarif zu beziehen. Auf diesen Vorschlag habe ich bis jetzt keinerlei Reaktion vom Netzbetreiber (der auch Messstellenbetreiber aber nicht Stromlieferant ist) erhalten. Ein eigener neuer Zähler für die Wallbox macht keinen Sinn, denn ich lade zu einem erheblichen Teil mit PV-Überschuss. Die Kosten eines zusätzlichen Zählers würden die Einsparungen beim Strompreis mehr als auffressen. Der Stromversorger ist natürlich auch nicht interessiert an meinem Vorschlag. Er zieht sich darauf zurück, dass er nicht der Messstellenbetreiber sei

    Habt ihr das getan? Hat jemand Erfahrung, was das bringt?

    Würde mal vermuten, dass der Händler dann Infos zum Kilometerstand erhält. Kenne das so von meinem letzten Firmenwagen (BMW). Da erhielt ich eines Tages einen Anruf der Werkstatt: "Ihr Auto hat uns mitgeteilt, das es einen Service möchte..."

    Könnten es die Ladeverluste sein, bei der Höhe von 3 kWh könnte es passen.

    Pragmatisch: ins Auto setzen, Heizung auf Vollgas und auf den Verbrauch schauen.

    Ladeverluste können es meines Erachtens nicht sein. Der Ladestand vor Abfahrt wurde mit 98 % angezeigt, bei der Ankunft mit 6 %. Dazwischen wurde nicht geladen, weswegen auch keine Ladeverluste eingetreten sein können.

    Im Sommer bei 35 Grad in der Sonne bei stehendem Fahrzeug lag der Momentanverbrauch nach Anzeige bei 5 kWh. Also wird die Klimatisierung eingerechnet.

    Das wird bei der Heizung dann auch so sein.

    Das hätte ich auch erwartet - dann passt aber in meinem Fall die Batteriestandsanzeige nicht zu dem angezeigten Durchschnittsverbrauch. Wenn die Batterie die 79 kWh hat und ich mit 98 % (das sind dann 77,2 kWh im "Tank") losfahre, müßten nach 324 km mit 21,5 kWh/100 km noch 7,7 kWh oder 10 % in der Batterie sein. Angezeigt wird mir aber ein Reststand von 6%. Da fehlen dann 3,1 kWh- was mir für die Heizung im konkreten Fall plausibel erscheint. Wenn natürlich die Batteriestandsanzeige ungenau ist, könnte das die Differenz auch erklären. Oder die Batterie hat nicht die 79 kWh Kapazität.

    Mit Sicherheit kann ich dir nur sagen, dass die Verbrauchsanzeige im Cockpit deutlich niedrigere Werte anzeigt als die Verbrauchsmessung "per Hand" - ich geh' mal davon aus, dass bei der Anzeige im Cockpit unter anderem auch die Ladeverluste nicht berücksichtigt werden. Der real gemessene Verbrauch ist jedenfalls bei mir deutlich höher als der im Cockpit angezeigte Langzeit-Wert.


    Mit Sicherheit kann ich dir nur sagen, dass die Verbrauchsanzeige im Cockpit deutlich niedrigere Werte anzeigt als die Verbrauchsmessung "per Hand" - ich geh' mal davon aus, dass bei der Anzeige im Cockpit unter anderem auch die Ladeverluste nicht berücksichtigt werden. Der real gemessene Verbrauch ist jedenfalls bei mir deutlich höher als der im Cockpit angezeigte Langzeit-Wert.

    Bei mir ist die Diskrepanz nicht beim Langzeitwert, sondern bei der Ermittlung der Werte beim letzten Laden. Da gab es nur die Hin-und Rückfahrt gestern über 324 km. Ladeverluste spielen da keine Rolle, denn ich habe ja nur den Stand bei abfahrt (98%) und den Stand am Fahrtende genommen (6 %). Dazwischen gab es keinen Ladevorgang., Insoweit kann es in meinem konkreten Fall also nicht mit Ladeverlusten zusammenhängen.

    Was die Langzeitstatistik angeht würde ich aber auch erwarten, dass dort Ladeverluste nicht einfließen können, denn das Auto kann ja diese Ladeverluste nicht erkennen. Die sehe ich doch nur beim heimischen Stromzähler wenn dass, was das Auto als geladen meldet, nicht mit dem übereinstimmt, was auf dem Zähler auftaucht. Bei mir ist der Unterschied in der Regel - je nach Ladegeschwindigkeit - an der AC-Wallbox zwischen 5 und 8 %.

    Weiß jemand mit Sicherheit, ob die Verbrauchsanzeige im Cockpit auch den Verbrauch für die Heizung mit berücksichtigt?

    Bin gestern 324 km gefahren in etwa 3,5 h (überwiegend Autobahn mit max. Tempo 130), Durchschnitt 94 km/h). Losgefahren bei 98 % (79 kWh Akku), angekommen mit 6 %. Cockpit zeigt mir für Verbrauch seit letztem Laden 21,5 kWh an, was dann 69,5 kWh sein sollten. Dann müssten aber noch etwa 7,7 kWh oder knapp 10% in der Batterie sein. Dies läßt mich vermuten, dass der Stromverbrauch für die Heizung bei der Cockpit-Anzeige nicht berücksichtigt ist, denn für 3,5 h Fahrtzeit würde ich etwa 3,5 kWh (das sind 4%) für die Heizung für realistisch halten (das Fahrzeug stand 8 h im Freien zwischen Hin-und Rückfahrt und musste daher einmal komplett bei einer Aussentemperatur von 3-4 ° auf 20,5 ° (Einstellung im Auto) aufgeheizt werden). Vor der Hinfahrt stand das Auto in der Garage, so dass für das Aufheizen weniger benötigt wurde.

