KannNixRichtig Das Ding soll dich vor unbewussten Fehlhandlungen schützen.
Falls die Kraft zum Übersteuern fehlt, besteht nicht beim Fahrzeug sondern beim Fahrer Handlungsbedarf.
KannNixRichtig Das Ding soll dich vor unbewussten Fehlhandlungen schützen.
Falls die Kraft zum Übersteuern fehlt, besteht nicht beim Fahrzeug sondern beim Fahrer Handlungsbedarf.
Nachtaffe Das mag ja sein. Allerdings bin ich (bislang noch) ein mündiger Bürger und übernehme gerne die Verantwortung für mich selbst. Du wünscht du dir auch Niemanden. der bei jedem Schluck Alkohol, den du zu dir nimmst, neben dir steht und dich darauf aufmerksam macht, dass du schon wieder trinkst! ![]()
Zum Teil 1:
…ich gebe ja die Verantwortung nicht ab, es sind immer noch Assistenten🤔
Zum Teil 2:
…das wäre aber bei dem einen oder anderen angezeigt und würde wiederum von Verantwortung zeugen🥺
Nachtaffe ... Du wünscht du dir auch Niemanden. der bei jedem Schluck Alkohol, den du zu dir nimmst, neben dir steht und dich darauf aufmerksam macht, dass du schon wieder trinkst!
Um bei dem Beispiel zu bleiben: Der Jemand würde dann sogar jedes Mal an der Flasche reißen, wenn Du sie gerade auf Deiner Unterlippe abgelegt hast ...
Ich kann dem Spurhalteassistenten auch in den allermeisten Fällen überhaupt nichts abgewinnen. Weder bei verschiedenen Urlaubsmietwagen, Probefahrern oder meinen eigenen Autos.
Wie Du schon geschrieben hast, muss man in der Praxis im Stadtverkehr recht häufig Linien und Sperrflächen überfahren, um Hindernissen aller Art auszuweichen beispielsweise.
Überland auf kurvigen Bergstrecken will der Assistent auch jede harmonische Linie kaputtkorrigieren. In diesen Situationen wäre Blinken (zwecks Deaktivierung) schon etwas strange und vielleicht auch für andere Verkehrsteilnehmer irritierend.
Auf mehrstündigen Autobahnfahrten (mögliche Gefahr von Übermüdung) will ich dem Assistenten bei nächster Gelegenheit mal eine Chance geben und mir danach ein Urteil bilden.
Ich kann mich grundsätzlich der Meinung anschließen dass derjenige, der die Spur nicht halten kann, eigentlich auch nichts hinter dem Lenkrad zu suchen hat.
Kollisionswarner hingegen finde ich sehr sinnvoll, da diese mit Ihrer Sensorik das System schon mal die entscheidenden Bremsmeter "vorspannen" können, bevor der Fahrer die Gefahr im Zweifelsfall überhaupt registriert hat.
Spuhaltewarner oder -assistenten sind dann sinnvoll, wenn Monotonie zu Unaufmerksamkeit führen kann, wie z.B. auf längeren Autobahntrips, Nachtfahrten. Sie auf der Landstraße oder in der Stadt zu nutzen ist vermutlich erst dann wirklich sinnvoll, wenn das Fahrzeug autonomes Fahren beherrscht bzw. wenn dies dann auch erlaubt ist. Es ist zwar faszinierend zu erleben, wie ein Explorer auch überland die Spur halten kann, einen echten Nutzen hat es dort aber noch nicht wirklich.
Ich habe mich jetzt schon nach wenigen Tagen dran gewöhnt, ich kann schon gut erahnen wo er Fehler macht und überstimme ihn dann. Mich stört das kaum noch, aber heute hat sich meine Beifahrerin kurz erschrocken als es mal geruckelt hat...
Auf der Landstraße empfinde ich den Spurassistenten (ohne ACC aktiv) nicht störend.
Wie wohnen schon sehr ländlich. Enge, kurvige Straßen, manchmal ohne Markierungen. Ich schneide auch die Kurve, wo es dann einfach lockerer läuft. Das Auto gibt mir hier nur eine leichte Vibration, die ich gar nicht störend finde. Die ist auch sehr deutlich dezenter wie bei aktivierter Spurhaltung auf der AB. Da musst du wirklich blinken, wenn du rüber willst. Oder extrem viel Kraft aufwenden. Das ist auf der Landstraße nicht nötig.
Ich habe mich jetzt schon nach wenigen Tagen dran gewöhnt...
Ja, das ist eben auch eine meiner Sorgen. So werden im Laufe der Zeit Systeme eingeführt, an die wir uns schleichend gewöhnen werden und letztlich werden wir Geld dafür zahlen und/oder uns Werbung anschauen müssen, falls wir sie weiterhin nutzen möchten ![]()
Auch hier gilt:
So oder so, ich freue mich auf den Tag, wenn die Assistenzsysteme so zuverlässig sind, dass ich nur noch einsteigen und das gewünschte Ziel nennen muss. Dann schenke ich mir einen Kaffee ein und öffne die Tagesezeitung oder mache ein Nickerchen
Ich bin zu viele Kilometer in meinem Leben gefahren, als dass ich noch ein unbändiges Verlangen danach habe, zwingend selbst zu fahren. Zwischendurch mal gerne, aber im Regelfall würde ich mich gerne chauffieren lassen. Insbesondere auf die zunehmende Aggressivität im Straßenverkehr kann ich gerne verzichten.
Ich finde alles was Autofahren potentiell sicherer macht erstmal gut.
Dazu zählt für mich auch der Spurhalte-Assistent, selbst wenn er nicht perfekt ist. Heute wollte er l bei 40 Sachen über eine Bordsteinkante fahren an einer Verengung...
Noch ein Erfahrungswert: Der Ampelassistent bleibt zu weit weg von der Ampel stehen, mehr als 1 m vor der Linie. An anderen ampeln überfährt er die Linie gerne, z.b. wenn die bei der Linksabbiegerspur früher kommt. Scheint sich irgendwie auf die Ampel zu beziehen, nicht auf die Linien... Wenn man kurz aufs Gas tippt um einen Meter vorzufahren will er natürlich gleich wieder auf Tempo 50 und würde glatt über die rote Ampel...