Beiträge von tvinnefossen

    Auch bei mir, nicht Langstrecke sondern Langzeit.

    Der Wagen ist heute 1 Jahr zugelassen und hat 19.992 km auf der Uhr. Die Differenz zu den angezeigten km beim Langzeitverbrauch ergibt sich grob vermutlich aus der Strecke bis zur ersten Ladung.


    Langzeitverbauch.jpeg


    Ich bin mit meinen 19,6 kwh/100km sehr zufrieden. Weil ich eben nicht betont sparsam fahre, sondern so, wie ich es gerade möchte oder benötige. Ja, in der Freizeit meist sehr entspannt, aber doch immer so, daß ich nie langsamer fahre als die Schilder es zulassen - erst Recht nicht, wenn ich jemanden hinter mir habe. Von daher, wie ich finde, ein ganz phantastischer Wert. Der Explorer ist ja immerhin kein cw-Wunder.


    Bin hauptsächlich in Brandenburg unterwegs, also Flachland. Und hier gilt auf vielen Landstraßen oft 70, manchmal 80 nur ganz selten 100 km/h, das mag dazu beitragen, daß das Drittel Autobahn, das in den km steckt, den Verbrauch nicht auf über 20 kwh/100km bringt.


    Nachtrag: Okay... Spritmonitor (unterm Avatar), sagt 21,03 kwh/100km; auch hier habe ich immer nur die aufgenommene Ladung eingetragen (meine ich). Aber für die beschriebene Fahrweise ist auch das für mich sehr in Ordnung.

    …warum sollte auch ein Vermieter grundsätzlich die Ladeinfrastruktur für seine Mieter bezahlen?

    Wie von Laurin schon geschrieben, er soll nicht für den Mieter, sondern könnte für die Attraktivität seines Mietobjektes. Naja und die mobile Wallbox könnte nach wie vor Sache des Mieters bleiben, der Weg bis zum Anschluß aber eher nicht.... Wenn ich PV-Anlagen bei Neubauten verpflichtend machen kann, kann ich das auch mit der Ladeinfrastruktur... theoretisch.


    …warum sollte auch ein Vermieter grundsätzlich die Ladeinfrastruktur für seine Mieter bezahlen?


    Zum Thema Norwegen, Steuerstruktur/Höchststeuersatz/Zulassungsverbot für Verbrenner:

    Ich stelle mir gerade vor, in Deutschland würde die Bundesregierung mit solchen Gesetzesvorhaben in die Offensive gehen - ich glaube, wir hätten einen so großen Aufschrei in diesem Lande, dass diese Bundesregierung, die damit um die Ecke käme, sofort „vom Markt verschwinden“ würde…


    Zur norwegischen Wahrheit gehört beim Thema E-Mobilität ja auch, daß es dort keine heimische Automobilindustrie gibt. Also entsprechende Lobbyarbeit bei Politik und über die Presse kaum nennenswert ins Gewicht fällt. Der Aufschrei bei uns wäre ja auch nicht flächendeckend und allgemein; er wäre punktuell, aber laut genug um Gewicht zu suggerieren.


    Zum Thema Steuern: Hier finde ich bemerkenswert, daß die Länder mit den höchsten Steuersätzen auch die Länder mit den zufriedensten Bürgern sind (Dänemark udn Norwegen). Daß wovor der Deutsche Angst hat, macht augenscheinlich glücklich. Der Punkt dürfte nicht die Höhe des Steuer- und Abgabensatzes sein, sondern die Verwendung der Mittel. Hatte es hier - glaube - ich schon mal erwähnt, eine Vermieterin eines unserer Ferienhäuser zahlt für ihre fünf Unternehmungen, alle eher kleineren Kalibers (Camping- und Hüttenplatz, Ferienhäuser, Schafzucht, Werkstatt, Tankstelle) nach eigenem Bekunden rund 62% Steuern und sie ist mehr als Zufrieden, weil der Staat das Geld wohl vernünftig einsetzen würde... aber das sit schon wieder ein anderes Thema.

    Zurück zu den Märkten. Bin mal gespannt, wie viele Explorer mir dieses Jahr im hohen Norden begegnen. Letztes Jahr waren es ja noch nicht so viele.

    .... Vielleicht sollte man hierfür einen neuen aufmachen. "Warum sind andere Länder bei der E-Mobilität schon weiter?", oder so ähnlich.

    Hatte mal den hier eröffnet


    Das ist im Falle Norwegens noch stark untertrieben, dort sind über 98% der Neuzulassungen elektrisch 😱

    Macht auch richtig Spaß dort zu fahren. Größtenteils sehr gute Straßen mit gemäßigtem Tempo, mit dem E-auto gleitet man dann fast lautlos durch die Bilderbuchlandschaft.

