Beiträge von tvinnefossen

    Seit zwei oder drei Wochen habe ich das "Problem" dass der aufgenommene Strom (Differenz zwischen Start- und End-SoC mal 0,77) manchmal höher ist als die Abgabe laut WB oder - aktuell nun im Urlaub - DC-Lader. Dass ich nach über einem Jahr und rd. 26.000 km vielleicht nicht mit 0,77 rechnen sollte (=1/100 der Nettokapazität) ist mir zwar einleuchtend, aber die aktuellen DIfferenzen würden eine Degeneration von über 5, manchmal 7 bis 8% bedeuten.

    Beim heutigen Laden an einem Schnelllader im norwegischen Urlaub ist mir aber etwas Interessantes aufgefallen. Bin nach dem Laden nur rd. 800 Meter gefahren und der SoC sprang bis zum Parken von 90 auf 86%. Wären 86% der Ladeendstand gewesen, würde die Differenz zwischen abgegebenen und aufgenommenen Strom grob wieder den gewohnten Werten entsprechen. KI meinte nun, dass es sein könne, dass die vermeintlichen 90% bei Ladeende evtl. nicht "endgültig kalibriert" gewesen sein könnten und der SoC auf der kurzen Fahrt neu bewertet wurde. Die Ladesäule war übrigens auch der Meinung, dass mein Akku zu 90% gefüllt sei.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder ist jemand technisch bewanderter als ich und kann mir einen Erklärungsansatz geben? Degeneration scheint es evtl. ja nicht zu sein...



    Nachtrag: Sehe gerade in der Ladeapp des Anbieters (Eviny), dass die Ladesäule meinen Start-SoC mit 22% bewertet hat, das Auto zeigte aber 19% an. An der Säule wurde mir bei Ende 90% angezeigt, in der Abrechnung steht nun aber 89% - die Ford-App behauptet weiterhin 19 bis 90%

    Ich würde niemals so viel Geld für einen Changan bezahlen. Der Mazda CX-6e ist ja leider nur ein umgelabeleter Changan.

    Naja, da hat Mazda schon etwas mehr gemacht, als nur umgelabelt. Im Übrigen sprechen inzwischen nach meiner Einschätzung lediglich politische Vorbehalte gegen einen Chinesen. Technisch mögen sie in einigen Bereichen nicht die Spitze besetzen aber im Mittelfeld sind sie ordentlich angekommen und dort tummeln sich ja dann auch die meisten der manchmal nur gefühlt besseren Europäer (auch den Explorer würde ich dort verorten).

    VW, BMW, Mercedes-Benz, Stellantis etc. nutzten oder nutzen bis heute chinesische Akkus. Im Grunde haben alle vermeintlich besseren europäischen Hersteller irgendwelche Joint Ventures mit den Chinesen zu laufen und profitieren davon. Bei Volvo, Polestar und Smart haben wir erfolgreich verdrängt, dass das inzwischen rein chinesische Marken sind. Irgendwann haben die Chinesen sich dann halt gesagt, warum soll ich nur Zubehör liefern, wenn ich auch selbst ein Auto drum herum bauen kann? Na und das machen die halt jetzt. Bleibt nur noch der politische Vorbehalt oder eine diffuse Aversion gegen chinesische Autos (die man bei Heimelektronik und allen anderen Sachen aus China aber seltsamerweise nicht zu pflegen scheint)

    Und auch einige auf dem europäischen Markt vertriebene europäische Modelle sind Made in China (Cupra Tavascan, BMW iX3 der alten Generation). Wo zieht man da die Grenze? Chinesisches Auto mit europäischen Label ist okay, chinesisches Auto mit japanischem Label nicht wirklich, chinesisches Auto mit chinesischem Label erst recht nicht? Und was ist dann mit chinesischen Marken, die in Europa produzieren?

