Na klar können Überlegungen pro/kontra eigener Wallbox im Endergebnis individuell verschieden sein…
So oft und lange könnte ich ja gar nicht bei Lidl für 29C laden, um meinen 91kWh-Akku voll zu bekommen, zumal man nur 3 Stunden (wenn überhaupt), wenn ich richtig informiert bin, an diesen „Einkaufssäulen“ „ungestraft“ laden darf…Und alleine 3 Stunden einzukaufen, um 30kWh geladen zu haben, ist mir zu umständlich und als Verschwendung meiner Lebenszeit nicht wert.
Also bleibt für große Akkus nur der Schnelllader, und den bekommst du nirgendwo in D für 29C🥴. Dazu kommt die Anfahrt zu einem Schnelllader im Einzugsgebiet und der insgesamt mit einem Ladevorgang verbundene Zeitaufwand.
Es wird in D insbesondere in urbanen Bereichen nie möglich sein, dass jeder seine eigene Lademöglichkeit hat, wo es aber technisch und baulich möglich ist, lässt der Gesetzgeber es eben ausdrücklich zu und verpflichtet ja sogar den Vermieter, gewillten Mietern die Lademöglichkeit zu genehmigen…
Ich bin in der glücklichen Lage, trotz des Wohnens zur Miete einen Mieterparkplatz zu haben, auf dem ich meine Lademöglichkeit errichten konnte,
Wie ich schrieb, ich bin in zwei Jahren durch, dann lade ich im Vergleich zum öffentlichen Laden mit der eigenen Wallbox im Plus. Klar hat die Investition in die eigene Wallbox zunächst ein kleines Loch in die Kasse gerissen, aber wenn ich die Betrtiebskosten für unseren Verbrenner in den letzten Monaten gegenrechne, bereue ich nicht einen Cent der Investitionen in die Wallbox.
Ich würde jedem, der die bauliche und technische Möglichkeit hat, eine eigene Wallbox zu installieren, zumindest dazu raten, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer darüber hinaus auch noch die Möglichkeit hat, mit Sonnenenergie zuzuladen sowieso…