naja, interessanterweise lässt sich die effektvolle Überschrift aus dem Text darunter nicht so eindeutig untermauern.
Übrigens: Weit über 98% aller von Anglern aus dem Wasser geholten Lebewesen sind Fische. - Sprich: Wenn der Anteil der Senioren in der Gesellschaft hoch ist, ist es auch deren Beteiligung an Unfällen. Hinzu kommt sicherlich auch, dass der Trend zum Urbanen bei älteren ggf. weniger stark ausgeprägt ist und sie demnach auch seltener den ohnehin dürftigen ÖPNV im ländlichen Raum nutzen können.
Zwei Abschnitte aus der Verlinkung finde ich besonders bemerkenswert:
Ältere Menschen sind vergleichsweise seltener in Unfälle verstrickt
Ältere Menschen sind gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung seltener in Verkehrsunfälle verstrickt als jüngere. Im Jahr 2022 waren 77 700 Menschen ab 65 Jahren an Unfällen mit Personenschaden beteiligt, das waren 15,1 % aller Unfallbeteiligten mit Altersangaben. Im Jahr 2022 waren dagegen 22,1 % der Bevölkerung in Deutschland mindestens 65 Jahre alt. Die geringere Unfallbeteiligung dürfte insbesondere daran liegen, dass ältere Menschen seltener als jüngere am Straßenverkehr teilnehmen, unter anderem, weil sie nicht mehr zur Arbeit fahren. Ab 60 Jahren geht nach Angaben des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr mit steigendem Alter vor allem die als Autofahrerin oder -fahrer zurückgelegte Strecke deutlich zurück.
und....
Die Unfallursachen bei Autounfällen unterscheiden sich bei älteren Menschen von denen in jüngeren Altersgruppen. Pkw-Fahrerinnen und -Fahrern im Seniorenalter wurde beispielsweise anteilig häufiger als den unter 65-Jährigen vorgeworfen, die Vorfahrt bzw. den Vorrang anderer Fahrzeuge missachtet zu haben (21,1 % zu 16,6 %). Auch Fehlverhalten beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren trat häufiger auf als bei Jüngeren (22,3 % zu 19,2 %). Dagegen wurde älteren Menschen deutlich seltener zur Last gelegt, den Abstand nicht eingehalten zu haben (10,8 % zu 16,3 %), mit nicht angepasster Geschwindigkeit gefahren zu sein (5,2 % zu 11,4 %) oder ihr Auto unter Alkoholeinfluss (1,1 % zu 4,3 %) gesteuert zu haben.
Der zweite Auszug legt nahe, dass ein Verkehrsverhalten, welches Unfälle und Verletzungen billigend in Kauf zu nehmen scheint, dann eher doch bei den jüngeren Fahrzeugführern zu finden ist.