Wallboxen 11kw

  • Hatte überlegt über Powerline Adapter zu gehen.

    Als Entscheidungshilfe:

    Bei mir läuft eine LAN-Verbindung von meiner Fritzbox über einen LAN-Hub im Haus und einer Powerline-Kombination

    "Fritz!Powerline 1220" + "... 1220E" (oder umgekehrt?) zu meiner OpenWB über gut 40 Meter zur Garage und über verschiedene Stromkreise

    einwandfrei, stabil und sicher. Die OpenWB akzeptiert die Werte vom Modbus-TCP klaglos und die Wallbox gibt entsprechende

    Auswertungen beinahe realtime zurück.

    Und wie ein zuvor Schreibender bereits sagte, soviel Bandbreite ist da nicht erforderlich.

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  • Danke für die Info!


    Hast du den Powerline Adapter in der Garage in einen Schaltkasten gesetzt um ihn gegen Staub und Feuchtigkeit zu schützen?

    (Bin im industriellen Schaltschrankbau tätig, da denkt man immer an sowas)

    Wenn ja, wie ist das mit der Wärmeentwicklung im Schaltkasten?

    Mein Firmenwagen war ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Jetzt ein grauer RS TSI mit grün/blauen Streifen.

    Jetzt ein roter RS iV (PlugIn-Hybrid).
    Ab 03.2025: Premium, Allrad, "mit alles", Arctic Blue Metallic,

  • Hast du den Powerline Adapter in der Garage in einen Schaltkasten gesetzt um ihn gegen Staub und Feuchtigkeit zu schützen?

    Hi,

    nein, das ist ein normaler gekapselter Steckdosenadapter mit zwei Lan-Ports an der unteren Seite.

    Meine Garage ist ein konventioneller Mauerbau mit solidem dichten Sektionalrolltor, was zwar Staub und

    Luftfeuchtigkeit nicht verhindert, aber nach meiner laienhaften Einschätzung keinen Schaltschrank erfordert,

    und das Teil läuft seit Jahren zuverlässig.

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  • Das Begrenzen der zu ladenden Energiemenge ist ein cooles Feature. Das klappt auch, wenn man das z.B. abends einstellt und die Wallbox bei keinem PV-Überschuss ausgeht. Sobald morgens dann wieder genug Überschuss da ist, geht es einfach weiter 8)

    HardCore-DIYler mit Hang zur missionarischen Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines in den Iden des Aprils bestellten achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD als Ersatz für einen 2012er Seat Exeo ST 2.0 TDI 8)

    Weitere energierelevante Haushaltsgeräte: Iconischer Fiat 500e, WallBox von Tinkerforge, PV-Anlage, WärmePumpe im energetisch sanierten Altbau

  • Also dass sich Überschussladen bei einem Hausakku nicht lohnt würde ich so nicht unterschreiben.

    Das würde ich auch nicht. Wir laden seit 5 Jahren an der eigenen Wallbox. PV-Anlage 12,2 kWp und 22 kWh Speicher (5,5 kWh hat uns der Batterieanbieter geschenkt). Tagsüber haben wir im Sommer eine Erzeugung von mehr als 70 kWh. Die Batterie hat, wenn der Vortag schön war, in der Regel noch etwa 40% am Morgen (wir haben wegen IT und Kühlgeräten eine hohe Grundlast). Scheint die Sonne, ist die Batterie spätestens um 12 Uhr voll. Danach wird für 8 ct eingespeist - wenn ich nicht lade. Das mache ich auch schon früh morgens. Dann lade ich mit 4,5 kW (das ist das was der Wechselrichter der Batterie kann) und ziehe mir die Batterie leer bis die PV-Anlage genug liefert). Der Reststand der Batterie reicht in der Regel für etwa 2h. EVCC läßt sich sehr gut einstellen und zieht die Batterie bis zu einem gewissen Restfüllstand, den ich vorher eingebe, leer (eine solche Einstellung hat unsere WB selbst leider nicht). Ohne Akku könnte ich ohne Netzbezug zu diesen Zeiten nicht laden. Die so geladenen kWh reichen mir dann locker für das was, wofür ich das Auto später morgens brauche. So komme ich beim Laden auf einen PV-Anteil von deutlich über 90% und bin flexibler, was die Ladezeiten angeht, in denen ich ohne Netzbezug laden kann. An einem schönen Tag wird die Batterie problemlos wieder voll und bringt mich über die nächste Nacht. So kommen wir auf einen Eigennutzungsgrad unseres PV-Stroms übers Jahr von fast 75 %. Von April bis September sind wir zu mehr als 90 % autark. Im Winter reicht es für die Wärmepumpe natürlich nicht.

    Explorer AWD 79 kWh in arctic blue seit 2025, BMW iX1 30 i seit April 2023, Smart #1 Brabus seit September 2023

    Hyundai Ioniq 5 AWD 2021-2022

    Tesla Model Y 6 Monate Kurzzeit Abo in 2023

    BMW 225iX Active Tourer Hybrid 2018-2021

  • Warum sollte sich das nicht Lohen? Bei uns ist es so, der Akku (9 kWh) ist meist gegen 9 Uhr voll. Durch Baumverschattung wird er ab ca. 19 Uhr angezapft und reicht dann meist bis zum nächsten Morgen, wenn wieder genug Sonne auf dem Dach steht. Wenns sehr warm ist und die Kühlung läuft teilweise nur bis 4 Uhr, dann wird ab 6 Uhr wieder geladen. Das Fahrzeug wird morgens für den Weg zur Kita genutzt und dann steht es bis Nachmittags am Haus und kann Sonne tanken. Ich kann also locker den Überschuss ab 9 Uhr ins Auto Laden und das Auto wieder voll machen, oder an Bewölkten Tagen aufs Laden Verzichten und das an Sonnentagen nachholen. Warum sollte sich das nicht Lohnen? Ich habe einen Überschuss von 20 - 40 kWh pro Tag von April bis Oktober und das Haus läuft in der Zeit zu 95% autark. Da lohnt sich der Überschuss auf jeden fall. Sobald wieder Geld in der Kasse ist werde ich unseren Hausakku zusätzlich noch auf 20 kWh vergrößern um auf 99% autarke Energie zu kommen. Also pauschal würde ich nicht sagen das es nicht Lohnt, aber das ist ja bei allem so, es kommt immer auf die eigenen Gegebenheiten an.

