Mein Liefertermin wurde kurz nach der Bestellung von August 26 auf Dezember 26 geändert.
Für mich ist die Wartezeit zu lang, deshalb habe ich versucht mich mit dem Händler zu einigen und den Vertrag zu stornieren.
Mir wurde jetzt die Stornierung der Bestellung bestätigt.
Das Leasing Angebot war wirklich gut. Mal schauen was ich jetzt mache.
Wartezeit 8 Monate?!!!
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Mein Liefertermin wurde kurz nach der Bestellung von August 26 auf Dezember 26 geändert.
Für mich ist die Wartezeit zu lang, deshalb habe ich versucht mich mit dem Händler zu einigen und den Vertrag zu stornieren.
Mir wurde jetzt die Stornierung der Bestellung bestätigt.
Das Leasing Angebot war ein wirklich gut. Mal schauen was ich jetzt mache.Schade.. Vielleicht gibt's es bezüglich der Lieferzeit bzw. Produktion auch Unterschiede bzgl. Leasing oder Barkauf bzw. Finanzierung. Ich meine meinen Händler so verstanden zu haben, dass Letztere bevorzugt bzw. schneller bedient werden.
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Das ist grober Unfug, es geht um eine Differenz von mindestens 7000 zum Premium und 9000 zum Select da nur LongRange.
Schaue ich auf die Einstiegspreise und vergleiche nur Standard- mit Long-Range mag das hinkommen. Den Premium gibt es ja auch in Standard-Range. Da ich ja an unserer ungewissen Lieferzeit für den Style laboriere, habe ich mir diese Woche einen vergleichbaren Premium mit Standard-Range anbieten lassen. Also ein Premium in identischer Ausstattung zu unserem bestellten Style, der dann aber eben noch die Premium-typischen Ausstattungsmerkmale, also teureren, dort serienmäßigen Extras, wie z.B. Matrix-Licht, Ambiente-Beleuchtung, Einstiegsleisten etc. mitbringt, also auch bei den eigentlich nicht benötigten Ausstattungsmerkmalen kostentechnisch aufschlägt. Preisunterschied laut Liste:3.000 €. Wir hätten über den Leasingzeitraum gesehen einen Mehraufwand von rd. 2.700 € gehabt. Klingt erstmal viel, wäre bei uns aber eine Alternative gewesen, da das Wettbewerbsmodell, welches wir ernsthaft als Alternative bei Stornierung in Erwägung zogen in Kombination mit Leasingraten und teurerer Versicherung auf einen annähernd gleichen Kostenaufwand über den Leasingzeitraum gekommen wäre. Wir haben uns letztendlich doch fürs Warten und Hoffen entschieden.
Ich glaube aber auch, dass der Style ein attraktives Angebot ist und geeignet Kunden für das Modell zu begeistern und an Land zu ziehen. Wie wir bei unseren Probefahrten lernten, sind z.B. selbst die serienmäßigen Assistenzsystem (also ohne Assistenzpaket) vielen Wettbewerbern mit aufpreispflichtigen Systemen voraus. Und dass man den Explorer in jeder Ausstattungslinie mit den gleichen Assistenzen ausgestattet bekommt, ist auch nicht Marktstandard. Von daher wirkt die aktuelle Politik von Ford tatsächlich eher wie ein Lockvogelangebot, daß eneormen Imageschaden verursachen kann. Wenn es tatsächlich ein Lieferproblem gibt, soll man das auch offen kommunizieren. Also nicht nur sagen, dass sich die Lieferung verzögert, sondern auch ehrlich warum. "Erhöhte Nachfrage" ist ein euphemistisches Wording aber keine ehrliche Aussage. Dass es am Akku liegen könnte, so erfasse ich das, ist die allgemein anerkannte Übereinkunft der "Community" aber keine bestätigte Aussage derer, die es am besten wissen müssen. -
Letztendlich bin ich mal in mich gegangen, um zu ergründen, warum mich diese Lieferthematik eigentlich so wurmt. Meine Frau, deren Wagen es ja wird, ist im Vergleich zu mir eher tiefenentspannt.
Ich denke, mich wurmt gar nicht so sehr die Lieferzeit selbst. Da der zu ersetzende Wagen ja eh behalten wird, hatten wir zwar eine schöne Vorstellung, aber keine Not. Auch sonst sind die Rahmenbedingungen tatsächlich so, dass uns eine verspätete Lieferung keine Probleme bereiten wird.
Was mich wurmt und ernsthaft auf die Palme bringt, ist die schwammige Kommunikation und der Umstand, dass der Eindruck erweckt wird, man könne den realistischen Produktionszeitraum nicht benennen – es sich aber eher nach einem „Nicht-Wollen" anfühlt.
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Sieh es positiv: solange das Auto nicht da ist, muss man es auch nicht bezahlen

