Beiträge von MarcV8

    Ich bin sehr gespannt, wie sehr das Drehmoment den Reifenabrieb vorantreibt. Vermutlich halten die Pneus hinten halb so lange wie vorne :/

    Dabei aber bitte nicht vom hohen Motordrehmoment erschrecken lassen. Vor 20 Jahren gab es ähnliche Diskussionen, als die Turbodiesel immer kräftiger wurden.

    Letztendlich zählt nur die Leistung bzw. das Raddrehmoment. Sprich: Nach einem hohen Motordrehmoment folgt noch die Untersetzung.

    Und damit fährt es sich so, wie sich ein 286-PS-Auto mit 2,1 Tonnen Gewicht eben fährt. Natürlich mit super Ansprechverhalten, da im Gegensatz zum Verbrenner kein Herunterschalten notwendig ist und (sofern aufgeladen) kein Turboloch überwunden werden muss.


    Auf der anderen Seite der Medaille ist deutlich zu spüren, dass dem gängigen Eingang-Antrieb der meisten e-Autos bei höheren Geschwindigkeiten die Puste ausgeht. Da soll wohl (nicht selbst gefahren) bei etron GT / Taycan das 2-Gang-Getriebe eine spürbare Verbesserung bringen.


    Zurück zum Eingang-Getriebe: Der A6 etron Avant meines Schwagers beschleunigt trotz gut 400 PS bei 140 oder 160 km/h spürbar träger als mein C43 mit 367 PS (9-Gang Automatik).

    Es sind beides Allrad-Kombis, die rund 500 Mehr-Kilogramm des Audis (Benz 1,7 t, Audi 2,2 t) sollten bei höheren Geschwindigkeiten keine große Rolle spielen.

    Aus dem Stand heraus sind sie gleich schnell, da gleichen sich wohl meine Minder-PS mit seinen Mehr-Kilos aus.


    Die von mir gefahrenen RWD-Varianten von Explorer und Mach-e waren im Vergleich zu meinem Benziner oberhalb von 120 km/h lahme Gurken.

    Das weiß ich und darauf stelle ich mich ein. In der Praxis und im Alltag überwiegen für mich ganz klar die Vorteile des e-Autos.

    Ich will dann eben nur zur stärkst möglichen Motorisierung greifen. Also in meinem Fall AWD 340 PS.

    Ich könnte irgendwo einen AWD Premium Gebrauchtwagen beim Händler probefahren.

    Aber ohne konkretes Kaufinteresse für genau dieses Auto bereitet mir das irgendwie Unbehagen.


    Aktuell weiß ich nämlich noch nicht, ob ich neu bestelle, ein neues "Vorlauffahrzeug" nehme oder einen jungen Gebrauchten, wo alles passt.

    Hängt von den sich ergebenden Lieferzeiten ab. Mein C43 ist jetzt aus der Garantie raus, eigentlich möchte ich in den nächsten Wochen verkaufen, da mir irgend ein kapitaler Schaden zu teuer käme.

    Einige Zeit könnte ich mir mit Autos aus Familie und Firma behelfen, monatelang habe ich da allerdings keine Lust drauf, das habe ich schon einmal gemacht, als mir jemand für mein scheidendes BMW Coupé einen unschlagbar guten Kurs geboten hat.

    SunCharge Ist das aufpreispflichtig? :/ ^^

    Für mich habe ich das rechts Überholen als elegante nervenfreundliche Maßnahme entdeckt.

    Der Schwager eines Onkels meiner Großtante kann dies bestätigen.

    Er minimiert die Kollisionsgefahr durch einen nur geringen Geschwindigkeitsüberschuss. Und sagt, dass er keinen Haken schlägt, sondern oft vorher schon länger auf der rechten Spur unterwegs war und dort dann auch noch etwas bleibt.

    Seinen Beobachtungen zufolge wechseln die Mittelspurschleicher im Anschluss dann meist schnell STVO-konform auf die rechte Spur.


    BTT) Nächste Woche steht meine finale Entscheidungs-Probefahrt an. Premium wie gewünscht, aber leider nur RWD 286 PS verfügbar.

