Ich finde Förderung ist Mist. Das hebt hintenherum immer nur die Preise an. War bei den Wärmepumpen für Häuser ganz schlimm. Als Käufer hat man nicht einen Cent gespart, die Förderung haben sich die Heizungsbauer und Hersteller geteilt.
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Wirklich sinnvoll, wenn man die e-Mobilität an sich fördern wollte, wäre eine Förderung für ausreichende AC-Anschlüsse für jeden Parkplatz vor Mehrfamilienhäusern - egal ob Miet- oder Eigentumswohnung und für den Ausbau der Netzinfrastruktur an sich.
Gibt es doch: https://www.bmv.de/SharedDocs/…den-mehrfamilienhaus.html
Ich hab diese Woche für eine Eigentumswohnung ein mail von der Hausverwaltung erhalten, dass die Förderung für die Verkabelung aller TG-Stellplätze und einiger Außenstellplätze in Höhe von gesamt 71.400 € genehmigt wurde. Wenn keine größeren Probleme während der Installation auftreten, reicht das nach den vorleigenden Angeboten. Im Worst-Case kommt man pro Stellplatz auf 200 - 300 € Eigenbeteiligung für die Verkabelung.
Ob grundsätzlich jeder Stellplatz eine Lademöglichkeit benötigt, stelle ich in Frage. Die durchschnittliche Laufleistung eines PKW in Deutschland liegt bei 12.300 km im Jahr, das sind 236 km in der Woche, wir sprechen also von 4 - 5 Std. AC-Laden in der Woche und dabei sind die ganzen externen Ladevorgänge an Autobahnen auf Langstrecke noch gar nicht abgezogen. Also eher 3 - 4 Std. was bei 168 Wochenstunden einer Auslastung zwischen 1,8 und 2,4 % entspricht.
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Mit mehr als 90.000€ Jahreseinkommen sollte man auch ohne Förderung auskommen.
Und wer sich mit diesem Einkommen 'Bedürftig' fühlt, .... da fehlen mir die passenden Worte.
wie kommst du denn auf 90.000€?
Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde Einkommen, gestaffelt nach persönlichen Familienverhältnissen…und das liegt bei einem Zweier-Haushaltseinkommen bei 80.000€ zu versteuerndem Einkommen.
Und ja, auch mit 80.000€ zu versteuerndem Einkommen sollte man gut auskommen können.
Zu vernachlässigen, das habe ich an anderer Stelle schon angemerkt, sind aber auch nicht einmalige Sonderzahlungen, wie zB Sterbegeld oder andere einmalige Zuwendungen des Arbeitgebers, das wird voll auf das zu versteuernde Einkommen angerechnet und zählt voll in die Durchschnittsberechnung der zwei Jahre Bemessungsgrundlage mit rein, obwohl es kein „regelmäßiges“ Einkommen ist.
Hat also jemand zB sterbegeldberechtigte Angehörige, die innerhalb der 2 Jahre gestorben sind, haste plötzlich bis zu 20k€ mehr auf deinem „Gehaltszettel“, was dir möglicherweise den Schnitt bei einem verheiratetem Paar schnell über diese 80k€-Grenze hebt, und dich eben ab 80.001€ zu versteuerndem Einkommen trotz deines schweren familiären Verlustes um die Förderung „betrügt“ …
Klar muss da der Staat Grenzen ziehen, damit nicht wirklich Menschen, die diese Förderung „eigentlich“ nicht nötig hätten, aber es geht doch im Grunde genommen um die Sache, und die Sache ist, das lokale emissionsfreie Fahren zur Entlastung der Umwelt zu fördern. Und gerade bei wohlsituierten Menschen ist dieser Gedanke eher ganz im Hintergrund der Überlegungen der Anschaffung eines E-Autos, da geht es doch auch in erster Linie um Vergünstigungen, die zum Umstieg auf ein E-Auto bewegen…
Und was machen die vielen Rentner, die letztes Jahr noch voll in Lohn und Brot standen, nur 5% der rentenberechtigten Menschen dürften über den 80k€ als verheiratetes Ehepaar liegen, und dann ist ganz schnell die 80k€-Grenze überschritten, wenn nur eines dieser Bemessungsgrundlagenjahre noch als Vollzeit-Berufstätiger und das Folgejahr als Rentner herangezogen wird…und das finde ich „ungerecht“, dass die Lebensarbeitsleistung vom Staat dann so bestraft wird…
Grüße
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Gibt es doch: https://www.bmv.de/SharedDocs/…den-mehrfamilienhaus.html
Ich hab diese für eine Eigentumswohnung ein mail von der Hausverwaltung erhalten, dass die Förderung für die Verkabelung aller TG-Stellplätze und einiger Außenstellplätze in Höhe von gesamt 71.400 € genehmigt wurde. Wenn keine größeren Probleme während der Installation auftreten, reicht das nach den vorleigenden Angeboten. Im Worst-Case kommt man pro Stellplatz auf 200 - 300 € Eigenbeteiligung für die Verkabelung.
