Beiträge von Heinz15

    Genau da, an der Infrastruktur scheitert es doch im urbanen Bereich. Die Hausanschlußleistungen, die man da benötigen würde, sind nicht zu realisieren, bzw. es müßten alle Straßen aufgerissen werden und entsprechend leistungsfähigere Leitungen verlegt werden.


    Die durchschnittliche Laufleistung eines PKW in Deutschland lag 2024 bei 12.309 km. Selbst wenn man Alles zu Hause laden könnte, wären das 236 km pro Woche. Geht man von 300 km je Ladung aus, wäre das 41 mal Laden im Jahr, also nicht mal jede Woche.


    Für weniger als einmal Laden pro Woche dann für jeden Mieter-Stellplatz eine eigene Lademöglichkeit zu schaffen, incl. der Ertüchtigung der Hausanschlüsse (dafür müßten in den Städten wohl alle Straßen aufgerissen werden) und Lastmanagementsysteme wäre im Hinblick auf die geringe Auslastung nicht sinnvoll und ökonomischer Wahnsinn.


    Wichtig wäre, dass Jeder im Umkreis von 500 m zu seiner Wohnung öffentliche Lademöglichkeiten vorfindet.


    Natürlich ist eine eigene Wallbox komfortabler, aber als existenziell für den Betrieb eines E-Autos sehe ich sie nicht an. Ich denke tatsächlich, dass hier eine Kaufförderung für sozial Schwächere, oder ein Soical Leasing wie in Frankreich die Verbreitung mehr pushen würde.

    Warten wir Deine Erfahrungen ab.


    Auf der Landstraße ist der Explorer extrem effizient, aber auf der AB bei höheren Geschwindigkeiten, muß man der kastigen Bauform Tribut zollen.


    Im Sommer sehe ich da kein Problem, aber im Winter schon.


    Ich fahre üblicherweise zwischen 140 und 160 auf der AB, aber nicht mit dem Explorer, weil mir da der Reichweitenverlust zu groß ist.

    Bei 140 - 150 schrumpft bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf rund 250 - 260 km bei 100%.


    Bei höheren Geschwindigkeiten haut eben der schlechte CW-Wert (man liest von 0,28 - 0,30) richtig rein.

    Eben, oftmals reicht es nur noch teilzuladen, damit man nach Hause kommt.


    Es wären nur noch 30 km nach Hause gewesen, da hätte es auch gereicht nur bis 20% zu laden, aber eine Biopause, einen Espresso und dann waren es eben schon 44%. Da dachte ich mir, bei 50% stöpselst Du ab ;)


    Der RWD schafft zwar nur 135/140 kW Peak hält aber dafür das Plateau länger, so dass er bei einer vollständigen Ladung kaum langsamer ist.

    Da sollte er die volle Ladeleistung bringen.


    Das ist ja der große Vorteil der aktuellen MEBs, dass man den Akku vorkonditionieren kann. Mein Enyaq konnte das noch nicht, da war bei Temperaturen um den Gefrierpunkt der Ladepeak deutlich unter 100 kW, obwohl der im Sommer auch 170 kW geschafft hat

    eben, der Akku ist ja fast voll.


    Die volle Schnellladeleistung errreicht man in der Regel bei Ladeständen unter 15 oder 20% mit vorkonditioniertem Akku.


    Wenn der Akku bei 80% ist, bleibt man selbst mit Vorkonditionieren deutlich unter 100 kW.


    Ich hatte die Bilder ja schon im Reichweitenthread gepostet.


    Mein AWD bringt bei entsprechendem Ladestand (mit 6% SOC am Lader angekommen) und vorkonditioniert auch im Winter die versprochene Ladeleistung:


    IMG_3730.jpg   IMG_3731.jpg   IMG_3732 (1).jpg

    Wichtig wäre meines Erachtens auch, dass die Autos serienmäßig mit 22 kW AC-Laden können. Denn so könnte man den Durchsatz an den öffentlichen AC-Ladern, die ja meist 22 kW können, den Durchsatz verdoppeln. Zudem würde auch ein größerer Akku voll, bevor die Blockiergebühr greift.


    Ich hab bei meiner iX3-Bestellung vermerken lassen, dass die 22 kW-Option ergänzt werden soll, wenn sie bestellbar ist, was jetzt im Januar der Fall ist.