Beiträge von tvinnefossen

    Vor allem in Wohngebieten muss mehr ausgebaut werden

    ... ich denke auch, daß das der entscheidende Punkt wäre. Die DC-Lademöglichkeiten entlang der Reiserouten erachte ich als bereits gut. Was für Akzeptanz und Alltagstauglichkeit fehlt, sind in meinen Augen AC-Lademöglichkeiten in Wohngebieten. Statt einer Kaufförderung für Kleinwagen, hätte ich mir eine Förderung für AC-Anschlüsse an Mieterparkplätzen gewünscht. Die jetzige Situation, daß Mieter zwar grundsätzlich das Recht auf einen AC-Anschluß haben, den aber selbst finanzieren müssen, ist nicht zielführend. In Lebensphasen, in denen man noch durchaus öfter wegen Berufs- oder Herzensangelgenheiten umziehen könnte, läßt man wohl eher ungern an jeder Wohnadresse einige tausend Euro liegen. Die mobile Wallbox auf eigene Kosten zu besorgen, wäre sicher zumutbar, der AC-Anschluß für jeden (!) Mieter- und Wohnparkplatz, sollte aber -entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt - gefördert werden. Empfänger der Förderung wäre der bautragende Vermieter. Stromtarif, zumindest bei den Mieterparkplätzen dann Sache des Mieters. Der Knackpunkt dürfte die Infrastruktur, die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes sein. Und wenn dem so ist, ist das das Problem, welches über allem steht und zuvorderst gelöst werden müßte... meine ich.

    (hoffentlich entwarnender) Nachtrag:

    Habe soeben im angestöpselten Fahrzeug eine Vorkonditionierung zu einer heutigen Abfahrtzeit manuell eingegeben, sonst nichts weiter. Dennoch ist nun in der App, die "Batterieschonfunktion" verschwunden. Ich gehe also davon aus, daß es sich in meinem Falle also tatsächlich um eine kältebedingte Angelegenheit handelt, da ja eine zu geringe Batteriespannung wohl nicht durch bloßes Anschalten des Fahrzeugs beseitigt wird.

    Liebe Gemeinde,


    wünsche die Feiertage bisher wohl verbracht zu haben und auch weiterhin frohe Weihnachten!


    Seit einigen Tagen herrschen bei uns geringe Minusgrade und mein Explorer parkt im Freien. Saisonbedingt wurde der Explorer seit gut einer Woche etwas weniger bewegt und das auch nur auf sehr kurzen Strecken. Gestern zeigte mir die App an, daß die Batterieschonfunktion aktiviert worden sei, Wir sind nur ca. 4 km zu einer Familienfeier gefahren. Da wir vorhaben, morgen eine ca. 600 km lange Strecke zurückzulegen, war und bin ich nun, ob der Berichte zu den Problemen mit der 12-V-Batterie etwas verunsichert, ob ich bedenkenlos auf die Reise gehen kann.
    Gestern habe ich die Familienfeier für eine gute Dreiviertelstunde verlassen und bin gemäß "Google-Vorschlag" etwas über 40 km durch die Gegend gefahren, Autobahn und Landstraße, um die Batterie wieder aufzuladen. Danach war alles i.O. und auch die Onlinefunktionen über die App waren wieder nutzbar (Dateneinsicht und Vorkonditionierung). Heute Morgen bekomme ich schon wieder "Batterieschonfunktion" angezeigt. Die Temperaturen lagen heute Nacht zwischen -6 °C und -9 °C. Auch wenn die "Wetterwarnung" in der Wetterapp das Gegenteil behauptet, wäre das für mich eigentlich nicht das, was man "extreme Kälte" nennt. Laut Fords Webseite gibt es drei Gründe für die Batterieschonfunktion/den Tiefschlafmodus:


    1. 14 aufeinanderfolgende Tage inaktiv
    2. Batteriespannung unter 9,5 V
    3. extreme Kälte/Hitze

    Vielleicht zur Ergänzung: Ich habe die Angewohnheit, den Wagen auch vorzukonditionieren, wenn er nicht an der Wallbox hängt und ich nur Kurzstrecke fahre. Für die Initiation und Onlinekommunikation wird ja auch die 12-V-Batterie beansprucht. Könnte es auch daran liegen?


    Wenn der genannte Temperaturbereich schon unter "extreme Kälte" läuft, würde mich das etwas beruhigen, da ich dann davon ausgehe, daß sich das Problem während meiner morgigen Anfahrt zum Ziel erledigen wird, die Batterie genug geladen wird, um dann in den nächsten Tagen auch vor Ort mobil zu sein. Wenn nicht, hätte ich Sorge, auf meiner Reise mit 12-V-Batterieproblemen in Not zu geraten. Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen oder genauere Kenntnisse?

    Ich werde es wieder über das THG-Quotenportal für alle BEVs machen. Schau mer mal, wie es im Januar aussieht.

    Die bieten aktuell 170 € ohne Wartezeit und 220 € mit einer Wartezeit von drei bis sechs Monaten. Habe heute auch mal bei Verivox geschaut. Das Höchstgebot lag dort bei 295 € bei 5 bis 7 Monaten Wartezeit....

    Zum testen, probieren und zur groben Orientierung finde ich die hier ganz nett: https://abetterrouteplanner.com/

    Profil anlegen, Fahrzeug und Ladekarten hinterlegen sowie Beladung und Referenzverbrauch angeben funktioniert auch in der kostenfreien Variante.


    Wobei die Preise hier nicht immer stimmen müssen. Habe schon an Säulen mit Kreditkarte für 49 Cent geladen, obwohl das Tool mir bei der Planung deutlich höhere Preise für das Laden mit Anbieterkarten aufzeigte, aber keinen Standdardpreis beim Laden mit Kreditkarte. Hier zum Beispiel habe ich für 49 Cent mit Kreditkarte geladen: https://abetterrouteplanner.com/?charger_id=58311415. Wenn man denen dann einen Aktualisierungshinweis über das tooleigene Formular sendet (habe ich vor ca. einem halben Jahr gemacht) ändern die das trotzdem nicht. Aber zum Ausprobieren und Ladeplanen ist das Teil ganz passabel.

    Bemerkenswert an der Entscheidung vielleicht auch, daß Ford mit deren Ausgestaltung das Risiko verlagert hat. Muß man sich bei Explorer und Capri bei schleppendem Absatz mit den Auswirkungen auf ein eigenes Werk samt Angestellten herumschlagen, werden die Fords aus der Kooperation mit Renault auch bei Renault gebaut. Was für mich auch heißt, daß sie im Vergleich zur Basis ihrer Abstammung wohl einen deutlich weniger eigenständigen Charakter haben werden als die aktuellen Ford-Modelle auf MEB-Basis aus Köln. Für mich sieht das also danach aus, als ob sich Ford im PKW-Segment tatsächlich von Europa verabschiedet, lediglich noch etwas rumprobiert und wenn das nichts wird, dann wird es eben nichts.... Eine Kooperation mit Exit-Option.