Ob grundsätzlich jeder Stellplatz eine Lademöglichkeit benötigt, stelle ich in Frage. Die durchschnittliche Laufleistung eines PKW in Deutschland liegt bei 12.300 km im Jahr, das sind 236 km in der Woche, wir sprechen also von 4 - 5 Std. AC-Laden in der Woche und dabei sind die ganzen externen Ladevorgänge an Autobahnen auf Langstrecke noch gar nicht abgezogen.
Bei uns wollen sie pro TG-Stellplatz einen Zähler der Stadtwerke verbauen. Alleine der Zählerschrank für 16 Zähler verschlingt bereits einen großen Teil der Förderung. Auf die laufenden Kosten pro Zähler hab ich gar keine Lust.
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wie kommst du denn auf 90.000€?
Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde Einkommen, gestaffelt nach persönlichen Familienverhältnissen…und das liegt bei einem Zweier-Haushaltseinkommen bei 80.000€ zu versteuerndem Einkommen.
Grüße
Schätzungsweise sind noch zwei Kinder in die Bemessungsgrundlage des "Zweier-Haushalts" gerutscht. Müsste man natürlich differenzieren 2 Personen Haushalt (ohne Kinder, dann sind es die 80T€), oder 2 Personen die Einkommen haben (dann müsste man die Kinder-Anzahl mit angeben). So gesehen sind es eigentlich die 80T€
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Kinder sind viel teurer und man braucht ein Auto mit mehr Platz, welches auch wieder teuer wird. Da müsste die Bemessungsgrundlage eigentlich ganz anders aussehen.
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Ich finde Förderung ist Mist. Das hebt hintenherum immer nur die Preise an. War bei den Wärmepumpen für Häuser ganz schlimm. Als Käufer hat man nicht einen Cent gespart, die Förderung haben sich die Heizungsbauer und Hersteller geteilt.
Die Aktion habe ich persönlich auch eher als "Mittelstandsförderung" verstanden: Von dem ganzen "neumodischen Kram" hatten die Heizungsbauer keine Ahnung, was erhöhten (Zeit-)Aufwand bedingte (ist ja auch Elektronikzeugs dabei). Bei unserem Filius stellte sich zudem eine leichte Fehlkalkulation heraus, die der Heizungsbauer jedoch nicht weitergab/-geben brauchte. Die Margen waren also hoch genug.
Das stellt sich jetzt im BEV-Bereich mMn schon etwas anders dar, wo keine Gewerke gefördert werden sollen, sondern der Preisabstand BEV-Verbrenner für "bedürftige Käufer" verringert werden soll - auch, um Klimaziele zu erreichen. Preiserhöhungen durch diese Förderung konnte ich bisher nicht feststellen.
Das ist meine Meinung.
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Bei uns wollen sie pro TG-Stellplatz einen Zähler der Stadtwerke verbauen. Alleine der Zählerschrank für 16 Zähler verschlingt bereits einen großen Teil der Förderung. Auf die laufenden Kosten pro Zähler hab ich gar keine Lust.
Das macht auch keinen Sinn. Ich wohne selbst in einem Mehrfamilienhaus mit einem hohen Eigennutzer-Anteil. Bei uns befindet sich der Elektroraum direkt neben der Tiefgarage. Um zu vermeiden, dass da jeder extra seine Kabel legt und irgendwann der Hausanschluß überlastet wird, hatten wir bereits vor drei Jahren beschlossen, dass ein Lastmanagementsystem installiert wird und an jeden Stellplatz eine Strom- und eine Datenleitung zu verlegen. Das hatte pro Stellplatz rund 1.500 € gekostet. Eine Wallbox konnte optional auch gleich installiert werden. Bei uns hängt an 12 von 18 Stellplätzen eine Wallbox, obwohl erst 8 E-Fahrzeuge in der TG stehen. Die sind alle direkt an den Wohnungszähler angeschlossen, so dass hier keine zusätzliche Grundgebühr anfällt.
