Beiträge von smartuser

    dann hattest Du aber bereits ein Entwicklerkonto "bevor" Ford die Anmeldung dafür geschlossen hat.

    Bei mir passiert genau das Gleiche wie bei dir; redirect nach jedem Anmeldeversuch. Allerdings nur beim zweiten Account, den ich extra für Home Assistant angelegt und dann den Inhaber des accounts eingeladen habe (ich wollte vermeiden, dass mein Hauptaccount gesperrt wird). Der zweite Ford Pass Account funktioniert auch und auch in das Entwicklerkonto zum Hauptaccount komme ich problemlos. Nur beim Versuch, mich über das Entwicklerkonto des neu angelegten Accounts einzuloggen komme ich nur soweit, dass ich einen Authentifizierungscode aus der Authenticator App eingeben kann - dann kommt der redirect zu der Seite von der ich starte. Mein Verdacht ist mittlerweile, dass Ford den Zugang zu einem neuen Entwicklerkonto sperrt, wenn für die gleiche FIN bereits ein Entwicklerkonto mit einer anderen mail-Adresse existiert. Der normale Ford Pass Account mit der zweiten e-mail-Adresse funktioniert problemlos.

    Hat Ford jetzt die Anmeldung von neuen Entwicklerkonten generell gesperrt? Dann wäre natürlich auch die neue Integration für HA kaum noch verwendbar.

    Hi, mittlerweile gibt es eine API für den Ford die man auch nutzen kann und in evcc einbinden kann.

    Habe einen zweiten Entwickleraccount eingerichtet, kann mich aber dort nicht einloggen. Sobald ich dies versuche, lande ich in einer Endlosschleife, es kommt einfach wieder die Startseite. Daher kann ich auch keine Anwendung registrieren und entsprechend auch in EVCC das Auto nicht einrichten (dazu braucht es Client-ID und Secret, und die bekomme ich erst nach Einrichtung einer Anwendung im Entwicklerkonto). Scheint aber ein nicht seltenes Problem bei FORD zu sein. Im Hauptaccount hat es funktioniert (da habe ich Client-IFD und Secret); mit dem Account, den man auch in der FORD App nutzt, sollte man die Integration aber vorsichtshalber nicht nutzen, denn derzeit werden über Polling alle 60s Daten über die API abgerufen (kann auch noch nicht geändert werden). Solche Accounts mit häufiger Datenabfrage sperrt FORD schon mal gern ohne Vorwarnung. Daher der Zweitaccount, damit man nicht den Zugriff auf das Auto über die App verliert. Eine Frage: Kann man, so man die Integration erfolgreich installieren kann, den Zielladestand im Auto aus EVCC heraus verändern (geht über die App ja nicht) oder ist das Read-Only?

    Ggf. setze ich mich auch mal mit EVCC auseiander; hab eh ne PV mit Speicher und nutze bereits Home Assistant.

    Nutze seit ich HA habe EVCC als Add-on in HA und bin sehr zufrieden damit. Leider liefert ja Ford keine Daten über eine AP0,I die EVCC zur Ladeplanung nutzen könnte. Aber in EVCC kann ich Nur-PV, Min+PV und Schnell einstellen und auch vorgeben, wieviel kWh ich laden will. Einen Ziel-Ladestand vorgeben kann ich leider nicht, weil das Auto die Daten nicht liefert. Nachteilig ist auch, dass uns Ford keine Möglichkeit gibt, den maximalen Ladestrom in A in 1 A Schritten vorzugeben, wie ich das vom Smart und vom BMW kenne. Die smarte Steuerung über EVCC läuft aber gut; ich komme mit der Einstellung fast immer auf mehr als 90% PV-Anteil. Deutlich besser als der Smart-Modus der Wallbox selbst (zumindest bei unserer Wallbox). Im Winter kann es erforderlich werden, bei Nur-PV auf einphasiges Laden umzustellen, wenn die PV nicht die für dreiphasiges Laden erforderlichen etwa 4 kW/h liefert. Sonst wird nicht geladen. Hat natürlich höhere Verluste - aber bei PV-Überschuss ist mir das ziemlich egal.

    Lass mich raten, Dein Netzbetreiber ist AVACON...(?) ^^

    Nein. Es sind die Pfalzwerke Netz AG (der Grundnetzbetreiber in unserer Region). Mit denen habe ich schon einige Male Erfahrungen gemacht - manchmal sind sie mit Ihren eigenen Installationen von Zählersystemen überfordert. Wegen der WP haben wir zwei Zähler in Kaskadenschaltung (von Pfalzwerke selbst installiert) und deren Abrechnuung hat die monatelang überfordert. Auf der Homepage haben sie ein schönes Schauvbild, wie die Kaskadenschaltung funktioniert. Den Mitarbeitern in der Abrechnung scheint das nicht bekannt und die waren selbst dann noch überfordert, als ich ihnen ihr eigenes Schaubild geschickt habe. Bewegung kam erst in die Sache, als ich den Vorstandsvorsitzenden in Kopie gesetzt habe. Dann funkionierte es innerhalb von 48 h. Wahrscheinlich hat meine Anfrage die jetzt völlig aus dem Konzept gebracht und bevor sie wier einen Fehler machen, machen sie lieber gar nichts...

    So wie ich das in Erinnerung habe, kann man nur eine Endzeit für das Laden eingeben.

    Z.B. Lade sofort auf 20% und dann zu um 7 Uhr Abfahrtzeit auf 80%.

