Beiträge von mattberlin

    Wie so oft, Licht und Schatten gibt es bei beiden Systemen. Schade, dass es das nicht mal als Option gibt, ich fände eine Art offenen Standard sinnvoll, dann könnte jeder entscheiden ob die ABS Regelung ausreicht oder ob er dem Auto Drucksensoren anlernen will. Ich kann schon verstehen, dass man hier nicht die Kosten auch noch tragen will. Das sind mal gut 100€ zusätzlich bei einem Auto, irgendwann ist dann einfach das Fass voll und selbst Kleinstbeträge sind herausfordernd, speziell, wenn man ja nicht auf ein System verzichtet. Finde ich es besser einen Drucksensor zu haben? Ich kann es gar nicht konkret sagen für mich, bisher haben mit die ABS-Sensoren rechtzeitig informiert, wenn etwas nicht i.O. war. Die Drucksensoren in Probefahrtfahrzeugen haben bei bestimmten Differenzdruckwerten noch keine Meldung angezeigt. Wobei ich das die Toleranzschwelle nicht kenne. Da ist mir nur wichtig gewesen, dass ausreichend Druck drin ist, bevor ich auf eine Autobahn gehe.

    Kontrolle an der Tanke, mache ich nur noch im Fall einer Meldung, sonst ist mir der Euro einfach zu viel :) ich habe eine dieser Universalpumpen im Kofferraum für Räder und Autoreifen, damit prüfe ich sporadisch den Druck, optische Prüfung findet häufig statt.


    Man müsste einmal all die Dinge in eine Auto packen, von denen man hört, dass sie doch dabei sein sollten, dann wird vermutlich schnell aus einem 50k Auto ein 60k Auto.

    Danke für die Informationen und Sachlichkeit, viele der Punkte erlebe ich auch regelmäßig bei den Fahrten in einem Tesla, man mert aber auch, es wird an bestimmten Dingen gearbeitet. Witzig finde ich, dass Du mit Ford so argumentierst, wie ich mit Tesla, wenn es um Assistenten geht, ich finde hier ist Tesla 2 Generationen zurück mit dem, was man hier aktuell im Fahrzeug bekommt. Der Rest ist Durchschnitt inzwischen keine Holzbank mehr und Geräuschniveau akzeptabel, die Effizienz immer super, Software...ich kann Dein Beispiel an Digiatlisierung verstehen, habe aber wohl eine Familie die nicht so differenziert in den Einstellungen ist, dass Profile hier nötig wären, außer bei den ergonomischen Dingen. Da Tesla m.E. Herausforderungen hat mit der Kopplung von bestimmten Handybetriebssystemen, sind viele der Dinge bei mir wohl obsolet, da AndroidAuto genutzt wird. Hier macht Tesla wohl aus der Not eine Tugend.

    Ich bin mal gespannt, wie ich den Explorer finde, wenn ich ihn endlich habe. So langsam verblasst mein Gedächtnisprotokoll in den Feinheiten. Bspw. Geräuschniveau, hier finde ich Tesla immer noch sehr intensiv, vor allem, da auch aus dem Fußraum, den rahmenlosen Scheiben, vorne und hinten überalle ab Landstraßentempo das Geräusch stetig zunimmt. Aber auch im aktuellen BMW i4 sind bspw. die rahmenlosen Scheiben für höheres Geräuschniveau verantwortlich. Doppelverglasung hilft manchmal, aber ist kein Garant, da war #5 für mich ein Beispiel, der war trotzdem ziemlich laut. Für mich sind rahmenlose Scheiben an einem Auto mit Dach inzwischen ein Punkt, den ich sehr sensibel betrachte was Geräusche betrifft. Einerseits der Klang beim Schließen, andererseits die Probleme bei Frost und schließlich das Geräuschniveau, schon kurz vor k.o. Kriterium. Selbst im CLA habe ich das gemerkt, bin da aber verwöhnt vom alten e-tron, immer eine Herausforderung, wenn man weiß, was mögliich ist....

    Ich denke bei jedem Hersteller wird man Modelle und Entscheidungen finden, bei denen die Wette in die Zukunft nicht aufgeht. Dann wird nachgesteuert oder, im schlimmsten Fall, verschwindet eine Marke vom Markt / wird übernommen.

    Der Service und die Ersatzteilversorgung dürften kein Problem sein, Ford ist kein Fisker im Moment. Also wäre das kein Grund heute Abstand zu nehmen, wenn das Auto in das Anforderungsprofil passt. Auf der anderen Seite gibt es realistisch natürlich Alternativen, wenn man keine große Markenbindung hat.