    Bin ja gerade in Norwegen unterwegs. Hier scheint man die Scheu vor chinesischen Fabrikaten komplett abgelegt zu haben. Ja, auch hier kosten einige Chinesen weniger als europäische Pendants, aber ich glaube kaum, dass sich die Chinesen hier durchgesetzt hätten, wenn sie miese Qualität liefern würden. Andere Chinesen wiederum haben hier eine sehr selbstbewusste Preisgestaltung

    Der CX-6e teilt sich die Plattform mit dem Changang Deepal S07. Wettbewerber für den Explorer wäre wohl eher der Deepal S05. Wenn Changan nicht auf ein Lenkraddisplay verzichten würden, würde ich die Dinger echt interessant finden. Auch die hier gesehenen Zeekr X und 7X machen was her. Das Pendant zum Explorer wäre wohl der Zeekr X, für das Geld des Explorers bekommt man aber auch den 7X und der ist dann eine Nummer größer.

    Qualitativ ist gegen die Chinesen wohl nicht viel zu sagen und wenn doch, dann mit jeder Modellgeneration immer weniger. Politisch ist das halt so eine Sache. Wobei da dann nicht ganz klar ist warum ein chinesischer Tavascan unproblematischer sein soll als ein chinesischer Deepal S07?

    Zwei Bilder. Es handelt sich um vier Ladeplätze an unserer Zwischenübernachtung in Kiel auf dem Weg nach Norden.

    Okay, kam heute Morgen bei Guten-Morgen-Kaffee und - Zigarette zufällig ins Gespräch mit einer Pilotin der abgelichteteten Verbrenner. Sie war selbst überrascht, dass sie vom Hotel diesen Parkplatz zugewiesen bekommen hat. Und auch die Hotelrezeption erklärte mir, dass man sich vorbehält, den Gästen diese Parkplätze unabhängig vom Antriebskonzept zuzuweisen.


    Verbliebene Unstimmigkeit nun: Mein Versuch im Vorfeld, mir eine Ladesäule zu reservieren scheiterte mit der Begründung, dass das öffentliche Ladesäulen seien und man da keinen Zugriff hätte, also nicht weil man sich vorbehalten würde, die Flächen anderweitig zu vergeben.

    Mit "allgemeinen Sammelapps" zahle ich, falls ich es mal benötige, ja sowieso nicht, da es mit den Anbieterapps immer günstiger ist. Zur Not installiere ich mir die direkt an der Säule. Bei electroverse habe ich nur mein derzeit aktiviertes ionity-Abo. Sonst wird im Urlaub immer nur über die "Anbieterapp" geladen oder, wenn es mal keine gibt, direkt mit Kreditkarte. Ist dann in den bisherigen Fällen immernoch günstiger als über eine App wie z.B. electroverse gewesen. Also ist ad hoc map eher ein unverbindliches Infotool.

    Danke für den Hinweis, habe mit die App mal installiert. Die Ladesäule unseres Hotels wird schonmal nicht aufgeführt.

    Was mich etwas wundert: Für eine Ladesäule in der Nähe leitet z.B. ABRP zur Bezahlung auf die Anbieterseite (Pfalzwerke). Dort werden 59 Ct./kwh verlangt. "Ad-hoc-Map" behauptet 49 ct.

    Wenn ich das richtig sehe, kann man aus der App heraus nicht laden und bezahlen. Also würde ich, wenn ich mir die Säule in der App herausgesucht habe, dorthin fahren und 59 ct. bezahlen müssen, denke ich.

    Wie zuverlässig sind also die Werte in dieser App und wo kommen die her. Ist das (nur) ein Community-Projekt?

    So, wie ich die Webseite von Watt-If deute, versteht sich Watt-If vornehmlich als Partner für Unternehmen/Geschäftsimmobilienbetreiber und deren Parkplätze. Der Endverbraucher steht gar nicht so sehr im Fokus. (https://wattifev.com/de/)


    Bei den verschiedenen Angebotsmodellen ist auch wohl nur bei einem möglich, den Ladetarif zu ändern. Den scheinen jene, bei denen 65 ct aufgerufen werden, aber nicht gewählt zu haben:


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