Beiträge von smartuser

    Mit Sicherheit kann ich dir nur sagen, dass die Verbrauchsanzeige im Cockpit deutlich niedrigere Werte anzeigt als die Verbrauchsmessung "per Hand" - ich geh' mal davon aus, dass bei der Anzeige im Cockpit unter anderem auch die Ladeverluste nicht berücksichtigt werden. Der real gemessene Verbrauch ist jedenfalls bei mir deutlich höher als der im Cockpit angezeigte Langzeit-Wert.


    Mit Sicherheit kann ich dir nur sagen, dass die Verbrauchsanzeige im Cockpit deutlich niedrigere Werte anzeigt als die Verbrauchsmessung "per Hand" - ich geh' mal davon aus, dass bei der Anzeige im Cockpit unter anderem auch die Ladeverluste nicht berücksichtigt werden. Der real gemessene Verbrauch ist jedenfalls bei mir deutlich höher als der im Cockpit angezeigte Langzeit-Wert.

    Bei mir ist die Diskrepanz nicht beim Langzeitwert, sondern bei der Ermittlung der Werte beim letzten Laden. Da gab es nur die Hin-und Rückfahrt gestern über 324 km. Ladeverluste spielen da keine Rolle, denn ich habe ja nur den Stand bei abfahrt (98%) und den Stand am Fahrtende genommen (6 %). Dazwischen gab es keinen Ladevorgang., Insoweit kann es in meinem konkreten Fall also nicht mit Ladeverlusten zusammenhängen.

    Was die Langzeitstatistik angeht würde ich aber auch erwarten, dass dort Ladeverluste nicht einfließen können, denn das Auto kann ja diese Ladeverluste nicht erkennen. Die sehe ich doch nur beim heimischen Stromzähler wenn dass, was das Auto als geladen meldet, nicht mit dem übereinstimmt, was auf dem Zähler auftaucht. Bei mir ist der Unterschied in der Regel - je nach Ladegeschwindigkeit - an der AC-Wallbox zwischen 5 und 8 %.

    Weiß jemand mit Sicherheit, ob die Verbrauchsanzeige im Cockpit auch den Verbrauch für die Heizung mit berücksichtigt?

    Bin gestern 324 km gefahren in etwa 3,5 h (überwiegend Autobahn mit max. Tempo 130), Durchschnitt 94 km/h). Losgefahren bei 98 % (79 kWh Akku), angekommen mit 6 %. Cockpit zeigt mir für Verbrauch seit letztem Laden 21,5 kWh an, was dann 69,5 kWh sein sollten. Dann müssten aber noch etwa 7,7 kWh oder knapp 10% in der Batterie sein. Dies läßt mich vermuten, dass der Stromverbrauch für die Heizung bei der Cockpit-Anzeige nicht berücksichtigt ist, denn für 3,5 h Fahrtzeit würde ich etwa 3,5 kWh (das sind 4%) für die Heizung für realistisch halten (das Fahrzeug stand 8 h im Freien zwischen Hin-und Rückfahrt und musste daher einmal komplett bei einer Aussentemperatur von 3-4 ° auf 20,5 ° (Einstellung im Auto) aufgeheizt werden). Vor der Hinfahrt stand das Auto in der Garage, so dass für das Aufheizen weniger benötigt wurde.

    Die 21,5 kWh liegen etwa 10 -15 % über dem Verbrauch auf der Autobahn bei vergleichbarem Fahrprofil ohne Heizungsverbrauch. Wäre für mich auch erklärbar, denn bei der Rückfahrt hat es heftig geregnet, was ja den Verbrauch spürbar erhöht. Auf der Hinfahrt im Hellen hatten wir auch teilweise starken Gegenwind. Auf der Rückfahrt war es zudem dunkel, aber die LED-Scheinwerfer würde ich jetzt nicht als signifikanten Stromverbraucher ansehen.

    Es dürfte in der Tat einen signifikanten Unterschied machen, ob ich 15 oder 20° im Auto haben will. Ist nicht anders als zu Hause in den eigenen vier Wänden.

    Die Heizung beim BEV spricht schneller an als beim Verbrenner - man bekommt also ziemlich schnell warme Luft. Vergleichbar mit dem Heizlüfter zu Hause. Der Zeitverzug bis warme Luft kommt, ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Luft in den Lüftungskanälen zwischen Heizquelle und Ausströmer erst einmal aufgeheizt werden muss.


    Um bei 15°C während der Fahrt zu frieren brauche ich mir keine Auto zu diesem Preis zu kaufen.

    Ist einfach eine Gewöhnungssache im ersten Elektrowinter.

    Wie gesagt: Das muss jeder für sich entscheiden. Ich werde auch nicht bei 15°C frieren.

    und es wird sicherlich einen Unterschied machen ob ich auf 15Grad oder 20Grad den "Innenraum" vorheize ;)

    Wie lange dauert es eigentlich bis die erste "leicht" warme Luft aus dem Gebläse kommt? Beim Verbrenner können da ja schonmal ein paar Minuten vergehen.

