Düstere Aussichten für Ford in Deutschland

  • Je mehr „die Chinesen“ Werke in Europa bauen, um so mehr Akzeptanz für die Fahrzeuge könnte es geben.

    Zumindest fällt die Begründung weg, dass es keine europäischen Produkte sind.

    Wenn sie es denn schaffen die Bedienung vernünftig zu machen und die Autos einen nicht die ganze Zeit das Ohr vollschwätzen, ein Mietwagen war ein Alptraum, für Chinesen ok, aber nicht für Europäer.


    Wobei sich auch Mazda nicht mit Ruhm bekleckert hat, der Abstandsempomat hat sich bei exakt 50km/h abgeschaltet und die Kombination Radio, Fahrzeug hat ein Azubi zusammenprogrammiert, das entertainment war irgendwie dazugekauft, das gleiche hatte ich auch bei einem MG gesehen.

  • Und solche „Forderungen“ würden auch nicht mehr ziehen, zumal ja auch europäische Hersteller bestimmte Fahrzeuge in China bauen.


    https://ecomento.de/2026/02/05…produzierte-elektroautos/

    Ganz grundsätzlich fände ich ein Neudenken der MwSt. branchenübergreifend für überlegenswert. Insbesondere im Bereich der Genuß- und Lebensmittel hätte die Idee, einen Regionalfaktor und einen Manufakturfaktor einzubinden etwas für sich. Je kürzer die Wege und je handwerklicher ein Produkt, desto geringer die MwSt. Vor über 20 Jahren brachte diese Idee mal eine bundesdeutsche Splitterpartei ein. Es würde bedeuten, daß die Preise für den Endverbraucher, die durch Automatisation und trotz globaler Transporte i.d.R deutlich unter denen von heimischen KMU-Anbietern liegen, durch eine höhere MwSt, etwas relativiert würden. Lokale Anbieter, mit dem geringsten Steuersatz dadurch - ohne direkte Einfuhrzölle fürs globale Produkt - trotzdem attraktiv bleiben könnten und beispielsweise der Preisunterschied zwischen einem handwerklich hergestellten Rodelschlitten aus Holz aus dem Allgäu oder aus dem Erzgebirge dann nicht mehr so riesig ist im vergleich zur chinesischen Plastikrutsche aus dem Spritzgußautomaten.

    Das Thema E-Auto sollte man daher nicht isoliert betrachten. Es geht hier in meinen Augen um ganz grundsätzliche Fragen zum Wirtschaftsstandort Europa und ob und wie man da regulierend eingreifen könnte. Klar, kann man sagen, daß die europäischen Hersteller in einer Mischung aus unbegründeter Arroganz und grandioser Fehleinschätzung der Lage die Entwicklung verschlafen haben - so oder so hängen aber Arbeitsplätze und Steuereinnahmen an dieser Entscheidung, egal, ob der historische Firmensitz in Europa oder China liegt.

    So ein Bonus, wäre tatsächlich eine Überlegung wert, sollte aber dann auch nur für Fahrzeuge gewährt werden, die auch in Europa das Band verlassen haben. Die Frage der Zulieferei wäre da aber dann auch noch zu klären.... ... und es müßte nichtmal ein Bonus sein, wenn man das über die MwSt. mit Regionalfaktor regelte. Soweit meine Phantasterei am Freitag.

  • ... eigentlich wollten wir doch die ausufernde Regelwut und Bürokratie abbauen. ;)

    ick will ja nich zusätzlich regulieren, nur anders...

    Bürokratie hat mit einer Steuerregelung nichts zu tun, die hemmt an anderen Stellen.


    Naja, und "Regelwut" ist in diesem Zusammenhang eigentlich das Schlagwort der Verfechter eines freien Marktes, den wir aber gemäß bisher geltendem politischen Konsens gar nicht haben wollen, unser Markt soll ja ein sozialer Markt sein und den bekommt man ohne Regelung nun mal nicht hin.

  • Ich bin ja mal gespannt wie der neue E-Auto Bonus umgesetzt wird.

    Der ist ja Einkommensabhängig. Das ist zwar grundsätzlich eine sehr gute Idee, aber die Bürokratie dahinter wird dafür sorgen dass man sehr lange auf eine Auszahlung warten wird.

    Mein Firmenwagen war ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Jetzt ein grauer RS TSI mit grün/blauen Streifen.

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