... nur verlässt man sich dabei allein auf Marketing- und Vertriebs-"Maßnahmen", die von hippen Agenturen entwickelt wurden, die mich als Kunden jedoch nicht wirklich ernst nehmen.....
Genau das scheint mir einer der wesentlichen Punkte zu sein, die das Dilemma begründen. Darüber hinaus wird dadurch eine gewisse Beliebigkeit erzeugt und gerade in komplexeren Strukturen werden Menschen, die eigentlich "Entscheider" zu sein hätten und durch echte Entscheidungen auch in der Lage wären die berühmten USPs zu kreieren zu bloßen Befolgern von Checklisten und scheinen sich damit auch zu begnügen. Wenn es dann schief geht, kann es nicht an einem selbst gelegen haben, man hat ja - wie vereinbart - die Checkliste befolgt.
Persönlich bin ich ja Freund von Polarisierungen statt Beliebigkeit in der Zielgruppenansprache. Ich möchte nicht alle Erreichen, sondern einen ausgewählten Teil, den relevanten, und den dann aber auch ziemlich genau treffen. Etwas aufwändiger zu Beginn, langfristig aber lohnender. Ein Kunde, der sich verstanden und ernstgenommen fühlt, ist und bleibt auch in schwierigeren Situationen eher treu als jemand, der schlampig und unaufrichtig angesprochen und quasi mit oberflächlichen Wordings zugespammt wird. Die Kommunikation eines Unternehmens mir gegenüber bestimmt nun mal auch meinen Bindungswillen gegenüber diesem Unternehmen in erheblichem Maße. Von diesem Mechanismus bin ich überzeugt.
auch von mir: sorry fürs off topic