Beiträge von Heinz15

    Wobei der Momentanverbrauch ja bei einem BEV nicht die Relevanz hat wie beim Verbrenner, weil das BEV ja durch die Rekuperation auch Energie zurückgewinnt, wohingegen diese beim Verbrenner in Bremsenstaub und Wärme verwandelt wird.


    Leider läßt uns ja die MEB-Plattform über die Menge der rekuperierten Energie im Unklaren.


    BMW zeigt sie an.


    Hier einmal Lanststraßen/Stadtbetrieb mit einigen Steigungen und Gefällen. Eigentlich wäre der Gesamtverbrauch bei 17,4 kWh, aber durch die Rekuperation von 5,9 kWh sinkt er eben um gut 1/3 auf 11,5 kWh.


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    Auf der Autobahn wird natürlich deutlich weniger rekuperiert. Hier mal ein Bild von einer Österreichfahre (Hin- und zurück), wobei hier wegen einer Sperrung ein Stück Landstraße dabei war.


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    Hier wird der Gesamtverbrauch von 68 kWh nur um gut 10% auf 60,3 kWh gesenkt.


    Eigentlich unverständlich, weshalb uns die MEB-Plattform diese Daten vorenthält.


    BMW bietet auch 5 Modi, für die Verbrauchsanzeige: Individual - ab Laden - Heute (Gesamtwert eines Kalendertages) - ab Werk - meine Fahrt (wird nach jedem Abstellen genullt).


    Der Beschleunigungsjunky wird mit dem Explorer AWD aber erfreut!

    Deshalb fahre ich ja so gerne BEV :D

    Ich fahre tatsächlich nur Autobahn um Distanzen zu überwinden und da spielt Zeit eine Rolle. Wenn ich Spaß haben will, dann lieber Landstraße oder Pässe. Wie dieses Wochenende. Morgen geht es mit Freunden (4 Autos) für 3 Tage in die Wachau. Gesamtstrecke incl. der Touren vor Ort knapp 1.000 km - Autobahnanteil 0,,0 % ;)


    Der Geschwindigkeitsjunky hat sich mit dem Explorer, der bei 180 abregelt (womit ich gut leben kann) ohnehin das falsche Auto gekauft.


    Sorry, das mußte noch sein, aber jetzt Schluß mit OT.

    Auch wenn ich kein Befürworter eines Tempolimits bin, könnte ich mit 130 leben. 120 wäre dann schon etwas langsam.


    Das grundsätzliche Problem für schnelles Vorankommen ist weniger die zulässige Höchstgeschwindigkeit, als vielmehr die gegenseitige Rücksichtnahme.


    Ich bin ja viel in Österreich unterwegs. Zur Zweitwohnung habe ich 136 km, genau bei der Mitte auf 68 km ist die Grenze (Suben), die Autobahnabschnitte sind annähernd gleich lang. In Österreich stelle ich den Tempomaten auf 135 (man muß ja die Tachoabweichtung reinholen ;) ). Dennoch habe ich in Österreich meist eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit (mehrmals getestet) als in Deutschland.


    Warum ist das so? Wenn ich in Österreich die maximal 135 eingebe, kann ich die überwiegend auch fahren, weil langsamere Fahrzeuge sich nur kurzzeitig auf der linken Spur aufhalten um einen LKW usw. zu überholen. In Deutschland kommt es nicht selten vor, dass man mehrere Minuten mit 100 oder 110 auf der linken Spur ausgebremst wird, weil vorne Einer ist, der entweder zum Überholen nicht schneller wird, oder irgendwo in 400 m Entfernung einen LKW auf der rechten Spur sieht.


    Da stellt sich die Frage, warum das in Österreich funktioniert (außer in der Haupturlaubszeit wenn zu viele Deutsche unterwegs sind ;) ) aber bei uns nicht.


    Das liegt einerseits am partnerschaftlichen Verhalten. Wenn der langsamer Fahrende weiß, dass er wieder auf die linke Spur rauskommt, wird er eher wieder nach rechts einscheren. Aber hier fahren dann die Überholer so dicht hintereinander her, dass man nicht mehr rauskommt und dann wenn´s blöd läuft hinter einem LKW auf 80 runterbremsen muß.


    Andererseits bezahlt man auch Bußgeld, wenn man die linke Spur blockiert. Ich hab so einen Bußgeldbescheid schon mal gesehen, weil mein Bruder, der auch so ein notorischer Linksfahrer ist, mal einen Brief aus Österreich bekommen hat.


    Daher gehe ich grundsätzlich davon aus, dass man bei einem Tempolimit von 130 wenig bis keinen Zeitverlust hätte, wenn alle ein wenig mehr Rücksicht nehmen.


    Der Spaß beim Autofahren findet ja ohnehin weniger auf der Autobahn statt, sondern auf schönen Landstraßen oder Pässen ;)

    Da man ja dem Explorer auf den ersten Blick ansieht, dass Aerodynamik nicht die oberste Priorität im Lastenheft hatte, steigt der Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten drastisch. Denn der Luftwiderstand steigt ja nicht linear mit der Geschwindigkeit sondern exponentiell (im Quadrat).


    Ich fahre mit den anderen BEVs wo es geht zwischen 140 und 160 auf der Autobahn. Mit dem Explorer lasse ich es bei 130/135 gut sein. Bei 150/160 wo es geht, schafft man mit dem Explorer selbst im Sommer nicht mehr als 300 km wenn man mit 100% losfährt. Und da wird das Ganze dann zum Rechenspielchen.


