Beiträge von MrMKL

    Teil 2


    Die Beschleunigung ist beim Explorer gefühlt deutlich besser, sowohl beim Sprint von 0 auf 100 als auch beim Beschleunigen in höheren Geschwindigkeiten - für mich klarer Punkt für den Explorer.


    Die Fahrassistenten des Explorers sind denen des Mach E deutlich überlegen.

    Sie funktionieren einfach deutlich “smoother”, da gibt es keine Nickbewegungen beim Bremsen, keine harten Schläge bei der Regulierung der Geschwindigkeiten.

    Selbst im Stau mit dem ewigen Anfahren und Stoppen fühlt sich das im Explorer mit dem ACC einfach “echt” an, da hat das sehr grob arbeitende System des Mach E komplett das Nachsehen.

    Super finde ich auch, dass das Assistenzsystem nicht die Werte vergisst, tritt man mal selbst auf die Bremse und aktiviert das System wieder, setzten die Assistenten dort wieder an, wo sie aufgehört haben.

    Der Spurhalteassistent ist sehr funktionabel, funktioniert fast wie “autonomes Fahren”, wenn da nicht die Notwendigkeit des Anfassens des Lenkrads wäre. Da hat auf Autobahnfahrten der Mach E die Nase mit abonniertem Bluecruise (25€/Monat Abogebühren!) die Nase vorn, kein Anfassen des Lenkrads notwendig…allerdings das Ganze ohne Spurwechselassistent, was es (noch) nicht beim Mach E gibt.

    Beim Explorer funktioniert der Spurwechselassistent grundsätzlich sehr gut, vergisst man aber mal, das Lenkrad zu berühren, steigt er sofort aus…weiß man es, ist der Spurwechselassistent aber eben doch sehr gut nutzbar, das Blinken wird selbständig nach dem Spurwechsel beendet, der Spurhalteassistent nimmt nahtlos seinen Dienst wieder auf - well done!


    Die Lenkung ist viel direkter beim Explorer, das Auto fühlt sich viel leichter im Handling an, der Mach E fühlt sich da deutlich “schwerfälliger” an, der Wendekreis ist beim Explorer konkurrenzlos, da brauche ich mit dem Mach E zum Wenden gefühlt den doppelten Platz.


    Die AGR-Sitze fühlen sich erst einmal prima an, die Massagefunktion habe ich erst einmal noch nicht ausprobiert.

    Die Sitzstellung bleibt für den Schlüssel gespeichert und funktionierte bisher sehr gut.

    Das HUD ist für mich sehr gut ablesbar, die Infos reichen mir völlig aus. Die Spiegelung der Umrandung des HUD in der Frontscheibe habe ich schon oben negativ kritisiert.


    Der Verbrauch:

    Hier spricht auch der Explorer für sich.

    Auf der Hinfahrt mit dem Mach E bei gleichem Fahrprofil lag der Verbrauch lt. BC bei 21kWh/100km, wobei es eher an der 22kWh-Marke kratzt, denn die Anzeige sprang auf die 21kWh/100km genau mit Fahren auf den Hof des Händlers um - der Mach E verfügt bei der Verbrauchsanzeige nicht über zumindest eine Nachkommastelle!!!

    Der Explorer gab sich mit 16,9 kWh/100km zufrieden, das ist angesichts des gefahrenen Streckenprofils echt gut - auch hier schaut der Mach E in Röhre…

    Die Verbrauchsberechnungen anhand verfahrenem SOC, werde ich später noch eruieren, um zu schauen, inwieweit der Bordcomputer sinnvolle und brauchbare Verbrauchsangaben liefert.



    Zusammenfassend:

    Der Explorer ist klar das “modernere” Auto, der Fahrkomfort und die Assistenten lassen den Mach E alt aussehen. Er verfolgt aber eben auch ein anderes Konzept, und daher klassengleich eher mit einem EV 6 oder dem Capri als Schräghecklimousine zu vergleichen…wobei auch dort sicherlich ähnliche Fahrfeststellungen getroffen werden.


