Wie am besten zu Hause laden?

  • Naja ich hab zwar ein Haus und jetzt auch einen Explorer aber jetzt fehlt noch ein Carport was in den nächsten 2 - 3 Jahren mit PV-Dach geplant ist.

    Solang wird beim Einkaufen, bei McDonalds usw geladen während meines Aufenthalts.

    Ich hab in Österreich einen Tarif wo ich mit etwas Glück sehr günstig laden kann.


    Ich bin mir aber auch noch unschlüssig, ob ich dann beim Carport einfach eine 400V 16A Dose oder direkt eine Wallbox installieren lasse.

    Mein Explorer ist zwar ein Privatfahrzeug aber als Geschenk begründet als langjähriger Mitarbeiter und quasi als Dankeschön für meine Leistungen in der Firma

    hab ich einfach einen NRGKick geschenkt bekommen. Wir können die nämlich um einen guten Preis bei einen unserer Lieferanten bekommen

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    Damit hätte ich eine super mobile Wallbox und das ist der Grund für meine Überlegung.

  • Ich bin mir aber auch noch unschlüssig, ob ich dann beim Carport einfach eine 400V 16A Dose oder direkt eine Wallbox installieren lasse.

    Wenn die Zuleitung zum Haus ausreichend dimensioniert wird - warum nicht beides?

    Habe extra eine Zuleitung in die Garage legen lassen, die so dimensioniert ist, dass ich 4 x 11 kw anschließen könnte.

    „Haben ist besser als brauchen….“ ;)


    Und die Mehrkosten sind nur ein paar Euro für das dickere Kabel.

    Deinen geplant erzeugten PV-Steom musst Du ja auch abführen.

    - Explorer RWD

    - Magnetic Grey Metallic

    - AGR-Sitze (ü. 50, da wird das wichtiger ;) )

    - Befestigungspunkte, Fahrassistenz-Paket, Wärmepumpe, AHK, Standardfelgen

    - SW 1.0

  • Richtig, ich habe auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und im Carport eine Wallbox zum Laden. Es ist immer wieder schön, man kommt nachhause, steckt das Kabel an und fertig. Da ich noch einen großen Speicher im Keller habe ist das alles kein Problem. Das ist mit der Hauptgrund warum ich Elektrofahrzeuge fahre, nur an Ladesäulen laden, Ne Danke.


    Gruß

    Dieter

    Man sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen.

  • Richtig, ich habe auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und im Carport eine Wallbox zum Laden. Es ist immer wieder schön, man kommt nachhause, steckt das Kabel an und fertig. Da ich noch einen großen Speicher im Keller habe ist das alles kein Problem. Das ist mit der Hauptgrund warum ich Elektrofahrzeuge fahre, nur an Ladesäulen laden, Ne Danke.


    Gruß

    Dieter

    Also wenn man unterwegs ist, kommt man ja um Ladesäulen nicht rum. Und wenn es schnell gehen soll, auch nicht.

    Bestellt 04.11.2024, AWD Premium, Blue my Mind Metallic, Assistenz Paket, WP, AHK, Ergo Sitze, Panoramadach, Zulassung 22.04.2025

  • Dieser Aussage stimme ich voll zu. Ich kann halt nur von mir Ausgehen und da ist es bis auf den Urlaub egal, ich Lade immer zu Hause. Da ich als Rentner, auf gut Deutsch, alle Zeit der Welt habe schaue ich mir die Strecke vorher auf der Karte genau an und suche mir die Ladestellen aus. Ich achte darauf das noch Reserve vorhanden ist wenn die Säule mal nicht funktioniert. Wobei innerhalb Deutschlands ist es ja kein allzu großes Problem mit dem Laden. Hatte aber auch keine Probleme mit meinem Mustang Mach E bis nach Kroatien in den Urlaub zu fahren und auch wieder zurück, mit entsprechenden Pausen in Österreich und Bayern.


    Gruß

    Dieter

    Man sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen.

  • Ich wiederbelebe dieses Thema mal, weil im Thema "Verbrauch Langstrecke" eine kleine Offtopic-Diskussion dahingehend aufkam, wie hoch die Kosten beim Laden über die eigene PV-Anlage wirklich sind.
    Damit ich dort nicht zum offtopic beitrage, habe ich den Text dort herauskopiert und gelöscht:


    .....


    Auf diese rund 13 Cent (8 durch entgangene Einspeisevergütung plus 5 durch Gestehungskosten geteilt durch erzeugte kWh während der Lebensdauer der PV-Anlage) bin ich auch schon mal überschlägig gekommen.

    In meiner Konstellation (Firmenwagen, Firmen-Ladekarte) bin ich mir daher aktuell unsicher, ob ich zuhause in eine große PV-Anlage (20 Module oder mehr) investieren sollte. Selbst, wenn ich den Strom der Firma zu marktüblichen 35 Cent verkaufen kann (also "Gewinn" für mich 22 Cent je kWh). Da würde ich bei angenommenen 350 kWh Energiebedarf für's Auto also 77 Euro / Monat über den Stromverkauf (Auslagenerstattung aus Sicht der Firma) netto hereinbekommen (350 x 22 Cent).