    DIN-Verbräuche gab es im Zyklus. Und auf einem Rolleprüfstand mit Konstant-Geschwindigkeit. Dort fährst du aber doch nicht und dein Momentanverbrauch damit nicht zu vergleichen!

    zweifelsohne. Aber sind Laborwerte und Praxiswerte nicht immer 2 Paar Schuhe?
    Ich möchte hier keine Endlosdiskussion lostreten.


    Freuen wir uns doch, dass bei den verschiedenen Werten, die der BC so anzeigt, sich jeder seinen Liebling heraussuchen kann.

    In der e-Welt muss ich diesbezüglich noch Erfahrungen sammeln.


    Bei den Verbrennern kann ich nach nun mehr als 20 eigenen Autos sagen, dass die 10-Liter-Grenze beim Diesel (SUVs aussen vor) bei rund 200 km/h liegt, beim Benziner bei 150-160 km/h.


    Ganz früher, als Verbräuche noch nach DIN angegeben wurden, waren glaube ich Momentanverbräuche bei 90 und 120 km/h Standardangaben.


    In der e-Welt hat Alex Bloch mal einen Vergleich der Momentanverbräuche für verschiedene Geschwindigkeiten zwischen Explorer und ID4 erstellt, siehe weiter vorn in diesem Thema.


    MMn lässt sich der Momentanverbrauch besser vergleichen als ein Schnitt aus dem Alltag, wo zu viele individuelle Störfaktoren dazwischenfunken.


    Auf dem Wasser und in der Luft ist es ebenso üblich, den Verbrauch bei bestimmten Bedingungen in Menge pro Stunde anzugeben.

    Wenn es bspw. um den Verbrauchswert geht den man bei einem bestimmten Tempo …

    Exakt das ist der Momentanverbrauch.


    Ich finde, er gibt ein gutes Feedback. Mag auch Geschmackssache sein. Ich bin noch die gute analoge Nadel im unteren Bereich des Drehzahlmessers diverser BMW-Generationen gewohnt. Da bewirkte jeder mm am Zeh ein Tanzen des Zeigers.

    Genau, ich war das.


    Der Momentanverbrauch ist eine sehr gängige Messmethode. Der Explorer zeigt sowohl den Momentan- als auch den Durchschnittsverbrauch an.

    Es hat auch glaube ich niemand etwas anderes behauptet.


    Heinz15 hat am Beispiel BMW nur dargestellt, dass es auch Autos gibt, welche die in den Verbrauchswert eingeflossene Rekuperation separat ausweisen.

    Heinz15 Nicht schlecht, was der iX3 da liefert!


    Momentanverbrauch: Hier spielt die Rekuperation keine Rolle. Es liegt ja gleichmäßig Last an. Natürlich beeinflusst durch Gefälle / Steigung / Wind und Wetter.

    Aber ein Rollen ohne Last oder gar Rekuperation kommt bei einer Konstantfahrt zur Ermittlung des Momentanverbrauchs eigentlich nicht vor. Sonst wäre die Strecke ungeeignet.

    Das optimale Testgelände zur Ermittlung des Momentanverbrauchs ist ein Testoval wie in Nardo oder Papenburg. Dort gleicht sich dann auch automatisch der Wind aus.


    Als Laie geht es hilfsweise zu verkehrsarmen Zeiten (damit das Tempo konstant gehalten werden kann) beispielsweise auf 5 km gerader Autobahn einmal hin, einmal zurück, Verbrauch jeweils an 2 markanten Wegpunkten (Km-Stein, Brücke, Ausfahrt, o.ä.) zurücksetzen. Das ist dann einigermassen präzise.


    Natürlich werden die Schwankungen in nackten Zahlen deutlich größer als beim Verbrenner sein, schließlich entspricht 1 Kilowattstunde rund 0,1 Liter Benzin.

    Wenn wir hier also untereinander 5 kWh Differenz haben, dann wären das beim Verbrenner nur 0,5 Liter, was jeder als Messtoleranz abgetan hätte.

    5 Kilowattstunden hingegen hören sich deutlich markanter an.