Mit mehr als 90.000€ Jahreseinkommen sollte man auch ohne Förderung auskommen.
Und wer sich mit diesem Einkommen 'Bedürftig' fühlt, .... da fehlen mir die passenden Worte.
wie kommst du denn auf 90.000€?
Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde Einkommen, gestaffelt nach persönlichen Familienverhältnissen…und das liegt bei einem Zweier-Haushaltseinkommen bei 80.000€ zu versteuerndem Einkommen.
Und ja, auch mit 80.000€ zu versteuerndem Einkommen sollte man gut auskommen können.
Zu vernachlässigen, das habe ich an anderer Stelle schon angemerkt, sind aber auch nicht einmalige Sonderzahlungen, wie zB Sterbegeld oder andere einmalige Zuwendungen des Arbeitgebers, das wird voll auf das zu versteuernde Einkommen angerechnet und zählt voll in die Durchschnittsberechnung der zwei Jahre Bemessungsgrundlage mit rein, obwohl es kein „regelmäßiges“ Einkommen ist.
Hat also jemand zB sterbegeldberechtigte Angehörige, die innerhalb der 2 Jahre gestorben sind, haste plötzlich bis zu 20k€ mehr auf deinem „Gehaltszettel“, was dir möglicherweise den Schnitt bei einem verheiratetem Paar schnell über diese 80k€-Grenze hebt, und dich eben ab 80.001€ zu versteuerndem Einkommen trotz deines schweren familiären Verlustes um die Förderung „betrügt“ …
Klar muss da der Staat Grenzen ziehen, damit nicht wirklich Menschen, die diese Förderung „eigentlich“ nicht nötig hätten, aber es geht doch im Grunde genommen um die Sache, und die Sache ist, das lokale emissionsfreie Fahren zur Entlastung der Umwelt zu fördern. Und gerade bei wohlsituierten Menschen ist dieser Gedanke eher ganz im Hintergrund der Überlegungen der Anschaffung eines E-Autos, da geht es doch auch in erster Linie um Vergünstigungen, die zum Umstieg auf ein E-Auto bewegen…
Und was machen die vielen Rentner, die letztes Jahr noch voll in Lohn und Brot standen, nur 5% der rentenberechtigten Menschen dürften über den 80k€ als verheiratetes Ehepaar liegen, und dann ist ganz schnell die 80k€-Grenze überschritten, wenn nur eines dieser Bemessungsgrundlagenjahre noch als Vollzeit-Berufstätiger und das Folgejahr als Rentner herangezogen wird…und das finde ich „ungerecht“, dass die Lebensarbeitsleistung vom Staat dann so bestraft wird…
Grüße