Beiträge von smartuser

    Danke! Ja deswegen bin ich mit einer GoodWe Wallbox skeptisch und würde da eher Reissleine ziehen. Der Wechselrichter funktioniert eigentlich super, keine Klagen, die SEMS+ App ist auch gut, aber es scheint fast keinen zu geben der die 1-zu 3 Phasen umschaltfähige Wallbox HCA Gen2 hat.

    Wallboxen, die eine automatische Umschaltung von dreiphasig auf einphasig und umgekehrt beherrschen, gibt es schon einige. Mein Buder hat zum Beispiel eine von SM;A, die das kann. Allerdings gibt es wohl einige E-Autos, die das nicht so gerne mögen. Selbst habe ich das Problem "zu Fuß" gelöst: Ich habe mir ein einphasiges Verlängerungskabel besorgt, welches ich immer dann verwende, wenn die PV die benötigten etwa 4 kW für dreiphasiges Laden ( 6 A pro Phase) nicht liefert. Wenn Du eine WB anschaffst, die kein fest angeschlossenes Kabel hat, kannst du natürlich auch ein einphasiges normales Ladekabel verwenden. Die Sonnen-WB beherrscht die automatische Umschaltung nämlich nicht. Und über EVCC kann dies auch nicht automatisch gesteuert werden (zumindest habe ich da noch nichts gefunden).

    ja Homeassistant ist was, was ich denke ich machen werde wenn ich Zeit habe.
    Habe auch viel Philips Hue Lampen und auch Bosch Smart Home Rauchmelder, also würde es schon Sinn mache

    Hab jetzt gerade mal kurz nachgeschaut. Wallboxen von GoodWe scheinen in EVCC noch nicht unterstützt zu werden. Wechselrichter von GoodWe werden einige unterstützt. Auch in Home Assistant gibt es anscheinend nur für Wechselrichter eine Integration.

    Wir betreiben eine PV-Anlage mit Wallbox. Speicher und Wallbox von Sonnen, Wechselrichter von SMA. Drei verschiedene E-Autos. Überschussladen machen wir mit EVCC als Add-on in unserem Haus-Energiemanagement System (Home Assistant). Funktioniert deutlich besser als mit der Steuerung der Wallbox direkt über die Sonnen App. Bei EVCC muss man nur vorher prüfen, ob die Wallbox kompatibel ist. Dazu gibt es auf der Seite von EVCC eine Liste. EVCC gibt es auch als Standalone-Programm, nicht nur als Add-on in Home Assistant. Grundsätzliche Kompatibilitätsprobleme zwischen Wallbox und Wechselrichter oder der Wallbox und dem Auto sollte es eigentlich nicht geben. Wenn man verschiedene Hersteller kombiniert, muss man aber damit rechnen, dass man nicht alles in einer App sehen und regeln kann. Bei uns werden z.B. die Daten der Sonnenbatterie nicht in der SMA-App für den Wechselrichter (Sunnyportal) angezeigt. Das habe ich mit Home Assistant gelöst; dort werden alle Komponenten angezeigt. Auch bei HA kann man prüfen, ob es eine Integration vom Hersteller für das entsprechende Gerät gibt. Für viele Hersteller ist das inzwischen der Fall und für mich ist die Integration in HA durchaus ein Punkt, den ich bei der Anschaffung von neuen Geräten prüfe. Wir steuern unsere Jalousien und Markisen über HA (Windwächter, Regenwächter und Sonnenbeschattung), haben smarte Beleuchtung integriert und auch die Rauchmelder. Dazu Tür- und Fensterkontaktsensoren und Schaltsteckdosen mit Verbrauchsmessung. Auch die Zählerstände und den laufenden Verbrauch sehe ich in Echtzeit in Home Assistant über ein Smart Meter Gateway. Alles in einer Oberfläche. Braucht etwas Aufwand und Zeit bei der Erstinstallation, aber dann ist es wirklich gut. Home Assistant ist herstellerunabhängig und dazu auch noch kostenlos. Die Entwickler dort machen das wirklich gut (in ihrer Freizeit!) und ich unterstütze die mit Spenden. Das Ganze kann man dann noch über einen Fernzugang auf Smartphone oder Tablet installieren und so auch die komplette Hausinstallation von unterwegs steuern. Das kostet dann derzeit 7,50 € im Monat.