    Ich werde es am Freitag in Erfahrung bringen, dann bekommen wir unseren Exlorer :)

    Es dürfte in der Tat einen signifikanten Unterschied machen, ob ich 15 oder 20° im Auto haben will. Ist nicht anders als zu Hause in den eigenen vier Wänden.

    Die Heizung beim BEV spricht schneller an als beim Verbrenner - man bekommt also ziemlich schnell warme Luft. Vergleichbar mit dem Heizlüfter zu Hause. Der Zeitverzug bis warme Luft kommt, ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Luft in den Lüftungskanälen zwischen Heizquelle und Ausströmer erst einmal aufgeheizt werden muss.

    Gestern bin ich das erste Mal eine Winterautobahnstrecke gefahren.

    Zweimal ca. 120 km, hin bei 1°C Plus und zurück bei 1°C Minus, jedes mal etwa 20 km Landstraße dabei.

    Bei Tempo 130 bin ich nicht unter 25 kWh/100 km gekommen, dass bedeutet, ich hätte keine

    300 km am Stück geschafft.

    Ist schon etwas ernüchternd meine erste Elektro-Winter-Erfahrung. Sieht das bei euch auch so aus?

    Der größte Teil des Mehrverbrauchs wird durch die Heizung verursacht. Stand das Auto zwischen den Fahrten im Freien bei den genannten Temperaturen? Dann musste es zweimal aufgeheizt werden. Jedes mal wird dabei relativ viel Strom verbraucht und der kommt ja direkt aus der HV-Batterie. Viele Kurzstrecken mit dazwischen liegender Auskühlung erhöhen den Verbrauch noch stärker, weil ja der Stromverbrauch für das Aufheizen immer gleich hoch ist und sich dadurch auf den Durchschnittsverbrauch umso stärker auswirkt, je kürzer die gefahrene Strecke ist. Wenn Du eine eigene Wallbox hast, kannst Du das Auto an der Wallbox vorklimatisieren und so wenigstens den Strom für das erste Aufheizen nicht aus der Batterie verbrauchen. Das erhöht die Reichweite etwas. Bei uns steht das Auto im Winter in der Garage und kühlt selten auf unter 7-8 ° ab. Dadurch ist bei uns der Mehrverbrauch im Winter relativ gering. Bei vielen Kurzstrecken mit dazwischen liegender Standzeit im Freien sind es aber auch schnell 20-30% wenn es kalt ist. Daher lohnt es sich im Winter auch bei kurzen Standzeiten zwischen zwei Fahrten das Auto in die Garage zu stellen, weil die Auskühlung geringer ist. Man kann natürlich auch die Temperatur im Auto absenken. Muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Schmarotzer ist schon sehr weit hergeholt nur weil man ein Multi Millionen Euro Monopolisten (Tank&Rast) vermeidet. Der dank genug Lobbyarbeit (Korruption) das Kartellamt umgeht und somit seine überzogenen Preise durchsetzen kann.

    Solange der Anbieter die Kosten auf seine Kunden umlegt, zahlen nur die einen Obulus, der in die Verkaufspreise eingerechnet ist. Also fährt derjenige, der die Toilette benutzt aber nichts kauft, Trittbrett auf Kosten der Kunden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ob man das jetzt als schmarotzen oder mit einem anderen Begriff bezeichnet, ändert nichts daran, dass sich der Nicht-Kunde einen Vorteil zu Lasten der Kunden verschafft. Das hat mit Vermeiden eines Monopolisten nichts zu tun, sondern ist schlicht nicht fair. Wenn es wie tvinnefossen als Alternative anregt, auf freiwilliger Basis funktionieren würde, fände ich das auch schöner. Die Realität sieht halt anders aus. Unsere Lieblingspausenstation gehört übrigens nicht zu Tank & Rast - aber auch die verlangen mittlerweile Geld für die WC-Benutzung, wenn man dort nichts isst oder einkauft. Weil es überhand genommen hat. Für mich iszt das nicht mehr als fair.

    Wir diskutieren hier über eine Gebühr von max. 1 € für den Toilettengang. Das sollte weder die Eltern des notdürftigen Kleinkinds noch den Senior mit Blasenschwäche in den finanziellen Ruin treiben. Es geht ja auch nicht darum, dass eine Toilette nicht zur Verfügung gestellt (verwehrt) wird, sondern darum, dass für die Inanspruchnahme dieser Leistung ein Obulus zu bezahlen ist, um die Kosten für diese Leistung zu kompensieren. Etwas überspitzt könnte man sagen, dass derjenige, der für diese Leistung seinen Obulus nicht entrichtet, ein Schmarotzer ist, der schnorrt zu Lasten derjenigen, die den Obulus als Kunde oder freiwillig bezahlen.

    Der Argumentation am Schluss kann ich folgen - die Realität sieht aber leider so aus, dass eben eine erhebliche Zahl den Obulus freiwillig nicht entrichtet. Würde das freiwillig funktionieren, gäbe es kein Problem. Fände ich auch schöner.

    Wir erleben aber doch täglich: Da wird sich gebrüstet, dass man sich im stationären Fachgeschäft hat gut beraten lassen und dann Online billiger gekauft hat. Sehr clever. Und dann ist das Erstaunen groß, wenn der stationäre Fachhandler zumacht und es keine Beratung mehr gibt...Der ist dann natürlich selber Schuld, weil er ja zu teuer war.

