Beiträge von Heinz15

    Die Ladezeiten 10% auf 80% sind bei 77 kWh und 79 kWh bis um zwei oder drei Minuten identisch.

    Wegen diesen, aus meiner Sicht, Lappalien, würde ich kein Fass aufmachen.

    Aber wenn es so wichtig ist für Dich…


    Bin gespannt, für was Dich Du entscheidest und ob die Fleet hier mitspielt.

    10 - 80% ist das Eine, das spielt der Ladepeak nicht die entscheidende Rolle. Aber oftmals braucht man ja keine 80% mehr um sicher ans Ziel oder nach Hause zu kommen.


    Und da möcht der höhere Peak den entscheidenden Unterschied.


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    37,8 kWh auf 13 Minuten, das ist eine durchschnittliche Ladegeschwindigkeit von 174 kW.


    mattberlin: Und was bestellst Du dann?


    Ich bekomme im Juni den iX3 als Nachfolger für meinen privaten i4.

    Andere Hersteller können es ja auch und die Daten liegen ja vor. Und offensichtlich gibt es ja Menschen, die das gerne sehen würden. Da ist es doch Quatsch, wenn man am Display rumfummeln muß, um die Anzeige zu sehen.


    Zudem hinkt der Vergleich mit dem Verbrenner. Wenn ich einen HPC-Lader als Zwischenziel habe, möchte ich möglichst mit einem SOC zwischen 5 und 10% dort ankommen. Ich hab die Anzeige ja z.B. im i4. Wenn der mir anzeigt, dass ich mit 15% am HPC ankomme, dann weiß ich, dass ich etwas flotter fahren kann ;)


    Ebenso wenn man nach Hause fährt, dann fährt man eben etwas schneller. Sinkt der Rest-SOC in der Anzeige zu schnell, weiß man, dass der rechte Fuß wieder etwas leichter werden sollte. Daher bringt mir persönlich die Anzeige doch einen gewissen Nutzen.


    Aber jeder wie er mag.


    EDIT: Und gerade jetzt im Winter, wo die Vorkonditionierung doch auch Einiges zieht, ist es auch von Vorteil den SOC am Ziel zu sehen, nicht dass man da böse Überraschungen erlebt.

    Genau da, an der Infrastruktur scheitert es doch im urbanen Bereich. Die Hausanschlußleistungen, die man da benötigen würde, sind nicht zu realisieren, bzw. es müßten alle Straßen aufgerissen werden und entsprechend leistungsfähigere Leitungen verlegt werden.


    Die durchschnittliche Laufleistung eines PKW in Deutschland lag 2024 bei 12.309 km. Selbst wenn man Alles zu Hause laden könnte, wären das 236 km pro Woche. Geht man von 300 km je Ladung aus, wäre das 41 mal Laden im Jahr, also nicht mal jede Woche.


    Für weniger als einmal Laden pro Woche dann für jeden Mieter-Stellplatz eine eigene Lademöglichkeit zu schaffen, incl. der Ertüchtigung der Hausanschlüsse (dafür müßten in den Städten wohl alle Straßen aufgerissen werden) und Lastmanagementsysteme wäre im Hinblick auf die geringe Auslastung nicht sinnvoll und ökonomischer Wahnsinn.


    Wichtig wäre, dass Jeder im Umkreis von 500 m zu seiner Wohnung öffentliche Lademöglichkeiten vorfindet.


    Natürlich ist eine eigene Wallbox komfortabler, aber als existenziell für den Betrieb eines E-Autos sehe ich sie nicht an. Ich denke tatsächlich, dass hier eine Kaufförderung für sozial Schwächere, oder ein Soical Leasing wie in Frankreich die Verbreitung mehr pushen würde.

    Warten wir Deine Erfahrungen ab.


    Auf der Landstraße ist der Explorer extrem effizient, aber auf der AB bei höheren Geschwindigkeiten, muß man der kastigen Bauform Tribut zollen.


    Im Sommer sehe ich da kein Problem, aber im Winter schon.


    Ich fahre üblicherweise zwischen 140 und 160 auf der AB, aber nicht mit dem Explorer, weil mir da der Reichweitenverlust zu groß ist.

    Bei 140 - 150 schrumpft bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf rund 250 - 260 km bei 100%.


    Bei höheren Geschwindigkeiten haut eben der schlechte CW-Wert (man liest von 0,28 - 0,30) richtig rein.

    Eben, oftmals reicht es nur noch teilzuladen, damit man nach Hause kommt.


    Es wären nur noch 30 km nach Hause gewesen, da hätte es auch gereicht nur bis 20% zu laden, aber eine Biopause, einen Espresso und dann waren es eben schon 44%. Da dachte ich mir, bei 50% stöpselst Du ab ;)


    Der RWD schafft zwar nur 135/140 kW Peak hält aber dafür das Plateau länger, so dass er bei einer vollständigen Ladung kaum langsamer ist.