Ach Leute, kommt doch bitte mal nach „kurzem Exkurs“ auch wieder zum Thema zurück…🤷🏻♂️
Verbrauch Langstrecke
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Das man bzgl. hoher Geschwindigkeiten Grundsätzlich davon ausgeht dass man Zeit sparen möchte.
Man hat doch auch nicht nur Spaß im Bett um sich Fortzupflanzen.
Oder springt mit einem Gummiseil an den Füßen von einer Brücke weil man sich mal schnell die Hände im Fluss unten waschen möchte.
Vieles ist objektiv betrachten unnütz, schwachsinnig, Risikobehaftet, Kostspielig,......
...... macht aber einfach Spaß!
Ich fahre tatsächlich nur Autobahn um Distanzen zu überwinden und da spielt Zeit eine Rolle. Wenn ich Spaß haben will, dann lieber Landstraße oder Pässe. Wie dieses Wochenende. Morgen geht es mit Freunden (4 Autos) für 3 Tage in die Wachau. Gesamtstrecke incl. der Touren vor Ort knapp 1.000 km - Autobahnanteil 0,,0 %

Der Geschwindigkeitsjunky hat sich mit dem Explorer, der bei 180 abregelt (womit ich gut leben kann) ohnehin das falsche Auto gekauft.
Sorry, das mußte noch sein, aber jetzt Schluß mit OT.
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Mal ganz kurz BTT

Manche Youtuber machen es so, in vielen Autoforen ist es schon seit über 20 Jahren gängige Praxis, dass der Momentanverbrauch betrachtet wird, da dieser wesentlich besser einzufangen ist als ein Schnitt für eine meist sehr individuelle Fahrt.
Also Momentanverbrauch. Von den allermeisten Benzinern her kenne ich es so, dass die 10-Liter-Grenze bei rund 160 km/h liegt, bei Dieseln so bei 180 bis 200 km/h.
Für den Explorer AWD nehme ich folgendes an:
120 km/h = rund 20 Kilowattstunden
140 km/h = rund 25 Kilowattstunden
160 km/h = rund 30 Kilowattstunden
Kommt das in etwa hin?
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Das hat der Bloch im Supertest präsentiert. Gibt's in voller Länge bei YT
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Mal ganz kurz BTT

Manche Youtuber machen es so, in vielen Autoforen ist es schon seit über 20 Jahren gängige Praxis, dass der Momentanverbrauch betrachtet wird, da dieser wesentlich besser einzufangen ist als ein Schnitt für eine meist sehr individuelle Fahrt.
Also Momentanverbrauch. Von den allermeisten Benzinern her kenne ich es so, dass die 10-Liter-Grenze bei rund 160 km/h liegt, bei Dieseln so bei 180 bis 200 km/h.
Für den Explorer AWD nehme ich folgendes an:
120 km/h = rund 20 Kilowattstunden
140 km/h = rund 25 Kilowattstunden
160 km/h = rund 30 Kilowattstunden
Kommt das in etwa hin?
Kommt wohl weiter auf die Rahmenbedingungen an: Temperatur, Wind, leichtes Gefälle, Klimaanlage, Heizung usw
Man kann über wltp sagen was man will, aber es sind vergleichbare Werte, auch wenn sie nicht unbedingt eine Aussage über den persönlichen Verbrauch zulassen.
Die letzte 1200km ist meine Frau fast durchgängig uberland + Stadt gefahren. Dafür zeigt de bc 13,3kwh/100km an. Natürlich sind das sommerwerte... (RWD 286ps my2027.75)
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Der Geschwindigkeitsjunky hat sich mit dem Explorer, der bei 180 abregelt (womit ich gut leben kann) ohnehin das falsche Auto gekauft.
Der Beschleunigungsjunky wird mit dem Explorer AWD aber erfreut!
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Wobei der Momentanverbrauch ja bei einem BEV nicht die Relevanz hat wie beim Verbrenner, weil das BEV ja durch die Rekuperation auch Energie zurückgewinnt, wohingegen diese beim Verbrenner in Bremsenstaub und Wärme verwandelt wird.
Leider läßt uns ja die MEB-Plattform über die Menge der rekuperierten Energie im Unklaren.
BMW zeigt sie an.
Hier einmal Lanststraßen/Stadtbetrieb mit einigen Steigungen und Gefällen. Eigentlich wäre der Gesamtverbrauch bei 17,4 kWh, aber durch die Rekuperation von 5,9 kWh sinkt er eben um gut 1/3 auf 11,5 kWh.
Auf der Autobahn wird natürlich deutlich weniger rekuperiert. Hier mal ein Bild von einer Österreichfahre (Hin- und zurück), wobei hier wegen einer Sperrung ein Stück Landstraße dabei war.
Hier wird der Gesamtverbrauch von 68 kWh nur um gut 10% auf 60,3 kWh gesenkt.
Eigentlich unverständlich, weshalb uns die MEB-Plattform diese Daten vorenthält.
BMW bietet auch 5 Modi, für die Verbrauchsanzeige: Individual - ab Laden - Heute (Gesamtwert eines Kalendertages) - ab Werk - meine Fahrt (wird nach jedem Abstellen genullt).
Der Beschleunigungsjunky wird mit dem Explorer AWD aber erfreut!
Deshalb fahre ich ja so gerne BEV