    Zumindest nach der Bedienungsanleitung können bevorzugte Zeitfenster für das Laden festgelegt werden. Dann soll das Fahrzeug angeblich nur in den bevorzugten Zeitfenstern geladen werden. Selbst ausprobiert habe ich das aber noch nicht, weil ich mit EVCC lade.

    Ohne es jetzt selbst probiert zu haben (ich lade über EVCC), vermute ich, dass es an den 0% fürs Sofortladen liegen könnte. Meinem Verständnis nach lädt er dann nicht, wenn das Ladekabel angeschlossen wird. Er hat ja die Anweisung 0% zu laden. Diese Einstellung wird dann vielleicht nicht übersteuert, wenn du ein Zeitfenster vorgibst. Würde es einmal probieren, in dem ich dort z.B. 10 % einstelle und dann das zeitgesteuerte Laden noch einmal plane.

    Vielleicht noch zusätzliche Erläuterungen. Wer eine PV Anlage mit Speicher und Wallbox hat, hat auch eine Steuerbox oder HMS = Home Management Sytem genannt oder vergleichbare Systeme. Über diese wird i.d.R. auch das Überschussladen über die Wallbox zum E Auto gesteuert. Für den Zugriff des Versorgers benötigt man zusätzlich noch ein Smart Meter Gateway. Der Versorger kann darüber die Einspeisung reduzieren. Siehe auch meine Bemerkungen einige Threads vorher.

    Habe eine PV-Anlage mit Speicher und eine WB - beides 2021 installiert. Die Anlage unterliegt der 70 % Regelung bei der Einspeisung und dies wird durch eine Begrenzung der Leistung des Wechselrichters sichergestellt (die könnte ich zwar ändern, aber das wäre illegal. Eine Steuerbox ist nicht vorhanden. Ob bei PV-Anlagen, die nach dem 1.1.2024 errichtet wurden (die ja auch als steuerbare Verbraucher angemeldet werden müssen) oder nach diesem Datum errichteten Wallboxen eine Steuerbox installiert wird, weiß ich nicht. Meines Wissens besteht aber nur die Verpflichtung, dass der Betreiber der Wallboxmit der Steuerung einverstanden ist; sollte der Netzbetreiber dies dann auf eigenen Wunsch umsetzen wollen, wäre es meines Erachtens seine Baustelle, dafür die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Intelligente Meßsysteme mit Gateway allein ermöglichen meines Wissens nach ohne Steuerbox diese Steuerung nicht. Da bleibt dann nur Variante 1 (Netzentgeltreduktion pauschal). Stellt sich dann die Frage, wer die Steuerbox bezahlen muss. Will der Netzbetreiber steuem, sollte das wieder sein Bier sein. Will ich aber reduzierte Netzentgelte pauschal ohne dass der Netzbetreiber dies will, wird die Steuerbox wohl zu meinen Lasten gehen. Meinem Netzbetreiber habe ich schon vor Monaten mitgeteilt, dass ich meine WB gern als steuerbaren Verbraucher anmelden würde und dann pauschal reduzierte Netzentgelte möchte. Und er mir die anfallenden Kosten mitteilen soll. Bis jetzt trotz mehrfacher Erinnerung keinerlei Reaktion. Dabei haben wir sogar einen Strombezug von mehr als 6000 kWh jährlich (wir heizen ein 400 m2 Haus mit einer WP) ab dem ein IMSyS eigentlich verpflichtend ist (allerdings mit Übergangsfristen)). Mit einem zusätzlichen Zähler (Variante der Netzentgeltreduktion pro kWh) rechnet sich das Ganze bei uns nur, wenn die Mehrkosten für den zusätzlichen Zähler sehr gering sind, da wir konsequent mit PV-Überschuss laden (zu fast 80 % auch im Winter über eine intelligente Ladesteuerung über unser HEMS, im Sommer zu 100 %). Strombezug mit reduziertem Netzentgelt ist immer noch teurer als Laden mit PV-Überschuss. Meine Anfrage an den Stromlieferanten, die Wallbox an den Zähler der WP anzuschließen (wir haben einen deutlich vergünstigten Wärmetarif) wurde nicht überraschend vom Versorger nicht positiv aufgenommen...

    große Tankstellenbetreiber (mit mehr als 200 Standorten) sind vom Gesetzgeber in Deutschland verpflichtet worden ab dem 01.01.2028 Ladepunkte mit >150KW zu installieren. Jet z.B. soll sehr aktiv beim Ausbau sein hier ein Beispiel A96 südlich von München


    A96 Jet Ladestation


    Mor persönlich wäre es lieber, die Zahl der Schnelllader in Einkaufszentren und an Supermärkten würde wachsen. Dann könnte man das Einkaufen ideal mit dem Laden kombinieren und man müsste nicht beim Laden warten. Die 11 kW Lader helfen bei 25 min Einkauf nur bedingt, ein Schnellader hingegen schon.

    ... dafür hat die App den letzten Ladevorgang (noch) nicht protokolliert.

    Habe gestern zwei mal geladen. Einmal von 12:33 bis 13.04. Ladevorgang wurde in der App unmittelbar richtig protokolliert und auch der Standort wurde aktualisiert. Dito beim zweiten Ladevorgang etwa 1,5 h später. Das Ganze ist schon eine ziemliche Wundertüte. Ladegeschwindigkeit beim ersten Ladevorgang (17- 86%) im Schnitt bei knapp 120 kW, in der Spitze mehr als 160 kW (keine Akkukonditionierung). Ist für mich ok.