Beiträge von MarcV8

    Das ist schlichtweg falsch, in D wird bei Gas weg gesegelt und erst wenn du bremst wird im gleichen Maße rekuperiert wie bei B.
    Bei B must du halt mit dem rechten Fuß fürs segeln sorgen, das ist mir viel zu nervig.

    Und wenn du in B mit Tempomat fährst ist es genau das gleiche wie in D.

    Am Ende kommt es aufs gleiche raus.

    Danke für die Infos.


    Die Sachen mit "Fuss so halten, dass weder beschleunigt noch verzögert wird" in B ist mir klar. Falls ACC in der Praxis gut funktioniert, halte ich B damit in der Praxis für oft überflüssig.

    Ich bin es vom Verbrenner her nur eben langjährig gewohnt, daß lang und schwach bremsen gaaaanz schlecht für's Material ist.

    Da beim BEV bis zu einem Gewissen Grad beim Betätigen des Bremspedals gar nicht über die Radbremse gearbeitet wird, kann man ja ruhig das Bremspedal ohne schlechtes Gewissen öfters mal benutzen. Dank Rekuperation sogar recht effizient.


    Hintergrund: Beim Verbrenner versuche ich (wenn ich damit niemanden anderen nerve), möglichst passig Gas zu geben, also vor einer Kurve, Ampel, etc nicht unnötig stark zu beschleunigen und bei notwendiger Verzögerung möglichst oft über die Motorbremse zu arbeiten.


    Ich habe beim Explorer bei meiner ersten Probefahrt die Lenkradwippen zum (manuellen) Rekuperieren vermisst, die ich z.B. von 2 gefahrenen Audis kenne. Weil ich wahrscheinlich da noch eine gewohnte Barriere im Kopf hatte, möglichst nicht das Bremspedal zu benutzen. Wenn es allerdings in den meisten Situationen einfach die Rekuperation auslöst, ist ja alles gut und nur Gewöhnungssache. Und bei Benutzung des ACC, den ich im Exi noch gar nicht ausprobiert habe, aber vom A6 etron kenne (und lieben gelernt habe), funktioniert dann ja alles wie von alleine. Muss ich bei einer zweiten Probefahrt unbedingt testen.

    Ein Stück weit "hasse" ich die Assistenten, zum Beispiel den Spurhalteassi bei Landstraßenfahrt, der für mein Gefühl eine saubere Linie verpfuscht. Aber der ACC lässt sich ja jederzeit per Gas- und Bremspedal übersteuern, das sollte passen.


    Mal schaun. Und Danke für Euer Verständnis bei vielleicht manchmal blöden Fragen eines E-Auto-Neulings.

    35 Cent / kWh? Da würde ich mal den Stromanbieter wechseln. Ich zahle aktuell 25,2 Cent für echten Ökostrom. Gut, dank Iran-Krieg verlangen sie von Neukunden aktuell 27,3 Cent / kWh.

    Es sind die lokalen Stadtwerke. Habe gerade nachgesehen: 34,8 Cent brutto. Die Stadtwerke sind gleichzeitig auch Kunde in der kleinen Firma, wo ich arbeite, es ist also ein zweischneidiges Schwert, wenn ich "Anbieter-Hopping" betreibe. Habe das schon mal mit meinem Gasvertrag gemacht und musste dann nach deftiger Preiserhöhung (war glaube ich Vattenfall) wieder "reumütig" zurück zum lokalen Anbieter.


    Google spricht vom einem bundesweiten Durchschnittspreis von 37 Cent. Daher hatte ich bislang nicht das Gefühl, beim Strom besonders viel zu bezahlen. Sobald ich den heimischen Stromverbrauch per e-Auto deutlich erhöhe, wurde ich mich natürlich mal nach Alternativen, zumindest nach einem Autotarif, erkundigen. Da es voraussichtlich ein Firmenwagen wird, werde ich in der Praxis aber vielleicht auch per Firmenkarte am Schnelllader laden, dann habe ich keine große Auseinander-Rechnerei mit der Firmen-Buchhaltung im Sinne von Kostenerstattung für den zuhause verbrauchten Strom incl. vom FA anerkannter Wallbox.


    Sollte ich mich zuhause für eine große PV-Anlage entscheiden, sähe das natürlich wieder anders aus. Deren Amortisation würde ich ja ziemlich beflügeln, wenn ich unserer Firma den Strom "verkaufen" kann.

    Vor dem Irankrieg habe ich für die Verbrennerfahrer öfter mal einen fiktiven Dieselpreis ausgerechnet, also wieviel dürfte der Diesel maximal Kosten, damit ich die gleiche Strecke zum gleichen Preis fahren kann. Seit einigen Wochen fragt aber keiner mehr. ;)

    Auf Basis von bezahltem Haushaltsstrom bei 35 Cent / kWh und 20 Kilowattstunden Verbrauch wären das bei 6 Litern Diesel aktuell ein Literpreis von EUR 1,20, um die gleichen Energiekosten / 100 km zu haben.

    Ich rechne immer sehr gern mit Spritkosten pro 100 km. Vor rund 15 Jahren bin ich mit einem Dreiliter BMW Benziner auf Autogas nach Spanien gefahren, da lag ich so bei 6 Euro / 100 km.

    Aktuell wären das über 10 (habe das Auto schon lange nicht mehr).


    Bei mir sieht es so aus

    Unser Diesel (rund 6 Liter) EUR 13,20 / 100 km

    Mein Benziner (gut 10 Liter) EUR 21 / 100 km

    mein geplanter Exi AWD (20 kWh im Mix angenommen) EUR 7 / 100 km, und das bei vergleichsweise günstigen Fixkosten. Was will man mehr.