    Naja, aber eben auch massiv durch Steuern gesteuert. Schon bis Januar 25, seit dem kann man privat ohnehin nur elektrisch neu zulassen, sind auch die Vorteile sukzessive zurückgefahren worden (Busspurnutzung, Mautbefreiung) und seit Januar 2025 auch die Steuervorteile - wohl abgeschwächt, nicht gestrichen. Habe meinen Explorer im Dezember 24 bestellt, BLP bei uns damals knapp 59 t€, zur gleichen Zeit in N bei identischer Ausstattung knapp 44 t€. Inzwischen würde "mein Explorer" im aktuellen Modelljahr bei uns BLP etwas über 59 t€ haben, in Norwegen nun aber auch 56,5 t€.

    In Norwegen können ja nur noch Kommunen und Unternehmen Verbrenner neu zulassen, auch hier ist es bei einem Unterschied zwischen Waren- und Personentransport geblieben. Ein Ford Transit Custom als 2 Sitzer-Transporter kostet als Handschalter mit 150-Diesel-PS derzeit in N rd. 61 t€, bei uns in D 52 t€, interessiert sich die geneigte norwegische Kommune aber für die Variante für den Personentransport, sieht es wie folgt aus. Die billigste in beiden Ländern verfügbare Variante mit Dieselmotor kostet in Deutschland 61,5 t€ und in Norwegen 120 t€..., (ist halt Personentransport) ... den vollelektrischen Bruder gibt es in Norwegen für 63,5 t€, bei uns übrigens für 62 t€


    Naja, und zum Thema lautlos: Die Norweger sind da augenscheinlich und leider auch etwas weniger romantisch veranlagt. Nach wie vor lassen etliche Norweger auch im Sommer ihre Verbrenner mit laufendem Motor auf dem Supermarktparkplatz beim Einkaufen zurück. Hat mich schon vor Jahren geärgert und ärgert mich immernoch jedes mal.

    Wesentlich scheint mir also die Steuerpolitik und auch der Umstand, daß in Norwegen die Wohneigentumsquote bei ca. 80% liegt, da ist mal schnell mindestens die Wallbox an die Wand gezimmert. In D gibt es rund 47% Wohneigentum.

    Nachtrag: Steuerung durch Steuern etc. pp. find ich aber gut!

    Danke für die Antwort, insgesamt gingen laut Ladeverlauf 58,5KWH rein.

    Gut, wenn man nun noch den Start-SoC berücksichtigt kommt man ja grob auf die Akku-Größe. 58,5 kwh gemäß Fahrzeug oder 58,5 kwh gemäß Wallbox/Schnelllader? (Ladeverluste)

    Wenn die 58,5 kwh gemäß Fahrzeug/App aufgenommen wurden, würde ich schon vom 77 kwh-Akku ausgehen. Fahrzeuge mit dem LFP 58 kwh-Akku sind meinses Wissens noch nicht ausgeliefert worden und 58,5 kwh als abgegebene Ladung, abgelesen an Wallbox/Ladesäule (also noch ohne Ladeverluste) bekäme man in einen 52 kwh-Akku wohl auch nur rein, wenn der bei 0% lag.

    Ich denke mal, es liegt am Fahrspaß zuvor.

    Hm... bei welchem Ladestand wurde denn das Laden begonnen und wieviel ging bis 100% rein? Daraus ließe sich ja zumindest ableiten, ob es sich um die 52 kwh-Batterie oder die 77 kwh-Batterie handeln könnte.


    Die angezeigte Reichweite richtet sich nach dem bisherigen Verbrauch und variiert auch je nach Außentemperatur. Wurde der Explorer in den vergangenen drei Tagen eher getreten (oder bei einem Gebrauchtfahrzeug dies der Vorbesitzer dauernd tat), um sich in die Sitze drücken zu lassen (macht ja auch Spaß) dann sind das ja die einzigen Werte die er zur Verfügung hat, um die Reichweite zu errechnen. In diesem Szenario wären dann auch 340 km kein unrealistischer Wert.


    Es wäre schon ein Unding, wenn der falsche Akku verbaut oder das Fahrzeug mit einem defekten Akku verkauft worden wäre.

    Lt. meinem Händler gibt es die Ladekarte erst für Bestellungen ab dem 01. Mai. Deshalb abgelehnt. X(

    Interssant hierbei finde ich, daß man ganz genau sagen kann, bis zu welchem Bestelldatum ein Vorteil nicht gilt; es aber unmöglich scheint zu sagen, ab welchem Bestelldatum die Info für die Lieferverzögerung des Style gilt. Jedenfalls können oder wollen mir das das Ford-Kundenzentrum und mein Händler nicht so genau sagen. Das Kundenzentrum verweist auf den Händler; der Händler empfiehlt Optimismus...

    Habt Ihr Erfahrungen zum Thema Mindesthöhe und benötigte Maximalhöhe des Wagenhebers um ihn beim Explorer einsetzen zu können. Schaue mir gerade ein Modell mit 75 mm Mindesthöhe (die höhere Bodenfreiheit ist mir bekannt) und Maximalhöhe von 505 mm an. Kann man damit arbeiten?