Beiträge von Heinz15

    ... wenn Du den Strom sowieso aus dem Netz ziehst, weil PV nicht reicht, würde ich das erst kurz vor der Abfahrt machen.


    Mit 100% länger stehen lassen, ist nicht so gut für den Akku.


    Ich muß morgen früh um 6 auch auf einen 1.200 km Trip (800 km morgen und 400 km am Samstag), allerdings mit dem iX3. Da lade ich aber so, dass er erst kurz vor Abfahrt auf 100% ist und das obwohl bei unserer Büro-PV gerade 15 kW reinkommen.

    Mein AWD ist jetzt genau 1,5 Jahre alt und hat knapp 20 tkm auf der Uhr, Alles dabei Winter, Autobahn usw., da lag der Vorgänger Enyaq 80x rund 1,5 kWh drüber.


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    ... ich habe den Eindruck, er ist ein wenig sparsamer geworden.


    Hier mal eine komplette Pendelstrecke, gestern nach Hause und heute wieder in die Arbeit. Unter 13 kWh hatte ich da noch nie


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    Naja, ich denke, dass Mathematik hier nicht weiterhilft, um die Akzeptanz der e-Mobilität zu steigern. Etwas frech könnte ich bei dieser Rechnung auch erwidern, dass demnach bei den 14 Häusern in unserer Siedlungsstraße eigentlich drei Kaffeevollautomaten locker ausreichen würden.

    Na da hätte ich mir bei meinem Posting die Bemerkung, dass man sich ja keine Kuh hält um Milch für den Kaffee zu haben nicht verkneifen brauchen :D


    Wir haben aktuell unter 2,5 Mio E-Fahrzeuge bei einem Gesamtbestand von 49,5 Mio. Das sind 5%.


    Ich bin beruflich für die Vermietung von rund 100 Wohnungen zuständig. Bisher kam noch keine einzige Anfrage nach Installation einer Wallbox. Bei den Neubauwohnungen, die wir in den letzten Jahren gekauft hatten, haben wir am Stellplatz eine Haushaltssteckdose installieren lassen und auch gleich die Stromkabel für eine Wallbox. Da ist noch nirgends eine Wallbox dran.


    Eine Wallbox an jedem Stellplatz insbesondere in Ballungszentren (wo es häufig gar keine zugeordneten Stellplätze gibt) sehe ich momentan als nicht notwendig und zukünftig als nicht umsetzbar an.

    Bei uns wollen sie pro TG-Stellplatz einen Zähler der Stadtwerke verbauen. Alleine der Zählerschrank für 16 Zähler verschlingt bereits einen großen Teil der Förderung. Auf die laufenden Kosten pro Zähler hab ich gar keine Lust.

    Das macht auch keinen Sinn. Ich wohne selbst in einem Mehrfamilienhaus mit einem hohen Eigennutzer-Anteil. Bei uns befindet sich der Elektroraum direkt neben der Tiefgarage. Um zu vermeiden, dass da jeder extra seine Kabel legt und irgendwann der Hausanschluß überlastet wird, hatten wir bereits vor drei Jahren beschlossen, dass ein Lastmanagementsystem installiert wird und an jeden Stellplatz eine Strom- und eine Datenleitung zu verlegen. Das hatte pro Stellplatz rund 1.500 € gekostet. Eine Wallbox konnte optional auch gleich installiert werden. Bei uns hängt an 12 von 18 Stellplätzen eine Wallbox, obwohl erst 8 E-Fahrzeuge in der TG stehen. Die sind alle direkt an den Wohnungszähler angeschlossen, so dass hier keine zusätzliche Grundgebühr anfällt.

    Wirklich sinnvoll, wenn man die e-Mobilität an sich fördern wollte, wäre eine Förderung für ausreichende AC-Anschlüsse für jeden Parkplatz vor Mehrfamilienhäusern - egal ob Miet- oder Eigentumswohnung und für den Ausbau der Netzinfrastruktur an sich.

    Gibt es doch: https://www.bmv.de/SharedDocs/…den-mehrfamilienhaus.html


    Ich hab diese Woche für eine Eigentumswohnung ein mail von der Hausverwaltung erhalten, dass die Förderung für die Verkabelung aller TG-Stellplätze und einiger Außenstellplätze in Höhe von gesamt 71.400 € genehmigt wurde. Wenn keine größeren Probleme während der Installation auftreten, reicht das nach den vorleigenden Angeboten. Im Worst-Case kommt man pro Stellplatz auf 200 - 300 € Eigenbeteiligung für die Verkabelung.


