Beiträge von tvinnefossen

    Naja, schicks hin und du wirst sehen ;)

    Also ich weiß, was ein zu versteuerndes Jahreseinkommen ist und ich weiß, daß meine Aussage stimmt. Ob Du das glaubst oder nicht ist nur für einen von uns beiden von Bedeutung (falls er damit förderfähig werden würde) ;)

    Und wenn Du mir nicht glauben magst, frag Tante Google und Du wirst sehen


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    Da heißt es: Höhe des zu versteuernden jährlichen Einkommens...

    Da ich jetzt nicht weiß, ob das Zitat meine Aussage bestätigen oder ihr widersprechen soll, erfolgt die Antwort unter Annahme eines Widerspruchs:

    Das zu versteuernde jährliche Einkommen ist das, was zum versteuern übrig bleibt, wenn alles Absetzbare und alle Werbungskosten abgezogen sind. Danach bemißt sich die eigentliche Steuerlast; das ist das "tatsächliche" zu versteuernde Einkommen, nicht das Bruttogehalt. Das, was man zu viel gezahlt hat, bekommt man ja wieder - von seinen eigenen, zu viel entrichteten Steuern. Man würde nichts wieder bekommen, wenn das reine Bruttogehalt das zu versteuernde Einkommen wäre. Wovon, sollte die Rückzahlung dann genommen werden?

    Mein Vorgänger hatte ja auch eine beheizbare Windschutzscheibe via Heizdrähten. Nun funktionierte ja die Frontscheibenheizung nur, wenn der Motor lief.

    Was ich mich dann immer fragte: Den Motor "unnötig" laufen zu lassen, kostet 80 € Bußgeld. Wie sicher ist es, daß den Motor für die Frontscheibenheizung laufen zu lassen tatsächlich als "nötig" akzeptiert würde?

    Naja, habe es nich rausbekommen müssen und nun ist's egal. Geht ja beim Explorer auch ohne Drähte schön schnell.

    Zitat von BaFa

    Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Deutschland, auf die das förderfähige Neufahrzeug zugelassen wurde und deren zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen maximal 80.000 € beträgt.

    ... vermutlich ist mein Hinweis überflüssig, aber zur Sicherheit: Damit ist nicht das Bruttoeinkommen gemeint (das dachte ich tatsächlich zunächst zu Beginn des Themas), sondern der Betrag auf dem Lohnsteuerbescheid der unter der Überschrift „Berechnung des zu versteuernden Einkommens“ in der Zeile „Zu versteuerndes Einkommen“ erscheint. Der kann sich je nach absetzbaren bzw. Werbungskosten etc. erheblich davon unterscheiden.

    Leider funktioniert nicht jedes Elster-Zertifikat, meines wird z.B. bei der Registrierung abgelehnt,...

    ... vielleicht habe ich ein Verständnisproblem bei "nicht jedes", aber DAS Elsterzertifikat gibt es meines Wissens nur vom Finanzamt und gilt drei Jahre, dann muß man es erneuern. Vielleicht ist es also nur abgelaufen. Im Dateinamen des Zertifikats (i.d.R eine .pfx-Datei) steht auch das Erstellungsdatum samt Uhrzeit (nutzername_elster_TT.MM.JJJJ_hh.mm.pfx) Wenn das Datum über drei Jahre zurück liegt, müßte ein neues Zertifikat erstellt werden.

    .... oder auch das Aufheizen beim EInstellen von Abfahrtszeiten etc. mit drinnen enthalten, da wird also nicht nur der bloße Energieverbrauch je Kilometer abgebildet...

    Korrekt, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Ich trage tatsächlich nur die aufgenommene Energie lt. Fahrzeug ein, aber die gelegentliche Vorkonditionierung ist bei Spritmonitor natürlich mit eingerechnet.

    Auch bei mir, nicht Langstrecke sondern Langzeit.

    Der Wagen ist heute 1 Jahr zugelassen und hat 19.992 km auf der Uhr. Die Differenz zu den angezeigten km beim Langzeitverbrauch ergibt sich grob vermutlich aus der Strecke bis zur ersten Ladung.


    Langzeitverbauch.jpeg


    Ich bin mit meinen 19,6 kwh/100km sehr zufrieden. Weil ich eben nicht betont sparsam fahre, sondern so, wie ich es gerade möchte oder benötige. Ja, in der Freizeit meist sehr entspannt, aber doch immer so, daß ich nie langsamer fahre als die Schilder es zulassen - erst Recht nicht, wenn ich jemanden hinter mir habe. Von daher, wie ich finde, ein ganz phantastischer Wert. Der Explorer ist ja immerhin kein cw-Wunder.


    Bin hauptsächlich in Brandenburg unterwegs, also Flachland. Und hier gilt auf vielen Landstraßen oft 70, manchmal 80 nur ganz selten 100 km/h, das mag dazu beitragen, daß das Drittel Autobahn, das in den km steckt, den Verbrauch nicht auf über 20 kwh/100km bringt.


    Nachtrag: Okay... Spritmonitor (unterm Avatar), sagt 21,03 kwh/100km; auch hier habe ich immer nur die aufgenommene Ladung eingetragen (meine ich). Aber für die beschriebene Fahrweise ist auch das für mich sehr in Ordnung.

    …warum sollte auch ein Vermieter grundsätzlich die Ladeinfrastruktur für seine Mieter bezahlen?

