Dumm ausgedrückt, in den Ford MEB Fahrzeugen hätte es heißen sollen. Das hätte doch Ford sicher beworben.
Wärmepumpe - nötig oder entbehrlich?
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.... Meine Kenntnis, die CO2 befüllten Wärmepumpen funktionieren ebenfalls sehr gut bei sehr niedrigen Temperaturen. ...
Welche Wärmepumpe funktioniert denn sehr gut bei, bei sehr niedrigen Temperaturen?
Soweit ich weiß, nimmt die Leistung der Wärmepumpe mit sinkender Temperatur ab.
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Das stimmt, CO2 ist, ich kann auch nur das aus einer Informationsverantstaltung wiedergeben, aber auch bei tieferen Temperaturen noch funktionsfähig, wo andere Füllmittel ihre Grenzen haben. Am Ende hat man ja keine Wahl und nimmt, was man bestellt oder lässt es, denn wirtschaftlich rechnen tut es sich nur dann, wenn sie Serienausstattung ist.
Wobei, hier kann ich nur auf Flottenerfahrungen zurückgreifen, beim Wiederverkauf eine WP von Vorteil ist. Darum ist sie bei uns Pflichtausstattung, trotz der Kosten.
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Meine Viessmann WP läuft auch bei -5°C mit einem COP von 3. Vorlauftemperatur ca. 44°C, da wir Heizkörper und keine Fußbodenheizung haben.
Letzte Tage noch so beobachtet.
Über das ganze Jahr liegt sie bei ca. 4,5 - 5.
Für dieses Jahr:
Also ganz so ineffizient ist eine WP nicht…

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Egal, welches System wie in der Effizienz ist.
Wenn ich mit meinem Exi bei Temperaturen unter 0 Grad aus dem Carport vorm Haus starte, kommt schon nach ca. 500 Metern angnehm warme Luft aus den Lüftungsdüsen. Da muss ich nicht nachregeln oder an der Solltemperatur drehen. 23 Grad, Sommer wie Winter. Das kenne ich so von Verbrennern nicht.
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So ist es!

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Egal, welches System wie in der Effizienz ist.
Wenn ich mit meinem Exi bei Temperaturen unter 0 Grad aus dem Carport vorm Haus starte, kommt schon nach ca. 500 Metern angnehm warme Luft aus den Lüftungsdüsen.
Und das wird unabhängig von einer verbauten Wärmepumpe/CO2/VHIP-Dampfeinspritzung/...., letztlich die PTC-Heizung sein

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Obwohl ich in der Innenstadt lebe und eine eigene Wallbox habe, war die Entscheidung pro Wärmepumpe für mich absolut bewusst.
Warum Wärmepumpe trotz Stadt & Wallbox?
- Reichweite für den Urlaub: Sobald es im Winter auf Langstrecke geht, zählt jede Kilowattstunde. Die Wärmepumpe ist hier ein echter Effizienz-Booster.
- Der Wiederverkauf: Ich sehe das Ganze als wirtschaftliche Entscheidung. In ein paar Jahren wird die Wärmepumpe bei gebrauchten EVs vermutlich ein Standard-Kriterium sein – wer keine hat, verkauft schwerer oder nur über den Preis.
Oft wird gefragt, woher die Wärme kommen soll – wir haben ja keinen Verbrennungsmotor mehr. Aber: Auch ein Elektroantrieb und die dazugehörige Leistungselektronik erzeugen während des Betriebs Wärme. Die Wärmepumpe nutzt genau diese Energiequelle sowie die Umgebungsluft, um den Innenraum effizient zu heizen, anstatt den Strom eins-zu-eins aus der Batterie zu ziehen.
Ich finde, diese Technologie sollte eigentlich Standard sein und nicht dem Kunden überlassen werden. Für Kurzstrecken in der Stadt mit täglicher Lademöglichkeit kann man sie vielleicht weglassen, aber für die Langstrecke und den Werterhalt ist sie für mich ein Muss. -
Die Wärmepumpe nutzt genau diese Energiequelle s
Nutzt sie das wirklich?
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ich hab keine wärmepumpe. Auf Empfehlung des Verkäufers bei Ford, der seinen persönlichen Ford übrigens auch ohne bestellt hat.
Begründung:
Alle 2 Jahre zusätzliche servicekosten von ca 300 euro.
Reichweitenerhöhung bei weitem keine 20%. (Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen)
Was ich weiss ist, dass ich im Winter ohne jegliche Rücksicht (Heizung, sitzheizung, lenkrad Heizung, täglich 1-2 x vorklimatisierung, und überwiegend autobahn) Ca 400 km schaffe, bzw. Verbrauch bei ca 19-20kw liegt)
Da ich mein Auto erst seit 1.800 km habe kenn ich nur die winterwerte. Wie das im Sommer aussieht sehe ich noch...
Ob sich eine Wärmepumpe finanziell "amortisiert" ist von verschiedenen Faktoren abhängig.
-Tatsächliche servicekosten
-tatsächliche strombeschaffungskosten
-wie viel km man fährt
Ich hab die Rechnung für mich angestellt. Ich fahre im Jahr 17.000 km, bzw. 1.417 pro Monat.
Selnst wenn ich wirklich 20% (jeden Monat) mehr reichweite gewinnen würde, sparen ich mir damit pro Monat ca 12 Euro. Das mal 24 Monate macht 288 euro.
Wobei fraglich ist ob im Frühjahr, sommer, Herbst der reichweitenvorteil wirklich so gross ist.
Jedenfalls würde das ungefähr den erhöhten servicekosten entsprechen.
Aaaaaber wer nicht zuhause lädt (ich zahl zuhause 22 cent) und den Strom teuer an ladesäulen kauft, oder deutlich mehr Kilometer frisst, der kommt durchaus besser weg mit der Wärmepumpe.
Tatsächlich glaube ich auch, dass man die einmaligen Investitionskosten für die Wärmepume beim Wiederverkaufs wieder zur Gänze angerechnet erhält, daher berücksichtige ich diese nicht.
Wer das Auto widerum "tot" fährt, bzw. Länger als 8 Jahre fährt, dem wird das wurscht sein. Nach 8 Jahren ist unsere aktuelle Technik bereits derart überholt, dass die fehlende wärmepumpe das geringste Kriterium sein wird.
Ganz ehrlich, ich "befürchte" dass die Fortschritte betreffend akkuleistungen und Verbrauch die kommenden 8 jahre die aktuelle Technik massiv entwerten wird. Siehe auch die letzten 8 Jahre. Darüber mach ich mir dann 2034 wieder Gedanken

Ist aber ein anderes Thema ...