Beiträge von MarcV8

    Ich war die letzten beiden Tage mit einem RWD 286 PS unterwegs.

    OT: Woran kann ich bei einem Miet- oder Testwagen eigentlich erkennen, welches Modelljahr das jetzt genau war? Anhand der (fortlaufenden?) VIN vielleicht? Die hätte man ja auch ohne Kaufunterlagen immer verfügbar.


    Zur Sache: Wie schon bei meiner Fahrt vor einem Jahr war ich erneut begeistert, wie kurvenagil das Ding ist. Damit meine ich nicht den Wendekreis, sondern das Eigenlenkverhalten.

    Kurz mal in der Kurve das Gas gelupft, und schon lenkt das Heck angenehm mit. Finde ich wunderbar. Ein BMW i4 RWD macht das nicht, trotz ähnlicher Gewichtsverteilung. Der hat aber auch hinten ganz viel und vorne null Sturz.


    Ich hoffe, dass mein angepeilter AWD (leider für mich nicht als Probefahrer verfügbar) mit der weniger hecklastigen Gewichtsverteilung nicht total langweilig gegenüber dem RWD ist.

    Als Fahrmodus habe finde ich Sport ein gutes Mittelding zwischen D normal und B normal. Da finde ich die Rekuperation ähnlich einem großen Saugbenziner. Und wirklich mehr verbrauchen kann er auf Sport (gleiche Fahrweise vorausgesetzt) gegenüber Normal ja auch nicht. Im Gegensatz zum Automatikverbrenner, wo dann die Gänge höher ausgedreht werden, etc. Aber gemäß Energieerhaltungssatz dürfte es beim BEV keinen Unterschied machen. Vielleicht die paar Watt, die manche Autos im Sportmodus dann über die Lautsprecher verbrauchen ...

    Ich mache dann mal den Anfang. Wer weitere Daten hat, möge bitte ergänzen (am besten den Bereich zitieren oder kopieren, damit es im Zusammenhang bleibt).

    Danke.


    Anhängelast gebremst


    2025.25

    RWD kleiner Akku XXX kg | RWD großer Akku XXX kg | AWD XXX kg


    2025.75

    RWD kleiner Akku XXX kg | RWD großer Akku XXX kg | AWD XXX kg


    2026.25

    RWD kleiner Akku XXX kg | RWD großer Akku XXX kg | AWD XXX kg


    2026.25

    RWD kleiner Akku XXX kg | RWD großer Akku XXX kg | AWD XXX kg


    2027.25

    RWD kleiner Akku 1.000 kg | RWD großer Akku 2.000 kg | AWD 2.200 kg


    .... Aber ich kenne kein Alltagsauto, das danach fahrwerkstechnisch irgendwas besser konnte.

    Bei nur Federn lässt sich das schon fast verallgemeinern. Nur mit Glück passen Feder und Dämpfer weiterhin einigermaßen zusammen.

    Bei Komplettfahrwerken, ob nun mit fester Höhe oder als Gewindefahrwerk (mit komplett meine ich Feder und Dämpfer aus einer Hand) wird meiner Erfahrung nach alles besser - bis auf die Bodenfreiheit.


    Eigene Erfahrungen mit Bilstein, Sachs und KW bei mehrfach BMW, einmal Audi, einmal Alfa zeigen ein deutlich "feineres" Ansprechverhalten. Alles etwas straffer, ohne unkomfortabel oder polterig zu werden. Mit "feinerem" Ansprechverhalten meine ich beispielsweise ein gefühlt sensibleres Losbrechmoment und eine größere Differenzierung in High- und Lowspeed-Dämpfung, insbesondere in der Zugstufe an der Hinterachse bei jedem Fahrzeug für ein sicheres Fahrgefühl mitverantwortlich.


    Und natürlich hat prinzipiell ein abgesenkter Schwerpunkt fahrdynamische Vorteile. Hinzu kommt, dass durch die Tieferlegung bei den meisten Fahrwerken (außer echte Doppelquerlenker) durch die Tieferlegung mehr Sturz entsteht. Kurvenfreunde können das an der Vorderachse gut gebrauchen, da hier oft nicht einstellbar. An der Hinterachse hingegen ist der Sturz meist per Excenter einstellbar, da lässt sich dann das Mehr ans Sturz - falls unerwünscht - wieder in Richtung Serienwert korrigieren.

    Ich finde die tiefergelegte Optik schon recht stimmig.


    Ich habe in der Vergangenheit fast jedes meiner Autos tiefergelegt, per Federnsatz, Komplettfahrwerk oder Gewindefahrwerk.

    Aktuell sehe ich für meinen angedachten Explorer keinen akuten Handlungsbedarf, aber es ist gut zu wissen, dass Eibach Federn anbietet.


    Generell stehen "nur Federn" für eine Verschlechterung des Fahrverhaltens. Weil Feder und Dämpfer nicht aufeinander abgestimmt sind.

    Das endet nicht selten in einer unschönen Nachwipperei, weil die Zugstufe dann unterdämpft ist, oder gar in einem Dämpferdefekt.

    Manchmal kann es auch gut gehen, wie aktuell bei meinem C43 (elektronisch geregelte Dämpfer) mit H+R 30 mm.

    Hallo Hermbi ,


    meinst Du die Waschstraßen-Situation?

    Dort sitzt Du ja im Auto und zahlst entweder durch das geöffnete Fenster oder erledigst es vorher im Tankstellenshop, am Automaten etc.


    Gibt es in Deiner Gegend Waschstraßen, wo das Auto ohne Fahrer durchgezogen wird?

    In meiner Gegend kenne ich 3 Arten:


    - normale Waschstraße a la IMO: Das Auto wird an einer Kette mit Rollen durch die Anlage transportiert, ich sitze im Auto und lege bei laufendem Motor den Leerlauf ein

    - Portalwaschanlage: Hier darf man laut Schild nicht sitzenbleiben. Stellt das Auto also incl. Handbremse ab (automatisches P also passend) geht aus der Waschhalle raus und startet den Vorgang von draußen

    - Mr. Wash: Hier soll es mit einem vollflächigen Förderband funktionieren, ich war dort aber noch nie selbst, eventuell habe ich das auch missverstanden

    "Getriebe"-Stellung N, genauso wie beim Verbrenner mit Automatikgetriebe.

    Die Fahrt durch eine Waschstraße, bei der das Auto (meist via Rolle, kettengeführt) mit fremder Kraft durchgezogen wird (Rolle schiebt im Regelfall eines der linken Räder) ist eine weltweite Standardsituation, die auch beim BEV ganz sicher bei der Fahrzeugentwicklung berücksichtigt wurde. Sehr wahrscheinlich enthält die Bedienungsanleitung einen Hinweis dazu.