    Wie von Laurin schon geschrieben, er soll nicht für den Mieter, sondern könnte für die Attraktivität seines Mietobjektes. Naja und die mobile Wallbox könnte nach wie vor Sache des Mieters bleiben, der Weg bis zum Anschluß aber eher nicht.... Wenn ich PV-Anlagen bei Neubauten verpflichtend machen kann, kann ich das auch mit der Ladeinfrastruktur... theoretisch.


    …warum sollte auch ein Vermieter grundsätzlich die Ladeinfrastruktur für seine Mieter bezahlen?


    Zum Thema Norwegen, Steuerstruktur/Höchststeuersatz/Zulassungsverbot für Verbrenner:

    Ich stelle mir gerade vor, in Deutschland würde die Bundesregierung mit solchen Gesetzesvorhaben in die Offensive gehen - ich glaube, wir hätten einen so großen Aufschrei in diesem Lande, dass diese Bundesregierung, die damit um die Ecke käme, sofort „vom Markt verschwinden“ würde…


    Zur norwegischen Wahrheit gehört beim Thema E-Mobilität ja auch, daß es dort keine heimische Automobilindustrie gibt. Also entsprechende Lobbyarbeit bei Politik und über die Presse kaum nennenswert ins Gewicht fällt. Der Aufschrei bei uns wäre ja auch nicht flächendeckend und allgemein; er wäre punktuell, aber laut genug um Gewicht zu suggerieren.


    Zum Thema Steuern: Hier finde ich bemerkenswert, daß die Länder mit den höchsten Steuersätzen auch die Länder mit den zufriedensten Bürgern sind (Dänemark udn Norwegen). Daß wovor der Deutsche Angst hat, macht augenscheinlich glücklich. Der Punkt dürfte nicht die Höhe des Steuer- und Abgabensatzes sein, sondern die Verwendung der Mittel. Hatte es hier - glaube - ich schon mal erwähnt, eine Vermieterin eines unserer Ferienhäuser zahlt für ihre fünf Unternehmungen, alle eher kleineren Kalibers (Camping- und Hüttenplatz, Ferienhäuser, Schafzucht, Werkstatt, Tankstelle) nach eigenem Bekunden rund 62% Steuern und sie ist mehr als Zufrieden, weil der Staat das Geld wohl vernünftig einsetzen würde... aber das sit schon wieder ein anderes Thema.

    Zurück zu den Märkten. Bin mal gespannt, wie viele Explorer mir dieses Jahr im hohen Norden begegnen. Letztes Jahr waren es ja noch nicht so viele.

    .... Vielleicht sollte man hierfür einen neuen aufmachen. "Warum sind andere Länder bei der E-Mobilität schon weiter?", oder so ähnlich.

    Hatte mal den hier eröffnet


    Das ist im Falle Norwegens noch stark untertrieben, dort sind über 98% der Neuzulassungen elektrisch 😱

    Macht auch richtig Spaß dort zu fahren. Größtenteils sehr gute Straßen mit gemäßigtem Tempo, mit dem E-auto gleitet man dann fast lautlos durch die Bilderbuchlandschaft.

    Naja, aber eben auch massiv durch Steuern gesteuert. Schon bis Januar 25, seit dem kann man privat ohnehin nur elektrisch neu zulassen, sind auch die Vorteile sukzessive zurückgefahren worden (Busspurnutzung, Mautbefreiung) und seit Januar 2025 auch die Steuervorteile - wohl abgeschwächt, nicht gestrichen. Habe meinen Explorer im Dezember 24 bestellt, BLP bei uns damals knapp 59 t€, zur gleichen Zeit in N bei identischer Ausstattung knapp 44 t€. Inzwischen würde "mein Explorer" im aktuellen Modelljahr bei uns BLP etwas über 59 t€ haben, in Norwegen nun aber auch 56,5 t€.

    In Norwegen können ja nur noch Kommunen und Unternehmen Verbrenner neu zulassen, auch hier ist es bei einem Unterschied zwischen Waren- und Personentransport geblieben. Ein Ford Transit Custom als 2 Sitzer-Transporter kostet als Handschalter mit 150-Diesel-PS derzeit in N rd. 61 t€, bei uns in D 52 t€, interessiert sich die geneigte norwegische Kommune aber für die Variante für den Personentransport, sieht es wie folgt aus. Die billigste in beiden Ländern verfügbare Variante mit Dieselmotor kostet in Deutschland 61,5 t€ und in Norwegen 120 t€..., (ist halt Personentransport) ... den vollelektrischen Bruder gibt es in Norwegen für 63,5 t€, bei uns übrigens für 62 t€


    Naja, und zum Thema lautlos: Die Norweger sind da augenscheinlich und leider auch etwas weniger romantisch veranlagt. Nach wie vor lassen etliche Norweger auch im Sommer ihre Verbrenner mit laufendem Motor auf dem Supermarktparkplatz beim Einkaufen zurück. Hat mich schon vor Jahren geärgert und ärgert mich immernoch jedes mal.

    Wesentlich scheint mir also die Steuerpolitik und auch der Umstand, daß in Norwegen die Wohneigentumsquote bei ca. 80% liegt, da ist mal schnell mindestens die Wallbox an die Wand gezimmert. In D gibt es rund 47% Wohneigentum.

    Nachtrag: Steuerung durch Steuern etc. pp. find ich aber gut!