Schnellladen verdient den Namen nicht

  • Hallo Forum,


    bin hier neu und habe meinen Explorer seit Oktober 25 neu.

    Erschreckt hat mich die erzwungene Zeit an der Ladesäule. Ich fahre nur Langstrecke, kann nur extern laden und schaffe extrem selten den Ladepeak. Was ist das für eine Sülze?

    Gerade heute: Außen 0°, 40 min. Autobahnfahrt mit Vorwärmen der Batterie, Akku bei Ladestart bei 20%. Die Karre beginnt mit 69kw und geht dann bei 25% runter auf 54kw. Ich soll hier über eine Stunde laden. Letztens auf der Fahrt Frankfurt - Dortmund exakt das Gleiche. So gewinnt man doch keine zufriedenen E-Fahrer. Ich möchte nach Hause fahren und nicht auf der Autobahn parken.

    Seit 2 Jahren fahre auch einen MG4. Da entscheide ich allein, wie geladen wird. Egal wie die Rahmenbedingungen sind, im unteren Ladebereich geht es immer auf Max kW. Mein Auto, mein Akku, meine Entscheidung. Der Hyundai Kona davor genauso so.

    Ich kenne die üblichen Argumente, von wegen Akku schonen. Mir ist aber egal ob ein Akku 350.000 km oder nur 280.000 km hält. Ford frustriert mich damit maximal.

    Gibt es evtl. ein SW Update für dieses Thema?

  • …mmmmhhh…. Kann Deine Erlebnisse nicht bestätigen.

    Auf Langstrecke mit Ladeplanung / vorgewärmten Akku und Ladebeginn < / = 10% komme ich immer auf die 130-135 KW Peak und bis 80% habe ich einen Durchschnitt von 80-95 KW.

    Bestellt am 25.07.2024 - Abholung am 30.05.2025

    - Explorer RWD

    - Magnetic Grey Metallic

    - AGR-Sitze (ü. 50, da wird das wichtiger ;) )

    - Befestigungspunkte, Fahrassistenz-Paket, Wärmepumpe, AHK, Standardfelgen

  • Ich habe, anderes Fabrikat, ähnliche Herausforderungen. Ich kam zu zwei Vermutungen, 1. trotz Ladesäule als Ziel, wurde der Akku nicht sauber vorkonditioniert, Grund mir unbekannt, 2. manueller Vorgang der Vorklimatisierung ist stark zeitabhängig, manuell ist bei meinem aktuellen Fahrzeug 10 bis maximal 15 Minuten vor Ladebeginn ausreichend.

    Ergänzend scheint bei sehr tiefem SoC keine Vorkonditionierung mehr möglich zu sein, wie das bei Ford ist, weiß ich nicht.

    Inzwischen nutze ich eher die manuelle Vorkonditionierung kurz vor Ankunft am Ladepark.

  • Kann ich so absolut nicht bestätigen.

    Anfang Oktober an einer Ionity geladen, ohne Vorkonditionierung. Lediglich zuvor 60km Fahrstrecke.

    Mit 23% angesteckt und nach 16 Minuten mit 68% gestoppt (geladen 37,3 kWh) und weiter gefahren.

    Zu Beginn waren es 170 kW und kurz vor dem Ladestopp noch 107kW.

    Selbst der eMOKKA (EZ 2023) meiner Frau lädt im Winter bei Ionity von 17% auf 84% mit Durchschnittlich 56 kW.

    Fazit für mich: Mit den entsprechenden Ladepunkten ist der EXI durchaus für Langstrecke geeignet, Sommer und Winter.

    Bestellt 04.11.2024, AWD Premium, Blue my Mind Metallic, Assistenz Paket, WP, AHK, Ergo Sitze, Panoramadach, Zulassung 22.04.2025

  • Ich finde manche Säulen bringen auch nicht die Leistung mit der sie angeschrieben sind.

    Als würden manche Säulen gedrosselt werden oder mit Fremdanbieter absichtlich die Ladeleistung reduzieren.

    Bei mir habe ich einen Spar mit einer 150kW Ladesäule wo ich meistens anhänge wenn ich einkaufen gehe und das ist für mich die billigste Variante mit der Zeitladekarte vom Säulenanbieter (Wien-Energie).

    Die Säule klappt wunderbar aber bekomme da auch im Winter keine Maximale Leistung der Säule raus. Wenn ein zweiter dran hängt dann sowieso nicht mehr als 75 kW.

    200 Meter weiter habe ich einen Billa mit 2 150kW-Säulen (also 4 Stecker) von einen anderen Anbieter. Da war komischerweise bei 15 - 20 kW Schluss... der BMW daneben an der selben Säule lud genauso langsam.

    Mein Fehler war, ich hab da auch die Karte mit den Zeittarif genommen was ich nie wieder mache weil das waren 25,-€ für sehr wenige kW 🙄

    Den Fehler mach ich dort nicht mehr und greif zukünftig auf die kW-Karte beim Billa.