elohh Wenn ich "sportlich / zügig" fahren will, dann Bremse ich spät und nutze dafür die Betriebsbremse und die Motorbremse durch herunterschalten, wenn es ein Verbrenner ist.
Dadurch steigt der Verbrauch.
Beim BEV kann man ähnlich fahren, dank B aber deutlich mehr Energie zurückgewinnen, anstatt sie über die Bremse in Wärme umzuwandeln.
Man kann mit dem hin- und herschalten zwischen D und B sogar die Verzögerung variieren, sprich B wie die Fußbremse benutzen.
Die Fußbremse braucht man auf diese Weise eigentlich nur noch für Unerwartetes.
Die rekuperiert zwar auch, aber die Bremse ist halt doch immer auch irgendwie im Spiel.
Einfach mal ausprobieren!
Vielleicht willst du deine Fahrweise ja doch irgendwann den neuen Möglichkeiten anpassen.
Wenn ich ein BEV selbst fahre, wechsle ich häufig zwischen D und B, besonders wenn ich schnellstmöglich von A nach B kommen will.
Manchmal erfordert eine Verkehrssituation "rollen lassen" (D), manchmal starke Verzögerung (B).
Renault hat das mit dem Lenkstockschalter ähnlich des Retarder-Hebels beim LKW noch besser gelöst als bei der MEB-Plattform, weil es sich noch besser bedienen lässt, um es als Bremshebel zu nutzen.
Beim Alpine A290 kann man die Rekuperation sogar an einem Manettino am Lenkrad stufenweise verstellen, damit macht es richtig Spaß.