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Kinder sind viel teurer und man braucht ein Auto mit mehr Platz, welches auch wieder teuer wird.
Bei uns nur Elterntaxi für 2 Kinder.
Keine Fahrt länger als 10km.
Weg zur Arbeit meiner Frau 18km.
Für alles andere haben wir meinen Ford Explorer electric (Dienstwagen, in diesem Gehaltsniveau auch keine Seltenheit)
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Gibt es doch: https://www.bmv.de/SharedDocs/…den-mehrfamilienhaus.html
Habe ich unvollständig formuliert. Ja, diese Förderung gibt es, nur gibt es kein Gesetz, dass bei Neubauten oder Modernisierungen vorschreibt, dass Anschlüsse in welchem Verhältnis auch immer, zu verlegen seien. Das würde für mich aber dazugehören.
Ob grundsätzlich jeder Stellplatz eine Lademöglichkeit benötigt, stelle ich in Frage. Die durchschnittliche Laufleistung eines PKW in Deutschland liegt bei 12.300 km im Jahr, das sind 236 km in der Woche, wir sprechen also von 4 - 5 Std. AC-Laden in der Woche und dabei sind die ganzen externen Ladevorgänge an Autobahnen auf Langstrecke noch gar nicht abgezogen. Also eher 3 - 4 Std. was bei 168 Wochenstunden einer Auslastung zwischen 1,8 und 2,4 % entspricht.
Naja, ich denke, dass Mathematik hier nicht weiterhilft, um die Akzeptanz der e-Mobilität zu steigern. Etwas frech könnte ich bei dieser Rechnung auch erwidern, dass demnach bei den 14 Häusern in unserer Siedlungsstraße eigentlich drei Kaffeevollautomaten locker ausreichen würden.
Das Problem bei den Ladesäulen ist die Alltagswirklichkeit. Wenn jemand nach Hause kommt und laden muss oder möchte, dann möchte er das auf seinem Parkplatz, für den er womöglich auch zahlt, tun. Er möchte nicht schauen, ob die "Siedlungsladesäule" gerade frei ist, er möchte nicht x Mal "Gassi gehen", um zu sehen, ob die Säule frei ist, er möchte sowieso nicht noch mal runter und raus, wenn sie frei geworden ist und er möchte nicht erneut runter oder raus, wenn das Auto den Ziel-SoC erreicht hat, um nicht zu blockieren. Dies sind keine übertriebenen Wünsche, sondern dass, was Leute mit eigener WB auf dem Grundstück jeden Tage haben. Es wäre schlicht die Berücksichtigung von Alltagswirklichkeit. Es nützt nichts, wenn eine Ladesäule rechnerisch für 10 Fahrzeuge reichen würde, wenn die 10 Kumpel alle in der selben Schicht arbeiten.
Wir haben derzeit zwei BEVs und in hoffentlich nicht viel mehr als einem Monat drei BEVs über die heimische Wallbox zu bedienen. Das wird auch mit drei Fahrzeugen nur durch umstecken des Ladekabels, ohne die Autos verrücken zu müssen problemlos möglich sein. Und wir sind eine Familie, wir können den Bedarf problemlos absprechen oder für die nächste Fahrt auch mal Autos tauschen. Als Inhaber eines Anwohnerstellplatzes mit Zugang zu einer nur "errechneten" Lademöglichkeit irgendwo in der Nähe geht das nicht. Und daher wären zentrale Ladesäulen besser als nichts, aber eben nicht optimal. Aus diesem Grunde sollte wirklich jeder Stellplatz in Wohngegenden einen Anschluss gefördert bekommen. Die - inzwischen auch steuerbare - mobile Wallbox, darf sich der Nutzer dann gern selbst besorgen und bei jedem Umzug mitnehmen. Das wäre mein Plan... der natürlich an den Netzkapazitäten scheitern würde.....