    Ob grundsätzlich jeder Stellplatz eine Lademöglichkeit benötigt, stelle ich in Frage. Die durchschnittliche Laufleistung eines PKW in Deutschland liegt bei 12.300 km im Jahr, das sind 236 km in der Woche, wir sprechen also von 4 - 5 Std. AC-Laden in der Woche und dabei sind die ganzen externen Ladevorgänge an Autobahnen auf Langstrecke noch gar nicht abgezogen. Also eher 3 - 4 Std. was bei 168 Wochenstunden einer Auslastung zwischen 1,8 und 2,4 % entspricht.

    Das ist ein Aspekt, der mich (63 J.) auch umtreibt. Da ich ja Zeit meines Lebens ein Autoverrückter war, ist der Technologiesprung bei jedem neuen E-Auto etwas, das mich fasziniert und das ich persönlich "erfahren" möchte. Letztendlich sind es, trotz kurzer Wechselzyklen, nicht mehr viele neue Fahrzeuge, die man kaufen wird.


    Wobei mein Augenmerk mehr auf der Antriebsseite liegt, Leistung, Beschleunigung, Reichweite, Ladegeschwindigkeit usw.. Die Assistenten sind zu einem großen Teil sinnvoll und bieten einen gewissen Mehrwert, aber manche, wie z.B. einen Einparkassistenten brauche und nutze ich nicht.

    Ich handhabe das, wie bisher beim Verbrenner auch: Wenn ich Angst habe (n muss), ich könnte stehenbleiben, fahr ich einfach tanken/laden 8o


    Bislang zeigt mein Explorer bei 835 gefahrenen Kilometern einen Verbrauch von 14.1kWh/100km an. Mein Fahrprofil setzt sich hauptsächlich aus Landstraße, gelegentlich Autobahn und ab und an Stadtverkehr zusammen.

    Nächstes We werde ich eine Reise unternehmen und ca. 1200km abspulen. Dann werde ich zumindest sehr genau wissen, wie hoch der Autobahnverbrauch sein wird 8)

    Kann man machen.


    Ich lade ja nur auf Langstrecken extern und da plane ich meine Ladestopps im Vorfeld selbst und verlasse mich nicht auf die Ladeplanung des Autos.


    Die Gründe sind ganz einfach, ich lade eigentlich nur bei Ionity und im Notfall dort wo ich auch noch einigermaßen günstig laden kann und ich möchte während der Ladepause eine vernünftige Toilette vorfinden und auch irgendwo einen Cappuccino trinken, oder eine Kleinigkeit essen können.


    Hat bisher immer gut geklappt, die geplanten Ladestopps zu erreichen und ich weiß im Vorfeld, was mich erwartet. Bei den Langstrecken, die ich regelmäßig fahre, braucht es keine Planung mehr. Da kenne ich alle Ladeparks, die in Frage kommen.

    Bei der angezeigten Reichweite hängt es immer davon ab, welche Zeit- bzw. km-Spanne vom Verbrauch her herangezogen wird.


    Das ist bei der MEB-Plattform wohl eine relativ kurze Spanne, weil die Reichweite relativ schnell steigt, wenn man sparsam fährt, oder bergabwärts rekuperiert.


    Bei anderen Herstellern ist das durchaus anders.


    Grundsätzlich gebe ich nicht viel auf diese Reichweitenanzeige, weil sie mir nichts bringt, wenn diese Reichweitenanzeige im Stadt- und Landstraßenverkehr generiert wurde, es aber auf die AB geht und ich dort 150 fahre.


    Aktuell zeigt mir der Explorer bei 53% SOC eine Reichweite von 310 km an, das wären hochgerechnet auf 100% dann 585 km. Aber wenn ich auf die AB gehe und 150 fahre, wo es geht, sind es eben nur 350 km.


    Letztendlich lernt man irgendwann sein Auto kennen und weiß, wie weit man bei welcher AB-Geschwindigkeit kommt. Ich weiß bei meinen beiden BEVs die auf Langstrecke laufen, dass die bei Abfahrt mit 100% SOC und einer Maximalgeschwindigkeit von 150 (wo es geht, zum Überholen auch kurz mal schneller) im Sommer 440 bzw. 460 km schaffen. Da plane ich den ersten Ladestopp dann knapp über 400 km. Im Winter sind es dann eben 400 km oder knapp darunter.


    Im normalen Alltagsbetrieb spielt das ohnehin bei mir keine Rolle, weil ich sowohl beim Büro, wie auch zu Hause laden kann.

    Die haben mich einmal "erwischt". Seitdem mache ich nur noch Sofortauszahlung beim THG-Quotenportal, auch wenn ich dabei ein paar Euro liegenlasse.