Ich bin sehr gespannt, wie sehr das Drehmoment den Reifenabrieb vorantreibt. Vermutlich halten die Pneus hinten halb so lange wie vorne ![]()
Fahrberichte aus der Praxis, den täglichen Gebrauch, über den Explorer und Capri von Usern für User
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Ich könnte irgendwo einen AWD Premium Gebrauchtwagen beim Händler probefahren.
Aber ohne konkretes Kaufinteresse für genau dieses Auto bereitet mir das irgendwie Unbehagen.
Da solltest du keine Hemmung haben, du machst damit ja kein Joyride sondern willst überhaupt erstmal das Kaufinteresse für diese Modell herstellen.
Ich fahre morgen auch zwei Fahrzeuge (RWD LR, AWD LR) probe, die eher nicht infrage kommen (keine AGR-Sitze).Aber der Händler meinte schon, dass er das, was ich haben will, aus dem Gebrauchtpool von Ford heranschaffen oder neu bestellen könnte.
Bin dort auch mit meinem Mustang, von daher kennt der mich.
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Ich bin ja schon mit der Beschleunigung meines RWD Mach E zufrieden - und der ist ne Sekunde im Sprint langsamer…
Und ja, es macht schon Spaß, die Beschleunigung insbesondere beim Überholvorgang auf Landstraßen, wenn vor dir der Oppi am Sonntag mit 60km/h entlang schleicht, weil Ommi sonst übel wird zu spüren…😉
Aber so wie dein Freund es empfindet, so ist es bei mir auch… ich bin auch so ein Reichweitenjäger, nicht umsonst habe ich immer Reichweiten nahe am WLTP (im Sommer)😉
Ich ticke da genauso : Immer das Maximum an Reichweite rausholen ausm Tank/Batterie was geht ohne irgendwen zu blockieren! Klar probiere ich beim Fahrzeugtest auch mal die Beschleunigung aus, aber hauptsächlich die Neugierde was wirklich an Sparsamkeit geht. Und am besten die Kiste immer nen ganzen Tag haben um das ganze unter realen Bedingungen - sprich Arbeitsweg - zu testen!
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Das sollte auch mir komplett reichen. Immerhin hat schon der RWD doppelt soviel Leistung wie mein bislang stärkster Verbrenner. Ein Freund, der länger schon ein BEV fährt sagte neulich auf einer Probefahrt neben mir (als ihm der Kaffeebecher überschwappte): Das machst Du nur am Anfang, um es mal auszuprobieren. Später denkst Du an Verbrauch, Verschleiß und Reifen und fährst wieder normal. Glaube, er hat recht...
Ich hab eigentlich seit 15 Jahren eine freiwillige Selbstbeschränkung:
1.) Das neue Auto wird nicht noch größer als das Alte. Was dank Autodesignern nie funktioniert hat.
2.) Das neue Auto hat nicht noch mehr Leistung als das Alte. Hat bisher geklappt. Bis zum Umstieg auf E-Auto

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Ich bin sehr gespannt, wie sehr das Drehmoment den Reifenabrieb vorantreibt. Vermutlich halten die Pneus hinten halb so lange wie vorne

Dabei aber bitte nicht vom hohen Motordrehmoment erschrecken lassen. Vor 20 Jahren gab es ähnliche Diskussionen, als die Turbodiesel immer kräftiger wurden.
Letztendlich zählt nur die Leistung bzw. das Raddrehmoment. Sprich: Nach einem hohen Motordrehmoment folgt noch die Untersetzung.
Und damit fährt es sich so, wie sich ein 286-PS-Auto mit 2,1 Tonnen Gewicht eben fährt. Natürlich mit super Ansprechverhalten, da im Gegensatz zum Verbrenner kein Herunterschalten notwendig ist und (sofern aufgeladen) kein Turboloch überwunden werden muss.
Auf der anderen Seite der Medaille ist deutlich zu spüren, dass dem gängigen Eingang-Antrieb der meisten e-Autos bei höheren Geschwindigkeiten die Puste ausgeht. Da soll wohl (nicht selbst gefahren) bei etron GT / Taycan das 2-Gang-Getriebe eine spürbare Verbesserung bringen.
Zurück zum Eingang-Getriebe: Der A6 etron Avant meines Schwagers beschleunigt trotz gut 400 PS bei 140 oder 160 km/h spürbar träger als mein C43 mit 367 PS (9-Gang Automatik).
Es sind beides Allrad-Kombis, die rund 500 Mehr-Kilogramm des Audis (Benz 1,7 t, Audi 2,2 t) sollten bei höheren Geschwindigkeiten keine große Rolle spielen.
Aus dem Stand heraus sind sie gleich schnell, da gleichen sich wohl meine Minder-PS mit seinen Mehr-Kilos aus.
Die von mir gefahrenen RWD-Varianten von Explorer und Mach-e waren im Vergleich zu meinem Benziner oberhalb von 120 km/h lahme Gurken.
Das weiß ich und darauf stelle ich mich ein. In der Praxis und im Alltag überwiegen für mich ganz klar die Vorteile des e-Autos.
Ich will dann eben nur zur stärkst möglichen Motorisierung greifen. Also in meinem Fall AWD 340 PS.
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Ich bin auch gerade im gedanklichen Spagat zwischen Spaß und Reichweite (und Anhängelast).
Ich hoffe die Probefahrt morgen bringt ersten Erkenntnisgewinn für eine Entscheidung.
Preislich jucken mich die etwas 3000 € mehr für AWD am wenigsten, eher die 50 km weniger Reichweite auf dem Papier. In der Praxis ist das vermutlich noch mehr Differenz? -
Letztlich wird die Karre mehr Reifen "fressen" als mein 2l Diesel. Das hohe Gewicht will eben beschleunigt werden und dafür muss -bei gleicher Beschleunigung- eben mehr Kraft auf die Straße übertragen werden.
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MarcV8
nicht nur. Sehr relevant ist auch die Leistung des Kühlsystems. Das erkennt man an der eingetragenen Dauerleistung, die immer massiv unter der Maximalleistung liegt. Beim Exi / Capri mit 210 kW sind das 89 kW Dauerleistung und damit kommt man zuverlässig auf 180 km/h und mehr ist bei einem SUV mit echten 121 PS auch nicht drin. Demzufolge wirds dann ab 160 langsam zäh.