    Für mich persönlich war die Mach E-Zeit eine tolle, weil alleine das Optische für mich ein Knaller ist. Man hat sich in den vier Jahren an die “Charakterzüge” gewöhnt, er ist sicherlich kein schlechtes Auto, aber er ist eben in seiner Konstruktion und der Entwicklung der technischen Möglichkeiten heute nicht mehr ganz “up to date”…


    Es mag sich jeder ein eigenes Bild machen, ich habe schon nach der Bestellung immer wieder darüber sinniert, ob es der richtige Schritt ist, vom Mach E auf den Explorer umzusteigen - ich für meinen Teil muss nach den ersten Eindrücken allerdings klar sagen:

    Ich bereue den Wechsel nicht. Der Explorer kommt meinen Bedarfen voll und ganz nach, hat einen tollen Fahrkomfort, tolle Assistenten und ein trotz seines Hartplastikcockpit als sehr angenehm empfundenes Innenraumambiente.

    Diesen Ersteindruck gilt es nun im Laufe der Zeit zu bestätigen, hoffentlich ohne größere Macken oder Mängel…

    Die erste Macke hat sich nun nach der Erstladung gezeigt…gestern abend die Ladezeit programmiert, angestöpselt…heute morgen der “Schock”, die FPA zeigt keinen Ladevorgang an, signalisiert “Wartet auf Ladung”🤨 Allerdings die App meiner Wallbox (easee home) zeigt sehr wohl eine aktuelle Ladung mit 10,7 kW Ladeleistung an…mit der App lässt sich auch nicht mehr die einzige Funktion “aufschließen/zuschließen” in Gang setzen, es kommen nach kurzer Denkpause rote Ausrufezeichen😵‍💫

    Na mal schauen, was das ist, nachher erst einmal die Ladesäule abstöpseln und das Auto mit dem Schlüssel öffnen, vielleicht fängt sich die App wieder (am Betriebssystem liegt es wohl eher nicht, denn bei apple und android das gleiche Ergebnis…



    So, das soll’s für einen Erstbericht erst einmal gewesen sein, wer noch Fragen hat, raus damit…


    In diesem Sinne, allen Explorer- und Capribesitzern noch einmal eine stets pannen- und knitterfreie Fahrt gewünscht und all denjenigen, die im Wartesaal sitzen sei gesagt - es lohnt sich imho, auf das jeweils bestellte zu warten - imho ein tolles, in der Öffentlichkeit viel zu wenig beachtetes Auto…!!!

    (obwohl das ja für uns Besitzer auch wieder den Vorteil hat, nicht Teil des Allerleis im Straßenbild zu sein😉)


    Zu guter Letzt noch ein paar Impressionen meines neuen “Familienmitglieds”, denn was ist ein thread in einem Autoforum ohne Bilder😉:



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    …nun weiß ich auch endlich, wie ein Explorer RWD sich auf der Straße so macht…und das auch noch im (fast) direkten Vergleich mit einem Mustang Mach E (Zeitunterschied der letzten Fahrt mit dem Mach E und den neuen Eindrücken mit dem Explorer 2 Stunden)🥹

    Meine Eindrücke basieren nun nicht gerade auf einer “großen Fahrt”, aber immerhin knapp 100km in einem Stück, und das mit wechselnden Geschwindigkeiten.


    Die Strecke:

    Ca. 50 km Autobahn mit Geschwindigkeiten zwischen 100km/h und gib’s ihm…

    Ca. 25 km Landstraße mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 100km/h

    Ca. 15 km innerstädtisch


    Die “Vergleichsfahrzeuge”

    Hin: Mustang Mach E RWD, 286 PS, 91kW-Akku

    Zurück: Explorer Premium RWD, 286 PS, 79kW-Akku


    Das Fahrprofil:

    So, wie es die StVO erlaubt, bei “gib’s ihm” 150km/h

    Alle Assistenten eingeschaltet


    Ladung bei Abfahrt:

    85 % Mach E

    44 % Explorer


    Die Außentemperatur:

    21 Grad


    Der Innenraum:

    Im Mach E sind die oberen Armaturenteile dezent aufgeschäumt, die Soundbar zieht sich bis zur Beifahrerseite rüber. Der Mach E vermittelt einem ein größeres Raumgefühl, im Explorer wirkt es im Vergleich alles ein bisschen “gedrängter”, ohne aber eine unangenehme “Enge” zu vermitteln.