    Bemerkenswert an der Entscheidung vielleicht auch, daß Ford mit deren Ausgestaltung das Risiko verlagert hat. Muß man sich bei Explorer und Capri bei schleppendem Absatz mit den Auswirkungen auf ein eigenes Werk samt Angestellten herumschlagen, werden die Fords aus der Kooperation mit Renault auch bei Renault gebaut. Was für mich auch heißt, daß sie im Vergleich zur Basis ihrer Abstammung wohl einen deutlich weniger eigenständigen Charakter haben werden als die aktuellen Ford-Modelle auf MEB-Basis aus Köln. Für mich sieht das also danach aus, als ob sich Ford im PKW-Segment tatsächlich von Europa verabschiedet, lediglich noch etwas rumprobiert und wenn das nichts wird, dann wird es eben nichts.... Eine Kooperation mit Exit-Option.

    Bin ganz deiner Meinung. Man hat den Eindruck, der PKW Markt in Europa spielt für FORD keine Rolle mehr. Bei unter 3 % Marktanteil in DE sogar ein Stück weit betriebswirtschaftlich nachvollziehbar - auch wenn FORD da selber schuld ist. Was wohl recht gut läuft, sind die Transporter-Baureihen.

    Vielleicht lohnt es sich, zu prüfen, ob dein Stromlieferant Sondertarife fürs Laden einräumt. Ich zahle z.B. an ENBW-Säulen als ENBW-Kunde 48ct/kWh ohne monatliche Grundgebühr. Bei 5,99 € Grundgebühr wären es 44,1 ct und bei 11,99 € monatlicher Grundgebühr (GG) wären es noch 35,1 ct (für Nicht-ENBW Kunden sind es bei den Tarifen mit GG 49 ct bzw. 39 ct). Für mich lohnen die Tarife mit monatlicher Grundgebühr nicht, da ich selten öffentlich lade. Wenn man weiß, dass man im nächsten Monat viel unterwegs ist und viele öffentliche Ladungen zusammenkommen, lohnt es sich ggf. von einem Vertrag ohne Grundgebühr für einen Monat auf einen Vertrag mit GG umzustellen. Nach einem Monat kann man wieder kündigen. Mache ich immer so, wenn wir in Urlaub fahren. Dann buche ich einen Monat Ionity oder ENBW für 11,99 € und lade dann für 35,1 bzw. 39 Ct. Lohnt sich bei ENBW ab etwa 100 geladenen Kilowattstunden pro Monat, bei Ionity noch schneller. ENBW ist aber nur an eigenen Ladesäulen günstig, im Roaming sind die relativ teuer. Da ist EWE deutlich besser.

    Also wenn ich meinen aktuell bis 80% geladen habe, steht dann im Display 360km, so rum....auch wenn es so um den Gefriepunkt ist.

    Und mein EXI steht im Freien, vor dem Haus, im Carport. Und aktuell steht in der APP 290km bei 64 %, SOC.

    Die Anzeige der Restreichweite hängt davon ab, wie die km gefahren wurden, die in die Prognoserechnung der Restreichweite einfließen. Wer schwerpunktmäßig auf der Autobahn unterwegs war, wird eine geringere Restreichweite angezeigt bekommen als der, der nicht schneller als Tempo 80 gefahren ist.

    Ich nutze die App zum öffnen / verriegeln ab und an ganz gerne, wenn ich in Garage oder Garten bin, spontan ans Auto muss um was aus dem Auto zu nehmen oder einzuladen. Laubsäcke bspw.

    Immer den Schlüsselbund habe ich nicht in der Tasche, dann ist die App ganz gut.

    Oder meine Frau geht schon mal vor mit dem Schlüsselbund und schließt das Haus auf, in der Zeit wo ich das Ladekabel der Wallbox anstöpsel. Dann schließe ich mit der App wieder das Auto zu.


    Jetzt nichts überlebensnotwendiges - aber ein ganz nettes Komfortmerkmal.

    Da würde mir die App wenig helfen, da ich mein Handy nicht 24 h am Tag bei mir habe...Ist aber natürlich mein individuelles Problem. Und wir haben den Autoschlüssel nicht am Schlüsselbund mit dem Hausschlüssel. Auch das natürlich wieder mein individuelles Problem. Meine halt nur, dass mir andere Funktionen wie eine intelligente Ladesteuerung oder die Anzeige bestimmter Daten (z.B. Reifenluftdruck) wichtiger wären. Prioritäten setzen heißt Auswählen, was liegenbleiben kann...Wie immer gibt es aber unterschiedliche Use Cases.

    Seitdem ich ein Mobiltelefon mit Android 16 verwende (OnePlus 15), läuft Android Auto bei mir nicht mehr richtig, es verbindet sich zwar, bricht dann aber nach wenigen Sekunden ab und verbindet sich automatisch wieder neu. Das geht dann auch so weiter, wenn ich aus dem Android-Auto-Modus herausgehe, ich kann es nur dadurch stoppen, dass ich das Handy ausschalte. Ich hatte davor ein OnePlus 12 mit Android 15, da hat alles wunderbar und reibungslos funktioniert. Gibt es noch jemanden, bei dem Android 16 Probleme verursacht? Ich gehe zumindest davon aus, dass es mit der neuen Android Version zu tun hat, wär meiner Meinung nach die logische Erklärung...

