Beiträge von MarcV8

    Natürlich sind es zwischen 286 und 340 PS keine Welten, aber es ist doch wunderbar, dass wir die Wahl haben.

    In meinem Fall verschlechtere ich mich ohnehin beim Leistungsgewicht.

    Fahre aktuell einen drehmomentstarken Biturbo-Benziner mit 520 Nm und 367 PS (3.0 MB C43). Bei rund 1,7 Tonnen.

    Da sind 340 PS bei 2,2 Tonnen schon schlecht genug, davor waren es bei mir 450 PS bei 1,8 Tonnen.

    Ich möchte diese schreckliche Abwärtsspirale nicht noch weiter ausufern lassen ... :)

    Ich interessiere mich für den Allrad, weil man aus meiner Sicht nie genug Leistung haben kann.

    Auch wenn diese in der Praxis nur selten eingesetzt wird, ist mir beispielsweise ein gutes Spurtvermögen für sicheres, zügiges Überholen sehr wichtig.

    Es gibt in unserer Gegend immer mehr Scheintote und auch junge Menschen mit sehr fragwürdigem Fahrstil, die herumschleichen und ich lieber im Rückspiegel sehe.

    Danke, das ist alles interessant zu lesen, ich freue mich über jeden Input.


    Meine Rechnung im Zuge auf die Kilowattstunde umgelegter Erstehungskosten sieht aktuell wie folgt aus:

    Investition 10.000 Euro (Montage würde ich größtenteils selbst machen, habe meine komplette Hauselektrik auch selbst gemacht und nur den Zählerschrank vom Fachbetrieb installieren lassen).

    20 Jahre Nutzungszeit = 240 Monate.

    10.000 Euro / 240 = 41,66 Euro umgelegte Kosten / Monat. Bei angenommenen 350 kWh Ladebedarf für's Auto sind das 11,9 Cent umgelegt auf die KWh. Immer davon ausgehend, dass ich mir ohne Ladebedarf keine große PV-Anlage zulegen würde. Rechne ich die entgangene Einspeisevergütung von 8 Cent drauf, bin ich bei 19,9 Cent Kosten / KWh. Gegenüber 35 Cent von den Stadtwerken. Bei e-Auto-Tarif wäre der Bezugspreis wahrscheinlich geringer. Ich würde also meiner Rechnung nach rund 15 Cent / KWh sparen (gemeint ist Wallbox ohne PV ggü. Wallbox mit großer PV-Anlage). 15 Cent x 350 KWh / Monat = EUR 52,50 je Monat.

    Die Anlage hätte sich - rein auf's e-Auto bezogen - bei mir also nach 190 Monaten, das sind knapp 16 Jahre, amortisiert.


    Selbstverständlich spielen weitere diffuse Faktoren eine Rolle: Wohin entwickeln sich Gas und Strompreis, was bedeutet mir energetische Unabhängigkeit, etc etc.


    Und bei der Entscheidung zugunsten einer großen Anlage kommen dann die weiteren Überlegungen: Dicke Wärmepumpe oder die Sparfuchs-Variante mit Brauchwasserwärmepumpe und Split-Klimaanlagen zum Heizen / Kühlen (Kühlen wäre sogar ein Vorteil der Sparfuchs-DIY-Baster-Lösung, da eine dicke WP das üblicherweise nicht kann). Ich nenne das immer in einem Zuge, weil eine große PV-Anlage ohne viel Eigenverbrauch durch Wallbox, Wärmepumpe oder Klimaanlage, möglichst in Kombination mit entsprechend großem Akku, mMn ja wenig finanziellen Sinn macht.


    Wobei ich mir einbilde, dass ich ohne Wallbox unsere normalen Verbraucher und eine WWWP sogar mit meiner aufgerüsteten Balkonanlage (8 Module, Anker 4 kann 4.800 W verarbeiten, 5 KWh Akku, 2.500 W Einspeisung mit 5 x 2.5mm Kabel, Elektriker notwendig) über weite Phasen des Jahres versorgen kann. Was sich meiner Rechnung nach wesentlich schneller amortisiert als die dicke Lösung von weiter oben.


    Da werde ich wohl noch so einigen Input aus Foren und Youtube in mich aufsaugen .....


    Verrückt machen tue ich mich jedenfalls nicht. Ich warte in Ruhe ab. Denn das öffentliche Laden für 39 Cent DC (mit Abo) ist mit 7 - 12 Euro / 100 km (je nach Fahrprofil) ja ohnehin deutlich günstiger als die aktuell 17 - 30 Euro meines Benziners.

    Ich wiederbelebe dieses Thema mal, weil im Thema "Verbrauch Langstrecke" eine kleine Offtopic-Diskussion dahingehend aufkam, wie hoch die Kosten beim Laden über die eigene PV-Anlage wirklich sind.
    Damit ich dort nicht zum offtopic beitrage, habe ich den Text dort herauskopiert und gelöscht:


    .....


    Auf diese rund 13 Cent (8 durch entgangene Einspeisevergütung plus 5 durch Gestehungskosten geteilt durch erzeugte kWh während der Lebensdauer der PV-Anlage) bin ich auch schon mal überschlägig gekommen.