    Oder es wird in Online-Apotheken billiger eingekauft - nicht daran denkend, dass die Apotheke vor Ort mit ihrem lokalen Präsenzangebot (inkl. Notdienst) einfach erheblich höhere Kosten hat. Was mache ich im Notfall, wenn es keine Präsenzapotheke mit Notdienst mehr gibt und ich dringend Medikamente brauche? Online bestellen? Oder 50 km zur nächsten Präsenzapotheke mit Notdienst fahren? Wir müssen uns schon auch selbst an die eigene Nase packen, wenn wir bestimmte Entwicklungen beklagen.

    Das ist leider die Realität.

    Wir haben, für unser kleines E-Auto auch eine "Not-EWW Go" geholt. Einfach, falls man einmal doch unterwegs laden muss. Aber die Aussage mit der kostenlosen PPause wird immer mehr zu einem Märchen. Inzwischen fangen die Fast-Food-Ketten verstärkt für die Bedürfnisserleichterung Geld zu verlangen. Hier mehr Geld zu investieren um einen Einkauf zu tätigen, das mag ich nicht....Am Ende werde ich wohl irgendwann eine Favoritenladeparkliste mit kostenlosen PPausenmöglichkeiten im Auto haben. Vielleicht entwickelt sich die SW ja bis zur Lieferung meines Explorers weiter. Aktuelle Wasserstandsmeldung ist 1. Juniwoche....

    Auch bei der Metzgerei/Bäckerei, die wir gerne nutzen, kostet die WC-Benutzung mittlerweile Geld, wenn man dort nicht einkauft oder etwas isst (dann ist es nach wie vor kostenlos). Für mich ist das absolut o.k. Andernfalls müsste ich als Kunde auch die Kosten derjenigen mittragen, die nichts einkaufen, aber das WC benutzen. Warum sollte ich das? Die Metzgerei ist ja an den Einnahmen des Ladeparks nicht beteiligt. Und ich nehme mit der Nutzung des WC eine Leistung in Anspruch, die den Anbieter Geld kostet - warum erwarte ich, dass die kostenlos sein muss? Meine Toilette zuhause stelle ich ja fremden Dritten auch nicht kostenlos zur Verfügung.

    Alle AB-Raststätten wenden seit Jahren dieses Prinzip an. Es kostet eine Gebühr, die (teilweise) wieder erstattet wird, wenn man dort konsumiert oder einkauft. Dass Fast Food Ketten das jetzt auch anfangen, wundert mich nicht. Auch dort werden WCs zunehmend von Personen benutzt, die keinen Umsatz bringen. Ähnliches gilt für Parkgebühren auf Supermarktgelände, wenn man länger als 90 min parkt. Toiletten und Parkplätze verursachen nicht unerhebliche Kosten, die ohne Gebühr für Nicht-Kunden ansonsten von den zahlenden Kunden allein aufgebracht werden müssen (die dauerparkenden Nicht-Kunden nehmen den Kunden darüber hinaus sogar noch die Parkplätze weg). Die Alternative wäre, WCs nur noch den Kunden anzubieten und die Parkplätze mit Schranken zu versehen, die eine Ausfahrt nur noch für Kunden zulassen. Wäre wohl kaum besser.

    De Ladeparkliste mit kostenlosen PPausen wird zunehmend kleiner werden und irgendwann leer sein -und ich finde das auch in Ordnung. Wenn der Ladeparkbetreiber "kostenlose" Toiletten anbieten soll, wird das Laden teurer. Das zahle ich dann auch mit, wenn ich lade und das WC nicht nutze. Das gefiele mir nicht. Da bin ich für eine verursachergerechte Umlegung der Kosten. Oder wie soll der Betreiber die zusätzlichen Kosten wieder hereinholen?

    Nachdem ich diese Einstellungen also vorgenommen habe, habe ich den Wagen angestöpselt und die Wallbox gestartet. Zunächst lädt sie kurz mit 0,6 bis 0,8 kwh, um dann auf 0,0 zu gehen und "warte auf Antwort vom EV" (oder so ähnlich) anzuzeigen.

    Eigentlich lädt der Explorer wie alle E-Autos unter 5-6 A pro Phase nicht. Das wären dann etwa 1,2einphasig oder etwa 3,6 kW dreiphasig. Da wundert mich, was die Wallbox angezeigt hat. Oder sind die 0,6 kW etwa der Strombedarf der Charging Unit? Das wäre dann schon relativ viel.

    Wer zu Hause laden kann, holt sich vor der Urlaubsreise das Ionity Abo und kündigt es nach einem Monat wieder. Ionity findet man auf der BAB regelmäßig.

    Und falls mal keine da ist, reicht die EnBW oder EWEGo Karte als Notnagel.


    Ich habe auch nen ganzen Kartenpark, brauchen tue ich die aber eigentlich nie :)

    Geht mir ähnlich. Habe eine Karte von Ionity, eine von ENBW und eine von EWE Go. Mehr braucht man dann wirklich nicht.