    Kaufmännisch gesehen muss man ja so rechnen, als würde man die Anlage kreditfinanzieren oder berücksichtigen, was das vorhandene Geld angelegt abwerfen würde.

    In der Praxis hätte ich keine 10 Mille liegen, müsste also tatsächlich finanzieren.


    Stromkosten haben wir bislang rund 90 Euro im Monat ohne Grundgebühr. Wenn ich also in den sonnigen Monaten autark wäre, hätte ich auf der Habenseite rund 170 Euro stehen. Bei rund 200 Euro angenommenen Finanzierungskosten für die PV-Anlage je Monat. In der kalten und dunklen Jahreszeit hätte ich allerdings nichts als Kosten, da nur wenig PV-Ertrag. Also maximal 290 Euro "Stromkosten" gesamt ggü. jetzt 90.


    Ich kann da noch so keinen rechten finanziellen Vorteil für mich erkennen, im Sinne der Investition in eine große PV-Anlage. Daher würde ich den Explorer wohl meist mit der Firmenladekarte öffentlich laden.

    Habe ich eventuell einen Denkfehler oder gibt es Förderprogramme / steuerliche Anreize / etc. die das ganze finanziell trotzdem sinnvoll erscheinen lassen? Bezieht man das Thema Heizen mit ein (aktuell Gas) sieht die Rechnung natürlich total anders aus, aber dann steht auch eine Riesensumme an Investition zur Debatte.


    In Sachen PV habe ich aktuell nur Balkon-PV-Erfahrungen (4 Module, kein Akku) und würde als nächstes in eine Anker 4 (5 kWh Akku, 4,8 Kw PV-Eingang, 2,5 kW Einspeisung ins Haus möglich) investieren wollen, womit wir bei durchschnittlich nur 6,2 kWh Tagesverbrauch recht gut hinkommen sollten. Bei insgesamt unter 2.000 Euro Investition (1.500 für die Anker und 500 für 4 weitere Module, Kabel und Kleinteile).


    Und scheue mich aus oben geschriebenen Gründen aktuell davor, privat eine Riesensumme zu investieren, um daheim laden zu können, was man verallgemeinert gesprochen ja auch recht günstig an der öffentlichen Ladesäule tun kann.

    Ford Explorer BEV Interessent
    Ford-Erfahrung mit verschiedenen Transits seit Jahrzehnten und 4 Jahren Mustang GT 5.0 10AT

    Standort Ostwestfalen-Lippe PLZ 32

  • MarcV8 Danke für das Einhalten der Chattiquette ;)


    Die tatsächlichen Energiekosten hängen natürlich sehr vom eigenen Setting ab. Ich z.B. hatte letztes Jahr dank PV und Akku im Jahresmittel Energiekosten von 0.15€/kWh. Damit liege ich (mit Verlusten) bei Ladekosten von nicht mal 3€/100km. Legt man nun einen PV-freien Haushalt zu Grunde, kommt man eher auf 0.35€/kWh und somit auf 7€/100km. Geht man mal von einer Fahrleistung von 15 Mm/Jahr aus, lassen sich so ca. 600€ sparen. Nur deswegen ist die Anschaffung einer PV rein wirtschafltich wenig sinnvoll.

    Für mich wiederum lohnt sich die PV ohne Einschränkung, da ich durch Wärmepumpe und BEV natürlich einen sehr hohen Energieverbrauch habe, der aktuell bei mehr als 10.000kWh/Jahr liegt. Zudem habe ich meine PV-Anlage selbst installiert, was die Amortisationszeit natürlich dramatisch verkürzt.


    Letztlich obliegt es jedem Eigentümer selbst zu beurteilen, welche Investitionen Sinn machen. Wenn man die technischen und finanziellen Möglichkeiten hat, rat ich immer zur Installation einer PV-Anlage. Schon das Gefühl, die eigene Energie selbst herzustellen, ist (fast) jeden Aufwand wert 8)

    HardCore-DIYler mit Hang zur missionarischen Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines in den Iden des Aprils bestellten achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD. ETA Mitte Q3/2026

    Weitere energierelevante Haushaltsgeräte: Iconischer Fiat 500e, WallBox von Tinkerforge, PV-Anlage, WärmePumpe im energetisch sanierten Altbau

  • Danke für Deine Praxiserfahrungen. Ich finde solchen Input hilfreich, um sich selbst eine Meinung für die eigene Situation bilden zu können.

    Ford Explorer BEV Interessent
    Ford-Erfahrung mit verschiedenen Transits seit Jahrzehnten und 4 Jahren Mustang GT 5.0 10AT

    Standort Ostwestfalen-Lippe PLZ 32