    Bei mir gibt es auch mit Android 15 und einem Fairphone 4 häufige Verbindungsabbrüche. Da ich Android Auto kaum nutze, stört mich das aber nicht weiter.

    Da hast du auch nichts verpasst. Es fängt schon damit an, dass die App nach drei Jahren kostenpflichtig wird.

    Außer Vorklimatisieren geht nichts. Die Ladeplanung z.B. geht nicht mit der App und auch nicht im Auto. Türen verriegeln/öffnen, Ladevorgang starten/stoppen -

    alles nicht möglich.

    Heute kam ein Update, mal sehen was jetzt möglich ist.

    Das ist ja in der Tat noch schlechter als beim Explorer. Das mit der Kostenpflicht nach einem bestimmten Zeitraum werden wir meiner Befürchtung nach in Zukunft aber häufiger sehen. Da sehen die Hersteller ein signifikantes zusätzliches Einnahmenpotenzial. BMW macht ja auch schon bestimmte Dienste, die zunächst kostenfrei sind, nach einiger Zeit kostenpflichtig (z.B. Kartenupdates im Navi). Man spekuliert vermutlich darauf, dass die Mehrzahl der Halter eine einmal kostenfreie Funktion auch bezahlen, weil sie die nicht missen wollen. Bei BMW habe ich mich beschwert, weil zum 1. September der API Zugang gekappt wurde. Die Antwort war eindeutig. Anbieter, die an BMW Geld bezahlen, können die Daten in Zukunft anbieten. Unser BMW geht aus dem Leasing im April zurück und ich habe jede kostenpflichtige Verlängerung von Diensten in Connected Drive abgelehnt und werde auch kein Geld für den API-Zugang mehr bezahlen. Der iX1 (ein tolles Auto) wird keinen Nachfolger von BMW haben. Gäbe es den mit 80 kW Akku wäre es kein Explorer geworden. Zwei unserer Stammstrecken sind zwischen 300 und 350 km und die schafft der iX1 nicht ohne externes Laden.

    Wobei mir schon klar ist, dass der Datentraffic Kosten verursacht. Allerdings war ich bei den Premium-Preisen von BMW der Meinung, dass ich das mitbezahlt habe. Wenn denn die Daten vernünftig zur Verfügung gestellt werden, wäre ich aber durchaus bereit, eine angemessene monatliche Gebühr zu zahlen. Sollte jeder frei für sich entscheiden können.

    Lade gerade unseren Smart #1 über EVCC. Einfach schön, wie ich alle relevanten Daten in EVCC und Home Assistant sehen und darüber steuern kann, ohne in die App zu schauen oder ans Auto rennen zu müssen. So sollte intelligentes Überschussladen heute funktionieren.

    ....Auf meine Frage, ob dass meine Aufgabe sei, für Octopus die Daten zu besorgen, so dass diese mir Rechnungen stellen können und ob ich mir nicht besser einen Stromversorger suchen soll,

    der selbst mit Messstellenbetreibern kommunizieren kann, kam die erste Antwort von einem echten Menschen (vermute mich).

    Der Inhalt war aber der Gleiche. Octopus ist nicht in der Lage mit dem lokalen Messstellenbetreiber dieses Problem zu lösen.

    Also habe ich wirklich selbst angerufen und das Problemchen in 3 Minuten mit den Stadtwerken geklärt.

    Jetzt passt wieder alles.

    Überrascht mich nicht. Kommunikation zwischen realen Menschen scheint in all diesen Unternehmen mittlerweile nicht mehr zum Standardrepertoire zu gehören. Nicht einmal innerhalb eines Unternehmensverbunds (in meinem Fall waren Netzbetreiber und ursprünglicher Stromlieferant der gleichen Unternehmensgruppe zugehörig). Wenn die Kommunikation nicht funktioniert, kommt man nicht etwa auf die Idee, der Ursache auf den Grund zu gehen, sondern reagiert auf Kundennachfragen mit KI-generierten Standardantworten. Echte Menschen sind viel zu teuer. Dazu kommt dann noch,, dass die Hotlines in nicht wenigen Fällen gar nicht mehr von den Unternehmen selbst betrieben sondern an externe Dienstleister ausgelagert werden. So versucht man 80% der lästigen Kundenanfragen ohne eigenen Aufwand los zu werden. Lufthansa hat schon vor zwanzig Jahren seine telefonische Vielfliegerhotline über einen südafrikanischen Dienstleister in Johannesburg betrieben. Habe ich selbst bei einem Anruf bei besagter Hotline erlebt.