    Capri Premium 2026.75 RWD 79kWh, Magnetic Grey Metallic, GJR 19", Fahrerassistenz-Paket, Premium B&O, Wärmepumpe, Ford Ergonomie-Sitz, Panoramadach, Anhängevorrichtung, Traveller-Paket, Kofferraummatte wendbar, Witterungsabdeckung

    Bestellt am 20.04.2026 / Lieferung: Aug/Sep 2026 / Baudatum: tba

  • Sobald wieder Geld in der Kasse ist werde ich unseren Hausakku zusätzlich noch auf 20 kWh vergrößern um auf 99% autarke Energie zu kommen. Also pauschal würde ich nicht sagen das es nicht Lohnt, aber das ist ja bei allem so, es kommt immer auf die eigenen Gegebenheiten an.

    99 % Autarkie werden schwierig, weil die Regelsysteme eine gewisse Menge Strom verbrauchen, der in der Regel aus dem Netz stammt. Wir haben so etwa 0,3-0,5 kWh Bezug am Tag bei 12,2 kWp Anlagennennleistung und 22 kWh Speicher. Insbesondere wenn das Wetter wechselhaft ist, sind die Regelelektroniken zu langsam, was zu einem gewissen Bezug führt. Autarkiegrad im Sommer kommt kaum über 98%. Habe alle Werte in Echtzeit, da ich ein IMSys nutze und die Anlage zudem in Home Assistant überwache. Aber ein größerer Akku hat schon Vorteile, da er die Flexibilität beim Laden vergrößert und den Eigennutzungsgrad weiter verbessert.

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  • Letztlich muss aber das Verhältnis von installierter Akku- zu PV-Leistung stimmen. Idealerweise liegt es zwischen 1 und 1.5. Im Sommer ist der Akku meistens ohnehin übervoll und im Winter oftmals zu leer. Je nach Nutzungsverhalten können aber auch ganz andere Verhältnisse sinnvoll sein.

    Entscheidend kann sein, dass man eine hohe Energiemenge in den Akku pumpen kann. Das ermöglicht es, sonnenreichen Stunden im Winter optimal nutzen zu können.

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  • Letztlich muss aber das Verhältnis von installierter Akku- zu PV-Leistung stimmen. Idealerweise liegt es zwischen 1 und 1.5. Im Sommer ist der Akku meistens ohnehin übervoll und im Winter oftmals zu leer. Je nach Nutzungsverhalten können aber auch ganz andere Verhältnisse sinnvoll sein.

    Entscheidend kann sein, dass man eine hohe Energiemenge in den Akku pumpen kann. Das ermöglicht es, sonnenreichen Stunden im Winter optimal nutzen zu können.

    Entscheidend ist in der Tat, dass die Kombination PV-Anlage/Speicher an sich zusammen passt und dass das System zu den individuellen Randbedingungen passt. Unser Speicher war so ausgelegt, dass er uns auch durch eine lange Winternacht gebracht hat (an schönen Wintertagen wurde der schon voll). Als dann unser Batteriehersteller unsere Batteriemodule kostenlos getauscht hat, weil er neue Software entwickelt hatte, mit der die alten Module Schwierigkeiten hatten und er nicht auf Dauer zwei unterschiedliche SW-Systeme pflegen wollte, hat er uns für die Belästigung 5,5 kWh Speicher geschenkt (dafür war noch Platz im Batterieschrank). Dadurch haben wir jetzt 22 kWh statt 16,5. Das ist morgens im Sommer schon praktisch, weil da noch genug in der Batterie ist, dass ich früh mit dem Laden anfangen kann, ohne Netzstrom zu ziehen. Da der Batterie-WR nur 4,6 kW kann, lade ich halt nicht mit voller Geschwindigkeit. In 2 h knapp 10 kWh, aber das reicht mir dicke für das, wofür ich das Auto später am Morgen brauche. Mehr nachgeladen wird dann, wenn die Sonne richtig scheint. Damit lade ich in den Sommermonaten zu deutlich mehr als 90% mit PV-Überschuss (dieses Jahr hat das sogar bereits seit Februar immer geklappt). Wenn natürlich unsere Kinder da sind (da gibt es auch zwei E-Autos), dann wird es eng.

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  • Ich habe wegen der hohen Lade/Entlade-Leistung ein eigenständiges ESS (EnergieSpeicherSystem) verbaut statt der üblichen propietären Akkus, die zu den eingesetzten Wechselrichtern passen. Mein System kann ca. 10kW laden/entladen. Mein Verhältnis von PV zu Akku-Leistung liegt bei ca. 1:1.

    HardCore-DIYler mit Hang zur missionarischen Weltverbesserung in freudiger Erwartung eines in den Iden des Aprils bestellten achatschwarzen Ford Explorer Premium 79kWh RWD als Ersatz für einen 2012er Seat Exeo ST 2.0 TDI 8)

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