    Die 21,5 kWh liegen etwa 10 -15 % über dem Verbrauch auf der Autobahn bei vergleichbarem Fahrprofil ohne Heizungsverbrauch. Wäre für mich auch erklärbar, denn bei der Rückfahrt hat es heftig geregnet, was ja den Verbrauch spürbar erhöht. Auf der Hinfahrt im Hellen hatten wir auch teilweise starken Gegenwind. Auf der Rückfahrt war es zudem dunkel, aber die LED-Scheinwerfer würde ich jetzt nicht als signifikanten Stromverbraucher ansehen.

    Es dürfte in der Tat einen signifikanten Unterschied machen, ob ich 15 oder 20° im Auto haben will. Ist nicht anders als zu Hause in den eigenen vier Wänden.

    Die Heizung beim BEV spricht schneller an als beim Verbrenner - man bekommt also ziemlich schnell warme Luft. Vergleichbar mit dem Heizlüfter zu Hause. Der Zeitverzug bis warme Luft kommt, ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Luft in den Lüftungskanälen zwischen Heizquelle und Ausströmer erst einmal aufgeheizt werden muss.


    Um bei 15°C während der Fahrt zu frieren brauche ich mir keine Auto zu diesem Preis zu kaufen.

    Ist einfach eine Gewöhnungssache im ersten Elektrowinter.

    Wie gesagt: Das muss jeder für sich entscheiden. Ich werde auch nicht bei 15°C frieren.

    und es wird sicherlich einen Unterschied machen ob ich auf 15Grad oder 20Grad den "Innenraum" vorheize ;)

    Wie lange dauert es eigentlich bis die erste "leicht" warme Luft aus dem Gebläse kommt? Beim Verbrenner können da ja schonmal ein paar Minuten vergehen.

    Ich werde es am Freitag in Erfahrung bringen, dann bekommen wir unseren Exlorer :)

    Es dürfte in der Tat einen signifikanten Unterschied machen, ob ich 15 oder 20° im Auto haben will. Ist nicht anders als zu Hause in den eigenen vier Wänden.

    Die Heizung beim BEV spricht schneller an als beim Verbrenner - man bekommt also ziemlich schnell warme Luft. Vergleichbar mit dem Heizlüfter zu Hause. Der Zeitverzug bis warme Luft kommt, ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Luft in den Lüftungskanälen zwischen Heizquelle und Ausströmer erst einmal aufgeheizt werden muss.

    Gestern bin ich das erste Mal eine Winterautobahnstrecke gefahren.

    Zweimal ca. 120 km, hin bei 1°C Plus und zurück bei 1°C Minus, jedes mal etwa 20 km Landstraße dabei.

    Bei Tempo 130 bin ich nicht unter 25 kWh/100 km gekommen, dass bedeutet, ich hätte keine

    300 km am Stück geschafft.

    Ist schon etwas ernüchternd meine erste Elektro-Winter-Erfahrung. Sieht das bei euch auch so aus?

    Der größte Teil des Mehrverbrauchs wird durch die Heizung verursacht. Stand das Auto zwischen den Fahrten im Freien bei den genannten Temperaturen? Dann musste es zweimal aufgeheizt werden. Jedes mal wird dabei relativ viel Strom verbraucht und der kommt ja direkt aus der HV-Batterie. Viele Kurzstrecken mit dazwischen liegender Auskühlung erhöhen den Verbrauch noch stärker, weil ja der Stromverbrauch für das Aufheizen immer gleich hoch ist und sich dadurch auf den Durchschnittsverbrauch umso stärker auswirkt, je kürzer die gefahrene Strecke ist. Wenn Du eine eigene Wallbox hast, kannst Du das Auto an der Wallbox vorklimatisieren und so wenigstens den Strom für das erste Aufheizen nicht aus der Batterie verbrauchen. Das erhöht die Reichweite etwas. Bei uns steht das Auto im Winter in der Garage und kühlt selten auf unter 7-8 ° ab. Dadurch ist bei uns der Mehrverbrauch im Winter relativ gering. Bei vielen Kurzstrecken mit dazwischen liegender Standzeit im Freien sind es aber auch schnell 20-30% wenn es kalt ist. Daher lohnt es sich im Winter auch bei kurzen Standzeiten zwischen zwei Fahrten das Auto in die Garage zu stellen, weil die Auskühlung geringer ist. Man kann natürlich auch die Temperatur im Auto absenken. Muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Schmarotzer ist schon sehr weit hergeholt nur weil man ein Multi Millionen Euro Monopolisten (Tank&Rast) vermeidet. Der dank genug Lobbyarbeit (Korruption) das Kartellamt umgeht und somit seine überzogenen Preise durchsetzen kann.

    Solange der Anbieter die Kosten auf seine Kunden umlegt, zahlen nur die einen Obulus, der in die Verkaufspreise eingerechnet ist. Also fährt derjenige, der die Toilette benutzt aber nichts kauft, Trittbrett auf Kosten der Kunden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ob man das jetzt als schmarotzen oder mit einem anderen Begriff bezeichnet, ändert nichts daran, dass sich der Nicht-Kunde einen Vorteil zu Lasten der Kunden verschafft. Das hat mit Vermeiden eines Monopolisten nichts zu tun, sondern ist schlicht nicht fair. Wenn es wie tvinnefossen als Alternative anregt, auf freiwilliger Basis funktionieren würde, fände ich das auch schöner. Die Realität sieht halt anders aus. Unsere Lieblingspausenstation gehört übrigens nicht zu Tank & Rast - aber auch die verlangen mittlerweile Geld für die WC-Benutzung, wenn man dort nichts isst oder einkauft. Weil es überhand genommen hat. Für mich iszt das nicht mehr als fair.