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Heinz15 Nicht schlecht, was der iX3 da liefert!
Momentanverbrauch: Hier spielt die Rekuperation keine Rolle. Es liegt ja gleichmäßig Last an. Natürlich beeinflusst durch Gefälle / Steigung / Wind und Wetter.
Aber ein Rollen ohne Last oder gar Rekuperation kommt bei einer Konstantfahrt zur Ermittlung des Momentanverbrauchs eigentlich nicht vor. Sonst wäre die Strecke ungeeignet.
Das optimale Testgelände zur Ermittlung des Momentanverbrauchs ist ein Testoval wie in Nardo oder Papenburg. Dort gleicht sich dann auch automatisch der Wind aus.
Als Laie geht es hilfsweise zu verkehrsarmen Zeiten (damit das Tempo konstant gehalten werden kann) beispielsweise auf 5 km gerader Autobahn einmal hin, einmal zurück, Verbrauch jeweils an 2 markanten Wegpunkten (Km-Stein, Brücke, Ausfahrt, o.ä.) zurücksetzen. Das ist dann einigermassen präzise.
Natürlich werden die Schwankungen in nackten Zahlen deutlich größer als beim Verbrenner sein, schließlich entspricht 1 Kilowattstunde rund 0,1 Liter Benzin.
Wenn wir hier also untereinander 5 kWh Differenz haben, dann wären das beim Verbrenner nur 0,5 Liter, was jeder als Messtoleranz abgetan hätte.
5 Kilowattstunden hingegen hören sich deutlich markanter an.
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Völlig klar. Was ich sagen wollte, ist dass eben der Momentanverbrauch beim BEV einen geringeren Einfluß auf den Gesamtverbrauch einer Strecke hat. Der Verbrenner verbraucht maximal 0 beim Bremsen, das BEV gewinnt eben Energie zurück.
Hier ein Extrembeispiel meines täglichen Arbeitsweges.
Ich hab ja auf meinem Arbeitsweg auf die ersten 10 km einen Höhenunterschied von 500 nach oben und beim Nachhausefahren eben nach unten. Dabei steigt der SOC um 2%. Das heißt, ich fahre die letzten 10 km und habe zudem danach 2% mehr im Akku als oben an der Kuppe.
Rein bei der Rückfahrt wird die Hälfte des verbrauchten Stroms rekuperiert, heißt die Rekuperationsmenge ist genauso groß wie der verbliebene Verbrauch.
Mit dem Explorer komme ich rein bei der Rückfahrt jetzt im Sommer auf Verbrauchswerte unter 10 kWh auf 100 km. Gestern waren es sogar nur 8,8 kWh, weil ich ein Weilchen hinter einem LKW herfahren mußte.
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Natürlich werden die Schwankungen in nackten Zahlen deutlich größer als beim Verbrenner sein, schließlich entspricht 1 Kilowattstunde rund 0,1 Liter Benzin.
Stimmt natürlich soweit. Allerdings sind E-Antriebe auch deutlich effizienter, deshalb kann man hier meiner Meinung nach nicht 1:1 vergleichen.
Ich hatte vorher ein grob vergleichbares Fahrzeug. Das verbrauchte 6 Liter Diesel. Ein Benziner gleichen Typs laut Spritmonitor 8-9 Liter. Der Explorer verbraucht deshalb aber weder 60 noch 80-90 KWh.
Und WLTP war bei Verbrennern inzwischen so gut, das ich meine beiden letzten Fahrzeuge mit WLTP-Verbrauch gefahren habe. Beim Explorer sind 5 KWh aber mehr als 30% Abweichung. Gut kann der Explorer jetzt nichts dafür, das WLTP wohl für E-Fahrzeuge nichts taugt, aber jeder hätte seinen Diesel zurückgegeben, wenn der mehr als 30% Mehrverbrauch gehabt hätte.