    Beim Explorer wäre mir allerdings klar, dass ich auf der Autobahn eher mit 30 kWh rechnen muss. Ich habe keine Lust, zu schleichen und fahre mit dem e-Auto 160, wo möglich. Also auf Basis Ionity (49 Cent) rund 15 Euro / 100 km. Immer noch leicht günstiger als ein Diesel, bei aktuellen Tankstellenpreisen. Da ich verhältnismäßig wenig Autobahn fahre, juckt mich das nicht großartig. Im Alltag werde ich mich wohl eher am großen Potential der Rekuperation im Stadt- und Landstraßenbetrieb erfreuen. So jedenfalls meine Erfahrung aus Probefahrten mit verschiedenen e-Autos mit 279, 340 und gut 400 PS.

    Für jede Art Scheibenbremse ist es besser, kurz und heftig anstatt lang und sachte zu bremsen. Nicht, dass die Dinger beim „Reinigen“ noch überhitzen …


    Wichtig ist auch, nicht mit Bremsdruck auf der heißen Bremse stehenzubleiben (0 km/h), daher ist der Tipp meines Vorposters, es bei jeweils rund 30 km/h abzubrechen, sehr wertvoll.

    Etwas am Rande mit diesem Thema, es gibt ja Firmen, die zahlen dem Mitarbeiter den Strom. Jetzt könnte der Mitarbeiter ja auf die Idee kommen alle seine Elektrogeräte nur noch über den Stromanschluss am Auto zu laden um so diese Kosten von der Firma tragen zu lassen. Da kann man sich dann einen 1-2kW Akku vorstellen, der regelmäßig aufgeladen wird und dann im Haus als Powerbank verwendet wird.

    Siehst Du darin ein technisches oder rechtliches Problem?

    Wegen ein paar Cent Haushaltsstrom-Ersparnis würde ich mir keine mehrere 100 Euro teure 230V-Powebank kaufen. Dann lieber die zu ladenden Geräte direkt im Auto laden.


    Privatwagen: Wenn die Firma so spendabel ist, interessiert sie sich glaube ich auch nicht dafür, auf welche Weise der Strom im Detail verbraucht wird, sie schreibt ja wahrscheinlich auch nicht den Fahrstil vor.


    Firmenwagen mit Privatnutzung: Hier ist die Nutzung des Fahrzeugs ohne nähere Definition von Energieentnahme über die Versteuerung des geldwerten Vorteils pauschal (verschiedene Varianten möglich) abgegolten.


    Die Firma schröpfen kann auch der Verbrennerfahrer mit Firmentankkarte, der beim Tanken mal eben auch noch den privaten Reservekanister voll macht.

    Hat jemand schon einmal das Interesse gehabt, eine Steckdose im Auto zu haben?


    Ich bräuchte so was... wenn jemand Erfahrung damit hat, gerne teilen

    Meinst Du den Pro Power Converter samt 230V Schukosteckdose im Kofferraum? 2,3 Kilowatt Leistung klingen brauchbar. Hier würden mich auch erste Erfahrungen interessieren, dieses Feature ist ja afaik erst seit der letzten Modellpflege erhältlich.

    Es ist doch gut, die Wahl zu haben.
    Ich würde mir sehr ein "Explorer ST" Modell herbeiwünschen, mit Recaro-Sitzen, wie sie bei Ford schon im Mustang und Focus RS erhältlich waren, der Puma ST hat glaube ich auch ganz ordentliche Stühle drin.


    Also grundsätzlich kann Ford das. Und die Adaption trotz zugekaufter MEB-Plattform scheint ja auch kein Problem zu sein, sonst gäbe es die AGR-Sitze nicht. Sie sind definitiv nicht die gleichen wie in ID3/4. Habe mal in den VW ID3 GTX-Sitzen probegesessen, die sind längst nicht so gut wie "unsere" AGR-Sitze. Schon optisch nicht sonderlich sportlich. Und gefühlt total weicher Schaumstoff von der Konsistenz Zuckerwatte.


    Ich stehe einfach unheimlich auf gute Sportsitze mit viel Seitenhalt und ausgeformten Wangen.

    Danke für die Infos.

    Das deckt sich mit meinem persönlichen Empfinden: Die AGR sind die sportlichsten Sitze für den Explorer, von der Namensgebung her etwas paradox.

    Bin bisher mit den sportlichsten Sitzen in verschiedenen Autos immer gut gefahren. Gute Sitzposition / Verstellmöglichkeiten, Seitenhalt und keine Rückenprobleme.

    In den Fahrzeugbörsen gelingt mir das saubere Filtern nach AGR nicht so recht, aber Fotos gucken hat ja auch seinen Wert ...

    Für mich als Explorer-Interessierten:

    Wie viele verschiedene Sitze gibt es eigentlich?

    Bislang habe bei meinen Recherchen 2 grundsätzlich verschiedene Ausführungen wahrgenommen:

    - Die Seriensitze (?) mit integrierter Kopfstütze, welche gefühlt 90 % aller bei mobile.de vorhandenen Exis haben

    - Die aufpreispflichtigen AGR-Sitze, erkennbar an ausgeprägteren Seitenwangen, ausziehbarer Oberschenkelauflage und separater Kopfstütze


    Die Seriensitze bin ich probegefahren und fand den Seitenhalt nicht so dolle. Auf den AGRs habe ich lediglich einmal auf dem Parkplatz in einem Capri probegesessen.

    Ich lege viel Wert auf guten Seitenhalt, da wären glaube ich die AGR-Sitze für mich die bessere Wahl.


    Was gibt es in Sachen Sitz beim Exi sonst noch zu beachten?