M.M. nach gibt es zwei unterschiedliche Ansätze:
1. Eigenheimbesitzer:
Sehr lohnend eine komplette PV Anlage zu installieren mit Modulen, Speicher, Wechselrichter, Energiemanagementsystem und Wallbox. Ausgelegt auf vorwiegend Eigenverbrauch. Nimmt man noch unterschiedliche Stromtarife (z.B. Tag und Nacht, Wochenend) dazu, hat man die Möglichkeit alles auf E Autos umzustellen. Bei 2 bis n Hausbewohnern mit E Autos werden die Verbrauchskosten zwar erhöht, aber insgesamt erheblich reduziert durch Wegfall der Tankkosten. Weitere erhebliche Einsparungen bei Dienstwagenabrechnung (Wallbox Monatspauschale und vereinbarte Gebührenabrechnung je Kwh.
Bei mir Amortisation nach 10 Jahren. Eigenverbrauchsquote z.Z. bei 65%. Halbierung der Stromkosten/Jahr
2. Bewohner einer Mietwohnung, Eigentumswohnung
Hier ist die Lage komplizierter. Ladestation muss vom Vermieter bereitgestellt oder erlaubt werden. Zusätzliche Kosten kommen dafür hinzu. Ersparnis könnte der Wegfall der Benzinkosten sein. Zusätzlich gibt es zu bedenken, dass Vermieter das Objekt als Kapitalanlage sehen und nur dann bereit sind zu investieren, wenn zusätzliche Einnahmen damit möglich sind.
Die staatlich Förderung sollte sich m.M. nach auf den unter Punkt 2 genannten Personenkreis beziehen und bei Neubauten eine Wallboxpflicht bestehen.