    Gegenüber dem Spaß, den manche haben bei DIY-Projekten und natürlich der individuellen Optionen, fallen sowieso viele Herstelleranlagen ab. Nicht jeder kann oder darf individuell am Auto basteln und Klang ist hoch individuell und etwas, da spielt Erwartung und Gewöhnung eine extrem große Rolle. Hier werden Änderungen sehr schnell als unanangenehm wahrgenommen, auch wenn diese von der Theorie sogar besser wären, das Ohr stellt sich ein auf einen Klang. Ich fand alleine die Möglichkeiten der feineren Einstellung einen Vorteil.

    Ob 600€ Liste, den Aufpreis rechtfertigen, ich weiß es nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die 600€ bezahlt werden, hier spricht man doch permanent von großen Rabatten, also sollte man das doch ehrlich auch auf die Zusatzkosten anwenden. Also irgendwo zwischen 400 und 500€ dürfte damit der Aufpreis liegen vermute ich. Das wäre dann, da m.E. so ziemlich jeder sagt, der Klang ist besser, wenn auch vielleicht nicht so viel wie erhofft, ein Betrag, den würde ich in jedem Fall mitnehmen und habe dann für ein DIY Projekt womöglich immerhin die sauber verlegte Kabelage im Kofferraum, wenn ich am Ende doch Hand anlegen will :)
    Ich hoffe, dass das B&O diesmal bei mir auch eingebaut wurde, der erste hatte es ja auf dem Auftrag aber nicht im Auto :D

    madmax Du hättest Deinen Wundertesla niemals hergeben sollen. Ein Model 3, das bei 160km/h auf der Ab nur 17kWh/100km benötigt, ist einmalig in der Realität. Ich fahre regelmäßig Tesla, so ab 130 ist beim Model 3 der Switch bei Konstantfahrt auf die 20kWh/100km, bei 160 sind es eher 25 bis 27, je nach Strecke und Temperatur. Aber ich glaube Dir natürlich, darum, niemals so ein Auto weggeben.

    Die anderen Dinge sind wohl stark individuell, wobei ich das ohne Schlüssel nicht verstehe. Du kannst also nackt zum Auto gehen und es erkennt Dich und öffnet sich? Oder meinst Du einen Schlüssel, den Du im Handy aktivieren musst? Also ein vielleicht 200g schweren Backstein gegen einen 20g schweren Kiesel tauschen ist ein Vorteil? Erkenne ich nicht. Mehr als zwei Sitzeinstellungen, das sehe ich als Vorteil. Profile, das ist sonst für mich wohl noch ein blinder Fleck in der Nutzung. Was wird da sinnvoll angepasst? Unsere Autos werden von unterschiedlichen Fahrern gefahren, da ist das individuelle, das Musikprogramm, das jeder auf dem Handy hat, der Rest ist Sitz- und Spiegeleinstellung. Was macht darüberhinaus noch Sinn? Danke für die Allradinformationen, da ich glücklicherweise solche Einsatzzwecke nicht habe, kann ich das zu wenig beurteilen. Mehr als einmal einen Feldweg befahre ich nicht und da sind eher Schlaglöcher ein Problem und nicht die Traktion. Klingt aber nicht schön, was Du schreibst. Und ja, auch für mich wären Q6, iX3, GLB in vielen Punkten besser gewesen. Aber viel zu groß, viel zu wenig wendig, der Explorer macht viel aus dem kleinen Außenmaß finde ich, Technik ist bewährt und auch bei mir war der Preis unschlagbar, als Fun habe ich mir den AWD gegönnt, vom Grundsatz hätte der RWD 99% der Anforderungen erfüllt. Aber er war kaum günstiger und 2025.75 von der Ladekurve deutlich schlechter, da viel es mir leicht. Hab heute zwei Explorer und einen Capri auf der Straße gesehen, Explorer finde ich optisch schon gelungen, auf der AB fuhr ich dann länger hinter einem Taycan CrossTurismo her, der liegt schon optisch schön auf der Straße...
    Glaube viele Dinge sind Gewöhnung und hoch individuell, Tesla spaltet immer noch, in meinem Umfeld schütteln die meisten, egal ob jung oder alt, über das Konzept und inzwischen auch die Optik den Kopf. Im Kollegenkreis gibt es auch andere Stimmen, die hoch zufrieden sind. Am Ende ist das der Punkt, auf dem es ankommt, man muss selber zufrieden sein. Ich hätte, statt des i4 fast ein Model Y als Übergangsfahrzeug genommen einfach um besser mitreden zu können, aber keiner in der Familie wollte das und er wäre auch deutlich teuer gekommen. Auf den Ford freue ich mich,....so, frohes Osterfest.