    Mal unabhängig von den Kosten, macht es keinen Sinn schneller zu fahren, wenn man dabei durch zusätzliches Laden mehr Zeit verliert, als man mit der höheren Geschwindigkeit gutmacht.


    Im Pendelbetrieb (Stadt/Landstraße) ist der Exploer das Sparsamste meiner drei BEVs, aber auf der Autobahn dreht sich das komplett ins Gegenteil.

    Ist immer schwierig zu diskutieren, wenn einem Diskussionspartner die praktische Erfahrung fehlt. ;)


    Und klar, jeder hat seine Fahrweise.


    Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung nur sagen, dass ich mit einem potenten BEV an Stellen gefahrlos überhole, wo ich mit einem potenten Verbrenner nicht drüber nachgedacht habe.


    Aber ich bin das gewohnt, Im BMW-Forum hatte ich auch einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, als ich meine Erfahrungen geschildert hatte, dass ich mit dem i4M50 wesentlich schneller vorbei bin beim Überholen als mit dem 850er. Aber es ist nunmal so.


    Zudem gibt Porsche die Beschleunigungszeiten mit Launch Control an, eine Funktion, die ich noch bei keinem Auto genutzt habe, weil ich keinen Sinn darin sehe. Der Power-Knopf hingegen ist sinnvoll.

    Gerade beim Pendeln fährt man ja Strecken, die man schon Hunderte, wenn nicht Tausende male gefahren hat. Da weiß man wo es geht, wenn kein Gegenverkehr kommt. Da braucht man nichts mehr entscheiden. Kommt Gegenverkehr bleibt man hinten, kommt kein Gegenverkehr drückt man durch.

    Der Allrad hat auch mehr als 545 Nm. Bei dem Kommentar ging es um den RWD. Und die 3,2 s macht er schon fast.


    Die E Autos haben schon eine direkten Antritt, allerdings ist die Beschleunigung von 0-100 ja nicht linear. Bei 80 km/h kommt da auch nicht mehr das wie bei 20 km/h. Und das Drehmoment beim Verbrenner ist bei hoher Drehzahl vorhanden, beim Elektro ab Stand und bei höherer Drehzahl nimmt diese ab. Bei dem Beschleunigen ab 80 km/h liegt sicher nicht mehr das maximale Drehmoment an.


    bei mir soll der Explorer auch zu 95% zum Pendeln verwendet werden. Ich bin wirklich gespannt wie er sich dort macht.

    ... ich kann natürlich nur das vergleichen, was ich kenne ;) Klar wenn Du mit dem 911er im 2. oder 3. Gang hinter dem zu Überholenden herfährst, ist er schneller vorbei. Aber macht man das in der Relität? In der Regel fährt man da eher im 4. oder 5. Gang auf der Landstraße und da braucht es eben Schaltvorgänge (die Zeit kosten) bis man im optimalen Drehmomentbereich ist. Beim BEV trittst Du rein und er ist da.

    also unser (aus der Familie) 992 targa gts hat 570 Nm bei 480 PS. Aber trotz der nur 25 Nm unterschied braucht der nicht mal die hälfte der Zeit von 0-100. Drehmoment ist hier nicht alles.


    Um zum Verbrauch zu kommen.Wenn man die Rescourcen (Verbrauch und Kosten pro 100 km) vergleicht, spielt man hier natürlich in einer anderen Klasse. Ich freu mich schon sehr auf die Effizenz und die Power vom Exi.

    Na, na. Ich hab ja in meiner Laufbahn auch einige 911er besessen. Halbe Zeit von 0 auf 100 wären 2,6 sec. Da solltest Du nochmal ins Datenblatt des Porsche gucken ;)


    Aber darum geht's gar nicht. 0 - 100 ist eher für den Stammtisch und spielt bei der realen Nutzung nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist der Antritt und da bringt eben ein E-Auto die Leistung sofort, ein Verbrenner muß erst noch durch Runterschalten in den optimalen Drehzahlbereich gebracht werden. Ich hab auf meinem Arbeitsweg eine Bergstrecke mit 500 m Höhenunterschied nach oben. Da ist das Überholen mit den BEVs deutlich entspannter als mit jedem Verbrenner, auch den 911ern.


    Der letzte verbliebene Verbrenner ist bei mir das Cabrio, ein BMW M850i mit 530 PS und 750 NM Drehmoment. Der ist beim Überholen nicht schneller, weil man ja nicht im niedrigen Gang ständig hinterherfährt. Also muß erstmal mit Kickdown oder den Paddles runtergeschaltet werden, bevor die Leistung kommt. In der Zeit, bin ich selbst mit dem Explorer schon auf halber Höhe des zu Überholenden.


    Gerade dieser spontane Antritt macht für mich einen wesentlichen Reiz der E-Mobilität aus. Ich hab ja seit einem Monat den neuen iX3 50. Der ist mit seinen 469 PS durchaus sehr souverän motorisiert und macht auch Freude. Aber der letzte Beschleunigungs-Kick, den mein i4M50 hatte fehlt ihm dann doch. Daher habe ich für mich beschlossen den iX3 (oder ggf. einen iX4 wenn er mir gefällt) als M60 mit gut 600 PS zu bestellen, wenn das möglich ist.


    Klar, das braucht kein Mensch, aber Spaß macht es doch ;)


    Thema Verbrauch: Der Explorer wird ja überwiegend zum Pendeln eingesetzt. Bei den momentanen Temperaturen liegt da mein Verbrauch um die 14 kWh auf 100 km.