LFP ist nicht nur etwas robuster, sondern wesentlich robuster um den Faktor 3 etwa. Der LFP Akku ist somit wesentlich besser nutzbar - ich wage mal zu behaupten 0-90 Prozent ist im Hinblick auf die Lebenszeit des E-Autos gesehen ok. Wohingegen man bei NMC eigentlich streng im 80-20 % Fenster bleiben sollte, besser wären 70-30.
Aber klar, Leasing und nach mir die Sintflut. Das wird im Gebrauchtmarkt noch Aua geben. Wer will schon ein Auto mit 80-85 % SOH kaufen, wo 70 % die Grenze ist, ab der die Akkuleistungsfähigkeit dann steil abstürzt.
MEB+
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Also auch beim Kauf ist es mir beim derzeitigen Stand der Akkutechnik relativ egal, ob LFP oder sonstewas…
Ich habe mich einfach daran gewöhnt, regelmäßig mein SOC-Fenster zwischen 20-80% zu halten und alle paar Monate mal zum Ausgleich der Zellen auf 100% mit sofort anschließender Abfahrt und somit Reduzierung der 100% zu laden…
So sollte ein herkömmlicher Akku gut und gerne 300000km halten und das Fahrzeug vernünftig nutzen lassen können…
Bei den herkömmlichen Akkus haben die Hersteller so viel “Puffer” nach oben und nach unten eingebaut, so dass da selbst bei häufigem Laden auf 100% nicht viel passieren sollte…
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Schonendes LAden wird überbewertet:
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Macht es, speziell bei NMC-Akkubetrachtungen, Sinn hier allgemein zu reden. M.E. werden immer neue Zellchemien verwendet was teilweise erhebliche Auswirkungen auf dei Zyklenfestigkeit hat. Waren vor ein paar Jahren noch 1000 bis 2000 Zyklen bei NMC die Regel, so ist dieser Wert typisch wohl schon auf 2500 und mehr Vollzyklen gestiegen. Bei LFP liegt man aktuell irgendwo zwischen 2000 und 5000 Zyklen. Ohne zu wissen, was der Akku im eigenen Auto zu leisten fähig ist, betrachtet man die Werte m.E. zu theoretisch.
Alleine dadurch, dass der NMC beim Explorer fast 40% größer ist als der LFP hat dieser bei ca. 2500 Zyklen die Reichweite hinter sich, wie der NMC bei 2000 Zyklen. Und würde bei NMC ein Zykluns 300km sein, wären wir hier schon bei 600.000km. Damit für mich kein Grund, rein aus Haltbarkeit, den LFP zu nehmen.
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LFP passt von der Grösse halt nur der kleine Akku unter die MEB Plattform.
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LFP passt von der Grösse halt nur der kleine Akku unter die MEB Plattform.
Die MEB+ Platform soll doch die Lücke bis zur nächsten ganz neuen Platform schließen. Irgendwie so um 2030 soll da was kommen. So lange will VW und dementsprechend auch Ford mit der MEB herumhampeln??
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…”herumhampeln” klingt ja wenig respektvoll…🤷🏻♂️
Es ist eine schwierige Zeit, die Autohersteller wissen eben nicht so richtig, wo sie hinwollen und vor allem wo sie hinmüssen.
Gerade Ford macht eine riesige Veränderungs- und Ausrichtungsphase durch, weg von den eher niedrigpreisigen Fahrzegen hin zu großen und mächtigen SUV und Pickup.
Das alles ist weniger auf den europäischen Markt ausgerichtet, sondern imho auf den außereropäischen Markt, wozu die EU mit ihrer keinstteiligen Regelungspolitik von dem Biegungsgrad der Banane bis eben hin zu Zulassungsverfahren und -bestimmungen bei Autos.
Dazu insbesondere in D ein Käuferverhalten mit unklarer Ausrichtung, ein chinesischer Markt, der mit preiswerteren Produkten auch den “westlich geprägten Käufer” anzieht wie die Mücken das Licht - das alles trägt zu einer orientierungslos wirkenden Strategie von Ford bei.
Ich denke, dass aus diesem Grundgedanken Kooperationen wie mit VW und künftig mit Renault entstanden sind.
Der Nachteil: Die Gestaltungsmöglichkeiten der Fremdherstellerplattform ist extrem eingeschränkt und eben vom Fremdhersteller maßgeblich abhängig.
Wer nun einen großen LFP-Akku in seinem Auto haben möchte und Ford treu bleiben möchte, muss entweder auf ein entsprechendes Fahrzeug warten oder sich bei anderen Herstellern umsehen - dann aber von “Herstellerrumgehampel” zu sprechen, finde ich schon nicht ganz korrekt…
Grüße
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Die MEB+ Platform soll doch die Lücke bis zur nächsten ganz neuen Platform schließen. Irgendwie so um 2030 soll da was kommen.
SSP. Nimmt sich halt auch viel vor(!)...
ZitatAlles anzeigenÜbersicht mit KI
Die neue Scalable Systems Platform (SSP) von Volkswagen wird ab ca. 2026/2027 als zukunftsweisende Einheitsplattform die bisherigen Baukästen MEB, MQB und PPE ablösen.
Sie soll von Kleinwagen bis zu Luxus-SUVs (115 bis 1000 PS) alles abdecken, den Fokus auf E-Antriebe legen, aber auch Range Extender ermöglichen.
Wichtige Eckdaten zur SSP-Plattform:
- Einführung: Erste Fahrzeuge sind für 2026/2027 geplant, der breite Rollout erfolgt ab 2028.
- Ziel: Ablösung von MQB (Verbrenner), MEB (E-Auto) und PPE (Premium E) zur Vereinheitlichung.
- Technik: Skateboard-Design mit 800-Volt-Technik, ausgelegt für hohe Ladegeschwindigkeiten und Autonomie Level 4.
- Effizienz: VW verspricht 25% geringere Fertigungskosten und 30% mehr Effizienz gegenüber dem MEB.
- Flexibilität: Ermöglicht den Einsatz von Range Extender-Konzepten (kleiner Verbrenner nur zum Laden der Batterie).
- Software: Nutzung einer neuen, konzerneigenen Softwarearchitektur.
Die Plattform soll die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Tesla und chinesischen Herstellern durch geringere Kosten und höhere Qualität drastisch steigern
PS: Konkret wohl damit beginnend!...
ZitatAlles anzeigenElektrischer VW T-Roc kommt 2028
T-Roc wird erster VW auf Super-Plattform SSP
Der elektrische VW T-Roc kommt 2028 – auf der neuen Super-Plattform SSP.
Der Architektur-Freeze ist bereits abgeschlossen. Doch der Plan steht und fällt mit Rivian.
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…und dann als E-Cabrio, dann haben wir endlich das, was wir immer wollten…🥹
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…und dann als E-Cabrio, dann haben wir endlich das, was wir immer wollten…🥹
Das wäre es 😋