    Das mit den Problemen bei den 6er Modellen von Audis e-tron kann ich verstehen, die Foren sind voll, wer hier eines der ersten Exemplare hatte und mit den Problemen konfrontiert wurde, der wird kaum glücklich werden. Hier zeigt sich, dass Audi reagiert, die aktuellen sind m.E. davon nicht mehr betroffen. Ist bei uns in der Flotte eines der gut nachgefragten Modelle. Ford ist der günstige Einstieg bei uns mit den entsprechenden Kompromissen im Businessvergleich. BMW, wenn man mehr Business haben möchte, der iX3 ist praktisch ausverkauft, der i5 läuft noch gut. Hier finde ich die Assistenten auch prickelnd gut. Der Autobahnassistent hat mich aber nicht getriggert, da wusste ich nicht, wohin mit meinen Händen :) ich bin noch der Fahrer, "die Hände gehören ans Lenkrad".

    Was ich nicht verstehe, was mit "analog" gemeinst ist. Liegt vermutlich daran, dass ich die ganzen digitalen Dingen nicht nutze, von denen so gerne gesprochen wird. Viele Dinge, die ich hier ausprobiert habe, bringen mir keinen Nutzen oder ich kann sie nicht nutzen, bspw. weil ich keine PV habe oder sind nicht besser. Wohl Gewöhnungssache, da das Argument häufig kommt, wenn man spricht. Dass die App mehr Funktionen gut vertragen kann, das stimmt absolut.

    Das mit AWD finde ich interessant, ich kenne nur die Schilderungen von einem Kollegen mit dem ID.4 GTX, der auch eine Jagd hat, er war lieber mit dem Jimmny :) unterwegs, wenn es tiefer ins Gelände ging. "Schönwetter AWD" im Ford. Bei Hängerbetrieb habe ich noch kein negatives Feedback bekommen.

    Meine Antwort zu privat kaufen, ich würde privat überhaupt kein Auto kaufen, hätte hier also auch ein Nein stehen.

    Ich kenne Deine Erfahrungen mit dem System FSD nicht, ich kenne drei Dinge, die Marketingaussagen der Firma, YT-Videos und die persönliche "Verfolgungsfahrt" hier in Berlin als es auf den Straßen getestet wurde.

    Den Marketingaussagen traue ich nicht, bei YT gibt es viel Begeisterung, genauso wie regelmäßig Situationen, die überraschend bis kritisch sind und die Verfolgungsfahrt bei traumhaften Wetterkonditionen war erhellend. Speziell als ein Fahrschulauto mit Fahrschüler "dynamischer" gefahren ist als das FSD gesteuerte Fahrzeug. Alles hat wie ein Feldversuch gewirkt, da war nichts dabei, was bei mir den Eindruck erweckte, ja, FSD hat die Straße, die Situationen, die Regeln so im Griff, dass ich es haben will. Ganz anders als ich bspw. den A6 e-tron fuhr. Da war das "will ich haben" bei der unterstützten Fahrt. Das wird alles besser, merkt man bei Tesla wie den alternativen Systemen. Aber mir ist eine Einführung die mehr Rücksicht nimmt lieber wie eine eher risikohaftere, glaubensbasierte Variante.

    Die Erfahrungen hier zeigen schon, dass die Angaben auf der Konfiguratorseite sehr optimistisch sind. Selbst zu Zeiten ohne Modellanpassungen, Lieferengpässe, hat man regelmäßig ca. 2 Monate länger gewartet bei der Bestellung im Autohaus. Nur Lagerfahrzeuge waren hier schneller beim Kunden.

    Geräusch, Licht, Gerüche, wenn die Sinne negativ beeinflusst werden, wäre Rücksicht etwas Schönes, Beispiele finden sich sicher viele. Zu oft erlebt man "mir doch egal" oder "machen andere doch auch" Mentalität. Manchmal kann man wenig machen, wie beim Geräusch der WP des Autos, evtl. etwas andere parken. Bei Dingen wie Poolpumpe oder Kaminrauch etc. gibt es Lösungen, wenn man will und Nachbarschaft schätzt.

    Bei Licht noch eine Sache, mein ehemaliger e-tron hatte mit der LadeLED ein stakkatoartiges Lichtsignal in hellem Grün bei programmiertem Ladezeitpunt, kontinuierlich! Wenn man da vor einem Fenster geparkt hat bei angeschlossenem Ladekabel, war das unerträglich. Der BMW bspw. deaktiviert das Licht nach einger Zeit.