    Die farbliche Gestaltung des Innenraums ist schon “gewöhnungsbedürftig”, wenn man nur Grautöne im Innenraum gewöhnt ist, ich finde es aber irgendwie ganz pfiffig so.

    Das Fahrerdisplay ist vielleicht etwas klein geraten, daher die Buchstaben und Zahlen etwas klein, es wirkt etwas etwas gedrängt. Aber wann schaut man schon darauf, wenn man ein HUD als Ausstattungsmerkmal hat…der Mach E hat weder für Geld noch für gute Worte ein HUD im Ausstattungsangebot, das finde ich ein bisschen schade. Denn ich genieße das HUD des Explorers, es lässt einen mit etwas Gewöhnung an das Auto das kleine Display in den Hintergrund des Vergessens geraten…

    ABER: Ford, was habt ihr euch bei der Anordnung im Zusammenspiel der Hardware des HUD und der Frontscheibe gedacht? Das ist eine Fehlkonstruktion! Der Rand der HUD-Einheit spiegelt sich wirklich störend in der Frontscheibe, so dass der Fahrer immer einen dunkel umzogenes Trapez im Sichtfeld hat. Das schmälert leider den insgesamt positiven Eindruck des Innenraums und des Fahrgefühl imho deutlich.

    Die so viel kritisierte Tastatur im Lenkrad empfinde ich durchaus als angenehm, mit ein bisschen Übung sind Fehlbedienungen eher sehr selten, durch die kleinen Erhebungen auf den “virtuellen” Tasten finde ich den jeweiligen Druckpunkt gut, die Tastenkombination für den Tempomaten 1km/h-Schritte, 10km/h-Schritte finde ich ganz praktikabel.

    Das große Display ist durch seine Postionsflexibilität natürlich ein Vorteil ggü. des fest installierten Displays im Mach E, allerdings finde ich die Grafik im Explorer auf dem Niveau der des Mach E eher etwas “konservativ” und spröde…


    Das Fahren:

    Den Mach E fuhr ich knapp vier Jahre. Er ist ein 4,73 m langes Fahrzeug.

    Das Fahrwerk ist relativ “sportlich” abgestimmt, war schon immer ein “Knackpunkt”, der mich immer wieder mal auf schlechten Straßen nicht begeisterte. Die mit der 19-Zoll Ganzjahresbereifung ist vergleichbar mit der meines Explorers, der ebenfalls die 19-Zoll-Variante als Schuhwerk trägt.

    Hier hat der Explorer klar die Nase vorn. Er federt deutlich komfortabler ab, das aber ohne in irgendeiner Form “schwammig” zu wirken und gibt seinen mitfahrenden Menschen und Tieren ein wirklich gutes und komfortables Gefühl.

    Ich habe, so meine Erinnerung mich nicht täuscht, den Eindruck, dass die 19-Zoll-Bereifung tatsächlich ein noch etwas “komfortableres” Gefühl den Insassen des Fahrzeugs vermittelt als die 20/21-Zoll-Variante, die ich mit dem Explorer und Capri als “Testfahrzeuge” gefahren habe.


    Trotz seiner vier Jahre knistert nix im Innenraum, genauso wie im ausgelieferten Explorer. Wie es da in vier Jahren aussieht, wird sich noch zu zeigen haben.

    Die Fahrgeräusche sind bei beiden Fahrzeugen ähnlich laut oder leise, je nach Geschwindigkeit und persönlichem Empfinden.

    Beim Mach E treten allerdings ab 50km/h dezente Windgeräusche insbesondere an der Fahrerseite auf, die mich auf längeren Strecken schon immer etwas genervt hatten. Dazu gab es auch eine TSI von Ford, die mit Dämmmaßnahmen in Türen und am Rückspiegel zwar für eine Besserung sorgten, aber sie nie ganz verschwinden ließen.

