Genau, das verstehe ich auch nicht. Ich fahre ausschließlich in "D".
Wenn ich verzögern möchte, kann ich doch das Bremspedal treten und rekuperiere genauso.
Das wilde Hin- und Herschalten zwischen "D" und "B" würde mich nerven.
Genau, das verstehe ich auch nicht. Ich fahre ausschließlich in "D".
Wenn ich verzögern möchte, kann ich doch das Bremspedal treten und rekuperiere genauso.
Das wilde Hin- und Herschalten zwischen "D" und "B" würde mich nerven.
Wir sind ziemlich genervt vom automatischen Abbremsen in D. Während ich es bislang mürrisch ertrug, fuhr meine Frau ausschließlich in B. Ich habe das "wirtschaftliche" Fahren nun mal abgeschaltet und warte auf die ersten Erfahrungsberichte ![]()
Das Umschalten von D auf B oder umgekehrt ist nicht immer während der Fahrt möglich, oder? ![]()
Die „mechanische“ Bremse spricht beim Bremsvorgang sehr spät an. Wenn ich die Bremse im D im „normalen“ Betrieb betätige, wird nicht mechanisch gebremst sondern zunächst auch nur mit der Rekuperation. Erst ab einer bestimmten Bremspedalintensität kommt die mechanische Bremse zum Tragen, und die ist größer als man denkt.
Dieser Umstand ist ja genau der, der die mechanischen Bremsen, insbesondere die Bremsscheiben bei Elektrofahrzeugen, überdurchschnittlich schnell „verrotten“ lässt.
Deswegen wird ja auch bei E-Fahrzeugen empfohlen, die Bremsscheiben von Zeit zu Zeit mal „freizubremsen“. Aus diesen Gründen bin ich ja auch ganz froh, dass der Explorer über Trommelbremsen hinten verfügt, die da nicht ganz so empfindlich sind.
Die Scheiben vom Mach E zB waren innerhalb kürzester Zeit mit Flugrost belegt, den ich insbesondere bei feuchtem Wetter bei entsprechenden Standzeiten mit Freibremsen entfernt habe (aus höheren Geschwindigkeiten auf „N“, dann moderat die Bremse betätigen, denn auf „N“ gibt es keine Rekuperation sondern nur die reine mechanische Bremsleistung).
Wer also der Meinung ist, wenn er in „D“ segelt, rekuperiert nicht beim „Bremsen“, der irrt ganz gewaltig!
Die Bremskraft von OPD ist der grobe Anhaltspunkt der Bremskraft, bei der noch ohne die mechanische Bremse gebremst wird.
Im Vergleich mit „D“ kann man also ungefähr ermessen, wie lange man die Fußbremse betätigen kann, ohne dass die mechanische Bremse zum Einsatz kommt.
Grüße
So funktioniert das nicht, hat das Fahrzeug eine Momentanverbrauchsanzeige?
Du hast recht B macht immer nur dann Sinn wenn man verzögern will. Darum wechsle ich häufig zwischen D und B, je nach Fahrsituation.
Ich gehe davon aus, dass sie "0" angezeigt hat, als ich ganz vom Gaspedal weg war.
Bei manchen herrscht der Irrglaube, dass das Treten aufs Bremspedal automatisch eine mechanische Bremsung zur Folge hat und genau das ist nicht der Fall.
Mit einem Tritt aufs Bremspedal signalisiert man (je nach Druck/Trittstärke) der Software einen entsprechenden Verzögerungswunsch und dieser wird augenblicklich umgesetzt und zwar als Rekuperation. Dabei ist es egal ob man im B-Modus oder im D bzw. Segelmodus unterwegs ist. Erst wenn die höchstmögliche Rekuperationsleistung für die per Fuß oder auch über die Assistenzsysteme angeforderte Bremsleistung nicht mehr ausreicht, werden die Bremsklötze an die Scheiben gelegt und das Fahrzeug bremst (auch) mechanisch.
Wenn man also das System so einstellt, dass es nur leicht rekupieriert, wenn man vom Gas geht, dann hat man das gleiche Fahrgefühl wie bei einem herkömmlichen Verbrenner, aber die Verzögerung erfolgt IMMER zuerst als Rekuperation. Erst wenn das nicht reicht, kommen die mechanischen Bremsen ins Spiel.
Bei manchen herrscht der Irrglaube, dass das Treten aufs Bremspedal automatisch eine mechanische Bremsung zur Folge hat und genau das ist nicht der Fall.