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Sieh es positiv: solange das Auto nicht da ist, muss man es auch nicht bezahlen

Ja, diese rationale Sicht ist vollkommen richtig, zumal wir ja keine wirklichen Problem bekommen, wenn es später kommt. Außer dass der Zweitgeborenen etwas länger auf die "uneingeschränkte Verfügungsgewalt" auf den zu ersetzen angedachten Wagen warten muss. Mich stört aber die Art der Kommunikation des Herstellers meines Vertrauens. Sowas wurmt mich enorm. Vermutlich bin ich da sehr eigen, aber sowas bringt mich eher auf die Palme als eine Verlängerung der Wartezeit von 6 bis 8 Monaten. Wobei ich natürlich nicht ausschließen möchte, daß wir uns bei belastbarer Kenntnis der Lage vielleicht auch anders entschieden hätten. Und das dürfte vielleicht auch Fords Motivation für die schwammige Kommunikation sein. Was mich ja - wenn es zuträfe - wiederum noch höher auf die Palme brächte. Ein Teufelskreis!

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tvinnefossen Das kann ich sehr gut nachvollziehen

Ich habe gelernt, mich nicht mehr über Dinge aufzuregen, auf die ich keinen (direkten) Einfluss habe. Diese Fähigkeit wird mein Leben vermutlich deutlich verlängern

Es bleibt dabei natürlich unbelassen, täglich anzurufen und zu nerven!

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... Mich stört aber die Art der Kommunikation des Herstellers meines Vertrauens. Sowas wurmt mich enorm. Vermutlich bin ich da sehr eigen, ...
Geht mir ähnlich. Habe da auch mal in mich reingehört und glaube, dass es daran liegt, dass man es selbst anders hält und auch anders kennt. - "Früher war alles besser!"
-Aber im Ernst: Nicht nur der Kommunikationsstil hat in den letzten Jahren massiv gelitten. Es gibt heutzutage kaum noch verlässliche, problemlösungsorientierte Kommunikation aus "den Unternehmen" - von proaktiven Infos oder Vorschlägen ganz zu schweigen. Bei den Mitarbeitern fehlt mir ganz häufig die eigene Jobdescription als "Kümmerer". Wird halt heute nicht mehr gefördert und auch nicht incentiviert. "Alle" wollen Top-Bewertungen, nur verlässt man sich dabei allein auf Marketing- und Vertriebs-"Maßnahmen", die von hippen Agenturen entwickelt wurden, die mich als Kunden jedoch nicht wirklich ernst nehmen. Langfristige Kundenbindung wurde ohnehin aus dem Wortschatz gestrichen, denn dafür gibt es für Vorstände weder KPIs noch Boni. Und der Fisch stinkt nun mal vom Kopf - nicht nur bei Ford(-Händlern).
Das ist meine Off-Topic-Meinung hierzu.
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"Früher war alles besser!"

.... auch die Zukunft
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... nur verlässt man sich dabei allein auf Marketing- und Vertriebs-"Maßnahmen", die von hippen Agenturen entwickelt wurden, die mich als Kunden jedoch nicht wirklich ernst nehmen.....
Genau das scheint mir einer der wesentlichen Punkte zu sein, die das Dilemma begründen. Darüber hinaus wird dadurch eine gewisse Beliebigkeit erzeugt und gerade in komplexeren Strukturen werden Menschen, die eigentlich "Entscheider" zu sein hätten und durch echte Entscheidungen auch in der Lage wären die berühmten USPs zu kreieren zu bloßen Befolgern von Checklisten und scheinen sich damit auch zu begnügen. Wenn es dann schief geht, kann es nicht an einem selbst gelegen haben, man hat ja - wie vereinbart - die Checkliste befolgt.
Persönlich bin ich ja Freund von Polarisierungen statt Beliebigkeit in der Zielgruppenansprache. Ich möchte nicht alle Erreichen, sondern einen ausgewählten Teil, den relevanten, und den dann aber auch ziemlich genau treffen. Etwas aufwändiger zu Beginn, langfristig aber lohnender. Ein Kunde, der sich verstanden und ernstgenommen fühlt, ist und bleibt auch in schwierigeren Situationen eher treu als jemand, der schlampig und unaufrichtig angesprochen und quasi mit oberflächlichen Wordings zugespammt wird. Die Kommunikation eines Unternehmens mir gegenüber bestimmt nun mal auch meinen Bindungswillen gegenüber diesem Unternehmen in erheblichem Maße. Von diesem Mechanismus bin ich überzeugt.
auch von mir: sorry fürs off topic