    Hier hat auch der Explorer die Nase vorn, Windgeräusche, die nicht an die Lauschlappen des Fahrers gehören, habe ich nicht wahrnehmen können. Für mich persönlich ist die Geräuschentwicklung im Explorer wahrscheinlich dadurch bedingt deutlich angenehmer, wenngleich auch der Explorer bei Geschwindigkeiten >130km/h auch ein bisschen lauter wird, aber für mich persönlich lange nicht so störend, als dass ich unbedingt mit zusätzlichen Dämmmaßnahmen in den Türen zusätzlich investieren müsste.

    Ob das Panoramadach meines Ex-Mach E da eine Rolle bei der Lautstärke spielt, ich kann es nicht beurteilen…



    …es folgt Teil 2…

    …ich mache dann jetzt mal den Platz auf dem Sofa im Wartesaal frei - es ist vollbracht, der Mach E ist Geschichte, die Gegenwart ist der Explorer…

    Ich drücke allen, die hier sehnsüchtig auf ihren Explorer/Capri warten, die Daumen, dass ihr Wunschauto bald ausgeliefert wird. Ich kann nur sagen - die Wartezeit hat sich absolut gelohnt…‼️



    Grüße

    Max

    Wollt eh schon fragen ob du nervös bist ;)

    bis gestern war ich noch komplett ruhig…jetzt kommt so langsam das Adrenalin in den Körper, Geld überwiesen, Kennzeichen gestempelt, alles für die Abgabe des Mach E vorbereitet und zusammengepackt - ja, jetzt, wo letztendlich alles getan ist und nur noch die Fahrt zum Händler bevorsteht, kommt merkwürdigerweise so ein bisschen “Aufregung” auf.🥹


    Grüße

    So, nun hat das Warten ein Ende.

    Die letzte Fahrt mit meinem nun knapp vier Jahre alten Mach E steht demnächst an - irgendwie schon ein bisschen komisch, denn ich habe den Mach E trotz seiner vielen nicht ganz positiven “Charaktereigenschaften” sehr genossen, klingt komisch, ist ja nur ein Auto, aber ich muss zugeben, ein bisschen Wehmut ist schon dabei…

    Aber gut, auf zu neuen Ufern, bin schon auf das neue Fahrgefühl gespannt und insbesondere, ich als Verbrauchsmessungsjunkie, bin ich auf den Verbrauch des RWD-Explorers bei meinem Strecken- und Fahrprofil gespannt.

    In diesem Sinne, meine Stunden hier im Wartesaal sind gezählt…😎


    Grüße

    …ich kenne das nur zu gut von meinem Mach E, da wird das display auch extrem heiß, ist aber noch nie ausgestiegen.

    Und auch bei meinem derzeit gefahrenen Skoda wird das display extrem heiß (34 Grad Außentemperatur und Sonne satt), so dass es keinen Spaß macht, es zu bedienen…und das übrigens auch, wenn keine Sonne drauf brezelt

    …du musst, nachdem du auf das PÖrofil oben rechts gegangen bist, die Leiste links außen öffnen, damit weitere Einstellungen möglich sind.

    Irgendwer hat das hier schon mal erläutert, weiß aber gerade nicht wer und weiß nicht aus der Erinnerung den genauen Weg…

    Bin gerade nur mit dem apple tabbi unterwegs, so dass ich es nicht reproduzieren kann…

    Vielleicht würde bitte ein Sachkundiger helfen?


    Ansonsten


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    Vielen Dank. Klingt ja prima. Kann ich davon ausgehen, dass das Laden so ca. 30 Minuten dauert.

    …schwierig zu beurteilen, weil man nicht weiß, was du für ein Auto hast…

    Was hieltest du davon, eine kleine Signatur zu erstellen, damit die Hilfewilligen auch wissen, zu welchem Auto man da antworten soll…🥴


    Grüße

    “Der Siganturwächter”😎