Es ist mM nach immer vom Vorteil „Deutsche oder Europäische (Skoda, Cupra) Modelle zu präferieren, um einen weiteren Arbeitsplatzverlust in der heimischen Industrie zu minimieren.
Und Ford macht es ja auch vor die E Modelle preiswerter auf den Markt zu werfen.
Natürlich wird dies nicht verhindern, dass der chinesische E Auto Boom auch Deutschland überrollen wird, ähnlich wie der Ramschmarkt Temu, Shein u.a. pp. , auf den leider so viele Verbraucher mit Kurzblick reinfallen und sich dann irgendwann wundern, dass es hier in Deutschland mit vielem bergab geht…
Der Vergleich hinkt. Temu und Shein verkaufen auch oder zumeist Ramschprodukte minderer Qualität. Die chinesischen Elektrofahrzeuge können hingegen nach den bisherigen Feststellungen in Sachen Qualität zumindest mithalten und sind in Sachen Wertigkeit und Technologie in einer Reihe von Aspekten europäischen Herstellern überlegen. Von den Produktionszyklen her sind sie schneller, effektiver und kundenorientierter.
Der Punkt bei dem sich ein europäischer Käufer "umgucken" müssen könnte ist, dass gegenwärtig nicht abzusehen ist, welcher chinesische Fahrzeugproduzent (ca. bis 150 inländische Marken in China) überhaupt überleben und ob die europäische Marktpräsenz des gewählten Herstellers von Dauer sein wird. Nach der Gründungseuphorie in China wird dort nun nach dem Abbau der Subventionen für Elektrofahrzeuge der Markt gnadenlos aussortieren.
Die "buy european" Sicht teile ich trotzdem nur sehr eingeschränkt. Denn wenn es den europäischen Herstellern nicht gelingt, im Wettbewerb mit den Chinesen zu bestehen und zwar auf dem chinesischen Markt, bringt ein Focus darauf nur inländische Produkte zu erwerben schlicht gar nichts. Es wird immer wieder übersehen, dass insbesondere die deutsche Autoindustrie mit dem bestehenden Kostenniveau bei einem Absatz nur in Europa oder erst recht nur in Deutschland nicht überlebensfähig ist.
Das muss was passieren und das passiert auch, ob konsequent und rechtzeitig genug, wird man sehen.
Ich nehme es aber niemandem übel, wenn er sich entscheidet für sein Geld und für sich durch den Erwerb eines preiswerten Chinesen schlicht einen "Mehrwert" zu erhalten.
Einmal im Ernst, Ich bin mit dem Ford zufrieden, aber für einen Preis von nach Liste jenseits von 55.000 € ist die Innenanmutung eher so basic. Mein Nissan Quashqai aus 2018, der damals ca. 22.000 € gekostet hat, hatte eine wertigere Innenraummanmutung.
Der maßgebliche Aspekt für den Ford war nicht einen "deutschen Arbeitsplatz" zu erhalten, sondern Händler vor Ort, Produzent vor Ort, kurze Wege wenn was sein sollte.