Mit einem Tritt aufs Bremspedal signalisiert man (je nach Druck/Trittstärke) der Software einen entsprechenden Verzögerungswunsch und dieser wird augenblicklich umgesetzt und zwar als Rekuperation. Dabei ist es egal ob man im B-Modus oder im D bzw. Segelmodus unterwegs ist. Erst wenn die höchstmögliche Rekuperationsleistung für die per Fuß oder auch über die Assistenzsysteme angeforderte Bremsleistung nicht mehr ausreicht, werden die Bremsklötze an die Scheiben gelegt und das Fahrzeug bremst (auch) mechanisch.
Wenn man also das System so einstellt, dass es nur leicht rekupieriert, wenn man vom Gas geht, dann hat man das gleiche Fahrgefühl wie bei einem herkömmlichen Verbrenner, aber die Verzögerung erfolgt IMMER zuerst als Rekuperation. Erst wenn das nicht reicht, kommen die mechanischen Bremsen ins Spiel.
Wenn es so ist, verstehe ich noch weniger, warum man mit "B" oder "wirtschaftlicher Fahrweise" fahren sollte...
Übrigens:
mein E-Up rekupieriert auch, wenn man bei "N" auf die Bremse tritt. Will man hier die Scheiben mal freibremsen, muss man während der Fahrt auf "R" gehen! Erst dann bremst er rein mechanisch. Klingt abenteuerlich, ist aber so! Und da geht auch nichts kaputt dabei. Man muss nur aufpassen, wenn man das (auf R- gehen und bremsen) vor einer roten Ampel macht, dass man dann wieder in D schaltet, sonst gehts beim Anfahren rückwärts ![]()
Wir sind ziemlich genervt vom automatischen Abbremsen in D. Während ich es bislang mürrisch ertrug, fuhr meine Frau ausschließlich in B. Ich habe das "wirtschaftliche" Fahren nun mal abgeschaltet und warte auf die ersten Erfahrungsberichte
Das Umschalten von D auf B oder umgekehrt ist nicht immer während der Fahrt möglich, oder?
Leider ein bisschen OT (blaue Bremsfußanzeige):
Auch hier: So unterschiedlich sind die Empfindungen…
Ich finde es genial, wie das Fahrzeug automatisch die Geschwindigkeit reduziert, selbst wenn die Assistenten abgeschaltet sind, das Blinken reicht dann aus, dass das Fahrzeug vor dem Abbiegevorgang selbständig die Geschwindigkeit reduziert, ja teilweise sogar selbständig so weit reduziert, dass man ohne das Bremspedal auskommt.
Warum sollte das Umschalten von D auf B und umgekehrt nicht immer möglich sein?
Anm. OT: Den einzigen Assistenten, den ich mittlerweile sehr häufig abschalte, ist der „travel assist/Spurhalteassistent innerstädtisch.
Da finde ich es teilweise „anstrengend“, den Assistenten andauernd mit doch relativ deutlichem Lenkradeinsatz überstimmen zu müssen, weil er mal wieder fehlende oder fehlerhafte Fahrstreifenmarkierungen nicht erkennt oder richtig deutet…da lasse ich es dann lieber beim Spurführungsassistenten, der nicht so sehr „bestimmend“ den Fahrstreifen sucht.
Grüße
Wenn es so ist, verstehe ich noch weniger, warum man mit "B" oder "wirtschaftlicher Fahrweise" fahren sollte...
Ganz einfach deshalb, weil viele Leute inzwischen möglichst gar nicht mehr aufs Bremspedal treten wollen, sondern ganz bewusst Einpedalfahren wollen.
Wenn es so ist, verstehe ich noch weniger, warum man mit "B" oder "wirtschaftlicher Fahrweise" fahren sollte...
Der wirtschaftliche Fahrmodus unterstützt dich beim vorausschauenden Fahren und verzögert dementsprechend. Er nimmt die Route bzw Navidaten dazu heran sowie auch die Sensoren vom ACC.
Für einige hier im Forum ist dieser Zeitpunkt zu früh und wird als Bevormundung empfunden.
Mir taugt's meistens und finde die Unterstützung gut und habe diesen daher aktiviert. Wenn er nervt kommt das Fahrpedal zum Einsatz.
Anderen taugt es nicht.
B gibt dir eine stärkere Rekuperation bzw. eine stärkere "Motorbremse". Bergab macht dies schon öfters Sinn. Die gleiche Wirkung kannst du aber auch über das Bremspedal erzielen.
Wie schon vorhin und in anderen Themen erwähnt:
Beim Betätigen des Bremspedal wird zuerst nur elektrisch über die Rekuperation gebremst. Je weiter das Pedal gedrückt wird, um so stärker wird rekuperiert bis zu dem Punkt wo die Rekuperation nicht mehr ausreicht und die mechanischen Bremsen zusätzlich zum Einsatz kommen.
Rekuperiert wird bei jedem Bremsvorgang bzw Verzögerung. Die mechanischen Bremsen kommen normalerweise nur zusätzlich zum Einsatz.