    In meiner Konstellation (Firmenwagen, Firmen-Ladekarte) bin ich mir daher aktuell unsicher, ob ich zuhause in eine große PV-Anlage (20 Module oder mehr) investieren sollte. Selbst, wenn ich den Strom der Firma zu marktüblichen 35 Cent verkaufen kann (also "Gewinn" für mich 22 Cent je kWh). Da würde ich bei angenommenen 350 kWh Energiebedarf für's Auto also 77 Euro / Monat über den Stromverkauf (Auslagenerstattung aus Sicht der Firma) netto hereinbekommen (350 x 22 Cent).


    Kaufmännisch gesehen muss man ja so rechnen, als würde man die Anlage kreditfinanzieren oder berücksichtigen, was das vorhandene Geld angelegt abwerfen würde.

    In der Praxis hätte ich keine 10 Mille liegen, müsste also tatsächlich finanzieren.


    Stromkosten haben wir bislang rund 90 Euro im Monat ohne Grundgebühr. Wenn ich also in den sonnigen Monaten autark wäre, hätte ich auf der Habenseite rund 170 Euro stehen. Bei rund 200 Euro angenommenen Finanzierungskosten für die PV-Anlage je Monat. In der kalten und dunklen Jahreszeit hätte ich allerdings nichts als Kosten, da nur wenig PV-Ertrag. Also maximal 290 Euro "Stromkosten" gesamt ggü. jetzt 90.


    Ich kann da noch so keinen rechten finanziellen Vorteil für mich erkennen, im Sinne der Investition in eine große PV-Anlage. Daher würde ich den Explorer wohl meist mit der Firmenladekarte öffentlich laden.

    Habe ich eventuell einen Denkfehler oder gibt es Förderprogramme / steuerliche Anreize / etc. die das ganze finanziell trotzdem sinnvoll erscheinen lassen? Bezieht man das Thema Heizen mit ein (aktuell Gas) sieht die Rechnung natürlich total anders aus, aber dann steht auch eine Riesensumme an Investition zur Debatte.


    In Sachen PV habe ich aktuell nur Balkon-PV-Erfahrungen (4 Module, kein Akku) und würde als nächstes in eine Anker 4 (5 kWh Akku, 4,8 Kw PV-Eingang, 2,5 kW Einspeisung ins Haus möglich) investieren wollen, womit wir bei durchschnittlich nur 6,2 kWh Tagesverbrauch recht gut hinkommen sollten. Bei insgesamt unter 2.000 Euro Investition (1.500 für die Anker und 500 für 4 weitere Module, Kabel und Kleinteile).


    Und scheue mich aus oben geschriebenen Gründen aktuell davor, privat eine Riesensumme zu investieren, um daheim laden zu können, was man verallgemeinert gesprochen ja auch recht günstig an der öffentlichen Ladesäule tun kann.

    Was STS schreibt ist sicherlich interessant zu betrachten. Auch im Hinblick auf mögliche technische Verbesserungen in der Zukunft. Eventuell lassen sich die Verluste bei Gleich-/Wechselrichtern und im Akku (üblicherweise in Form von Wärmeabgabe) künftig weiter reduzieren.

    Zur Vergleichbarkeit unserer selbst erfahrenen Verbräuche ist es aber deutlich einfacher, die vom BC angezeigten Werte zu vergleichen.

    Was nicht verwunderlich ist, da der Verbrenner bei höheren Lasten effizienter als bei niedrigen Lasten arbeitet. Daher meiner Erfahrung nach (z.B X5 oder 5er touring, jeweils Diesel) „nur“ 40-70 Prozent Mehrverbrauch, je nach Größe und Aerodynamik des Anhängers. Gleiches Tempo wie bei Solofahrt vorausgesetzt.


    Der e-Motor hingegen hat immer einen derart guten Wirkungsgrad, dass das Mehr an Last analog durchschlägt, also überproportional zum Verbrenner. Häufige weite Hängerfahrten mit Koffer oder Caravan fordern aktuell noch viele Ladestops. Die als Gespann wiederum rein geometrisch nicht immer entspannt zu handeln sind.


    Mich stört es nicht großartig, da es bei mir selten Fahrten über 100 Kilometer Strecke sind, meist nur wenige km zum Kompost, zur Sandgrube, zum Wertstoffhof, etc.

    Mir geht es ähnlich wie den Vor-Postern:


    Collection spricht mich äußerlich an, innen finde ich den schwarzen Dachhimmel ebenfalls top. Würde für ein Panoramadach keinen Cent ausgeben (überlege sogar, es folieren zu lassen, falls mir ein junger Gebrauchter oder verfügbarer Neuwagen angeboten wird). Die orangefarbenen Akzente hingegen sprechen mich, außer die Gurte vielleicht, überhaupt nicht an.


    Geschmackssache eben.


    Gute Sitze und Matrix LED hingegen sind gesundheits- und sicherheitsrelevant, daher läuft es bei mir, falls Neubestellung, definitiv auf einen Premium heraus.

    Ich habe schon einmal im Leben zugunsten schneller Lieferzeit auf gute Sitze (Recaro Schalen beim Mustang) verzichtet, das will ich nicht wiederholen.

    Die silbernen Leisten an den Stoßfängern lassen sich ja bei Nichtgefallen dunkel lackieren oder folieren.